der Junge ist total außer Form
Hatte angenommen das er nach der verkorcksten WM wieder hungrig ist...aber nichts da....Ich glaube der hat seit einem halben Jahr kein gutes Spiel mehr gemacht. Was ich so bedauer, denn ich denke jeder hatte Spaß ihm beim spiele zu zusehen
Ich weiß nicht woran das liegt aber bei ihm scheint so zimlích alles schief zu gehen. Der Zauber der letzen Jahre ist einach verflogen
Denoch glaube ich an ihn. Vorallem da Barca jetzt schon in einer kleien Kriese steckt und Die Cl vieleicht schon bald zu Ende ist - Dinho muss einfach beweisen das er immer noch der Beste ist...und das er Barca wieder ganz nach Oben führen kann
was meint ihr dazu ?
Chelsea ist Ronaldinhos letzte chance...
- cornelius
- Stammspieler

Beitrag
@JanPAUL
Diesen Artikel aus der SÜDDEUTSCHEN solltest Du mal lesen. Der beantwortet vielleicht Deine Frage.
ich habe heute diesen Artikel aus der "Süddeutschen" von gestern, zugesteckt bekommen. Ich meine, es finden sich darin ein paar irritierende Antworten auf unsere Fragen
Überschrift: "In den Müll geworfen
Untertitel: Barcas Ronaldinho bleibt teilnahmslos, Real Madrid sieht das 2:0 als Katharsis
Madrid - Ronaldinho verließ den Rasen des Estadio Santiago Bernabéu als Letzter; jenseits des üblichen Austauschs höflicher Floskeln hatte er noch Einiges zu besprechen mit den lieben Feinden von Real Madrid. Insbesondere mit Robinho, dem Kollegen aus Brasiliens Nationalelf, auf dessen rechten Spann er nur Minuten zuvor die Stollen seines Stiefels gestempelt hatte. Die Hand, die Ronaldinho ihm tröstend in den Nacken legte, hatte Robinho nicht nötig, seine Laune war auch so bestens. 2:0 hatte sein Team gewonnen, durch Tore von Raúl (3.) und Ruud van Nistelrooy (50.), damit die Distanz zum Spitzenreiter Barça auf zwei Punkte verkürzt und die 80 000 Gemeindemitglieder im Bernabéu nach Wochen der Pein und Zwietracht wieder versöhnt.
"Hala Madrid", schepperte es aus den Lautsprechern, "auf, Madrid", die Hymne aus jenen Fünfzigern, da Madrid auf Europas Fußballfeldern so brandschatzte, dass die Times ehrfurchtsvoll von "Wikingern in Weiß" sprach. Reals Regisseur Guti zufolge feiert jene Mentalität Wiederauferstehung: "Wir haben den Geist der Wikinger zurückerobert." Wie das schmeckt, testete Ronaldinho nicht nur im übertragenen Sinne: Als er zur Kabine ging, trug er das durchgeschwitzte weiße Hemd, das er sich als Andenken gesichert hatte, zwischen den Zähnen
Er ging so in sich gekehrt, wie er zuvor gespielt hatte: fast teilnahmslos. Vielleicht lag es auch an der Macht der Gesetzmäßigkeiten des Klassikers, alles andere als eine Pleite Barças wäre überraschend gewesen. Fabio Capello ist im Bernabéu als Trainer unbesiegt (29 Heimspiele, 22 Siege in zwei Amtszeiten), vor allem aber hatte Barça im November
2005 brilliert und 3:0 gewonnen - zwei Siege in aufeinander folgenden Jahren
hatte es in 77 Versuchen nicht gegeben.
Dass Ronaldinho 2005 das feindliche Publikum "erst auf die Knie und dann zu
einer Ovation gezwungen" hatte (El Peródico), ruft in Barcelona allmählich Nostalgie hervor. Denn in der verregneten Sonntagnacht zeigte Ronaldinho wie schon in vorangegangenen Wochen eher: nichts. Und dass es an Spaniens Kiosken am Montag nur ein Blatt gab, in dem Ronaldinho Höchstleistungen bescheinigt wurden, gilt Barça-Fans eher als beunruhigend, denn bei dem Organ handelte sich um das auf nackte Tatsachen fokussierte Magazin "Interviu", und bei der Autorin der Expertise um Carla Romina - ein
höchstens mit Perlenkette und schwarzer Miederware geschmücktes Model.
Dass sie von Bestleistungen zwischen Laken schwärmt (10 von 10 Punkte"), mag einen realen Hintergrund haben oder nicht - entscheidend ist, dass es im Grunde nur ein weiterer Ausläufer der Diskussion ist, die schon während der WM tobte, weil Rona1dinho im Trikot der Seleçáo ein Schatten seiner selbst war. Wie damals wirkte er auch in Madrid um die Überraschungsmomente beraubt, die ihn zum besten Spieler der Welt gemacht und in die Position gebracht hatten, eine vorzeitige Kontraktverlängerung bei Erhöhung der Bezüge auf zwölf Millionen Euro jährlich anzuregen.
Allmählich nehmen in den Redaktionen Barcelonas die Anrufe echter oder
vermeintlicher Augenzeugen angeblich bemerkenswerter Partynächte Rorialdinhos überhand; was auch erklärt, warum sich ein Insider wie der frühere Barca-Präsidentschaftskandidat Josep Maria Minguella wundert, dass Ronaldinho
nicht täglich trainiert.
Eingedenk dessen, dass Ronaldinho auch früher zu leben wusste und auch wie am Donnerstag nach dem 0:1 beim FC Chelsea geschont wurde, deutet auch Minguella auf das WM-Syndrom als die wichtigere Ursache der Krise hin: Eine normale Vorbereitung hat Barças Nummer 10 nicht absolviert. Als mildernder Umstand schlechthin gilt aber der Kreuzbandriss von Samuel Eto'o. Denn der Ausfall des Stürmers hat ihn des wichtigsten strategischen Partners beraubt, die Last auf ihn erhöht - und Barça das Tor genommen.
Auch in Madrid vermisste Werder Bremens Champions-League-Gegner den
Punch Eto'os, vor allem wenn Eidur Gudjohnsen die grandiose Vorarbeit des elektrisierenden Lionel Messi in den Müll warf. "Wir waren da", sagte Trainer
Frank Rijkaard mit Blick auf die Chancen, "wir haben es versäumt zuzubeißen."
Für Aufsehen sorgte sein Bekenntnis, Anlass für Selbstkritik zu sehen;
ungeklärt blieb, ob er sich auf den Verzicht auf einen "Sechser" bezog, auf die unverständliche Auswechslung Decos, als keine Stunde gespielt war, oder, oder, oder.
Er traf einige seltsame Entscheidungen. Zwar ist auch Deco nicht in Bestform.
Seine Auswechslung entzweite Team, zog Mesei vom Strafraum fort und raubte den Gästen jede Gefahr. Dass der Schiedsrichter sich nicht traute, einen Elfmeter an Gudjobnsen (20.) zu pfeifen und Emerson (40.) vom Platz zu stellen, hatte anekdotischen Charakter - zumal Raúl und van Nistelrooy die Latte trafen. In der Summe blieb, dass das Desaster der Vorwoche beim PC Getafe (0:1) Real Madrid eine Katharsis war. "Endlich ein Team!", seufzte Capello und klopfte sich auf die eigene Schulter: "Ich bin sicher, dass es die Mannschaftsbesprechung war."
von ... Javier Cáceres
Diesen Artikel aus der SÜDDEUTSCHEN solltest Du mal lesen. Der beantwortet vielleicht Deine Frage.
ich habe heute diesen Artikel aus der "Süddeutschen" von gestern, zugesteckt bekommen. Ich meine, es finden sich darin ein paar irritierende Antworten auf unsere Fragen
Überschrift: "In den Müll geworfen
Untertitel: Barcas Ronaldinho bleibt teilnahmslos, Real Madrid sieht das 2:0 als Katharsis
Madrid - Ronaldinho verließ den Rasen des Estadio Santiago Bernabéu als Letzter; jenseits des üblichen Austauschs höflicher Floskeln hatte er noch Einiges zu besprechen mit den lieben Feinden von Real Madrid. Insbesondere mit Robinho, dem Kollegen aus Brasiliens Nationalelf, auf dessen rechten Spann er nur Minuten zuvor die Stollen seines Stiefels gestempelt hatte. Die Hand, die Ronaldinho ihm tröstend in den Nacken legte, hatte Robinho nicht nötig, seine Laune war auch so bestens. 2:0 hatte sein Team gewonnen, durch Tore von Raúl (3.) und Ruud van Nistelrooy (50.), damit die Distanz zum Spitzenreiter Barça auf zwei Punkte verkürzt und die 80 000 Gemeindemitglieder im Bernabéu nach Wochen der Pein und Zwietracht wieder versöhnt.
"Hala Madrid", schepperte es aus den Lautsprechern, "auf, Madrid", die Hymne aus jenen Fünfzigern, da Madrid auf Europas Fußballfeldern so brandschatzte, dass die Times ehrfurchtsvoll von "Wikingern in Weiß" sprach. Reals Regisseur Guti zufolge feiert jene Mentalität Wiederauferstehung: "Wir haben den Geist der Wikinger zurückerobert." Wie das schmeckt, testete Ronaldinho nicht nur im übertragenen Sinne: Als er zur Kabine ging, trug er das durchgeschwitzte weiße Hemd, das er sich als Andenken gesichert hatte, zwischen den Zähnen
Er ging so in sich gekehrt, wie er zuvor gespielt hatte: fast teilnahmslos. Vielleicht lag es auch an der Macht der Gesetzmäßigkeiten des Klassikers, alles andere als eine Pleite Barças wäre überraschend gewesen. Fabio Capello ist im Bernabéu als Trainer unbesiegt (29 Heimspiele, 22 Siege in zwei Amtszeiten), vor allem aber hatte Barça im November
2005 brilliert und 3:0 gewonnen - zwei Siege in aufeinander folgenden Jahren
hatte es in 77 Versuchen nicht gegeben.
Dass Ronaldinho 2005 das feindliche Publikum "erst auf die Knie und dann zu
einer Ovation gezwungen" hatte (El Peródico), ruft in Barcelona allmählich Nostalgie hervor. Denn in der verregneten Sonntagnacht zeigte Ronaldinho wie schon in vorangegangenen Wochen eher: nichts. Und dass es an Spaniens Kiosken am Montag nur ein Blatt gab, in dem Ronaldinho Höchstleistungen bescheinigt wurden, gilt Barça-Fans eher als beunruhigend, denn bei dem Organ handelte sich um das auf nackte Tatsachen fokussierte Magazin "Interviu", und bei der Autorin der Expertise um Carla Romina - ein
höchstens mit Perlenkette und schwarzer Miederware geschmücktes Model.
Dass sie von Bestleistungen zwischen Laken schwärmt (10 von 10 Punkte"), mag einen realen Hintergrund haben oder nicht - entscheidend ist, dass es im Grunde nur ein weiterer Ausläufer der Diskussion ist, die schon während der WM tobte, weil Rona1dinho im Trikot der Seleçáo ein Schatten seiner selbst war. Wie damals wirkte er auch in Madrid um die Überraschungsmomente beraubt, die ihn zum besten Spieler der Welt gemacht und in die Position gebracht hatten, eine vorzeitige Kontraktverlängerung bei Erhöhung der Bezüge auf zwölf Millionen Euro jährlich anzuregen.
Allmählich nehmen in den Redaktionen Barcelonas die Anrufe echter oder
vermeintlicher Augenzeugen angeblich bemerkenswerter Partynächte Rorialdinhos überhand; was auch erklärt, warum sich ein Insider wie der frühere Barca-Präsidentschaftskandidat Josep Maria Minguella wundert, dass Ronaldinho
nicht täglich trainiert.
Eingedenk dessen, dass Ronaldinho auch früher zu leben wusste und auch wie am Donnerstag nach dem 0:1 beim FC Chelsea geschont wurde, deutet auch Minguella auf das WM-Syndrom als die wichtigere Ursache der Krise hin: Eine normale Vorbereitung hat Barças Nummer 10 nicht absolviert. Als mildernder Umstand schlechthin gilt aber der Kreuzbandriss von Samuel Eto'o. Denn der Ausfall des Stürmers hat ihn des wichtigsten strategischen Partners beraubt, die Last auf ihn erhöht - und Barça das Tor genommen.
Auch in Madrid vermisste Werder Bremens Champions-League-Gegner den
Punch Eto'os, vor allem wenn Eidur Gudjohnsen die grandiose Vorarbeit des elektrisierenden Lionel Messi in den Müll warf. "Wir waren da", sagte Trainer
Frank Rijkaard mit Blick auf die Chancen, "wir haben es versäumt zuzubeißen."
Für Aufsehen sorgte sein Bekenntnis, Anlass für Selbstkritik zu sehen;
ungeklärt blieb, ob er sich auf den Verzicht auf einen "Sechser" bezog, auf die unverständliche Auswechslung Decos, als keine Stunde gespielt war, oder, oder, oder.
Er traf einige seltsame Entscheidungen. Zwar ist auch Deco nicht in Bestform.
Seine Auswechslung entzweite Team, zog Mesei vom Strafraum fort und raubte den Gästen jede Gefahr. Dass der Schiedsrichter sich nicht traute, einen Elfmeter an Gudjobnsen (20.) zu pfeifen und Emerson (40.) vom Platz zu stellen, hatte anekdotischen Charakter - zumal Raúl und van Nistelrooy die Latte trafen. In der Summe blieb, dass das Desaster der Vorwoche beim PC Getafe (0:1) Real Madrid eine Katharsis war. "Endlich ein Team!", seufzte Capello und klopfte sich auf die eigene Schulter: "Ich bin sicher, dass es die Mannschaftsbesprechung war."
von ... Javier Cáceres
-
- Ähnliche Beiträge zu Chelsea ist Ronaldinhos letzte chance...
- Antworten
- Zugriffe
- Letzter Beitrag
-
- 0 Antworten
- 5503 Zugriffe
- Letzter Beitrag 02.06.2024 12:49
-
- 0 Antworten
- 23854 Zugriffe
- Letzter Beitrag 04.12.2023 14:34
-
-
Europa League 2025/2026: Chaos-Wettbewerb oder echte Chance?
27.01.2026 16:39 » in UEFA Europa League - 0 Antworten
- 603 Zugriffe
- Letzter Beitrag 27.01.2026 16:39
-

