Quelle:Schalke04Rutten: Nötige Spritzigkeit hat gefehlt
"Für mich war es wichtig, dass wir heute Spielpraxis sammeln konnten", erklärte Chef-Trainer Fred Rutten nach dem 1:0-Sieg der Knappen bei der SG Wattenscheid 09.
Natürlich hätte die Torausbeute etwas höher ausfallen können, räumte der 45-Jährige ein, doch mitten in der Vorbereitung auf die Bundesligasaison sei es vollkommen normal, dass die Spieler etwas müde sind. "Wir haben jetzt das zweite Testspiel in zwei Tagen absolviert und trainieren nun seit acht Tagen am Stück", wies der Chef-Coach auf die Einheiten hin, die den S04-Profis in den Knochen stecken. "Da sind die Beine einfach schwer und die nötige Spritzigkeit fehlt."
Vor allem in der ersten Halbzeit habe man dies sehen können, trotzdem sei man ohne Gegentreffer geblieben. "In der Organisation haben wir nur ein oder zwei Fehler gemacht", war Rutten unterm Strich zufrieden. Allerdings hatten die Knappen drei bis vier hochkarätige Möglichkeiten nach der Pause und "diese hätten wir nutzen müssen".
Allerdings könne man die "vielen kleinen Schritte" erkennen, mit denen sich das Team kontinuierlich weiterentwickelt, um bis zum Saisonstart fit zu sein. "Daran arbeiten wir nun weiter. Immerhin haben wir ja noch vier Wochen Zeit."
Schalker Nachrichten
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Quelle:Schalke04Zweiwöchige Pause für Peter Løvenkrands
Auch Peter Løvenkrands wird das Testspiel bei der SpVgg Erkenschwick in keiner guten Erinnerung behalten. Vor der Pause zog er sich in einem Zweikampf eine Teilruptur eines Außenbands im Sprunggelenk des rechten Fußes zu.
Der dänische Angreifer war umgeknickt und wird voraussichtlich zwei Wochen pausieren. Das ergab eine abschließende Untersuchung.
Genau wie Peter Løvenkrands können auch Marcelo Bordon und Zé Roberto zurzeit nicht mit dem Team trainieren. Die beiden Brasilianer leiden unter leichteren Blessuren und absolvieren ein individuelles Programm. Voraussichtlich am Montag (14.7.) steigen sie wieder ins Mannschaftstraining ein.
Ebenfalls individuell trainiert zurzeit Jefferson Farfan. Da sein ehemaliger Arbeitgeber, der PSV Eindhoven, bereits Mitte April als niederländischer Meister feststand und die Holländer anschließend mehr im regenerativen Bereich gearbeitet haben, ist Farfan noch nicht ganz so weit wie seine Schalker Teamkollegen.
Dieser Unterschied soll in den kommenden Tagen durch spezielle Einheiten wettgemacht werden. Rutten: "Wir wollen kein Risiko eingehen. Sobald er soweit ist, wird er wieder mit den Kollegen auf dem Platz stehen."
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Quelle:BildFarfan
Ich schmeiße meine Dortmund-Schuhe weg
Schalkes 10-Millionen-Transfer Jefferson Farfan (23): Seit knapp 2 Wochen ist der Peruaner in Gelsenkirchen. Das Interview.
BILD: Schon eingelebt?
Farfan: „Ich bin super zufrieden. Es war ein toller Empfang vom ganzen Team. Ich habe das Gefühl, hier sprechen alle eine Sprache. Jetzt bin ich einfach nur heiß auf die neue Saison.“
BILD: Warum trainieren Sie seit vier Tagen nicht?
Farfan: „Ich schiebe Solo-Sonderschichten. Im April hatte ich mit Eindhoven mein letztes Spiel, das ist eine lange Pause. Deshalb trainiere ich im Moment alleine und sehr hart, damit ich pünktlich fit bin.“
BILD: In den letzten sechs Jahren waren Sie in Holland und Peru immer Meister. Hat Schalke die Meister-Garantie gekauft?
Farfan (lacht): „Vertraglich haben wir das nicht geregelt. Aber es wäre super, wenn wir es gleich in meinem ersten Jahr schaffen würden.“
BILD: Sind die Bayern überhaupt zu stoppen?
Farfan: „Ich will gar nicht viel über Bayern reden! Wir wissen, was wir können und werden angreifen. Schalke muss an Titel denken.“
BILD: Wie viele Tore schießen Sie?
Farfan: „Ich habe eine Zahl im Kopf, aber die behalte ich erst mal für mich.“
BILD: Gibt es einen speziellen Farfan-Jubel?
Farfan: „Nein, ich widme aber jedes Tor meinem Söhnchen Jefferson Adriano.“
BILD: Er ist mit Ihrer Freundin Melissa noch in Peru. Vermissen Sie die beiden?
Farfan: „Und wie! Nächsten Monat kommen sie endlich nach Deutschland. Ich habe den Kleinen aber immer bei mir – in meinem Herzen und als Foto auf meinem Handy. Bilder von Melissa stehen auf meinem Nachttisch im Hotel.“
Jefferson Farfan (M.) in der Arena mit den BILD-Reportern Peter Wenzel (r.) und Christian Kitsch
BILD: Eigentlich sind Sie 18 Monate für Länderspiele gesperrt. Warum wurde die Strafe gestrichen?
Farfan: „Als ich das Urteil hörte, musste ich schlucken – das war hart. Jetzt hat die Fußballkommission getagt, und den Vorfall als nicht so schlimm bewertet. Darüber bin ich sehr glücklich.“
BILD: Vor einem Länderspiel sollen Sie in einem Hotel groß Party gemacht haben: Von Frauen und Alkohol ist die Rede...
Farfan: „Mich lässt das völlig kalt. Die peruanischen Presse hat aus einer Mücke einen Elefanten gemacht. Das war alles gar nicht so schlimm. Alkohol trinke ich überhaupt nicht. Ich stehe eher auf Fruchtsäfte.“
BILD: Der Südamerikaner hat Rhythmus im Blut. Tanzen Sie gerne durch Diskotheken?
Farfan: „An erster Stelle steht der Fußball! Aber wenn ich Freizeit habe, gehe ich auch gerne mal tanzen.“
BILD: Große Aufregung bei Ihrem ersten Schalke-Training. Sie spielten in schwarz-gelben „Dortmund-Schuhen“...
Farfan: „Ich hatte doch keine Ahnung von der großen Rivalität mit dem BVB. Aber meine Teamkollegen haben mich direkt aufgeklärt. Und eigentlich sind die Schuhe ja auch neon-grün, sie sehen halt nur aus wie gelb.“
FC Schalke 04
BILD: Sind die Schuhe schon im Müll?
Farfan (grinst): „Noch nicht. Aber ich werde sie so schnell wie möglich in die Tonne schmeißen!“
BILD: Beim zweiten Training hatten Sie rote Treter an...
Farfan: „Ich weiß. Bayern-Farben. Mal schauen: Entweder ich bekomme schnell ein paar blaue Fußballschuhe oder ich übersprühe sie ganz einfach mit Farbe.“
BILD: Drei tätowierte Sterne auf dem linken Unterarm. Wofür stehen die?
Farfan: „Für meine Familie: Jeweils ein Stern für Oma, Opa und meine Mama.“
BILD: Kommt Ihre Familie bald mal zu Besuch nach Deutschland?
Fafan: „Ich habe ein sehr enges Verhältnis zu meiner Mama. Problem: Sie lebt in Peru und hat unglaubliche Flugangst. Deshalb wird das erst mal nichts.“
BILD: Telefonieren Sie regelmäßig mit Ihrer Familie?
Farfan: „Als ich vor ein paar Jahren von Peru nach Holland kam, war ich sehr einsam. Da habe ich jeden Tag nach Südamerika telefoniert. Irgendwer gab mir eine Vorwahl, mit der es sehr günstig sein sollte. Aber von wegen: Mit der Handyrechnung kam der Schock. Deshalb sind wir jetzt meistens per Internet in Kontakt...“
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Bis hierhin scheinst du ja Erfolg zu habenlion86 hat geschrieben:Danke dir IsmailCR22626 hat geschrieben:OOOH unser großer Bruder wird zum dritten mal Papa!
Herlichen Glückwunsch.
Mädchen oder Junge?
Hoffen wir auf einen weiteren gesunden S04-Mitglied![]()
also ein Schalker wird er oder sie auf jeden Fall![]()
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Quelle:Schalke04Jefferson Farfan sieht sich nicht als Star
Im zweiten Teil des großen Interviews mit schalke04.de spricht Jefferson Farfan über seine Rolle auf Schalke, ein mögliches Comeback in der Nationalmannschaft und sein erstes Mal in der VELTINS-Arena.
Als peruanischer Nationalspieler und Serienmeister mit dem PSV Eindhoven wird man besonders auf Sie schauen. Wie gehen Sie mit dem Druck um?
Es ist vollkommen normal, dass man im ersten Jahr besonders beobachtet wird. Natürlich wird der Druck entsprechend hoch sein, aber in Europa und der ganzen Welt ist das völlig normal. Als Profi muss man dem standhalten. Ich will einfach mein Bestes geben und zeigen, was ich draufhabe.
Kann Schalke in dieser Saison um die Meisterschaft mitspielen?
Schalke 04 gehört zu den besten Vereinen im deutschen Fußball. Bei so einem Club mit dem Umfeld muss man automatisch an Titel denken und darum kämpfen.
Sie haben im Herbst 2005 mit dem PSV Eindhoven 0:3 auf Schalke verloren. Welche Erinnerungen haben Sie an die Partie?
Ich erinnere mich leider noch sehr gut daran. Mal abgesehen von der Niederlage war das ein tolles Erlebnis. Die Schalker Fans haben unheimlich leidenschaftlich hinter ihrer Mannschaft gestanden. In einer schwierigen Liga, wie der deutschen, ist dieser Rückhalt eine sehr wichtige Voraussetzung, um erfolgreich zu sein.
Könnte die Bundesliga mit Ihnen einen neuen Star erhalten?
Ich sehe mich nicht als Star, sondern als Teil einer Mannschaft. Gemeinsam mit dieser möchte ich hohe Ziele erreichen. Diese Ambition trifft jedoch nicht nur auf mich zu, denn wir alle ziehen an einem Strang.
Viele Spieler des S04 unterstützen soziale Projekte in ihren Heimatländern. Ist das bei Ihnen auch der Fall?
In der Tat. Zusammen mit meinem Berater unterstützen wir ein Waisenhaus und ein Kinderkrankenhaus in Peru. Dort kümmert man sich vor allem um Kinder mit Brandverletzungen.
Im Dezember 2007 wurden Sie für die peruanische Nationalelf gesperrt. Jetzt hat der Verband die Sperre aufgehoben. Wie kam er dazu?
Nach den Vorkommnissen hat der peruanische Fußball-Verband eine Kommission gebildet, die sich mit den Vorwürfen beschäftigt hat. Sie sind zu dem Ergebnis gekommen, die Sperren von drei der vier Spieler auszuheben.
Es könnte also sein, dass sich Bundesligaspiele mit Länderspielen überschneiden. Es kann immer passieren, dass Termine miteinander kollidieren. Jedoch gehe ich fest davon aus, dass es dann Absprachen zwischen dem Verband und dem Verein geben wird. In erster Linie bin ich Schalke verpflichtet. Wenn ich für die Nationalelf spiele, dann nur mit dem Einverständnis meines Vereins.
Glauben Sie, dass Sie Peru in der WM-Qualifikation noch helfen können?
Daran denke ich noch gar nicht. Vielmehr ist es eine Ehre für mich, für Peru aufzulaufen. Die Strafe hat mir damals sehr weh getan und so eine lange Sperre muss man erst einmal schlucken. Für das Vertrauen, welches mir nun entgegengebracht wird, möchte ich mich bedanken. Durch Leistung werde ich dieses zurückzahlen.
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Quelle:Schalke04Nach der Pause dreht S04 auf: 11:0 gegen Victoria-Nationalelf
Nach dem 6:0 bei der SpVgg Erkenschwick und dem 1:0 bei der SG Wattenscheid hat die Mannschaft von Chef-Trainer Fred Rutten auch das dritte Testspiel gewonnen. Die Knappen siegten am Samstag (12.7.) vor 1500 Zuschauern im Parkstadion gegen die Victoria-Nationalmannschaft mit 11:0 (4:0).
Sie hatten sich viel vorgenommen, doch am Ende unterlag die Auswahl von Amateurspielern des Schalker Versicherungspartners Victoria deutlich. Das Trainer-Team um die ehemaligen Schalker Profis Olaf Thon und Günter Schlipper hatte die Marschroute ausgeben, offensiver als im Vorjahr zu agieren und wurde dafür nicht belohnt. Søren Larsen, Markus Heppke, Jermaine Jones, Gerald Asamoah (je zweimal), Halil Altintop, Fabian Ernst und Levan Kenia schlugen eiskalt zu.
Dabei hätte die Victoria-Nationalmannschaft nach dem 0:6 im Vorjahr bei der diesjährigen Auflage fast das erste Tor erzielt. Doch ein strammer Schuss von Sven Teichmann vom rechten Strafraumeck aus ging in der 37. Minute knapp über das von S04-Schlussmann Mohamed Amsif gehütete Tor der Knappen. Der ehemalige Zweitligaspieler ist für eingefleischte Schalke-Fans kein Unbekannter. Er war als Aktiver 1997 dabei, als Eintracht Trier die Königsblauen völlig überraschend aus dem DFB-Pokal warf.
Der Teichmann-Schuss hätte das 1:2 aus Sicht der Victoria-Nationalelf sein können. Søren Larsen nach einer Hereingabe von Markus Heppke und Halil Altintop nach einer Flanke von Vicente Sanchez hatten die Knappen vorher in Führung gebracht. In der Schlussphase der ersten Halbzeit erhöhten Heppke und noch einmal Larsen auf 4:0.
Zu Beginn von Durchgang zwei schienen die Hobby-Kicker für ein paar Minuten nicht auf dem Platz zu sein. Zweimal Jermaine Jones, Fabian Ernst und noch einmal Heppke schraubten innerhalb von zehn Minuten das Ergebnis auf 8:0. Es folgten viele Wechsel, das Spiel der Knappen war nicht mehr ganz so flüssig. In der Schlussphase schlugen dann Gerald Asamoah (2) und Levan Kenia zu.
„Auch wenn die Mannschaft höher verloren hat als die im Vorjahr, bin ich zufrieden“, sagte nachher Olaf Thon. „Teilweise haben wir ganz ordentlichen Fußball geboten. Meine Jungs hätten sicherlich den Ehrentreffer verdient gehabt.“
Schalke: Amsif – Rafinha (65. Streit), Höwedes, Krstajic (50. Zambrano), Pander (60. Lorenz) – Ernst (71. Kenia), Jones (65. Kobiashvili) – Heppke, Sanchez (71. Barton) – Larsen (46. Grossmüller), Altintop (71. Asamoah)
Victoria: Jungwirth (46. Halbe) – Kemter (55. Mayer), Reddig (50. Bartsch), Przygodda, Hansen (55. Schurr) – Teichmann, Schustereit (50. Mercuri) – Öztürk (46. Büttner), Beck (46. Hilgert), Alfes (46. Patzak) – Schwind (46. Brado)
Tore: 1:0 Larsen (9.), 2:0 Altintop (28.), 3:0 Heppke (38.), 4:0 Larsen (41.), 5:0 Jones (46.), 6:0 Ernst (48.), 7:0 Heppke (52.), 8:0 Jones (55.), 9:0 Asamoah (82.), 10:0 Kenia (85.), 11:0 Asamoah (88.)
Zuschauer: 1500
Schiedsrichter: Florian Steuer
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Quelle:BildOlympia-Krach eskaliert Müller: Rafinha muss bleiben
Dieses olympische Feuer setzt Schalke in Brand...
Der Dauer-Zoff mit Samba-Star Rafinha (22), dem Manager Andreas Müller (45) die Olympia-Teilnahme verboten hat. Seit Freitag hat der brasilianische Fußball-Verband das auch schriftlich – Müller schickte die Rafinha-Einladung mit einer Absage zurück.
Doch jetzt droht plötzlich Ärger mit der Fifa, die eine Abstellungspflicht für Spieler unter 23 durchsetzen will. Dann wäre die Peking-Reise des Rechtsverteidigers kaum noch zu verhindern...
Olympia-Krach eskaliert! Müller: Rafinha muss bleiben!
Der Manager angefressen: „Nach einer Flut von Absagen hat die Fifa wohl Druck bekommen, das Turnier wieder aufzuwerten. Es wäre die x-te Entscheidung gegen die Klubs, obwohl wir die Gehälter der Spieler zahlen.“
Müller richtig in Rage und mit dieser Kampfansage: „In der Quali zur Champions League stehen für uns zig Millionen auf dem Spiel. Nicht auszudenken, wenn wir ohne Rafinha scheitern sollten. Deshalb will ich von einer Abstellungszahlung wie zuletzt für die EM-Spieler gar nichts wissen. Ich werde absolut alles versuchen, damit er nicht nach Peking düst.“
Gleichzeitig appelliert er auch an Rafinha selbst. Müller: „Als er durch die Pfingst-Party in die Kritik geriet, hat er uns seine professionelle Einstellung beteuert. Er will wieder Champions League und in der Bundesliga ganz oben spielen. Dabei sollte er uns helfen, anstatt an einem besseren Urlaubs-Turnier teilzunehmen.“
Der Fall Rafinha. Fortsetzung folgt, wenn die Abstellungsforderung der Fifa auf Schalke ankommt...
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Ivan Rakitic ist wieder auf Schalke
Der erste EM-Teilnehmer der Knappen hat wie verabredet am Dienstag (15.7.) das Training aufgenommen. Ivan Rakitic, der mit Kroatien das Viertelfinale der Europameisterschaft erreicht hatte, traf erstmals wieder auf seine Teamkollegen.
„Ich freue mich sehr, wieder zurück zu sein. Der Urlaub war zwar kurz, aber insgesamt war ich lange nicht mehr auf Schalke“, so Rakitic.
Neben einigen athletischen und gymnastischen Übungen stand für den 20-Jährigen am ersten Tag ein individuelles Lauftraining mit Konditionstrainer Elliot Alves auf dem Programm. Besonders gespannt war Rakitic auf den neuen Chef-Trainer Fred Rutten, über den er im Vorfeld schon einiges gehört hatte.
„Aber es ist immer besser, sich selbst ein Bild zu machen. Vor dem Training haben wir ein kurzes Gespräch unter vier Augen geführt und uns miteinander bekannt gemacht.“ Auf dem Trainingsplatz hieß Rutten den Heimkehrer dann noch einmal offiziell im Kreis der Mannschaft willkommen.
Auch wenn ihm das EM-Aus seines Heimatlandes, Kroatien verlor im Elfmeterschießen gegen die Türkei, noch etwas in den Knochen steckt, so zeigt sich der kroatische Mittelfeldspieler hochmotiviert für die neue Bundesligaspielzeit. „Sicherlich wird noch der ein oder andere Spruch von Halil kommen, aber das muss man jetzt abhaken. Die Saison beginnt und ich will mich nun voll auf Schalke konzentrieren.“
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lion86
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Engelaar: Einen Stammplatz bekommt man nur durch harte Arbeit
Nachdem er auf Schalke einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat, erzählt Orlando Engelaar auf schalke04.de, welche Ziele er mit seinem neuen Verein hat, wie es um seine Kopfballstärke bestellt ist und wie sehr ihm seine Familie am Herzen liegt.
Orlando Engelaar über die Gründe, warum er zu Schalke 04 gewechselt ist: Schalke ist ein großer Verein mit tollen Fans – das waren die entscheidenden Faktoren. Dass mein alter und neuer Trainer Fred Rutten auch hier ist, war natürlich ein Pluspunkt, den ich gerne mitnehme.
Ziele mit Schalke 04: Das erste Ziel ist, dass wir in der Bundesliga möglichst lange um den Titel mitspielen. Außerdem hoffe ich, dass wir in der Champions League sehr weit kommen. Als drittes möchten wir das Publikum mit unserer Leistung glücklich machen.
Bevorzugte Position auf dem Spielfeld: Beim FC Twente haben wir mit einer Vierer-Abwehrkette gespielt. Davor haben zwei defensive Mittelfeldspieler, ein offensiver sowie drei Angreifer agiert. Meine bevorzugte Position war die des kontrollierenden Mittelfeldspielers auf der linken Seite.
Eine mögliche Begegnung mit dem Ex-Club in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League: Das Los Twente hätte Vor- und Nachteile. Natürlich wäre es schön, noch einmal in Enschede zu spielen und sich von den Fans verabschieden zu können. Aber andererseits wäre eine solche Paarung auch schade, weil Twente dann auf jeden Fall aus dem Wettbewerb ausscheidet. Deswegen hoffe ich, dass wir ein anderes Los bekommen, damit beide Vereine weiterkommen.
Zusammenhang zwischen Körpergröße und Kopfballstärke: Ich bin groß, aber das Kopfballspiel zählt nicht zu meinen größten Stärken.
Rolle in der Schalker Mannschaft: Darüber, ob ich hier wie in Enschede Kapitän bin, habe ich mir keine Gedanken gemacht. An dieser Stelle möchte ich eines betonen: Ein Stammplatz wurde mir bei meinem Ex-Club keineswegs garantiert. Vielmehr habe ich hart dafür arbeiten müssen und genauso möchte ich das hier auch halten.
Das Ausscheiden der Niederlande im EM-Viertelfinale: Das war überraschend und absolut enttäuschend für uns. Man braucht nach so einem Erlebnis zwei bis drei Tage, um es zu verarbeiten. In dieser Situation hat der Urlaub geholfen, der für etwas Abstand von dem ganzen Geschehen gesorgt hat. Dabei kam dann auch irgendwann die Erkenntnis auf, dass es während des Turniers viele gute Aspekte gab.
Seine Fitness: Ich weiß selbst nicht ganz genau, wie es um meine körperliche Fitness bestellt ist. In dieser Woche wird es eine erste Bestandsaufnahme geben. Dann werden wir sehen, was zu tun ist. Aber ich denke, dass ich innerhalb der letzten drei Wochen nicht allzu viel Kondition verloren habe.
Rückennummer 37: Ich hatte die Auswahl zwischen der 4, der 12 und der 16 – die haben mir alle nicht wirklich zugesagt. Deswegen habe ich eine hohe Zahl ausgewählt.
Fred Rutten: Als Trainer hat er jede Menge Fußballverstand. Er setzt auf einen starken Zusammenhalt in der Mannschaft und gegenseitigen Respekt. Disziplin wird bei ihm groß geschrieben, denn nur unter diesen Voraussetzungen ist es möglich, dass man füreinander durchs Feuer geht. Als Mensch ist ihm ebenfalls wichtig, dass man Respekt vor dem anderen hat.
Die Familie Engelaar: Meine Familie ist mir sehr wichtig, deswegen wird sie sicherlich auch sehr oft bei Heimspielen oder beim Training zugegen sein. Da sie aber aus Rotterdam kommt, wird sie dort wohnen bleiben und nicht mit nach Deutschland ziehen. Nur meine Freundin wird mich hierhin begleiten.
Jefferson Farfan: Jefferson ist sehr torgefährlich, ein starker und sehr schneller Angreifer. Ich habe großes Vertrauen, dass er eine Verstärkung für Schalke 04 wird.