Schalker Nachrichten

Alles über die "Knappen". Aufstellung, Taktik, Spiele, Mannschaft.
Trainer: Thomas Reis | Arena auf Schalke
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lion86
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20.07.2008 10:55

CR22626 hat geschrieben:
Schalke 04 besiegt Glasgow Rangers 1:0

Der erste Sieg der neuen Saison in der VELTINS-Arena ist eingefahren. Durch ein Kopfballtor von Mladen Krstajic (31.) besiegte Schalke 04 UEFA-Cup-Finalist Glasgow Rangers mit 1:0 (1:0). Die Partie war ein Benefizspiel zugunsten der Stiftung "Schalke hilft!".
Quelle:S04
Schalke: Schober - Rafinha (77. Varela), Bordon (80. Zambrano), Krstajic (63. Höwedes), Pander (46. Engelaar) - Ernst (85. Kenia), Jones (77. Grossmüller), Kobiashvili - Streit (46. Rakitic), Asamoah (85. Zé Roberto), Farfán (70. Sanchez)
Rangers: Alexander - Whittaker, Weir, Broadfoot, Papac - Dailly, Thomson, McCulloch - Novo (60. Adam), Miller (74. Velicka) - Darcheville
Tor: 1:0 Krstajic (31.)
Schiedsrichter: Scheppe (Wenden)
Zuschauer: 28.350
Gelbe Karte: Darcheville
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CR22626
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20.07.2008 11:50

Farfan hat das Tor durch eine Ecke vorbereitet :wink:
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20.07.2008 22:52

SFCV-Wahl: Manuel Neuer erneut „Spieler des Jahres“

Traditionell führte der Schalker Fan-Club Verband (SFCV) im Rahmen des Schalke-Tags wieder die Wahl zum „Spieler des Jahres“ durch.

Hier verteidigte Manuel Neuer seinen Titel und siegte mit 3392 Stimmen vor Kapitän Marcelo Bordon (2033) und Heiko Westermann (541). Der derzeit verletzte Keeper der Knappen erhielt die Trophäe von Artur Saager und Petra Meyer vom SFCV überreicht.

(Schalke04)
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20.07.2008 22:52

Herzlichen Glückwunsch, dazu!
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20.07.2008 22:53

Über 80.000 Fans kamen trotz Dauerregens zum Schalke-Tag

Die Fans der Knappen sind einmalig: Trotz zeitweise sintflutartigem Regen kamen zum Schalke-Tag am Sonntag (20.7.) über 80.000 Anhänger in die VELTINS-Arena! Zwar wurden die Rekordmarken der vergangenen Jahre nicht ganz erreicht, doch „wir können unseren Fans nur ein riesiges Dankeschön sagen“, zeigte sich Schalkes Vorsitzender Josef Schnusenberg von der Resonanz begeistert. „In den vergangenen zehn Jahren war das Wetter noch nie so schlecht wie diesmal, doch das hat der guten Stimmung keinen Abbruch getan.“

Bereits mit Öffnung des Geländes bildeten sich lange Schlangen an den einzelnen Modulen. Gegen Mittag war kaum noch ein Durchkommen auf dem Arenaring. Es gab noch mehr Attraktionen und dank der Sponsoren eine noch größere Veranstaltungsfläche in und um das modernste Stadion Europas als in den Vorjahren.

Und die Anhänger ließen sich auch von den zeitweiligen Schauern nicht die gute Laune verderben. Unterhalten von einem bunten Musik- und Showprogramm waren es vor allem die Unterschriften der königsblauen Profis, die heiß begehrt waren. Während Peter Løvenkrands fleißig T-Shirts und Autogrammkarten beim Rasenmäher-Rennen von Schalkes Partner Wolfgarten signierte, stand Fred Rutten auf der Gazprom-Bühne Rede und Antwort. Derweil wurden am nächsten Stand unzählige Bilder von Andreas Müller, Ivan Rakitic oder Benedikt Höwedes geschossen.

Andere Fans hingegen ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, die VELTINS-Arena mal in aller Ruhe zu erkunden. Sie schlenderten über die Promenaden, knipsten sich gegenseitig vor dem Schalke-04-Schriftzug auf der Gazprom-Tribüne oder besuchten den Schalker Fanshop. Unter die Besucher mischten sich dabei auch Fans des FC Twente, die den neuen Arbeitsplatz von Fred Rutten und Orlando Engelaar begutachten wollten.

Unzählige Torwände, eine Speed-Control, die Kletterwand des Flughafens Münster-Osnabrück oder die Gazprom-Kartbahn: Bei der Saisoneröffnung war Mitmachen Trumpf. Und auch die Profis mussten ran. So lieferten sich Benedikt Höwedes und Ivan Rakitic ein spannendes Rennes mit den von Erdgas betriebenen Karts des Schalker Hauptsponsors.

Erst lag der junge Abwehrmann aus Haltern am See in Front, dann gab der kroatische Spielmacher das Tempo vor. Höwedes ließ sich zurückfallen, saugte sich aber im Windschatten wieder heran und machte Druck auf Rakitic. „Bene wurde von Runde zu Runde besser. Am Ende hat sich allerdings die größere internationale Erfahrung durchgesetzt“, grinste der EM-Teilnehmer.

Während die beiden 20-Jährigen schon im Vorjahr das Spektakel „Schalke-Tag“ genießen konnten, gab Orlando Engelaar sein Debüt bei der Saisoneröffnung. Der niederländische Neuzugang war sogleich von der Geräuschkulisse angetan. „Wow, Schalke ist fantastisch.“

Die Anhänger wollten natürlich sofort wissen, warum sich der 1,97 Meter große Mittelfeldspieler für einen Wechsel zu den Knappen entschieden habe. „Schalke ist einfach ein großer Club“, erklärte Engelaar, der gleich eine Nachhilfestunde in königsblauer Dialektik bekam. Es heiße: Schalke ist der geilste Club der Welt! Der Neuzugang versprach artig, diesen Satz fortan zu benutzen.

Dass Schalkes neue Nummer 37 lernfähig ist, stellte er umgehend unter Beweis. „Ich weiß, dass Dortmund hier nicht sehr beliebt ist“, sagte der Neuzugang und wurde alsbald von einem jungen Fan unterbrochen. „Orlando, pass mal auf: Dortmund sagen wir hier nicht. Es heißt entweder die Schwatz-Gelben oder die Zecken.“ Den Fehler, schwarz-gelbe Schuhe im Training zu tragen, werde er jedoch auf keinen Fall machen. „Jefferson Farfan ist das ja bei seiner Premiere passiert. Ich habe gehört, dass dies nicht so gut angekommen ist“, schmunzelte Engelaar.

An Engelaars Seite: Nationalspieler Kevin Kuranyi der sich wie Heiko Westermann nach seinem Sonderurlaub als EM-Fahrer wieder zurückmeldete. Ein Showtraining in der VELTINS-Arena setzte den Schlusspunkt unter ein einmal mehr gelungenes Familienfest.

(Schalke04)
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RakiticFan13
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21.07.2008 11:00

Peking geht vor: Rafinha lässt das Trainingslager sausen
Olympia steht vor der Tür, doch von Verständigung der Völker in der Liga keine Spur: Ausgerechnet die FIFA sorgt für Zoff zwischen Stars und Klubs.

Auf Schalke war heute bereits um 8.30 Uhr "High noon". Die Mannschaft startete ins Trainingslager nach Österreich, und bis Sonntagabend drehte sich alles um die Frage: Mit Rafinha (22) oder nicht? Der Brasilianer fehlte am Morgen als einziger! Er hatte sich schon am Samstag klar geäußert: "Ich fahre nicht ins Trainingslager, weil ich nach Paris muss. Zum Treffpunkt unserer Olympia-Auswahl. Ich will für mein Land spielen, und die FIFA hat entschieden, dass Schalke mich gehen lassen muss."

Dabei hatte Rafinha 24 Stunden zuvor ganz anderes zu hören bekommen: "Am Freitag", berichtet Schalkes Manager Andreas Müller (45), "habe ich ihm nochmals erklärt: Wir sehen keine Abstellungspflicht und lassen ihn nicht fahren." Dass Rafinha den Standpunkt seines Arbeitgebers ignoriert, nahm Müller am Sonntag ungerührt zur Kenntnis: "Ich brauche nicht mehr mit ihm zu reden. Ich gehe davon aus, dass er pünktlich zu unserer Abfahrt erscheint." Über Sanktionen für den anderen Fall dachte er zu diesem Zeitpunkt deshalb nicht nach. Heute muss er das tun: "Wir werden jetzt gemeinsam mit der DFL prüfen, welche Möglichkeiten wir haben", erklärte Müller bei der Abfahrt nach Österreich.

Die DFL hatte wie der DFB die Rechtsansicht der Klubs am Sonntag gestärkt: "Es besteht keine Abstellungspflicht", so DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus (49), "wir prüfen, ob Spieler, die ohne Zustimmung der Vereine nach Peking reisen, fürs olympische Turnier gesperrt werden können." Die Antwort auf IOC-Präsident Jacques Rogge und FIFA-Sprecher Alain Leiblang, die am Freitag mit Sperren für bis zu 23-jährige Spieler gedroht hatten, die nicht abgestellt würden. Die Grundlage dafür blieb auch am Sonntag schleierhaft.

"Die FIFA muss endlich klar Position beziehen", fordert Dr. Rainer Koch (49), DFB-Vizepräsident für Recht- und Satzungsfragen, "es hieß bisher immer, dass die Spieler abgestellt werden sollen, aber nicht müssen." Denn: Olympia ist weder im FIFA-Kalender verankert noch wäre ein Sonderbeschluss des FIFA-Exekutivkomitees bekannt. Somit entfallen beide in den FIFA-Statuten festgelegten Voraussetzungen für eine Abstellungspflicht.

Der öffentliche Zickzackkurs des Weltverbandes sorgt nun bei den Beteiligten ebenso wie beim neutralen Beobachter für größtes Unverständnis. Bremens Sportdirektor Klaus Allofs (51), dessen Mittelfeldstar Diego (23) wie Rafinha für Brasilien antreten will, äußert das drastisch, aber im Sinne aller: "Die FIFA hat versagt." Schalkes Geschäftsführer Peter Peters (46): "Die FIFA will dem IOC einen Gefallen tun und lädt ihre Verantwortung auf dem Rücken von Spielern und Vereinen ab." Diese wollen hart bleiben: Werder bei Diego und Dusko Tosic (23, Serbien), der HSV bei Vincent Kompany (22, Belgien), Leverkusen bei Constant Djakpa (21, Elfenbeinküste). Nur Herthas Gojko Kacar (21, Serbien) verzichtet freiwillig: "Ich bin Profi."

Eigene Konsequenzen aus dem FIFA-Wirrwarr zog am Sonntag Hoffenheim. Die TSG erteilte dem Nigerianer Chinedu Obasi (22) die Freigabe für das Turnier, das am 7.August beginnt, stellt ihn aber erst nach dem Trainingslager in Leogang ab und fordert ihn 24 Stunden nach der letzten Partie bei Olympia zurück. Wobei Manager Jan Schindelmeiser (44) betont: "Wir fühlen uns dazu nicht verpflichtet und hätten auch vor einem Rechtsstreit mit der FIFA keine Angst." Doch war die Frage, was das Sinnvollste sei für Verein und Obasi, den der Druck von seinem Heimatverband spürbar belastet.

Derweil schließt Dr. Koch noch größeres Chaos durch die FIFA nicht aus: "Sollte sie bei Nicht-Abstellung eine weltweite Sperre verhängen, müsste diese der DFB umsetzen. Doch könnten die Klubs dann den internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne anrufen, der auch relativ schnell entscheidet." Welch ein Trost!

quelle:kicker
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CR22626
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21.07.2008 11:12

Olympia-Zoff eskaliert Rafinha schwänzt Schalke-Trainingslager

Manager Müller: „Ich kann ihn ja nicht in Handschellen abführen!“

Jetzt eskaliert der Olympia-Zoff bei Schalke 04 völlig!

Heute morgen, 8.30 Uhr: Der Schalker Mannschaftsbus fährt zum Flughafen Münster/Osnabrück. Von dort aus fliegen die Königsblauen nach Graz, dann weiter ins Trainingslager nach Stegersbach (Österreich).

Nur einer fehlt: Rafinha (22)!

Der Brasilianer schwänzt das Trainingslager!

Rafinha hatte schon angekündigt, den Trip nach Österreich sausen zu lassen und am Dienstag zur brasilianischen Nationalelf nach Paris zu fliegen. Jetzt macht er seine Drohung wahr.
FC Schalke 04

Schon seit mehreren Wochen gibt es Streit mit dem Star. Rafinha möchte unbedingt bei den Olympischen Spielen für die brasilianische Nationalmannschaft spielen. Der Verein will den den Rechtsverteiger aber nicht ziehen lassen. Ähnliche Fälle gibt es in der Bundesliga auch bei Werder, dem HSV und Hoffenheim.

Die TSG knickte als erster Bundesligist bereits ein, lässt Star Chinedu Obasi nach Peking reisen.

Was macht Schalke?

Schalke-Manager Müller zu BILD: „ Rafinha ist nicht da. Was soll ich machen? Ich kann ihn ja schließlich nicht in Handschellen abführen.“

Mal sehen, was Trainer Rutten nach der Ankunft in Österreich zum Rafinha-Skandal sagen wird...

Auf der offiziellen Vereins-Homepage nahm Manager Müller schon einmal Stellung: „Wir werden jetzt gemeinsam mit der DFL prüfen, welche Möglichkeiten wir haben.“ Der

Unterstützung von DFB und DFL kann er sich sicher sein. Und auch die FIFA hat sich klar zum Thema geäußert: Es besteht keine Abstellungspflicht für die Vereine.

(Bild)
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CR22626
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21.07.2008 11:13

Wieder so ein Überflieger...
Hoffentlich kann die DFL etwas tun...
Am besten für die Olympischen Spiele sperren!!! :twisted:
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lion86
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21.07.2008 13:02

CR22626 hat geschrieben:Herzlichen Glückwunsch, dazu!
dito :wink: :schalke: :schalke: :schalke:
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lion86
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21.07.2008 15:15

CR22626 hat geschrieben:Wieder so ein Überflieger...
Hoffentlich kann die DFL etwas tun...
Am besten für die Olympischen Spiele sperren!!! :twisted:
Schalke sollte ihm mal eine saftige Geldstrafe aufbrummen :twisted: :twisted:

dieses Sackgesicht will nur wechseln, deswegen provoziert er seinen Raus-
schmiss :evil: :evil: :evil:

fast alle Brasilianer sind geldgeile Säcke :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:
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RakiticFan13
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22.07.2008 16:02

wenn er gehen wıll soll er gehen :twisted:
und beı den olympıschen spıelen wırd er versagen dass sag ıch euch schon mal :wink: 8)
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CR22626
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22.07.2008 16:50

Schalke droht im Olympia-Zoff Rafinha: 25 000 Euro Strafe pro Tag
Der Olympia-Zoff um Schalkes Rafinha (22) – es wird immer wilder.

Schalke baut Druck auf, lässt dem brasilianischen Abwehrspieler gleichzeitig aber weiter alle Türen offen.

Im Trainingslager der Königsblauen im österreichischen Stegersbach drohte Manager Andreas Müller Rafinha mit einer saftigen Geldstrafe. Bereits gestern erhielt der Brasilianer einen Blauen Brief in englischer Sprache, heute einen auf Portugiesisch.
Schalke-Manager Andreas Müller droht Rafinha, aber auch dem IOC und dem brasilianischen Fußball-Verband

Schalke-Manager Andreas Müller droht Rafinha, aber auch dem IOC und dem brasilianischen Fußball-Verband
FC Schalke 04

Darin wird ihm mit der Vertrags-Höchststrafe gedroht, falls er den Anweisungen des Vereins nicht Folge leistet: 25 000 Euro. Müller: „Aber am Tag!“

Schalke hat beim Internationale Olympische Kommittee (IOC) und dem brasilianischen Fußball-Verband CBS zudem einen Antrag gestellt, dass Rafinha in Peking nicht spielen darf. Grund: Der Spieler ist vertragsbrüchig, würde mit seinem Auftreten gegen den Olympischen Gedanken verstoßen.

Sollte Rafinha doch für die Selecao auflaufen, droht Schalke dem IOC und CBS mit Klagen!

Müller hatte sich mit DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und Generalsekretär Wolfgang Niersbach abgestimmt hat, um „rechtlich auf der sicheren Seite zu sein“.

Der DFB unterstützt die Vereine, die um ihre Olympia-Spieler kämpfen. Der Schalker Protest wurde an die Fifa weitergeleitet. In einer Erklärung des Verbandes heißt es: „Der DFB unterstützt den Protest und teilt die Rechtsauffassung des Klubs, dass keine Abstellungspflicht besteht, da das olympische Fußballturnier weder im internationalen Spielkalender der Fifa aufgeführt ist, noch ein entsprechender Beschluss des Exekutivkomitees der FIFA vorliegt, der Spieler einer bestimmten Alterskategorie zur Teilnahme verpflichtet.“

Der Olympia-Zoff um Rafinha eskaliert. Aber die Königsblauen setzen weiter auf einen Sinneswandel des Abwehrspielers. Sein deutscher Berater Roger Wittmann (48) soll Rafinha in einem Gespräch heute zur Vernunft bringen.

Müller: „Wir bauen ihm alle Brücken. Er ist von den Brasilianern schlecht beraten worden. Wenn er sich entscheidet, jetzt ins Trainingslager nach zu kommen, würden wir auf Strafen verzichten.“

Gut möglich, dass der Fall Diego bei Werder Bremen auch Auswirkungen auf die Entscheidung des Schalkers hat. Rafinhas Kumpel fliegt heute nach Paris zur brasilianischen Olympia-Mannschaft. Sollten die Bremer aber ein offizielles Schriftstück der Fifa vorlegen können, das besagt, dass die Klubs ihre Spieler NICHT abstellen müssen, will der Werder-Regisseur zurück an die Weser reisen.

Könnte sein, dass Rafinha doch in Deutschland bleibt, falls auch Diego nicht nach Peking reist. Fliegt der Schalker doch, wird's teuer. Das Olympische Fußball-Turnier endet am 23. August. Angenommen, er käme am Tag nach dem Finale zurück nach Schalke, hätte er den Königsblauen 35 Tage gefehlt. Würde nach Schalker Strafenkatalog bedeuten: Rafinha müsste 875 000 Euro blechen...
(Bild)

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