Verfasst: 09.03.2007 13:16
Van der Vaart - Trumpf im Abstiegskampf des HSV
Trainer Huub Stevens ist der General im Abstiegskampf des Hamburger SV, Mittelfeldspieler Rafael van der Vaart seine schärfste Waffe. Mit diesem Duo an der Spitze haben die Hanseaten zum Sturmlauf aus dem Bundesliga-Keller angesetzt.
Das zweitbeste Rückrundenteam (14 Punkte aus sieben Spielen) nach dem FSV Mainz 05 (16 Punkte) holte mit dem niederländischen Doppel vier Siege aus fünf Spielen. «Goldfuß» van der Vaart, der sich in seiner neuen Rolle als hängende Spitze pudelwohl fühlt, erzielte dabei fünf Tore.
Im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntag (17.00 Uhr) steht Stevens vor einem doppelten Jubiläum: Zum 250. Mal sitzt er in der Bundesliga auf der Trainerbank - und könnte dabei seinen 100. Sieg feiern. Allerdings reist mit der Bayer-Elf, die zuletzt überzeugende Siege gegen die Spitzenteams Schalke 04 und den VfB Stuttgart verbuchen konnte, ein Rivale «mit Qualität» (Stevens) an. Zudem gewann Bayer die Hälfte der vergangenen zwölf Partien in Hamburg.
Stevens bangt jedoch noch um den Einsatz van der Vaarts. Der Denker und Lenker der HSV-Offensive, der in den vergangenen vier Spielen jeweils die wichtige 1:0-Führung erzielte, droht wegen einer Wadenzerrung auszufallen. «Rafael hat mir gesagt, dass es sich schon besser anfühlt», sagte Stevens. Der 53 Jahre alte Fußball-Lehrer hütet sich davor, ins Jammern zu verfallen: «Sonntag sind die Spieler wichtig, die auf dem Platz stehen - nicht die Verletzten.»
Dennoch weiß auch Stevens, dass der 39-malige niederländische Nationalspieler nicht adäquat zu ersetzen ist. Der Linksfuß, der 2005 für eine Ablösesumme von 5,5 Millionen Euro von Ajax Amsterdam zum HSV gekommen war, war in der Bundesliga für die Hanseaten in 35 Spielen 15 Mal erfolgreich. Spielt er, klappt es zumeist auch mit den Punkten: Ohne ihn holte der HSV in dieser Saison aus acht Spielen gerade einmal sechs Punkte - mit ihm 21 Zähler aus 16 Begegnungen. Außerdem ist der Sohn eines Niederländers und einer Spanierin so etwas wie ein Glücksbringer gegen Leverkusen. Stand der 24-Jährige gegen Bayer auf dem Platz, gewannen die Hamburger: zwei Mal in der Bundesliga (1:0, 2:1), dazu noch im DFB-Pokal (3:2).
Sein Nationalmannschaftskollege und ehemaliger HSV-Mitspieler Khalid Boulahrouz (Chelsea London) schwärmt von van der Vaart: «Was er macht, ist unglaublich. Ich genieße es von hinten.» Auch der HSV- Vorsitzende Bernd Hoffmann schätzt das filigrane Spiel seines Vorzeige-Kickers. So schnell wie möglich möchte der Clubchef den bis 2010 laufenden Vertrag mit dem Mittelfeldakteur verlängern. «Erst mal müssen wir in der Bundesliga bleiben. Danach können wir reden», sagte van der Vaart. Dass er im Sommer 2009 für eine Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen darf, ist ihm dabei wohl bekannt.
Trainer Huub Stevens ist der General im Abstiegskampf des Hamburger SV, Mittelfeldspieler Rafael van der Vaart seine schärfste Waffe. Mit diesem Duo an der Spitze haben die Hanseaten zum Sturmlauf aus dem Bundesliga-Keller angesetzt.
Das zweitbeste Rückrundenteam (14 Punkte aus sieben Spielen) nach dem FSV Mainz 05 (16 Punkte) holte mit dem niederländischen Doppel vier Siege aus fünf Spielen. «Goldfuß» van der Vaart, der sich in seiner neuen Rolle als hängende Spitze pudelwohl fühlt, erzielte dabei fünf Tore.
Im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntag (17.00 Uhr) steht Stevens vor einem doppelten Jubiläum: Zum 250. Mal sitzt er in der Bundesliga auf der Trainerbank - und könnte dabei seinen 100. Sieg feiern. Allerdings reist mit der Bayer-Elf, die zuletzt überzeugende Siege gegen die Spitzenteams Schalke 04 und den VfB Stuttgart verbuchen konnte, ein Rivale «mit Qualität» (Stevens) an. Zudem gewann Bayer die Hälfte der vergangenen zwölf Partien in Hamburg.
Stevens bangt jedoch noch um den Einsatz van der Vaarts. Der Denker und Lenker der HSV-Offensive, der in den vergangenen vier Spielen jeweils die wichtige 1:0-Führung erzielte, droht wegen einer Wadenzerrung auszufallen. «Rafael hat mir gesagt, dass es sich schon besser anfühlt», sagte Stevens. Der 53 Jahre alte Fußball-Lehrer hütet sich davor, ins Jammern zu verfallen: «Sonntag sind die Spieler wichtig, die auf dem Platz stehen - nicht die Verletzten.»
Dennoch weiß auch Stevens, dass der 39-malige niederländische Nationalspieler nicht adäquat zu ersetzen ist. Der Linksfuß, der 2005 für eine Ablösesumme von 5,5 Millionen Euro von Ajax Amsterdam zum HSV gekommen war, war in der Bundesliga für die Hanseaten in 35 Spielen 15 Mal erfolgreich. Spielt er, klappt es zumeist auch mit den Punkten: Ohne ihn holte der HSV in dieser Saison aus acht Spielen gerade einmal sechs Punkte - mit ihm 21 Zähler aus 16 Begegnungen. Außerdem ist der Sohn eines Niederländers und einer Spanierin so etwas wie ein Glücksbringer gegen Leverkusen. Stand der 24-Jährige gegen Bayer auf dem Platz, gewannen die Hamburger: zwei Mal in der Bundesliga (1:0, 2:1), dazu noch im DFB-Pokal (3:2).
Sein Nationalmannschaftskollege und ehemaliger HSV-Mitspieler Khalid Boulahrouz (Chelsea London) schwärmt von van der Vaart: «Was er macht, ist unglaublich. Ich genieße es von hinten.» Auch der HSV- Vorsitzende Bernd Hoffmann schätzt das filigrane Spiel seines Vorzeige-Kickers. So schnell wie möglich möchte der Clubchef den bis 2010 laufenden Vertrag mit dem Mittelfeldakteur verlängern. «Erst mal müssen wir in der Bundesliga bleiben. Danach können wir reden», sagte van der Vaart. Dass er im Sommer 2009 für eine Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen darf, ist ihm dabei wohl bekannt.