Ärger um Schuster: Real-Coach nicht beim Sondertraining
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Ärger um Schuster: Real-Coach nicht beim Sondertraining
Neuer Ärger um Bernd Schuster: Der Trainer des spanischen Fußball-Meisters Real Madrid erschien nicht zu einem freiwilligen Sondertraining, das er nach Presseberichten vom Montag nur widerwillig angesetzt hatte. Schuster hatte demnach seinem Team trotz der 0:1-Niederlage bei Real Valladolid zwei Tage frei geben wollen. Auf Empfehlung von Sportdirektor Pedja Mijatovic setzte er dann für Sonntag doch ein freiwilliges Training an, zu dem allerdings nur fünf Profis erschienen. Das Sportblatt «As» berichtete, Schuster selbst sei zur Taufe seiner Tochter Victoria nach Salamanca gefahren.
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Vorstand hat „volles Vertrauen“ Schuster bleibt Real-Trainer!
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Aus im Pokal, in der Liga nach der peinlichen 0:1-Pleite bei Real Valladolid schon fünf Punkte hinter Tabellenführer und Erzrivale FC Barcelona.
Viele Fußball-Fans dachten: Das war´s jetzt für Schuster bei Real Madrid...
Nein! Der Meister-Coach von 2008 bleibt Trainer der Königlichen.
Reals Sportdirektor Predrag Mijatovic stellte bei einer Pressekonferenz in Madrid klar: „Wir haben volles Vertrauen in den Trainerstab.“
Der Wirbel um Schuster – er wird auch in den spanischen Medien heiß diskutiert.
Während „AS“ gegen Schuster Stellung bezieht, schlagen sich viele Konkurrenz-Blätter auf die Seite des Deutschen. Reals Klubführung lasse Schuster gezielt in einem schlechten Licht erscheinen, um einen Sündenbock zu haben und von eigenen Versäumnissen abzulenken, meint zum Beispiel „El Mundo“. Und Kolumnist Roberto Palomar von Reals Sprachrohr „Marca“ ergänzt: „Der beste Trainer der Welt hätte es nicht anders gemacht als Schuster.“
Pikant: Nach einer „Marca“-Umfrage geben nur 16 Prozent der Fans dem Trainer die Schuld für die Krise. 27 Prozent machen die Spieler verantwortlich – und 56 Prozent den Vorstand. Ein klares Zeichen pro Schuster, der auch in der Mannschaft nach wie vor Rückendeckung hat.
Kapitän Raúl sagt: „Es ist eine Lüge, dass wir nicht hinter dem Trainer stehen. Natürlich sind wir auf seiner Seite, es gibt keine Probleme. Wir haben einen schlechten Lauf, aber wir besitzen die Qualität. Wir müssen eine Einheit sein. Wir wissen, dass es Probleme gibt, und wir arbeiten hart daran, diese Probleme abzustellen.“
Raul und Co. können jetzt beweisen, dass Schuster der Richtige ist...
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Schuster erhält bei Real eine Frist bis Samstag
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Schuster erhält bei Real eine Frist bis Samstag
Real Madrid hält an seinem Trainer Bernd Schuster fest, allerdings vorerst nur bis zum kommenden Wochenende. Sportdirektor Predrag Mijatovic erklärte am Montag, der spanische Fußball-Meister habe Vertrauen in seinen Coach. Die Frage, ob Schuster auch im Falle einer Schlappe im Punktspiel am Samstag gegen Recreativo de Huelva im Amt bleibe, wollte Mijatovic jedoch nicht beantworten. «Bei Real denken wir positiv und ziehen die Möglichkeit einer Niederlage nicht im Voraus in Betracht.»
Nach Ansicht der Presse sind die Tage von Schuster bei Real gezählt. Der staatliche spanische Rundfunksender RNE und das Sportblatt «As» wussten gar zu berichten, der Meister habe die Entlassung des Coaches bereits beschlossen. Sie wurden am Abend aber eines Besseren belehrt, als Mijatovic erklärte: Präsident Ramon Calderon und die anderen Präsidiumsmitglieder hätten «volles Vertrauen in die Spieler und das Trainer-Team». Laut der Medienberichte sollte Reals bisheriger Technischer Berater Miguel Angel Portugal Schusters Nachfolger werden.
Der in die Kritik geratene Schuster hatte sich zu allem Überfluss nach Reals 0:1-Pleite im Punktspiel bei Real Valladolid neuen Ärger eingehandelt. Er erschien nicht zum freiwilligen Sondertraining, das er nach Medienberichten nur widerwillig angesetzt hatte. Schuster hatte demnach seinem Team trotz der Niederlage zwei Tage freigeben wollen. Auf Empfehlung von Mijatovic setzte er dann für Sonntag doch ein freiwilliges Training an, zu dem jedoch nur fünf Profis erschienen. Schuster zog es nach diesen Angaben vor, zur Taufe seiner Tochter Victoria nach Salamanca zu fahren. Dies kam angesichts der Krise bei den «Königlichen» in den spanischen Medien gar nicht gut an. Dass das Real-Idol Raúl sich derweil Pferderennen anschaute, wurde allenfalls am Rande notiert.
Während Real nach seinem Pokal-Aus gegen den Drittligisten Real Unión Irún und der Pleite in Valladolid immer tiefer in der Krise versinkt, setzte der FC Barcelona seine Siegesserie fort. Das Team von Trainer Josep Guardiola landete mit einem 2:0 bei Recreativo de Huelva seinen neunten Liga-Sieg in Serie und baute als Tabellenführer seinen Vorsprung vor den Madrilenen auf fünf Punkte aus.
«Schuster macht frei, Guardiola handelt», titelte «El País» am Montag bissig. Spaniens größte Tageszeitung ließ - ebenso wie das zur selben Mediengruppe gehörende Sportblatt «As» - kein gutes Haar an Schuster: «Der Trainer sollte dem Team Mut machen, aber er hat selbst schon vor Monaten aufgesteckt.»
Dagegen meinen es die Zeitung «El Mundo» und das Sportblatt «Marca» aus dem Konkurrenz-Verlag besser mit dem deutschen Coach. Reals Clubführung lasse Schuster gezielt in einem schlechten Licht erscheinen, um einen Sündenbock zu haben und von eigenen Versäumnissen abzulenken, meinte «El Mundo». Der «Marca»-Kolumnist Roberto Palomar ergänzte: «Der beste Trainer der Welt hätte es nicht anders gemacht als Schuster.» Nach einer «Marca»-Umfrage geben nur 16 Prozent der Fans dem Trainer die Schuld für die Krise. 27 Prozent machen die Spieler verantwortlich - und 56 Prozent den Vorstand.
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GastGa
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Barca ist dieses Jahr so gut drauf... die Meisterschaft geben sie jedenfalls nicht wieder her. Nach der Schlappe im letzten Jahr muss aufjedenfall Platz 1 her!!!CR22626 hat geschrieben:Naa.. so weit ist Barca ja jetzt nicht weg, aber trotzdem denke ich nicht, dass Real Barca dieses Jahr ernsthaft gefährden kann!USi2310 hat geschrieben:Auch gut... also die Meisterschaft hat Barca schonmal in der TascheCR22626 hat geschrieben:Auch interessant
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Ich hab auch nicht gesagt, dass der Kader zu schwach ist.Barca hat einen tollen Kader.Ich meine nur, dass Real auch den Titel will und der Vorsprung nicht so groß ist und ich deshalb Real noch nicht abschreiben würde, obwohl sie ja gerade gar nicht in Form sind!
Die größeren Chancen hat aber eher Barca, denke ich
Die größeren Chancen hat aber eher Barca, denke ich
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Neuer Eklat bei Real Madrid
SportBild.de
Ein schlichtes Foto hat beim kriselnden spanischen Meister Real Madrid neuen Wirbel ausgelöst. Das Bild zeigt den früheren Real-Präsidenten Florentino Pérez neben den Ex-Stars Zinédine Zidane und Ronaldo, die der Ex-Clubchef während seiner Amtszeit nach Madrid geholt hatte.
Das bei einem Wohltätigkeitsspiel in der marokkanischen Stadt Fes aufgenommene Foto trieb den jetzigen Vereinsboss der Königlichen, Ramón Calderón, zur Weißglut. "Seit zweieinhalb Jahren torpediert dieser Herr die Arbeit des Vorstandes", schimpfte Calderón über den Vorgänger.
Erinnerungen an Goldene Zeiten
Der Grund des Ärgers: Das Foto erinnert die Fans an die Zeiten der Galaktischen, als Weltstars wie Zidane, David Beckham oder Luis Figo für die Madrilenen kickten. Pérez hatte es fertiggebracht, die Real-Anhänger jedes Jahr mit der Verpflichtung eines neuen Superstars zu beglücken.
Ganz anders Calderón: Er hatte den Fans den Brasilianer Kaká versprochen und wollte den Portugiesen Cristiano Ronaldo an Land ziehen, erlebte auf dem Transfermarkt aber fast nur Reinfälle. Heute spielt für Real kein richtiger Weltstar mehr.
Der Real-Boss fürchtet den Vorgänger wie den Leibhaftigen. Für ihn steht fest, dass Pérez das Foto mit Absicht lanciert hat, weil der steinreiche Bauunternehmer an die Vereinsspitze zurückkehren und ihm den Posten streitig machen will.
"Es herrscht Krieg"
Neben der sportlichen Krise und den Spekulationen um einen Hinauswurf von Trainer Bernd Schuster ist bei den Königlichen nun auch ein Machtkampf ausgebrochen. "Es herrscht Krieg", titelte das Sportblatt Marca. Calderón geriet über das Foto so in Wallung, dass er sich förmlich in Rage redete.
Unter Anspielung auf den - vom Vorgänger verpflichteten - Italiener Antonio Cassano sagte er: "Pérez sollte sich mal neben einem Spieler ablichten lassen, der aus Madrid vier Milliarden Pesetas (24 Millionen Euro) mitnahm und der hier die Geburtenrate gesteigert und die Prostitution belebt hat."
Damit spielte Calderón auf eine kürzlich erschienene Biografie des Stürmers an, in der der heutige Profi von Sampdoria Genua damit prahlte, mit 600 oder 700 Frauen geschlafen zu haben.
Schuster allein gelassen
Der Real-Boss gab den Spekulationen über eine Entlassung von Schuster neue Nahrung. "Es wird kommen, wie es kommen muss", sagte er. "Sicher ist nur der Tod." Schuster selbst mied beim Training die TV-Kameras und hielt sich überwiegend in seinem Büro auf. Das Training leitete sein Assistent Manolo Ruiz. Schuster sprach nach Presseberichten kaum mit den Spielern.
"Bei Real herrscht eine so eisige Atmosphäre wie bei einer Open-Air-Party in Alaska", schrieb die Zeitung El Mundo. "Schuster weiß, dass ein Teil des Kaders ihm den Rücken zugekehrt hat. Sein Schicksal ist besiegelt." Sportdirektor Pedja Mijatovic hatte dem Trainer zunächst zwar das Vertrauen ausgesprochen, allerdings nur bis zum nächsten Spiel am Samstag gegen Recreativo de Huelva.
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