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miri
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31.10.2006 13:34

Also das wär ja wohl echt ne Schweinerei... :wink: :?
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bavarian
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31.10.2006 15:26

miri hat geschrieben:Also das wär ja wohl echt ne Schweinerei... :wink: :?
Ja aber der Verdacht kommt einem. Warum klappt es in der Champions League und in der Liga findet im offensiv bereich keine oder nur sehr wenig Laufarbeit statt. Dieser Trend war aber schon gegen ende der letzten Saison in ansätzen spürbar.
Ich will den Bayern Profis nicht unterstellen das sie sich hängen lassen aber irgendwie komisch ist das alles schon...
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miri
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01.11.2006 11:11

Hmmm.das wäre schon eine Erklärung..trotzdem..will ich es mir nicht vorstellen..der Fc Bayern,als Zwischenstation,eine Art "Bewerbungsverein".......das wäre wirklich enttäuschent.... :(
Egal,die Spieler die ich gut finde beim FCB gehören nicht zu denen, die nur in Internationalen Wettbewerben gut sind :wink: :wink:
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bavarian
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10.11.2006 13:11

Viel Arbeit für den Chef-Motivator

09.11.2006

Oliver Kahn kam vor Beginn der zweiten Halbzeit als letzter Bayern-Spieler aus der Kabine. Die übrigen zehn hatten sich bereits zum Wiederanpfiff in Position gebracht. Kahn ging fast auf jeden zu, feuerte an, klatschte sich mit den Kollegen ab, ehe er Richtung Tor in der Nordkurve lief. Mit rudernden Armen forderte er dann auch die Fans zur Unterstützung der Mannschaft auf. Es wurde laut in der Allianz Arena.

Keinen Zweifel: Kahn ist momentan als Kapitän und Motivator im Team des Rekordmeisters gefordert wie schon lange nicht mehr. „Ich habe viel mehr Arbeit als letzte oder vorletzte Saison, als vieles von alleine lief. Für mich ist die Aufgabe jetzt schwerer und anstrengender geworden“, sagte der 37-Jährige am Morgen nach der 0:1-Heimniederlage gegen Hannover 96. Erstmals seit 21 Jahren hatte der FC Bayern vor eigenem Publikum gegen einen Tabellenletzten verloren und dazu noch eine enttäuschende Leistung abgeliefert.

Kahn tritt vor die Presse
Es herrschte also Redebedarf an der Säbener Straße. Und Kahn ergriff vor versammelter Medienschar das Wort. „Wir stellen uns als Mannschaft die Frage: Warum konnten wir nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten?“, gab der Kapitän Einblick in die Kabinengespräche. „Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten das Spiel deutlich gewinnen.“ Umsetzen konnten die Bayern davon an diesem Abend jedoch nicht viel.

„Fakt ist: Wir waren in der ersten Halbzeit nicht gut. In der zweiten waren wir bemüht, aber es ist nichts bei raus gesprungen.“ Gründe für das schwache Auftreten hatte Kahn nicht parat. Die Fehler-Analyse soll sowieso intern stattfinden. „Es hilft jetzt nichts, mit brachialen Sprüchen an die Öffentlichkeit zu gehen“, sagte Kahn. Positives Denken sei gefragt: „Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen, zu viel negative Stimmung an uns ran bringen zu lassen und uns dadurch weiter runterziehen zu lassen.“

Situation ist prekär für die Bayern
Verharmlosen wollte Kahn die Lage in der Bundesliga - Bayern hat nun sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Werder Bremen - aber auch nicht. „Das ist eine sehr prekäre, eine sehr schwierige Situation für die Mannschaft.“ Alle im Team seien sich dieser Situation absolut bewusst. „Wir haben Probleme in der Bundesliga.“ Kahn sagte diese Worte ganz nüchtern und ohne Aufregung.

Für ein Abrücken vom Ziel der Titelverteidigung ist es nach dem elften Spieltag ohnehin viel zu früh. Kahn glaubt fest an seine Mannschaft. „Wir haben die Qualität und das Potenzial, jederzeit in dieser Saison noch Deutscher Meister zu werden.“ Für eine baldige Besserung appelliert der ehemalige Nationalkeeper, noch enger zusammen zu rücken. „Wir stehen in der Verantwortung, uns aus dieser Situation herauszuziehen.“

Beißen für den Erfolg
Und das geht am Besten mit Siegen. Kahn ist froh, dass schon in zwei Tagen die nächste Aufgabe auf die Bayern wartet. „Gott sie Dank geht es schon am Samstag nach Leverkusen, da können wir die Dinge wieder in die richtige Richtung bringen.“ Kahn wird bis dahin in erster Linie als Kapitän und nicht als Torwart gefragt sein. Er sagte: „Wir müssen uns jetzt in die Bundesliga festbeißen.“

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10.11.2006 13:13

Magath: 'Wir sind in keiner guten Phase'

09.11.2006

Uli Hoeneß versuchte sprichwörtlich gute Miene zum bösen - beziehungsweise schlechten - Spiel zu machen. Freundlich lächelnd schritt er gut eine halbe Stunde nach dem Schlusspfiff gegen Hannover 96 am Spalier der wartenden Journalisten vorbei. „Meine Herren, einen schönen Abend noch“, sagte der Manager nicht minder freundlich. Doch man musste kein Gedankenleser sein um zu wissen: Hoeneß hatte eigentlich ziemlich schlechte Laune.

0:1 hatte die Mannschaft des FC Bayern an diesem Abend gegen den Tabellenletzten aus Niedersachsen verloren. Es war die erste Heimniederlage in dieser Saison, aber bereits die vierte insgesamt nach nur elf Spieltagen. Letztmals war dies den Bayern in der Saison 1974/75 passiert. In der kompletten letzten Saison hat der FCB nur drei Mal verloren. Es war also durchaus ein Spiel mit historischem Charakter, zumal die 96er erstmals überhaupt bei einem Spiel in München gegen den FCB als Sieger vom Platz gingen. Und das auch noch verdient.

Magath sieht spielerische Schwächen
Während es Hoeneß vorzog zu Schweigen, stand Felix Magath später Rede und Antwort. Eine Erklärung für die schwache Vorstellung seiner Mannschaft hatte er aber nicht parat. „Wir sind in keiner guten Phase. Dazu hatten wir zu schlechte Ergebnisse in der Meisterschaft“, sagte der Bayern-Coach. Das Wort „Krise“ wollte er nicht in den Mund nehmen, sagte aber: „Die Niederlage war unangenehm, daran gibt es nichts zu deuteln.“

Unangenehm auch deshalb, weil es einmal mehr eine Schwäche der Bayern in dieser Spielzeit verdeutlichte . „Wir tun uns schwer gegen gut organisierte Mannschaften, da haben wir nicht genügend spielerische Möglichkeiten“, sagte Magath. Besonders in der ersten Halbzeit trat Magaths Mannschaft ziemlich ideenlos auf. Im zweiten Abschnitt wurde es nur bedingt besser. „Wir haben zwar druckvoll nach vorne gespielt, aber kaum klare Möglichkeiten herausgespielt. Wir konnten uns im Strafraum nicht entscheidend durchsetzen“, führte Magath aus.

Kritischer Van Buyten
Und das hing nicht nur an den sichtlich grippe-geschwächten Stürmern Claudio Pizarro und Roy Makaay, die erst wenige Stunden vor dem Spiel grünes Licht für einen Einsatz erhielten. „Es kann sein, dass man ein Spiel verliert, weil nichts läuft oder weil Spieler krank sind. Aber man muss schon sehen, dass jeder Spieler bereit ist, seine beste Leistung zu geben. Und das war heute nicht der Fall“, kritisierte Daniel van Buyten. „Es ist schwer zu gewinnen, ohne zu laufen.“

Dessen Nebenmann Martin Demichelis hatte das Siegtor von Szablocs Hustzi (43.) durch einen Ballverlust am eigenen Strafraum gegen Jiri Stajner mit verursacht. „Hannover hat spritziger gewirkt, wir waren nicht dynamisch genug“, hielt Magath fest. Auch im Spielaufbau leisteten sich die Bayern-Spieler viele Unkonzentriertheiten. „Die Pässe kamen nicht an, waren entweder einen Meter zu kurz oder einen Meter zu lang“, sagte Mark van Bommel.

Van Bommel hofft auf einen Lauf
Magath wollte dennoch nicht zu hart ins Gericht gehen mit den Seinen. „Natürlich bin ich enttäuscht vom Ergebnis, aber nicht von der Mannschaft.“ Gemeinsam mit Kapitän Oliver Kahn (eigener Bericht) forderte er auf, jetzt noch „enger zusammenzurücken und uns gegenseitig zu helfen.“ Schon am Samstag in Leverkusen sind die Bayern dazu aufgefordert. „Jetzt brauchen wir einen Lauf“, sagte van Bommel.

Sonst könnte der Abstand auf Spitzenreiter Werder Bremen schon schnell noch weiter anwachsen. „Sechs Punkte sind viel Holz“, meinte Magath. „Und wir müssen uns an die eigene Nase packen, dass wir diesem großen Rückstand jetzt hinterherlaufen müssen.“

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Eisbrecher
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13.11.2006 11:37

Naja mit all den Verletzungen geht's ja zurzeit auch nimmer so gut. Mir persoenlich ist die Liga natuerlich wichtig, aber zuerst kommt die CL. Ich glaube wenn wie weiter so spielen dann werden wir uns vielleicht vor der zweiten Runde das eine oder andere mal blamiern. :roll:

Ich denke mal, wenn die den Hargreaves nach ManU schicken und jemand anders holen waere das am besten fuer's Mittelfeld, aber neuzugaenge hat der Rummenige leider auch ausgeschlossen.

Alles kann sich aber noch aendern 8) :cry:
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bavarian
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13.11.2006 12:29

3:0 in Karlsruhe
Bayerns U19 vorzeitig Herbstmeister



12.11.2006

Die U19 des FC Bayern schreibt ihre Erfolgsgeschichte in der Junioren-Bundesliga fort. Bereits zwei Spieltage vor dem Ende der Hinrunde hat sich die Mannschaft von Kurt Niedermayer durch einen 3:0-Erfolg beim Karlsruher vorzeitig den Herbstmeistertitel gesichert.

Vor 220 Zuschauern war der Tabellenführer aus München die bessere Mannschaft und siegte auch in dieser Höhe verdient. Sebastian Langkamp (43.) brachte die Niedermayer-Truppe kurz vor der Pause in Führung. Toni Kroos (64.) und Jakob Engelmann (78./im Bild)) sorgten nach dem Seitenwechsel für den neunten Saisonerfolg der in dieser Saison noch ungeschlagenen Bayern.

Für die geht es in der Bundesliga Süd/Südwest weiter am 26.11. mit dem Heimmatch gegen die TSG Hoffenheim (11 Uhr, Grünwalder Stadion). Das letzte Spiel vor der Winterpause findet am 3. Dezember beim Tabellenletzten 1. FC Nürnberg statt.

Karlsruher SC - FC Bayern 0:3 (0:1)

Karlsruher SC: Moritz - Becker, Charrier (2. Knorn/46. Gondorf), Mosch (68. Tuzluca), Dauenhauer - St. Müller, Stadler, Brosinski, Rutz (68. Keppel) - Reith, Fetsch

FC Bayern: Schober - Engelmann, Langkamp, Rieß (80. Buch), T. Müller - (84. Schürf), Badstuber (68. Odak), Kopplin, Benede (46. Celozzi), Kroos - Bopp, Schneider

Zuschauer: 220

Tore: 0:1 Langkamp (43.), 0:2 Kroos (64.), 0:3 Engelmann (78.)

Schiedsrichter: Braun (Eschbach)

Gelbe Karten: Rutz, Stadler / Badstuber


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17.11.2006 18:48

Tore garantiert gegen den VfB


17.11.2006

Zum 40. Mal empfängt der FC Bayern am Samstag den VfB Stuttgart zum Süd-Gipfel in der Bundesliga. Die 69.000 Zuschauer in der ausverkauften Allianz Arena dürfen sich schon im Vorfeld auf Tore freuen. Denn noch nie ist diese Partie in München torlos zu Ende gegangen. Zum bayerisch-schwäbischen Derby liegen aber nicht nur Tore, sondern auch ein FCB-Sieg in der Luft. Nur 4 der bisherigen 39 Heimspiele gegen den VfB hat der Rekordmeister verloren (25 Siege, 10 Unentschieden).

Saisonpremiere für Weiner
Michael Weiner heißt der Schiedsrichter des Bundesligaspitzenspiels zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart. Für den 37 Jahre alten Polizeibeamten aus Giesen ist es das erste Spiel in der laufenden Saison mit Beteiligung des Rekordmeisters. Im Vorjahr leitete Weiner drei Spiele der Magath-Elf, die dabei zwei Siege und ein Remis erreichte.

Gelbe Gefahr für Schweini
Für Bastian Schweinsteiger heißt es aufpassen gegen den VfB Stuttgart. Sieht der deutsche Nationalspieler gegen die Schwaben die Gelbe Karte, wäre es seine fünfte in der laufenden Saison. Damit müsste er nächste Woche beim Auswärtsspiel in Hamburg zuschauen.

Gaucho Demichelis fühlt rot-weiß
Seine vierte Saison spielt Martin Demichelis inzwischen beim FC Bayern - und am liebsten würde er noch ganz lange bleiben. „Bei Bayern bin ich zu Hause. Hier bin ich glücklich und möchte viele Jahre bleiben“, verriet der Argentinier am Freitag in einem Interview mit der Münchner „Abendzeitung“. Und weiter: „Ich bin ein Teil des Klubs. Ich würde in Deutschland nirgendwo anders spielen.“

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24.11.2006 13:54

Bayern fit für Hamburg

23.11.2006

Nach dem Champions-League-Spiel bei Spartak Moskau hat der FC Bayern keine weiteren Ausfälle zu beklagen. Am Donnerstagnachmittag nahm fast der komplette Kader am Training teil, es fehlten lediglich die verletzten Valérien Ismael, Owen Hargreaves und Lukas Podolski. Felix Magath kann so für das anstehende Bundesligaspiel beim Hamburger SV praktisch aus dem Vollen schöpfen. Der FCB-Chefcoach kündigte bereits an, dass der in Moskau geschonte Philipp Lahm für das Nord-Süd-Derby in den Kader zurückkehren werde. Auch den Brasilianer Lucio erwartet Magath nach überstandenen Sprunggelenksproblemen zurück.

Podolski-Comeback noch nicht in Sicht
Lukas Podolski muss sich noch etwas gedulden, bis er sein Comeback beim FC Bayern geben kann. „Die Genesung macht nicht die erwarteten Fortschritte. Er hätte ja schon längst wieder spielen sollen“, sagte Felix Magath am Donnerstag. Der Nationalstürmer hatte sich vor vier Wochen im Training am Sprunggelenk verletzt. Damals war von einer dreiwöchigen Pause ausgegangen worden. Zumindest auf den Rasen ist „Poldi“ aber schon wieder zurückgekehrt. Tag für Tag absolviert er dort unter Anleitung von Reha-Trainer Oliver Schmidtlein sein Aufbautraining.

Guerrero vor Comeback gegen Bayern
Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub FC Bayern könnte Paolo Guerrero sein Comeback für den Hamburger SV geben. Der Stürmer, der zuletzt wegen einer Muskelverletzung pausieren musste, nahm am Donnerstag wieder am Mannschaftstraining teil. Bangen muss HSV-Trainer Thomas Doll aber um Mehdi Mahdavikia, der am Dienstag beim Champions-League-Spiel gegen Arsenal London (0:1) eine Bänderdehnung sowohl im Knie als auch im Sprunggelenk erlitten hatte.

Spruch des Tages
„Dem HSV bleibt nur noch die Fairplay-Wertung - und da ist es auch schwierig, uns einzuholen.“
(Felix Magath über die möglichen Erfolge des Hamburger SV in dieser Saison)

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24.11.2006 13:59

Zu 0 und 3 Punkte

FCB will in Hamburg Serie ausbauen


24.11.2006

Felix Magath würde lügen, wenn er behaupten würde, der Hamburger SV ist für ihn ein Verein wie viele andere auch. Zehn Jahre lang trug er als Profi das Trikot der Hanseaten, machte dabei 306 Bundesligaspiele, wurde drei Mal Meister und gewann 1983 als Krönung den Landesmeistercup mit dem HSV. Das Siegtor im Finale schoss: Felix Magath.

Nach seiner aktiven Zeit wurde er noch Manager und anschließend Trainer beim HSV. Magath verbrachte sein halbes Fußballer-Leben an der Elbe. „Ich hatte schon ein paar Funktionen dort. Der HSV ist die Mannschaft, die mich nach dem FC Bayern in Deutschland am meisten interessiert“, gibt der 53-Jährige Fußballlehrer zu. Am Wochenende wird Magath die alte Liebe aber ruhen lassen, denn dann gastiert er als Trainer des FCB bei seinem Ex-Klub. „Wir wollen gewinnen, um in der Tabelle weiter nach vorn zu kommen“, sagte Magath.

HSV steckt im Abstiegskampf
In der letzten Saison war der HSV noch ein ernsthafter Konkurrent im Titelkampf gewesen - beide Spiele gingen gegen die Hanseaten verloren - in dieser Spielzeit läuft es hingegen noch überhaupt nicht. Aus im DFB-Pokal, Aus in der Champions League (5 Spiele, 5 Niederlagen) und dazu Tabellenplatz 17 in der Bundesliga - bei den Hanseaten schrillen schon seit einigen Wochen die Alarmglocken.

Magath warnte trotzdem davor, den HSV zu unterschätzen und bezeichnete die Mannschaft von Thomas Doll so gefährlich wie ein „angeschlagener Boxer. Man hat in London gesehen: Der HSV wehrt sich.“ Erst durch zwei späte Tore verloren die Hamburger bei Arsenal mit 1:3. Der Bayern-Coach geht davon aus, dass sich die Hanseaten schon bald erholen werden und auch in der Tabelle wieder nach oben klettern werden. Doch bitte erst nach dem kommenden Spieltag. „Wir wollen Meister werden, deswegen brauchen wir jetzt Punkte“, sagte Magath.

Kahn will ohne Gegentor bleiben
Oliver Kahn hat zudem als Ziel vorgeben, auswärts endlich einmal ohne Gegentreffer zu bleiben. Das ist den Münchnern in dieser Saison noch nicht gelungen. „Wir dürfen dem Gegner nicht zu viele Torchancen ermöglichen und disziplinierter spielen. Spartak hatte am Mittwoch zu viele.“ Und in der Offensive geht es darum, die eigenen Chancen besser zu nutzen als in den letzten Wochen. „Wir müssen an die Leistung von Moskau anknüpfen und noch eine Schippe drauflegen“, so Magath.

Personell bieten sich Magath in Hamburg zwei neue Möglichkeiten. Philipp Lahm und auch Lucio werden in den Kader zurückkehren, wobei wohl nur Lahm von Beginn an auflaufen dürfte. In der Innenverteidigung boten Daniel van Buyten und auch Martin Demichelis zuletzt gute Leistungen. „Daniel hat ein sehr starkes Spiel gemacht in Moskau“, sagte Magath.

Magath rechnet mit Hexenkessel AOL-Arena
Es spricht jedenfalls einiges dafür, dass Magath mit Lahm nur eine Veränderung gegenüber dem Spiel in Moskau vornehmen wird. Die Elf, die auf dem Platz stehen wird, kann sich aber auf einen heißen Tanz vorbereiten. Magath sagte: „Das Stadion wird voll sein, die Leute werden toben. Darauf müssen wir uns einstellen.“

So könnten sie spielen:

Hamburger SV: Wächter – Benjamin, Reinhardt, Mathijsen, Atouba – Fillinger, Wicky, Van der Vaart, Trochowski – Sanogo, Guerrero

FC Bayern: Kahn – Sagnol, Van Buyten, Demichelis, Lahm – Van Bommel, Ottl, Schweinsteiger, Salihamidzic – Makaay, Pizarro
Außerdem im Kader: Rensing, Lucio, Lell, Santa Cruz, Scholl, Deisler, Dos Santos

Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)

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26.11.2006 10:29

2:1 nach 0:1
Comeback-Bayern siegen auch in Hamburg


25.11.2006

Der FC Bayern bleibt die Comeback-Mannschaft der Liga und Tabellenführer FC Schalke 04 weiter auf den Fersen. Am 14. Spieltag feierte der Rekordmeister nach erneutem 0:1-Rückstand einen 2:1 (0:1)-Sieg beim Tabellenvorletzten Hamburger SV und liegt mit nunmehr 26 Punkten weiterhin drei Zähler hinter den „Knappen“.

Rafael van der Vaart brachte die Gastgeber vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften AOL-Arena per Foulelfmeter in der 18. Minute in Führung. Roy Makaay (57.) mit seinem 70. Bundesligator und Claudio Pizarro (79.) drehten aber in der zweiten Halbzeit die Partie zugunsten der Bayern, die sich den achten Saisonsieg aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in Durchgang zwei redlich verdienten.

Lahm wieder dabei
Magath veränderte sein Team gegenüber der Champions-League-Partie am Mittwoch in Moskau nur auf einer Position. Erwartungsgemäß kehrte Philipp Lahm nach seiner schöpferischen Pause gegen Spartak wieder in die Startformation zurück, sein Vertreter Christian Lell musste wieder auf die Bank. Dort saß auch Lucio, der erstmals seit seiner Bänderverletzung aus dem Bremen-Spiel wieder im Kader war.

Beide Teams begannen zunächst verhalten und belauerten sich gegenseitig, wobei der HSV die etwas größeren Spielanteile hatte. Nennenswerte Szenen vor den beiden Toren blieben jedoch bis auf eine gefährliche Flanke von Atouba (10.) und einen Schussversuch von Pizarro (11.) in der Anfangsviertelstunde Mangelware.

Demichelis foult Sanogo
Das änderte sich in der 17. Minute, als sich Martin Demichelis bei einer Flanke verschätzte und den hinter ihm postierten Sanogo nur noch per Foulspiel am Torschuss hindern konnte. Folgerichtig entschied Schiedsrichter Kinhöfer auf Strafstoß für die Hanseaten, den Van der Vaart sicher zum 1:0 verwandelte (18.). Für den FCB war es bereits das sechste Spiel in Folge, dass er einem Rückstand hinterher lief.

Auch in der Folgezeit blieb der HSV die aktivere Mannschaft, die Bayern wirkten verunsichert und ohne Selbstvertrauen. Gefährliche Aktionen konnten die Hamburger jedoch nicht herausspielen. Mitte der ersten Halbzeit wurden die Münchner dann sicherer und übernahmen die Initiative, während sich die Gastgeber weit in die eigene Hälfte zurückfallen ließen und auf Konter lauerten.

Deisler mit Klasse
Doch trotz der größeren Spielanteile sprang auf Seiten der Münchner wenig Zählbares heraus. Eine Schuss von Makaay (40.), einer von Van Bommel (43.) - mehr war in der ersten Halbzeit nicht zu verzeichnen. So blieb es nach 45 schwachen Minuten beim 0:1-Rückstand.

Nach der Pause brachte Magath Lucio für Demichelis und Sebastian Deisler für Andreas Ottl und bewies damit ein glückliches Händchen. Nachdem er bereits ein, zwei Mal sein Können angedeutet hatte setzte Deisler mit einem Weltklassezuspiel gegen fünf Hamburger Makaay mustergültig in Szene, und der Niederländer vollstreckte eiskalt zum 1:1-Ausgleich (57.).

Chancen fast im Minutentakt
Für die Bayern war dieser Treffer wie ein Weckruf. Fortan spielte nur noch eine Mannschaft im Hamburger Stadion, bei den Gastgebern hingegen ging nichts mehr zusammen. So kam der FCB fast im Minutentakt zu guten Möglichkeiten. Pizarro (63.), Deisler (65.) und Makaay (68.) scheiterten mit ihren Distanzschüssen nur knapp, dann parierte Wächter einen Kopfball des Ex-Hamburgers Van Buyten (69.).

Zehn Minuten später konnte aber auch Wächter nichts mehr machen, als Deisler von der Torauslinie den Ball auf Pizarro zurücklegte und der Peruaner mit seinem fünften Tor in den letzten vier Spielen zum 2:1 traf (79.). Die Hamburger hatten kurz darauf durch den eingewechselten Fillinger (88.) noch die große Chance zum Ausgleich, doch sein Schuss aus elf Meter strich nur knapp am Tor vorbei. So blieb es am Ende beim knappen aber nicht unverdienten Sieg der Bayern.

Hamburger SV - FC Bayern 1:2 (1:0)

Hamburger SV: Wächter - Benjamin, Reinhardt, Mathijsen, Atouba - Mahdavikia, Wicky (87. Berisha), Van der Vaart (84. Fillinger), Trochowski - Sanogo, Guerrero (84. Ljuboja)

FC Bayern: Kahn - Sagnol, Van Buyten, Demichelis (46. Lucio), Lahm - Van Bommel, Ottl (46. Deisler), Schweinsteiger, Salihamidzic - Makaay (89. Santa Cruz), Pizarro

Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)

Zuschauer: 57.000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Van der Vaart (18./Foulelfmeter), 1:1 Makaay (57.), 1:2 Pizarro (79.)

Gelbe Karten: Wicky, Atouba, Guerrero / Demichelis, Kahn, Sagnol, Lahm

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27.11.2006 17:26

Extraschicht für Reservisten

Podolski vor Rückkehr ins Mannschaftstraining


27.11.2006

Von wegen „blauer Montag"! Während die Stammspieler des FC Bayern zu Wochenbeginn trainingsfrei bekamen, hieß es für die Reservisten auch am Montagmorgen: Schwitzen, Schwitzen, Schwitzen. Trainer Felix Magath berief kurzerhand eine Übungseinheit für die Spieler ein, die am Samstag beim 2:1-Sieg in Hamburg entweder gar nicht oder nur kurz zum Einsatz kamen.

Insgesamt elf Akteure tummelten sich auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße, darunter auch Sebastian Deisler, Andreas Görlitz und mit Michael Rensing, Bernd Dreher und Thomas Kraft waren gleich drei Torhüter. Nicht dabei waren neben den Rekonvaleszenten Valerien Ismael und Owen Hargreaves (beide Reha nach Beinbruch) auch Mehmet Scholl, der stattdessen eine Schicht im Kraftraum einlegte.

Poldi ohne Probleme
Lukas Podolski absolvierte nach überstandener Bänderverletzung im Sprunggelenk wieder ein leichtes Lauftraining. Nachdem er bereits in der vergangenen Woche auch schon mit dem Ball trainiert hatte rechnet der Nationalspieler am Mittwochmorgen wieder fest mit seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining. „Ich habe keine Probleme mehr, möchte jetzt noch zwei Tage Aufbautraining machen“, sagte „Poldi“ auf Anfrage von fcbayern.de.

Damit steht Magath vor der letzten englischen Woche des Jahres mit den drei Heimspielen gegen Borussia Mönchengladbach, Inter Mailand und Energie Cottbus praktisch der gesamte Kader zur Verfügung. 24 Spieler streiten dann um jeweils 18 Plätze im Aufgebot - echte Probleme sehen sicher anders aus.

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