Real Madrid Thread

Der spanische Fußball mit Liga BBVA (Primera División). Top-Clubs: Real Madrid, FC Barcelona, FC Valencia.
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21.07.2008 22:55

"Wir werden bis zum Tod kämpfen“

Nach seinem Familienurlaub in der Karibik ist Fernando Gago bereits seit einigen Tagen schon wieder hart am trainieren. Allerdings nicht mit seinen Kollegen vom spanischen Meister, sondern mit dem argentinischen Olympiateam. Jetzt sprach er über die neue Saison und seine persönlichen Ziele.

Noch bevor die eigentliche Saison richtig begonnen hat, der erfolgshungrige möchte Gago seinen ersten Titel gewinnen. So möchte er zusammen mit Spielern wie Agüero oder Messi die Favoritenrolle der argentinischen Mannschaft rechtfertigen und den Erfolg von 2004 wiederholen. Zunächst aber will der Mittelfeldspieler die Gruppenphase als Gruppensieger beenden. „Zunächst ist das Ziel, die erste Phase als Gruppensieger zu beenden. Ich schaue sehr optimistisch auf unsere Nationalmannschaft. Es gibt Spieler eines Formats wie Messi, Agüero oder Riquelme. Viele sagen wir sein Favorit, aber das muss man von Spiel zu Spiel unter Beweis stellen.“

„Schuster hat große Arbeit geleistet“


Über die weitere Zusammenarbeit mit Trainer Bernd Schuster zeigt sich der 22-jährige hoch erfreut. Das nicht nur weil man mit ihm im vergangenen Jahr Meister geworden ist, sondern besonders, da man unter dem Deutschen schönen Fußball gezeigt. Außerdem ist es für ihn wichtig, mit einem Trainer länger zusammenzuarbeiten, da die Abstimmung so leichter fällt und das Team eingespielt ist. „Es ist gut mit dem gleichen Trainer weiterzuarbeiten. Es ist das zweite Jahr in dem wir mit ihm zusammenarbeiten und für eine Mannschaft ist es sehr positiv, seinen Trainer zu behalten. Schuster hat große Arbeit mit der Mannschaft geleistet, zumal wir neben dem Gewinn der Meisterschaft auch schönen Fußball geboten haben.“

Saisonziel Champions League


Genau wie Mitspieler Wesley Sneijder hat sich Reals Nummer 8 ein festes Saisonziel gesteckt: der langersehnte, zehnte Champions League Erfolg soll her. Auch wenn er es für ein schwieriges Unterfangen hält, glaubt Gago fest daran, dass man mit etwas mehr Glück als im letzten Jahr erfolgreich sein kann. Ob jedoch mit Glück oder ohne, der Argentinier verspricht dass man alles geben wird, um den Fans die wichtigste Trophäe im europäischen Vereinsfussball zu erringen. Persönlich möchte er sich weiterentwickeln und als Spieler reifen. „Real Madrid muss alles anstreben. Natürlich sit es sehr schwer, alle Titel zu gewinnen, aber wenn wir diese Saison mehr Glück haben was Verletzungen angeht, dann ist die Champions League das Ziel. Man muss sich Stück für Stück heranarbeiten, aber wir wissen, dass dies der Traum der Fans ist. Wir werden bis zum Tod kämpfen, um die Champions League zu gewinnen.“

Keine spektakulären Transfers wie bei Barca


Die Tatsache, dass man im Gegensatz zum ewigen Rivalen aus Barcelona bislang keine großen Neuverpflichtungen aufweisen kann, lässt Gago ganz gelassen. Er sieht es sogar als Vorteil an, da die Mannschaft nun eingespielt ist und es keine Unruhen innerhalb des Teams gibt. Damit vertritt er einen anderen Standpunkt als beispielsweise Sneijder, der die Verpflichtung von Van der Vaart oder Cristiano Ronaldo begrüßen würde. „Mich lässt es gelassen, dass die Basis der Mannschaft erhalten bleibt. Es gibt der Mannschaft Stabilität, wenn man keine Sensationstransfers tätigt und wenn man länger mit den gleichen Kameraden zusammenspielt, ist das Kombinationsspiel bedeutend besser, da man sich kennt.“
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23.07.2008 14:58

Robinho und Soldado verletzt

Gleich bei der ersten Trainingseinheit der „Königlichen“ im österreichischen Irdning gibt es die ersten Verletzungen zu vermelden. Neben dem ohnehin noch nicht einsetzbaren Fabio Cannavaro, verletzten sich sowohl der Brasilianer Robinho als auch Roberto Soldado.

Robinho hat mit Schambeinproblemen zu kämpfen und somit ist ein diskutierter Einsatz des Dribbelkünstlers bei Olympia vorerst vom Tisch. Der Brasilianische Verband wollte keinesfalls auf die Dienste Robinhos verzichten, das Trainergespann um den Deutschen Bernd Schuster wollte seinen Schützling jedoch von Anfang an am Bord haben.

Es stellt sich also die Frage, inwiefern Robinho wirklich verletzt ist, oder man so mehr dem Disput mit dem CBF aus dem Weg gehen will. Während Robinho im Gegensatz zu anderen Spielern wie Diego oder Rafinha die ablehnende Haltung seines Clubs akzeptierte („Leider kann ich nicht bei der Seleçao sein. Der Verein hält es für besser, dass ich eine gute Vorbereitung auf die Saison bestreite.“), reagierte der brasilianische Verband erbost: „Der CBF bedauert die Tatsache und kritisiert, dass der spanische Klub die Nicht-Freigabe am Tag der Abreise der Delegation nach Singapur sowie wenige Stunden vor der Abgabe der Spielerliste bei der FIFA zur Meldung für die Olympischen Spielen kommuniziert hat.“ Des Weiteren bezeichnen die Verantwortlichen das Verhalten Reals als „Respektlosigkeit gegenüber, dem Verband, dem Fußball und den brasilianischen Fans.“ Interessanterweise gab es bereits zu Beginn der Spielzeit 2006/07 einen ähnlichen Konflikt, als der CBF den Spieler für die Copa America wollte, der spanische Rekordmeister ihn jedoch in der Meisterschaft einsetzen wollte.

Der Spanier Roberto Soldado hat mit einer Überreizung der linken Fußsohle zu kämpfen. Der Canterano fällt damit ebenso wie Robinho und Fabio Cannavaro aus. Während letzterer sich nach seiner Operation am 4. Juni in der Rehabilitations-Phase befindet und Aufbauübungen absolviert, trainieren Soldado und Robinho vorsichtig im Fitnessraum weiter. Für den Rest der Mannschaft geht es heute normal weiter. Auch wenn von Beginn an mit dem Ball trainiert wird, gilt es ein hohes Pensum zu absolvieren. Deshalb muss man hoffen, dass es bei diesen beiden Verletzungen bleibt.

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23.07.2008 22:39

Kapitän Raúl im Interview

Zum Beginn der Vorbereitung gab auch Kapitän Raúl eine Pressekonferenz und stellte sich dabei einigen Fragen. Besonders betonte der mittlerweile 31-jährige Spanier dabei, dass man egal ob mit oder ohne Neuzugang als Team auftreten werde und in allen Wettbewerben erfolgreich sein will.
Ähnlich wie vor einigen Tagen bereits Wesley Sneijder und auch Fernando Gago, legte Reals Nummer 7 Wert darauf, die Geschlossenheit im Team zu betonen. So sagte der erfahrene Stürmer, dass man nach 2 gewonnenen Meisterschaften in Folge sowohl „menschlich, als auch fußballerisch ein großes Team“ sei. Dass ein Transfer Unruhe in die Mannschaft bringen könnte, glaubt Spaniens Sportler des Jahres 2007 nicht. Selbst wenn Cristiano Ronaldo käme und mehr verdienen würde als seine Mitspieler, wäre das laut Raúl kein Problem: „Die gute Atmosphäre wird die gleiche sein, egal ob Cristiano kommt oder nicht.“


Konzentration hoch halten


Im Gegensatz zu anderen Mitspielern, die klar gesagt haben, die Champions League sei das angestrebte Ziel, hält „El Siete“ sich jedoch bedeckt. Demnach ist die europäische „Königsklasse“ sicherlich eines der „Hauptziele“, aber man könne sich nicht nur auf einen Wettbewerb festlegen: „Man muss sich von Tag zu Tag neu konzentrieren, in jedem Spiel, in jedem Training und die Punkte holen, die einem Selbstvertrauen geben.“



Karriere-Ende nicht in Sicht



Ans Aufhören denkt Raúl, der mittlerweile sechsmal spanischer Meister und dreimal Champions League-Sieger war noch nicht. „Mindestens noch drei Jahre“ glaubt er, könne er noch auf höchstem Niveau spielen. Das entspricht genau dem Zeitraum, für den er noch einen Vertrag beim spanischen Rekordmeister hat, mit dem er erst letzte Saison verlängert hat. Zur aktuellen Situation sagt er: „Wir haben jetzt eine Gruppe, in der alle zufrieden sind, gut arbeiten, mit einer guten Atmosphäre und wir werden versuchen, das zu erhalten und weiterhin zu genießen.“


Rückkehr in die „Seleccion“?


Ein heiß diskutiertes Thema in Spanien ist derzeit eine mögliche Rückkehr Raúls in die Spanische Nationalmannschaft. Grund hierfür ist, dass Luis Aragonés seinen Posten nach der erfolgreichen Europameisterschaft räumt und der ehemalige Real-Coach Vicente Del Bosque sein Amt übernimmt. Raúl spielte einige Jahre unter Del Bosque und gewann mit ihm unter anderem die Champions League. Nun macht sich Raúl neue Hoffnungen, auch wenn der Club für ihn Vorrang hat: „Mein Ziel ist es, mit meinem Verein erfolgreich zu sein und weiterhin so zu arbeiten wie ich es im letzten Jahr gemacht habe. Jetzt beginnt die Qualifikation für die Weltmeisterschaft und alle spanischen Spieler wünschen sich dabei zu sein. Wenn sich die Möglichkeit bietet werde ich sie begeistert nutzen und es genießen.“

Allerdings gesteht er auch ein, dass die Mannschaft zuletzt außerordentlich schönen und guten Fußball geboten hat: „Man hat eine sehr starke Mannschaft, die die Basis für die kommende Weltmeisterschaft sein sollte.“ Er gibt die Hoffnung jedoch nicht auf und wird weiterhin mit „dem gleichen Vertrauen arbeiten“.
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24.07.2008 17:52

Soldado kurz vor Wechsel nach Getafe

Nach Informationen der „AS“ steht Soldado kurz vor einem Wechsel zum Stadtnachbarn aus Getafe. Noch im letzten Jahr war Soldado mit reichlichen Vorschusslorbeeren von seiner Ausleihe aus Osasuna zurückgekehrt, doch die letzte Saison verlief alles andere als glücklich.

Der Spieler selber hatte zwar beständig wiederholt, er wolle sich bei den „Königlichen“ durchsetzen, doch scheint ihn nun die Realität eingeholt zu haben. Nach sehr zähen Verhandlungen mit dem Präsidenten von Getafe, Angel Torres, stehen nur noch Details aus. Demnach soll der Spieler zu gleichen Bezügen weiter spielen und einen 4 Jahres Vertrag unterschreiben. Real Madrid kassiert eine Ablöse von 6 Mio. Euro, die deutlich unter den geforderten 10 Mio. Euro liegt. Bereits am Montag soll Soldado das Trainingslager in Irdning verlassen und bei seinem neuen Arbeitgeber den Dienst aufnehmen. Der 23-jährige kann derzeit aufgrund einer Überreizung der linken Fußsohle nicht mit trainieren und befindet sich derzeit im Einzeltraining.

Das Soldado trotz der zahlreichen Angebote aus der Premiere League und auch Griechenland nun den FC Getafe bevorzugt hat, lässt sich damit erklären, dass er unter keinen Umständen Madrid verlassen wollte. Erst kürzlich erwarb er ein Haus in der spanischen Hauptstadt und auch ein Großteil seiner Freunde und Familie wohnt in Madrid.

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24.07.2008 17:54

Caso Robinho: Chelsea wird konkreter

Noch nichts spruchreifes, aber viel Spekulatives, so lässt sich die Situation um Robinho beschreiben. Der Brasilianer liegt seit geraumer Zeit im Clinch mit den Königlichen. Jetzt könnte die Bombe platzen. Chelsea bietet ihm 5 Mio. Euro im Jahr.

Zuerst verweigerte man ihm eine Gehaltserhöhung, danach dementierte man keine Gerüchte, wonach er im Transfer mit Ronaldo eingebunden werden sollte. Der Spieler beklagte sich damals, dass man ihn nicht genug wertschätze. Seinen großen Traum bei Olympia mit der brasilianischen Nationalmannschaft dabei zu sein, hat der Verein in letzter Sekunde gecancelt und sich harter Kritik aussetzen müssen. Das Tischtuch scheint zerschnitten.

Nach Angaben spanischer Medien, soll der Agent von Robinho, Wagner Ribeiro trotz eines erneuten Termins mit Sportdirektor Mijatovic nach Brasilien abgereist sein. Das verbesserte Angebot für Robinho ( 4,2 Mio für 2 Jahre und danach 3,5 Mio. für weitere 2 Spielzeiten) wurde abgelehnt. Der FC Chelsea bietet dem Dribbelkünstler 5 Mio. Euro Netto pro Spielzeit und einen 5 Jahresvertrag.

Der Sportdirektor von Chelsea Peter Kenyon, hatte in der letzten Woche nach einem Gespräch mit Wagner Ribeiro angegeben: „Was Robinho betrifft, es ist wagr, dass er einer unserer Ziele ist. Wir haben einige Gespräche mit Madrid geführt und Robinho ist ein Spieler über den wir denken, dass er Chelsea viel bringen kann. Wir haben eine gute Mannschaft und haben uns bereits mit Bosingwa und Deco verstärkt und ich glaube, dass der Trainer noch jemanden sucht der die Mannschaft komplettieren kann. Es liegt noch viel Zeit vor uns mit dem Thema Robinho, aber wir sind sehr sehr interessiert und beide Vereine stehen in Kontakt.“

Ein Wechsel von Robinho an die Stamford Bridge wäre ein deutliches Indiz dafür, dass eine Verpflichtung von Cristiano Ronaldo immer wahrscheinlicher wird. Der Präsident, Ramon Calderon, hatte zwar gestern betont, dass Real derzeit im Fall Ronaldo eine „Zuschauerrolle“ inne habe, doch einem Wechsel von Robinho ohne adäquaten Ersatz vorweisen zu können, dürfte keiner im Verein bereit sein zu unterschreiben.

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24.07.2008 22:51

Real Madrid bietet 6 Millionen Euro für van der Vaart - HSV lehnt ab
Quelle: dpa

Real Madrid bietet 6 Millionen Euro für van der Vaart - HSV lehnt ab
Der spanische Meister Real Madrid hat dem Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ein offizielles Angebot von sechs Millionen Euro für Kapitän Rafael van der Vaart gemacht. Nach Informationen von «Welt-Online» erhielt der HSV am Donnerstag ein Fax von den «Königlichen». Die Real-Führung findet die Summe angemessen, da van der Vaart im kommenden Sommer dank einer Klausel in seinem bis zum 30. Juni 2010 datierten Vertrag mit dem HSV für nur 1,5 Millionen Euro wechseln darf. Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer nannte diese Summe «indiskutabel» und lehnte umgehend ab.

Real will nun angeblich die Bemühungen einstellen. Der HSV ist allerdings darauf eingestellt, dass die Verhandlungen nun beginnen. Beim Emirates Cup am übernächsten Wochenende in London könnte persönlich verhandelt werden, denn dort treffen beide Teams aufeinander. Die Transferperiode endet am 31. August.
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24.07.2008 22:52

Ein Versuch wars wert :lol:
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Ufuk91
Fussballer des Jahres
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25.07.2008 12:02

6 Millionen ? zu wenig
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25.07.2008 15:23

Ufuk91 hat geschrieben:6 Millionen ? zu wenig
Ist ja auch zu wenig, aber war schlau von uns.
Nach dieser Saison darf VdV für 1,5 Mio. wechseln.
Ich würd sagen 6 Mio. sind besser als 1,5! :wink:
Diese Saison wird VdV noch bleiben, aber ich glaube nicht, dass er danach noch eine bleibt.Wobei ich sagen muss, dass ich den Typ überhaupt nicht verstehe.Erst will er unbedingt wechseln und tut alles dafür, dann kriegt er ein Angebot von Real, wo er auch Kumpels aus Holland hat und meint, dass er bleibt. :?
Ga
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25.07.2008 19:18

Vllt denkt er so...

hollaendısche NM hat nıks gerıssen... Real wırd naechstes Jahr auch nıks reıssen... :wink:
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25.07.2008 19:48

USi2310 hat geschrieben:Vllt denkt er so...

hollaendısche NM hat nıks gerıssen... Real wırd naechstes Jahr auch nıks reıssen... :wink:
Dass er nichts gerissen hat, würde ich nicht sagen.
Er hat oft genug gezeigt, dass er ein toller Fussballer ist.
Dass, wir nichts reissen, hätten viele vor der letzen und vorletzten Saison auch gedacht. :wink:
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26.07.2008 13:14

Van der Vaart: Geheime Adios-Klausel
Für 13 Mio darf er zu Real

Quelle:Bild

Der Poker zwischen Real Madrid und dem HSV...

Hamburg lehnten gerade ein 7-Millionen-Angebot für Rafael van der Vaart (25/Vertrag bis 2010) beleidigt ab. Sportchef Dietmar Beiersdorfer stinksauer: „Ein indiskutables Angebot. Das haben wir Madrid gesagt. Daraufhin hat Real uns mitgeteilt, dass sie vom Interesse an Rafael Abstand nehmen.“
Martin Jol mit Piotr Trochowski

Beim Training gab Martin Jol Piotr Trochowski gute Tipps. Will der Trainer Troche schon als van-der-Vaart-Nachfolger aufbauen?
Hamburger SV

Doch wie lange werden die Spanier schmollen? Beiersdorfer: „Ich kann mich nicht in Real Madrid hineinversetzen. Dafür werde ich nicht bezahlt.“

Wahrscheinlicher ist, dass Madrid das Angebot um ein paar Millionen aufstocken wird. Denn die Spanier wollen wissen, dass der HSV eine interne „Adios-Klausel“ vereinbart hat.

Heißt: Wenn Real 13 Mio. Euro zahlt, dann darf van der Vaart gehen.

13 Millionen – diese Summe will Hamburg mindestens kassieren, um nach einem Wechsel ihres Top-Stars Kapital für den nötigen Ersatz zu haben.

Erschwerend im Poker ist zudem noch die Ausstiegs-Option im Vertrag des Holländers. Der HSV-Kapitän dürfte 2009 für vergleichbar lächerliche 1,5 Mio Euro den Verein verlassen.

Auch das ist Real bekannt. Deshalb zocken die Spanier jetzt, wollen die geforderten 13 Mio. Euro an den HSV nicht zahlen. Im nächsten Sommer könnten sie van der Vaart ja fast „umsonst“ bekommen...

Wann wird Real mit dem nächsten (echten) Angebot um die Ecke kommen? Trainer Martin Jol: „Das kann bis zum letzten Tag passieren. Ich kann nur sagen, Rafael hat in Hamburg die beste Zeit seiner Karriere gehabt und ich hoffe, dass er noch ein Jahr bei uns bleibt.“

Jol ist äußerlich die Ruhe selbst. Allein während seines Engagements bei Tottenham hat er die wildesten Geschichten erlebt.

Deshalb sagt er: „Ich habe mich an solche Sachen gewöhnt. Im Fußball ist nichts, wie es erscheint...“
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