Schalker Nachrichten

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Trainer: Thomas Reis | Arena auf Schalke
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CR22626
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12.02.2009 15:30

Unfassbar..und traurig sowas :(
Aber dass ein Schalker bei Blöd angerufen hat, glaube ich beim besten Willen nicht :lol: und wenn doch dann ist das einfach nur noch arm..
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16.02.2009 16:08

Schalke: Tönnies fürchtet "Zugzwang"
Jobgarantie für Müller - bis Freitag


Kicker.de

Die Derby-Pleite in Bochum - in puncto Einsatzbereitschaft ein Offenbarungseid für Schalke. Spieler wie Orlando Engelaar (29, siehe nachgefragt) und Trainer Fred Rutten (46, "wir haben alles versucht") redeten den Auftritt noch schön. Andere wie Halil Altintop (26) gaben ehrlich zu: "Einige waren sich nach dem 1:0 zu sicher. Doch die haben sich böse getäuscht." Eigentlich unvorstellbar vor dem Hintergrund des bisherigen Saisonverlaufs.

"Es gibt nichts schönzureden": Andreas Müller (l.) und Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies.


Am Sonntag platzte dann dem zunächst "aus Selbstschutz" schweigenden Manager Andreas Müller (46) der Kragen. Erst las er dem Team intern die Leviten, dann ging er an die Öffentlichkeit: "Die Spieler haben den Klub hängenlassen." Zudem sprach er eine Geldstrafe für Rafinha (23) aus, der nur mit viel Glück nicht vom Platz geflogen war: "Er muss sein Verhalten auf dem Platz jetzt endgültig verändern." Im Gespräch mit dem kicker legte er nach: "Ich bin richtig sauer. Es gab eine Phase im Spiel, wo man einfach nur hätte dagegenhalten müssen. Aber das ist nicht passiert. Ich habe die Spieler lange genug verteidigt und geschützt. Irgendwann müssen sie auch mal etwas zurückgeben. Nicht mir persönlich, sondern dem Verein."
Kommt Müllers Attacke zu spät?

Freilich: Müllers persönliche Perspektive bleibt von den Profis abhängig. Pluspunkte sammelte er bei Aufsichtsratschef Clemens Tönnies immerhin mit den nun angeschlagenen neuen Tönen. Diese empfindet Tönnies "als richtig und geboten. Dies verlange ich von einem Manager, und er hat wohl erkannt, dass allein gutes Zureden wie bisher die schlechte Verfassung nicht verändern konnte". Ein Lob, aus dem die Kritik an Müllers vielfach als zu soft empfundenem Auftreten deutlich herausklingt. Die Zweifel, ob Müllers Attacke nun nicht zu spät kommt, zerstreut Tönnies nicht: "Müller hat eine klare Vorstellung und ein Konzept. Aber wenn die Erfolge ausbleiben und die Umsetzung sich als zunehmend schwierig erweist, gerät man irgendwann in Zugzwang. Es gibt nichts schönzureden." Allerdings: "Wir machen keine unüberlegten Schnellschüsse." Das bedeutet eine Jobgarantie für Müller - bis zum Derby am Freitag gegen Dortmund.

Dass Müller den im Sommer geplanten "Umbruch" noch einleiten darf, wird immer unwahrscheinlicher. Und dass bei anhaltendem Misserfolg Rutten mit zur Disposition steht, ändert auch die vom Vorstand stets geäußerte Wertschätzung des Trainers nicht.
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CR22626
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17.02.2009 13:15

Das Ruhrschrott-Derby
Letzte Chance für Rutten und Müller


Bild.de
Ausgerechnet Erzfeind Dortmund spielt am Freitag Schicksal für Schalkes Wackel-Manager Andreas Müller (46)...
Mehr zum Thema
BVB-Trainer Jürgen Jürgen Klopp: Hat er ein Treter-Problem?

Vergeigt sein Team nach dem 1:2 in Bochum auch das große „Ruhrschrott-Derby“ gegen den BVB, ist Müller kaum zu halten.

Der mächtige Klub-Boss Clemens Tönnies (52): „Wenn die Erfolge ausbleiben und die Umsetzung sich als zunehmend schwierig erweist, gerät man irgendwann in Zugzwang. Es gibt nichts schön zu reden. Auf gut Deutsch: Die Lage ist -ZENSIERT-.“

Auch für Trainer Fred Rutten (46) wird es bei einer Niederlage sehr eng.

Nach BILD-Informationen ist Tönnies längst auf der Suche nach einem Nachfolger für Müller und Rutten („An der Art und Weise, wie wir Fußball spielen, kann man sehen, dass sich etwas geändert hat“). Tönnies Plan: Er will einen „TrainAger“ holen.

Einen Typen wie Wolfsburgs Felix Magath (55), der beide Jobs in Personalunion ausfüllen kann. Vorteil für Schalke bei diesem Modell: Der Klub spart Lohnkosten – und soll Erfolg bringen...
Reaktion von Schalke:

Statement zu Behauptungen der Bild-Zeitung

Die in der heutigen Ausgabe der Bild-Zeitung angestellten Behauptungen und Vermutungen bzgl. des Managers und Trainers sind reine Spekulation und in keiner Weise zutreffend. Wir haben gegenwärtig nur ein Ziel: Schalke wieder auf Erfolgskurs zu bringen.
Schalke04.de
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19.02.2009 15:55

Bochum verhöhnt Schalke
Bild.de

Von diesem Sieg zehren sie in Bochum besonders lange. Das 2:1 gegen den ungeliebten Nachbarn Schalke am vergangenen Samstag.

Jetzt gibt es vom VfL auch noch Häme hinterher. Nach dem Derby-Sieg: Bochum verhöhnt Schalke!

Kapitän Christoph Dabrowski (30), der das 2:1-Siegtor machte: „Wir haben jetzt genug gefeiert und müssen uns auf unser Spiel am Samstag in Bielefeld konzentrieren. Und das wird viel schwerer als Schalke...“

Arminia (14.) stärker als die Königsblauen (9.) – viele Grüße von VfL an den Nachbarn...

Mimoun Azaouagh (26) schickt hinterher: „In Bielefeld müssen wir 90 Minuten alles geben und kämpfen. Im Vergleich dazu war die zweite Halbzeit gegen Schalke gemütlich.“

VfL-Spott in Richtung Veltins-Arena...

Und Christian Fuchs (22) knöpfte sich gestern auch noch Bochums Lieblingsfeind Rafinha (23) vor: „Über den kann ich nur noch lachen. Der kann gar nicht anders, als sich so zu benehmen. Aber das Spiel gegen Bielefeld ist jetzt erst mal wichtiger...“

Wenn Bochums Auftritt in Bielefeld so stark wird wie die Sprüche gestern gegen Schalke, dann steht dem ersten Auswärtssieg der Saison nichts mehr im Weg.

Doch Trainer Marcel Koller (48) kennt seine Pappenheimer: „Wenn jetzt einer meint, sich zurücklegen zu können, ist er schneller draußen, als er schauen kann.“
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19.02.2009 15:56

Die sollen erstmal schauen, dass sie den Klassenerhalt packen :roll: :lol: :lol: :lol:
Naja ich drücke Arminia die Daumen.OWL :!: :D
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lion86
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19.02.2009 18:46

Schalke zeigt großes Interesse an Mark van Bommel :shock: :shock:
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miri
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19.02.2009 19:10

lion86 hat geschrieben:Schalke zeigt großes Interesse an Mark van Bommel :shock: :shock:
NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIN :cry:
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19.02.2009 21:24

miri hat geschrieben:
lion86 hat geschrieben:Schalke zeigt großes Interesse an Mark van Bommel :shock: :shock:
NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIN :cry:
Ein größeres NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIN :lol:
Ich mag den Kerl überhaupt nicht.Außerdem haben wir Jones und Engelaar.Latza wird auch früher oder später spielen.Das sollte erstmal so bleiben.Rutten soll aufhören diese Holländer zu kaufen...
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08.03.2009 23:18

Schalke: Müllers Entlassung steht fest
SportBild.de

Das war es für Manager Andreas Müller beim FC Schalke 04. Nach Informationen von SPORT BILD online steht die Entlassung Müllers fest. Offen ist noch, wann es der Manager offiziell erfährt.

Am Montag wird in Gelsenkirchen eine Unterredung zwischen dem Aufsichtsrats-Vorsitzenden Clemens Tönnies und Müller stattfinden.

Trainer Fred Rutten darf wohl zunächst weiterarbeiten. Auch der schwer erkämpfte 1:0-Sieg gegen den 1. FC Köln konnte die kochende Volksseele und die Lage auf Schalke nicht beruhigen, obwohl Kölns Trainer Christoph Daum eine Lanze für seinen leidgeprüften Kollegen brach.

"Fred Rutten und Andreas Müller haben Unterstützung verdient. Für Schalke ging es nicht darum, einen Schönheitspreis zu gewinnen. Sie brauchten die drei Punkte. Ich hoffe, dass hier jetzt ein wenig Ruhe einkehrt und Schalke die Wende schafft", sagte Daum nach dem 0:1 am Freitagabend.

Doch Ruhe und Frieden sind nicht zu erwarten. Am Samstag kamen Mitglieder verschiedener Schalker Vereinsgremien zusammen, um die Lage zu diskutieren. Wie auch der Club mitteilte, bat Tönnies den Manager zu einem Gespräch an diesem Montag.

Nach Informationen des Express müsse sich Müller bei diesem Rapport auf kritische Fragen einstellen. Das von ihm eingeforderte Treuebekenntnis habe man "vier Jahre lang gegeben", so Tönnies. "Und es war ja auch eine gute Zeit. Aber es gilt weiterhin, dass eine solche Frage vor allem vom Erfolg abhängig ist."

Das von Müller präsentierte Zukunftskonzept habe sich laut Tönnies "mittlerweile überholt". Dass es nicht nur um Müllers Zukunft geht, sondern auch um die des Trainers, ist klar. Immerhin bekam dieser von Daum mehr Zuspruch als zuletzt aus den eigenen Reihen.

20 Minuten vor Schluss brachte Rutten Verteidiger Marcelo Bordon für Offensivkraft Ivan Rakitic, um den 1:0-Vorsprung gegen stärker werdende Kölner über die Zeit zu retten. "Ich bin mir sicher: Wenn Schalke fünfmal in Serie 1:0 gewonnen hat, klatschen die Leute, die heute gepfiffen haben", sagte der FC-Coach.

Über den schwachen Auftritt seiner Elf, die nichts von der bisherigen Auswärtsklasse zeigte, schien er sich weniger zu ärgern: "Wir waren der Aufbaugegner, der wir eigentlich nicht sein wollten." Was aus Ruttens Sicht nachvollziehbar war, brachte die Fans erneut auf die Barrikaden. Gellende Pfiffe sowie "Müller raus"- und "Rutten raus"-Rufe dröhnten durch die nach dem Pokal-Frust in Mainz erstaunlicherweise ausverkaufte Arena.

Auch die Auswechslung des am Ende ausgelaugten Wirbelwinds Vicente Sanchez gegen Gerald Asamoah (81.) kam bei den Anhängern nicht gut an. Rutten verteidigte seine Umstellungen vehement: "Wir wollten drei Punkte - das war das Wichtigste. Und es ist uns schon einige Mal passiert, dass wir einen Vorsprung nicht halten konnten. Wir brauchten zusätzliche Robustheit."

Bordon sei "sofort im Spiel" und Sanchez nach drei Spielen in nur einer Woche einfach "platt" gewesen. Nicht nur Siegtorschütze Jermaine Jones (28.) zeigte für die Reaktion der Anhänger wenig Verständnis. "Die Mannschaft fightet, führt 1:0 und wird trotzdem ausgepfiffen. Wir stehen zum Trainer und zum Manager. Die Pfiffe sind uns egal", schimpfte er.

Die Mannschaft "revanchierte" sich und zeigte den Fans die kalte Schulter. Nicht ein Profi ließ sich vor der Nordkurve blicken. "Wir sind ein Team, dazu gehört auch der Trainer. Wir stehen voll hinter ihm. Das wollten wir demonstrieren und sind deshalb nicht in die Kurve gegangen", erklärte Heiko Westermann den Liebesentzug.

Jones appellierte nach seinem ersten Saisontor im 50. Bundesliga-Spiel für die Knappen eindringlich an das emotionale Umfeld und die Klubführung samt Aufsichtsrat: "Alle, die immer erzählen, sie hätten ein Herz für Schalke, sollten jetzt einen Gang zurückschalten und Trainer, Manager und Mannschaft in Ruhe lassen."

Geschäftsführer Peter Peters mochte die Diskussion über den Graben zwischen Fans und Team nicht zu hoch hängen. "Fußball ist emotional. Es gab ja auch Applaus", sagte er. Und vermutete: "Vielleicht ist es ja jetzt schon so, dass wir sogar nach einem Sieg permanent mit dem ganzen Theater konfrontiert werden." Genau danach sieht es aus.
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08.03.2009 23:19

Ich hab dazu nichts zu sagen - das ist einfach die logische Folge!
Bin gespannt, was morgen passiert.
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lion86
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09.03.2009 12:45

Warum bekommt Müller alleine die Schuldzuweisung?

Dann sollten Tönnies und Schnusenberg auch gefeuert werden :twisted:
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09.03.2009 15:52

lion86 hat geschrieben:Warum bekommt Müller alleine die Schuldzuweisung?

Dann sollten Tönnies und Schnusenberg auch gefeuert werden :twisted:
Die beiden gehen mir sowieso auf den Sack.Vor allem Schusenberg scheint doch überhaupt keinen blassen Schimmer zu haben!
ich würde mit den Aufräumarbeiten OBEN anfangen!
Übrigens steht es fest:Müller wurde heute gefeuert!War zwar klar, aber dennoch arm, was auf Schalke läuft! :roll:

Alles gute weiterhin und danke für alles!!
Zuletzt geändert von CR22626 am 09.03.2009 23:51, insgesamt 1-mal geändert.

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