Unschöne Szenen gestern Nacht am Mailänder Flughafen: Eben gerade vom siegreichen Spiel in Ascoli zurückgekehrt, warteten auf die Mannschaft um 2.30 Uhr rund 50 erboste Ultras. Die wegen des schändlich zustandegekommenen Champions-League-Aus aufgebrachten Anhänger beschimpften die Spieler und zündeten auch einige Feuerwerkskörper. Danach setzte es für diejenigen Spieler, die mit ihren Privatautos und nicht mit dem Mannschaftsbus das Flughafengelände verliessen, Fusstritte und Faustschläge. Nur ein frühzeitiges Einschreiten der Polizei konnte Schlimmeres verhindern. Mittelfeldspieler Cristiano Zanetti, der im Sommer ablösefrei zum Konkurrenten Juventus Turin wechselt und deshalb bei den Inter-Fans alles andere als beliebt ist, zog sich Verletzungen am Nacken zu.
Inter-Präsident Giacinto Facchetti bezeichnete die Gewaltanwendungen als inakzeptabel: "Ich verstehe die grosse Verbitterung und Enttäuschung der Fans, doch wir können es nicht akzeptieren, dass wegen ein paar wenigen Leuten die Enttäuschung ausartet und sich in Gewalt verwandelt. Wer ein Inter-Fan sein will, darf nicht zum Mittel der Gewalt greifen."
Im Moment hat die organisierte Fanschaft der "Nerazzurri" ihrem Team auch die Gefolgschaft aufgekündigt. Gestern musste die Mannschaft in Ascoli ohne die sonst bei Auswärtsspielen übliche Unterstützung auskommen.
Alter Hallo,
was ist mit den Italienern denn los ? Erst der Rassismus, das Hakenkreuz und immer wieder diese Angriffe auf die Spieler
