Bundesliga-Klubs verweigern Olympia-Teilnahme
Nach dem wochenlangen Wirwarr ist es nun amtlich - Werdes Diego darf nicht nach Peking.
Auch die Bundesligaspieler Rafinha von Schalke, Chinedu Obasi von der TSG Hoffenheim und Gojko Kacar von Hertha BSC dürfen nicht zu Olympia.
Die Vereine sehen keinen Grund Ihre Top-Spieler nach Peking reisen zu lassen und den hohen Belastungen plus Reisestrapazen auszusetzen.
Natürlich verliert das olympische Fussball-Turnier dadurch enorm an Qualität. Letztendlich bezahlen aber die Bundesliga-Vereine die Spieler und nicht die jeweiligen Nationalmannschaften.
Wie sich das auf Spieler wie Diego auswirkt, bleibt abzuwarten. Gefährlich wird es wenn eine Mentalität nach dem Motto “Die lassen mich nicht zu Olympia, also bringe ich keine volle Leistung” einsetzt. Insbesondere Bremen hat schlechte Erfahrungen mit abgestellten Spielern gemacht. So kam ein hervorragend spielender Boubacar Sanogo völlig desolat vom Africa-Cup zurück und fand die komplette Rückrunde nicht mehr in Form.
Logisch, dass Werder nun sehr vorsichtig agiert…
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