Toppmöller wird Nationaltrainer Georgiens

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Toppmöller wird Nationaltrainer Georgiens

26.12.2005 21:16

Klaus Toppmöller kehrt der Bundesliga den Rücken und wird Nationaltrainer von Georgien.

"Ja, ich gehe nach Georgien. Ich habe eine Absichtserklärung für einen Zweijahresvertrag unterschrieben und werde meine Tätigkeit am 1. Februar beginnen", bestätigte Toppmöller am zweiten Weihnachtstag nach erfolgreichen Verhandlungen mit Georgiens Fußballchef Nodar Achalkatsi.

"Es kribbelt, ich will wieder arbeiten, Fußball ist mein Leben, wie eine Droge. Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe, auf eine neue Herausforderung, meine erste im Ausland", meinte "Toppi".

Von Georgien zeigte er sich begeistert: "Die Gastfreundschaft, die Herzlichkeit, die netten Menschen sind phantastisch. Das Geld spielte bei meiner Entscheidung keine Rolle", sagte Toppmöller nach seiner Rückkehr aus Tiflis.

Dort wird der dreimalige deutsche Nationalspieler und Rekord-Torschütze des 1. FC Kaiserslautern (108 Tore in 204 Bundesligaspielen) seinen Job am 1. Februar offiziell beginnen.

"Es ist mein großes Ziel, Georgien zur Endrunde der Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und Österreich zu führen.
Ich glaube, aus dieser Mannschaft mit bekannten Spielern wie Levan Kobiashvili von Schalke 04 oder Kacha Kaladse vom AC Mailand kann man einiges herauskitzeln. Ich will wieder angreifen, denn wer kein Ziel hat, ist ein toter Mann", erklärte der gelernte Diplom-Ingenieur für Maschinenbau.

"Toppi" will sich mit Feuereifer in die neue Aufgabe stürzen: "Mein Debüt mit der georgischen Nationalmannschaft werde ich Ende Februar bei einem Turnier auf Malta geben und das Team danach gezielt auf den Start in der EM-Qualifikation 2008 im September/Oktober vorbereiten."

"Bei der EM-Auslosung am 27. Januar hoffe ich auf eine machbare Gruppe", ao Toppmöller.

"Ich habe mit Vereinen in Portugal, Spanien, der Türkei, England und Frankreich Gespräche geführt", verrät Toppmöller, der nach dem Einzug mit Bayer Leverkusen 2002 ins Endspiel der Champions League gegen Real Madrid (1:2) im Ausland als Trainer sehr begehrt ist.

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