Das ist aktuell das absolut beherrschende Thema bei der Weltmeisterschaft: In einer beispiellosen und hochgradig umstrittenen Entscheidung hat die FIFA die automatische Rot-Sperre gegen den US-Topstürmer Folarin Balogun aufgehoben. Damit ist er am heutigen Montagabend im Achtelfinal-Kracher gegen Belgien spielberechtigt.
Der Grund für den plötzlichen Verbandsumschwung sorgt weltweit für Fassungslosigkeit und scharfe Kritik: US-Präsident Donald Trump hat sich persönlich eingemischt.
Drei Anrufe aus dem Weißen Haus: Wie Trump bei Infantino intervenierte
Balogun sah im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina (2:0) nach einem unglücklichen Tritt auf den Knöchel seines Gegenspielers die Rote Karte. Dies zieht laut FIFA-Statuten normalerweise eine automatische Sperre von mindestens einem Spiel nach sich.
Direkter Draht zur FIFA-Spitze: Wie US-Medien und der Guardian übereinstimmend berichten, griff Donald Trump seit vergangenem Mittwoch insgesamt dreimal zum Hörer, um FIFA-Präsident Gianni Infantino persönlich zu bedrängen. Trump forderte eine Überprüfung der Entscheidung.
Trumps Triumph auf Social Media: Nach der offiziellen Begnadigung feierte Trump die Entscheidung auf seiner Plattform Truth Social: „Danke an die FIFA, dass sie das Richtige getan und eine große Ungerechtigkeit rückgängig gemacht hat!“
Die juristische Grauzone: Die FIFA begründete den Schritt mager mit Artikel 27 ihres Disziplinarreglements. Die Sperre wird für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt. Verhält sich Balogun disziplinarisch unauffällig, verfällt die Strafe gänzlich. Es ist das erste Mal seit 1962, dass eine Rote Karte bei einer WM keine direkte Sperre nach sich zieht.
Der FIFA-Eskalationsgipfel: Trumps Telefonate bringen US-Star Balogun zurück ins Spiel
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Re: Der FIFA-Eskalationsgipfel: Trumps Telefonate bringen US-Star Balogun zurück ins Spiel
Große Show, keine Wirkung: Trumps FIFA-Deal verpufft komplett
Die Fußballwelt amüsiert sich nach dem WM-Achtelfinale über eine gehörige Portion sportliche Gerechtigkeit: Der beispiellose politische und verbandstechnische Kraftakt von US-Präsident Donald Trump und FIFA-Chef Gianni Infantino hat dem US-Team sportlich absolut überhaupt nichts gebracht.
Trotz der im Eilverfahren aufgehobenen Rotsperre ging der Co-Gastgeber gegen hocheffiziente Belgier mit 1:4 unter. Die US-Medien und internationale Experten sprechen bereits von der „maximalen sportlichen Quittung“ für das vorausgegangene Theater.
Baloguns Arbeitsnachweis: Ein Fehlschuss für die Ewigkeit
Die Erwartungen im Lumen Field von Seattle waren gigantisch, als Folarin Balogun dank Trumps Intervention tatsächlich in der Startelf stand. Doch die Realität auf dem Rasen holte den Stürmer schnell ein:
In der ersten halben Stunde unsichtbar: In den ersten 25 Minuten verbuchte der Monaco-Stürmer magere zwei Ballkontakte. Er hing in der Luft und wurde von der belgischen Innenverteidigung komplett abgemeldet.
Der fatale Riesen-Fehlschuss: Zwar holte Balogun kurz vor dem 1:1-Ausgleich den entscheidenden Freistoß heraus, vergab jedoch unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff die Riesenchance zum 2:2. Aus kürzester Distanz drosch er den Ball freistehend über das Tor – eine Szene, die symptomatisch für das glücklose US-Spiel stand.
Frühes Aus: Während Balogun glücklos blieb, wirbelte auf der Gegenseite Charles De Ketelaere die US-Abwehr im Alleingang auseinander.
Spott und Kritik: „Karma regelt auf dem Platz“
Dass der politische Eingriff am Ende völlig verpuffte, sorgt im Netz und bei Experten für hämische Kommentare. Das Gefühl, dass hier „sportliche Gerechtigkeit“ gesiegt hat, überwiegt deutlich.
Ex-FIFA-Präsident Sepp Blatter auf Social Media:
„Rote Karten werden nicht durch politische Telefonate aufgehoben. Sie werden durch Regeln, Beweise und unabhängige Gremien aufgehoben.“
In den europäischen Medien wird das Ergebnis als Ohrfeige für das System Infantino gewertet. Die FAZ kommentierte treffend, dass die US-Profis wirkten, als sei das Spiel durch den künstlich aufgeblasenen Pathos und den Trump-Wirbel „eine Nummer zu groß und zu sehr aufgeladen“ für sie gewesen. Statt Fokus auf die Taktik gab es nur Fokus auf die Politik – und das ging schief.
Balogun zeigt sich nach dem Abgang einsichtig
Nach dem bitteren Ausscheiden äußerte sich der US-Stürmer am Dienstagmorgen schließlich selbst zu dem tagelangen Hin und Her und zeigte überraschend viel Verständnis für die weltweite Empörung.
Sein Fazit: „Es ist normal, dass man nach einer Roten Karte gesperrt wird. Natürlich ist es dann kontrovers, wenn die Entscheidung geändert wird. Wir haben die Entscheidung akzeptiert, als ich Rot gesehen habe, und wir haben sie akzeptiert, als es hieß, ich darf spielen.“
Am Ende bleibt festzuhalten: Der größte WM-Skandal des Turniers endete als sportliches Eigentor. Trump polterte, Infantino knickte ein – und Belgien spielte Fußball.
Die Fußballwelt amüsiert sich nach dem WM-Achtelfinale über eine gehörige Portion sportliche Gerechtigkeit: Der beispiellose politische und verbandstechnische Kraftakt von US-Präsident Donald Trump und FIFA-Chef Gianni Infantino hat dem US-Team sportlich absolut überhaupt nichts gebracht.
Trotz der im Eilverfahren aufgehobenen Rotsperre ging der Co-Gastgeber gegen hocheffiziente Belgier mit 1:4 unter. Die US-Medien und internationale Experten sprechen bereits von der „maximalen sportlichen Quittung“ für das vorausgegangene Theater.
Baloguns Arbeitsnachweis: Ein Fehlschuss für die Ewigkeit
Die Erwartungen im Lumen Field von Seattle waren gigantisch, als Folarin Balogun dank Trumps Intervention tatsächlich in der Startelf stand. Doch die Realität auf dem Rasen holte den Stürmer schnell ein:
In der ersten halben Stunde unsichtbar: In den ersten 25 Minuten verbuchte der Monaco-Stürmer magere zwei Ballkontakte. Er hing in der Luft und wurde von der belgischen Innenverteidigung komplett abgemeldet.
Der fatale Riesen-Fehlschuss: Zwar holte Balogun kurz vor dem 1:1-Ausgleich den entscheidenden Freistoß heraus, vergab jedoch unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff die Riesenchance zum 2:2. Aus kürzester Distanz drosch er den Ball freistehend über das Tor – eine Szene, die symptomatisch für das glücklose US-Spiel stand.
Frühes Aus: Während Balogun glücklos blieb, wirbelte auf der Gegenseite Charles De Ketelaere die US-Abwehr im Alleingang auseinander.
Spott und Kritik: „Karma regelt auf dem Platz“
Dass der politische Eingriff am Ende völlig verpuffte, sorgt im Netz und bei Experten für hämische Kommentare. Das Gefühl, dass hier „sportliche Gerechtigkeit“ gesiegt hat, überwiegt deutlich.
Ex-FIFA-Präsident Sepp Blatter auf Social Media:
„Rote Karten werden nicht durch politische Telefonate aufgehoben. Sie werden durch Regeln, Beweise und unabhängige Gremien aufgehoben.“
In den europäischen Medien wird das Ergebnis als Ohrfeige für das System Infantino gewertet. Die FAZ kommentierte treffend, dass die US-Profis wirkten, als sei das Spiel durch den künstlich aufgeblasenen Pathos und den Trump-Wirbel „eine Nummer zu groß und zu sehr aufgeladen“ für sie gewesen. Statt Fokus auf die Taktik gab es nur Fokus auf die Politik – und das ging schief.
Balogun zeigt sich nach dem Abgang einsichtig
Nach dem bitteren Ausscheiden äußerte sich der US-Stürmer am Dienstagmorgen schließlich selbst zu dem tagelangen Hin und Her und zeigte überraschend viel Verständnis für die weltweite Empörung.
Sein Fazit: „Es ist normal, dass man nach einer Roten Karte gesperrt wird. Natürlich ist es dann kontrovers, wenn die Entscheidung geändert wird. Wir haben die Entscheidung akzeptiert, als ich Rot gesehen habe, und wir haben sie akzeptiert, als es hieß, ich darf spielen.“
Am Ende bleibt festzuhalten: Der größte WM-Skandal des Turniers endete als sportliches Eigentor. Trump polterte, Infantino knickte ein – und Belgien spielte Fußball.
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