24. September 2007
Tod durch Faustschlag
Bei einem Streit unter Jugendlichen ist am Wochenende in Essen ein 15 Jahre alter Junge ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war es am Samstagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 15-Jährigen und einem zwei Jahre älteren Jugendlichen gekommen. Plötzlich habe der 17-Jährige zugeschlagen und den Jüngeren am Kinn getroffen. Er sei gestürzt, mit dem Kopf auf das Pflaster geprallt und habe das Bewusstsein verloren. Im Krankenhaus erlag er am Sonntag seinen Verletzungen. Laut Obduktion starb er an einer Hirnblutung und einer Schädelfraktur. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst, stellte sich aber später der Polizei. Ein Jugendrichter erließ Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge. In der Vergangenheit war der 17-Jährige mehrfach wegen Gewaltdelikten auffällig geworden. (ddp)
(N24.de, Netzeitung)
News aus aller Welt
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miri
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Quelle : diepresse.comTürkei – Deutschland: Marco W. bleibt weiter in Haft
Die 13-jährige Britin besteht auf ihrer Aussage, der deutsche Schüler habe sie vergewaltigt.
Istanbul/Antalya (ag.). Der deutsche Teenager Marco W. bleibt vorläufig weiter in türkischer Untersuchungshaft. Das Schwurgericht in Antalya lehnte es am Freitag ab, den 17-Jährigen auf freien Fuß zu setzen. Gegen den deutschen Schüler, dem sexueller Missbrauch eines 13-jährigen britischen Mädchens während eines Türkeiaufenthalts vorgeworfen wird, liege „dringender Tatverdacht“ vor, sagte der Richter. Bei der Verhandlung waren auch die Eltern des Schülers aus Niedersachsen anwesend. Die Britin hatte bei einer Vernehmung in England Marco der Vergewaltigung beschuldigt. „Sie besteht darauf“, erklärte ihr türkischer Anwalt Ömer Aycan. Das Verfahren wird am 26. Oktober fortgesetzt.
Die Staatsanwaltschaft in Antalya wirft Marco vor, sich im April an der 13-jährigen Britin Charlotte M. vergangen zu haben. Er sitzt seit fast einem halben Jahr im Gefängnis des südtürkischen Ferienortes in Untersuchungshaft. Medizinische Untersuchungen an Charlotte waren zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen.
„Beeinflussung des Gerichts“
In der Verhandlung am Freitag lag die schriftliche Fassung der Aussagen des mutmaßlichen Missbrauchsopfers noch nicht vor. Marcos Anwalt Mehmet Iplikcioglu kündigte an, sich an ein anderes Schwurgericht zu wenden, um die Entscheidung zur Verlängerung der Untersuchungshaft für Marco aufheben zu lassen. Er kritisierte auch das Bekanntwerden von Charlottes Aussage kurz vor der Verhandlung am Freitag. Deren Lancierung sei ein klarer Versuch gewesen, das Gericht zu beeinflussen.
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BalkanWarrior
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Balkan hat geschrieben:QuelleAmoklauf an US-Schule in Cleveland
Chicago - Erneut ist eine Schule in den USA Schauplatz eines blutigen Amoklaufs geworden. In Cleveland im US-Bundesstaat Ohio eröffnete ein 14-Jähriger das Feuer, bevor er sich selbst tötete. "Er hat Selbstmord begangen", sagte der Bürgermeister der Stadt, Frank Jackson, vor Journalisten. Örtliche Medien hatten zunächst berichtet, der Schütze sei von der Polizei erschossen worden. Der Jugendliche schoss zwei Schüler und zwei Erwachsene an. Eine weitere Schülerin verletzte sich bei der Flucht das Knie.
Amoklauf in Cleveland
"Die Kinder sind in stabiler, guter Verfassung", sagte Jackson. Erste Berichte örtlicher Medien ließen einen Racheakt als Motiv vermuten. Der 14-jährige Schütze sei am Vortag der Schule verwiesen worden, hieß es darin. Er sei daraufhin am Mittwoch mit einer Waffe in jeder Hand durch die Gänge der Schule gestürmt und habe um sich geschossen. Verängstigte Schüler und Lehrer flohen aus dem Gebäude, andere suchten in Abstellräumen und unter Tischen Schutz.
Im April hatte ein Amokläufer an der Hochschule Virginia Tech in den USA 32 Menschen und dann sich selbst erschossen.
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Gefühle wie von echten Kriegsverletzungen bei Video-Spiel
Für den ultimativen Kick leidenschaftlicher Kriegsspieler am Video-Player bringt eine US-Firma demnächst eine Jacke auf den Markt, die ihren Trägern das Gefühl von Schlägen und Schussverletzungen vermitteln soll.
Die mit Druckluft betriebene Jacke werde ab Anfang November für 189 Dollar (rund 132 Euro) auf den Markt kommen, kündigte ihr Erfinder Mark Ombrellaro an. Sie gebe dem Video-Kriegsspieler das Gefühl, dass er am Oberkörper Verletzungen erleide, als ob er auf dem Kriegsschauplatz sei.
Die Jacke soll bei der Erstauslieferung mit dem Ego-Shooter "Call of Duty" im Paket verkauft werden. Ursprünglich wurde sie für medizinische Zwecke entwickelt, sie soll Ferndiagnosen ermöglichen.
Quelle: www.gmx.net/de
Für den ultimativen Kick leidenschaftlicher Kriegsspieler am Video-Player bringt eine US-Firma demnächst eine Jacke auf den Markt, die ihren Trägern das Gefühl von Schlägen und Schussverletzungen vermitteln soll.
Die mit Druckluft betriebene Jacke werde ab Anfang November für 189 Dollar (rund 132 Euro) auf den Markt kommen, kündigte ihr Erfinder Mark Ombrellaro an. Sie gebe dem Video-Kriegsspieler das Gefühl, dass er am Oberkörper Verletzungen erleide, als ob er auf dem Kriegsschauplatz sei.
Die Jacke soll bei der Erstauslieferung mit dem Ego-Shooter "Call of Duty" im Paket verkauft werden. Ursprünglich wurde sie für medizinische Zwecke entwickelt, sie soll Ferndiagnosen ermöglichen.
Quelle: www.gmx.net/de
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Mentalita_Ultra
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Wie geil is das denn???
*66*ultrAslan*66* hat geschrieben:Gefühle wie von echten Kriegsverletzungen bei Video-Spiel
Für den ultimativen Kick leidenschaftlicher Kriegsspieler am Video-Player bringt eine US-Firma demnächst eine Jacke auf den Markt, die ihren Trägern das Gefühl von Schlägen und Schussverletzungen vermitteln soll.
Die mit Druckluft betriebene Jacke werde ab Anfang November für 189 Dollar (rund 132 Euro) auf den Markt kommen, kündigte ihr Erfinder Mark Ombrellaro an. Sie gebe dem Video-Kriegsspieler das Gefühl, dass er am Oberkörper Verletzungen erleide, als ob er auf dem Kriegsschauplatz sei.
Die Jacke soll bei der Erstauslieferung mit dem Ego-Shooter "Call of Duty" im Paket verkauft werden. Ursprünglich wurde sie für medizinische Zwecke entwickelt, sie soll Ferndiagnosen ermöglichen.
Quelle: www.gmx.net/de
Wie geil is das denn???
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Mentalita_Ultra
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Ein Toter bei WM-Feiern in Südafrika
Bei ausgelassenen Feiern nach Südafrikas WM-Titel im Rugby ist in dem Kapstaat nach Rundfunkangaben mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Das Opfer wurde nach Informationen des Senders SAFM von einem Auto erfasst und zu Tode geschleift.
Landesweit hatten die Südafrikaner in der Nacht zum Sonntag ausgelassen den 15:6-Sieg ihres Nationalteams gegen England bei der Weltmeisterschaft in Frankreich gefeiert. In mehreren Orten waren Fanparks eingerichtet, wie sie auch bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika entstehen sollen. Das farbenfrohe Spektakel hatte Tausende Menschen auf die Straßen gelockt.
"Fenster geöffnet"
Sportminister Makhenkesi Stofile sagte, der Erfolg solle eine neue Ära einläuten, in der der gesellschaftliche Wandel begrüßt und die sportlichen Herausforderungen gemeistert würden.
Mit Anspielung auf eine "Rassendebatte" im Vorfeld der WM über die Zusammensetzung des Nationalteams mit überwiegend weißen Spielern meinte Stofile: "Unser Sieg bei der WM 1995 hatte uns ein Fenster geöffnet, durch das wir sehen konnten, was Südafrika sein kann."
Südafrika will künftig per Quotensystem sicherstellen, dass die schwarze Bevölkerungsmehrheit auch im Sport stärker repräsentiert wird.
Bei ausgelassenen Feiern nach Südafrikas WM-Titel im Rugby ist in dem Kapstaat nach Rundfunkangaben mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Das Opfer wurde nach Informationen des Senders SAFM von einem Auto erfasst und zu Tode geschleift.
Landesweit hatten die Südafrikaner in der Nacht zum Sonntag ausgelassen den 15:6-Sieg ihres Nationalteams gegen England bei der Weltmeisterschaft in Frankreich gefeiert. In mehreren Orten waren Fanparks eingerichtet, wie sie auch bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika entstehen sollen. Das farbenfrohe Spektakel hatte Tausende Menschen auf die Straßen gelockt.
"Fenster geöffnet"
Sportminister Makhenkesi Stofile sagte, der Erfolg solle eine neue Ära einläuten, in der der gesellschaftliche Wandel begrüßt und die sportlichen Herausforderungen gemeistert würden.
Mit Anspielung auf eine "Rassendebatte" im Vorfeld der WM über die Zusammensetzung des Nationalteams mit überwiegend weißen Spielern meinte Stofile: "Unser Sieg bei der WM 1995 hatte uns ein Fenster geöffnet, durch das wir sehen konnten, was Südafrika sein kann."
Südafrika will künftig per Quotensystem sicherstellen, dass die schwarze Bevölkerungsmehrheit auch im Sport stärker repräsentiert wird.
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Und das passiert einem Engländer22. Oktober 2007
Fußballspiel löst blutigen Ehestreit aus
In Bahrain hat eine Frau aus Russland ihren britischen Ehemann während eines Streits über Fußball mit dem Messer attackiert und ist daraufhin im Polizeigefängnis gelandet. Allerdings verzieh der Engländer seiner Gattin und befreite sie wieder aus der Haft.
Die Zeitung "Gulf Daily News" berichtete am Montag, die fußballbegeisterte Russin habe sich am vergangenen Mittwoch während des EM-Qualifikationsspiels zwischen Russland und England mit ihrem Gatten so in die Haare bekommen, dass sie zum Messer gegriffen und ihm am Arm zwei Stichwunden beigebracht habe.
Der Brite musste im Krankenhaus behandelt werden, konnte aber nach Angaben der Zeitung am Sonntag wieder zur Arbeit zurückkehren. Die Russin sei inzwischen wieder auf freiem Fuß, nachdem ihr Ehemann erklärt habe, er wolle nicht, dass sie für ihre Gewalttätigkeit bestraft werde. Dabei hatte er während des Spiels gleich doppelt leiden müssen, da England in Moskau eine bittere 1:2-Niederlage gegen Russland hinnehmen musste. (nz/dpa)
(N24.de, Netzeitung)
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miri
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und auch noch von ner frau
frauen und fußball ....ne gefährliche mischung
ach du schandeGenialus hat geschrieben:Und das passiert einem Engländer22. Oktober 2007
Fußballspiel löst blutigen Ehestreit aus
In Bahrain hat eine Frau aus Russland ihren britischen Ehemann während eines Streits über Fußball mit dem Messer attackiert und ist daraufhin im Polizeigefängnis gelandet. Allerdings verzieh der Engländer seiner Gattin und befreite sie wieder aus der Haft.
Die Zeitung "Gulf Daily News" berichtete am Montag, die fußballbegeisterte Russin habe sich am vergangenen Mittwoch während des EM-Qualifikationsspiels zwischen Russland und England mit ihrem Gatten so in die Haare bekommen, dass sie zum Messer gegriffen und ihm am Arm zwei Stichwunden beigebracht habe.
Der Brite musste im Krankenhaus behandelt werden, konnte aber nach Angaben der Zeitung am Sonntag wieder zur Arbeit zurückkehren. Die Russin sei inzwischen wieder auf freiem Fuß, nachdem ihr Ehemann erklärt habe, er wolle nicht, dass sie für ihre Gewalttätigkeit bestraft werde. Dabei hatte er während des Spiels gleich doppelt leiden müssen, da England in Moskau eine bittere 1:2-Niederlage gegen Russland hinnehmen musste. (nz/dpa)
(N24.de, Netzeitung)
und auch noch von ner frau
frauen und fußball ....ne gefährliche mischung
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Mann ermordet Ehefrau wegen World of Warcraft
Vor dem Münchner Schwurgericht findet derzeit ein ungewöhnlicher Prozess statt. Einem 36 Jahre alten Mann wird vorgeworfen, seine Ehefrau umgebracht zu haben. In der Anklageschrift heißt es, dass dem Mord ein Streit um das Online-Rollenspiel World of Warcraft voraus ging.
Die Obduktion der Leiche hat ergeben, dass die Frau am 16. Januar mit vier Messerstichen in den Oberkörper umgebracht wurde. Zuvor hatte sie sehr lange vor dem Computer gesessen und World of Warcraft gespielt. Es kam zu einem Streit, da sie den Platz nicht für ihren Mann räumen wollte, der ebenfalls das beliebte Online-Game spielen wollte.
Das Urteil in diesem Verfahren wird in wenigen Tagen erwartet. In der Vergangenheit gab es mehrere Berichte über die Internet- und Spiele-Sucht, die in vielen Fällen durch World of Warcraft hervorgerufen wird. Vor allem junge Menschen können sich von diesem Titel nicht losreißen und vernachlässigen dadurch ihr echtes Leben.
Quelle: www.winfuture.de

Vor dem Münchner Schwurgericht findet derzeit ein ungewöhnlicher Prozess statt. Einem 36 Jahre alten Mann wird vorgeworfen, seine Ehefrau umgebracht zu haben. In der Anklageschrift heißt es, dass dem Mord ein Streit um das Online-Rollenspiel World of Warcraft voraus ging.
Die Obduktion der Leiche hat ergeben, dass die Frau am 16. Januar mit vier Messerstichen in den Oberkörper umgebracht wurde. Zuvor hatte sie sehr lange vor dem Computer gesessen und World of Warcraft gespielt. Es kam zu einem Streit, da sie den Platz nicht für ihren Mann räumen wollte, der ebenfalls das beliebte Online-Game spielen wollte.
Das Urteil in diesem Verfahren wird in wenigen Tagen erwartet. In der Vergangenheit gab es mehrere Berichte über die Internet- und Spiele-Sucht, die in vielen Fällen durch World of Warcraft hervorgerufen wird. Vor allem junge Menschen können sich von diesem Titel nicht losreißen und vernachlässigen dadurch ihr echtes Leben.
Quelle: www.winfuture.de
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Sneaker88
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Anschläge von Madrid: Gut 30.000 Jahre Haft für Zugbomber
Im Prozess um die Anschläge auf Madrider Pendlerzüge sind drei Angeklagte zu jeweils mehr als 30.000 Jahre Haft verurteilt worden. Spaniens Nationaler Gerichtshof sah es am Mittwoch als erwiesen an, dass die zwei Marokkaner und ein Spanier maßgeblich an den verheerendsten Terroranschlägen in der spanischen Geschichte beteiligt waren.
Insgesamt wurden 21 Angeklagte zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Richter sprachen sieben Beschuldigte frei. Darunter war überraschend auch der Ägypter Rabei Osman el Sayed, in dem die Anklage einen der Drahtzieher der Anschläge vom 11. März 2004 gesehen hatte. Gegen einen weiteren Beschuldigten war die Anklage bereits im Laufe des Prozesses zurückgezogen worden.
Bis zu 1,5 Millionen Euro Entschädigung
Bei mehreren Angeklagten blieben das Gericht mit dem Strafmaß weit hinter den Forderungen der Staatsanwaltschaft zurück. Die Entscheidung der drei Richter unter Vorsitz von Javier Gómez Bermúdez fiel einstimmig.
Die Opfer der Anschläge erhalten je nach Grad ihrer Verletzungen Entschädigungen zwischen 30.000 und 1,5 Millionen Euro. Bei den Anschlägen waren 191 Menschen getötet und über 1800 verletzt worden. Islamistische Terroristen hatten in vollbesetzten Pendlerzügen zehn Bomben zur Explosion gebracht. Sie bekannten sich zu den Anschlägen und bezeichneten sie als Racheakt für die Entsendung spanischer Truppen in den Irak.
Keine Verwicklung der ETA
Die Bombenanschläge auf die vier Madrider Pendlerzüge wurden von einer islamistischen Terrorzelle verübt, heißt es in der Urteilsverkündung des spanischen Nationalen Gerichtshofs. Die Richter schlossen eine Verwicklung der baskischen Untergrundorganisation ETA in die Attentate aus. Dafür gebe es nicht den geringsten Anhaltspunkt, sagte der Vorsitzende Richter. Die vorige konservative Regierung in Spanien hatte nach den Anschlägen die ETA für das Blutbad verantwortlich gemacht. (N24.de, dpa, AP)
Im Prozess um die Anschläge auf Madrider Pendlerzüge sind drei Angeklagte zu jeweils mehr als 30.000 Jahre Haft verurteilt worden. Spaniens Nationaler Gerichtshof sah es am Mittwoch als erwiesen an, dass die zwei Marokkaner und ein Spanier maßgeblich an den verheerendsten Terroranschlägen in der spanischen Geschichte beteiligt waren.
Insgesamt wurden 21 Angeklagte zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Richter sprachen sieben Beschuldigte frei. Darunter war überraschend auch der Ägypter Rabei Osman el Sayed, in dem die Anklage einen der Drahtzieher der Anschläge vom 11. März 2004 gesehen hatte. Gegen einen weiteren Beschuldigten war die Anklage bereits im Laufe des Prozesses zurückgezogen worden.
Bis zu 1,5 Millionen Euro Entschädigung
Bei mehreren Angeklagten blieben das Gericht mit dem Strafmaß weit hinter den Forderungen der Staatsanwaltschaft zurück. Die Entscheidung der drei Richter unter Vorsitz von Javier Gómez Bermúdez fiel einstimmig.
Die Opfer der Anschläge erhalten je nach Grad ihrer Verletzungen Entschädigungen zwischen 30.000 und 1,5 Millionen Euro. Bei den Anschlägen waren 191 Menschen getötet und über 1800 verletzt worden. Islamistische Terroristen hatten in vollbesetzten Pendlerzügen zehn Bomben zur Explosion gebracht. Sie bekannten sich zu den Anschlägen und bezeichneten sie als Racheakt für die Entsendung spanischer Truppen in den Irak.
Keine Verwicklung der ETA
Die Bombenanschläge auf die vier Madrider Pendlerzüge wurden von einer islamistischen Terrorzelle verübt, heißt es in der Urteilsverkündung des spanischen Nationalen Gerichtshofs. Die Richter schlossen eine Verwicklung der baskischen Untergrundorganisation ETA in die Attentate aus. Dafür gebe es nicht den geringsten Anhaltspunkt, sagte der Vorsitzende Richter. Die vorige konservative Regierung in Spanien hatte nach den Anschlägen die ETA für das Blutbad verantwortlich gemacht. (N24.de, dpa, AP)