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bavarian
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16.07.2008 08:52

Idol der 60er Jahre

FC Bayern trauert um Rudi Nafziger

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Der FC Bayern trauert um Rudolf Nafziger. Nach langer Krankheit verstarb eines der größten Idole des deutschen Rekordmeisters aus den 60er Jahren am vergangenen Sonntag im Kreis seiner Familie. Am 11. August wäre der ehemalige Rechtsaußen 63 Jahre alt geworden, er hinterlässt eine Tochter.

„Das ist eine traurige Nachricht für den FC Bayern“, sagte Gerd Müller, der Mitte der 60er Jahre vom schnellen, trickreichen und schussstarken Nafziger mit Flanken gefüttert wurde. „Ohne Rudi hätte ich damals sicherlich nicht so viele Tore erzielen können.“

Europapokalheld 1967
Nafziger wurde als 16-Jähriger beim FC Gauting für den FC Bayern entdeckt. 1964 wechselte er an die Säbener Straße und war schon in seiner ersten Saison einer der Leistungsträger in der Mannschaft, die 1965 in der Regionalliga Süd die Meisterschaft feierte und den Bundesliga-Aufstieg schaffte.

1966 gewann er mit dem FC Bayern den DFB-Pokal und verteidigte diesen Titel ein Jahr später. Auch beim ersten Erfolg des FCB im Europapokal, dem Gewinn des Pokalsieger-Cups 1967, war er dabei. 1968 verließ Nafziger den FC Bayern und wechselte zum FC St. Gallen in die Schweiz. Hannover 96 und Linzer ASK waren die weiteren Stationen seiner Karriere.

Beerdigung am Freitag
„Er wird mir immer als ein flotter Rechtsaußen in Erinnerung bleiben“, sagte Werner Olk, damals Kapitän des FC Bayern. „Ich habe ihn noch vor wenigen Wochen zusammen mit den damaligen Mitspielern Peter Kupferschmidt, Adi Kunstwadl und Mucki Brenninger im Krankenhaus besucht“, erzählte Olk, „wir wussten, wie es um den Rudi stand.“

Schon bei der 50-Jahr-Feier der Europapokalhelden von 1967 im vergangenen Jahr fehlte Nafziger. „Da konnte er schon nicht mehr kommen“, sagte Olk. Katsche Schwarzenbeck meinte: „Es ist traurig, dass der Rudi gegangen ist.“ Nafziger wird am kommenden Freitag um 11 Uhr auf dem Gautinger Friedhof beigesetzt.

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21.07.2008 17:33

T-Home-Supercup

Bayern spielt mit stärkster Elf

Nach drei Wochen Vorbereitung und drei Testspielen gegen unterklassige Mannschaften steht für den FC Bayern der erste Härtetest auf dem Programm. Am Mittwochabend kämpft der Double-Gewinner gegen Borussia Dortmund um den T-Home-Supercup. „Das ist der erste echte Härtetest für uns“, sagte Jürgen Klinsmann vor der Neuauflage des letztjährigen DFB-Pokalfinales.

Am 19. April hatte der FCB im Berliner Olympiastadion den BVB mit 2:1 nach Verlängerung besiegt, diesmal genießen die Westfalen Heimrecht. Auch für die Mannschaft des neuen Dortmunder Trainers Jürgen Klopp ist diese Partie „die erste echte Standortbestimmung“ in der Vorbereitung auf die neue Saison. Anpfiff im Signal-Iduna-Park ist um 20.30 Uhr.

Müller und Held überreichen den Siegerpokal
Schiedsrichter der Partie ist Thorsten Kinhöfer. Beide Klubs haben sich auf jeweils maximal sechs Auswechslungen geeinigt. Steht es nach 90 Minuten Unentschieden, erfolgt direkt ein Elfmeter-Schießen. Den Siegerpokal werden dann zwei Legenden der jeweiligen Klubs überreichen: Sigi Held und Gerd Müller.

Um diesem Pott mit nach München zu nehmen, wird Klinsmann auch erstmals alle EM-Fahrer berücksichtigen. „Wir werden mit dem gesamten Kader nach Dortmund reisen - inwieweit jeder zum Einsatz kommen wird, werden wir vor Ort entscheiden", sagte der Bayern-Coach im Interview mit FCB.tv..

Borowski vor FCB-Debüt
Es sieht also ganz danach aus, als ob Dortmund die Premiere von Neuzugang Tim Borowski im Bayern-Trikot erleben wird. „Das ist das erste Spiel, bei dem wir einigermaßen komplett sind. Insofern nehmen wir es sehr ernst", kündigte Manager Uli Hoeneß an. Und Klinsmann sagte: „Wir wollen uns prima präsentieren. Wir wollen schon sehen, wie jeder Einzelne drauf ist. Das erhöht die Anspannung."

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25.07.2008 18:05

Goldene Fritz-Walter-Medaille für Toni Kroos

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Tolle Auszeichnung für Toni Kroos: Das Nachwuchstalent des FC Bayern bekommt vom DFB die Fritz-Walter-Medaille in Gold verliehen. Der 18-Jährige, der im vergangenen Jahr bei der U17-Weltmeisterschaft in Südkorea zum besten Spieler des Turniers gewählt worden war, erhält diese Auszeichnung für seine besonderen Verdienste um die deutsche Nationalmannschaft. Vorgeschlagen werden die Preisträger von den Trainern der jeweiligen Jugend-Nationalteams, die neben den spielerischen Leistungen auch menschliche Qualitäten in die Beurteilung mit einfließen lassen. Die Verleihung findet am 21. August in einem Festakt im Vorfeld des A-Länderspiels zwischen Deutschland und Belgien in Nürnberg statt.

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28.07.2008 16:48

Nur kurze Pausen

Entwarnung bei Borowski und Toni

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Als der FC Bayern am Samstagmorgen gegen 10.30 Uhr vom Münchner Flughafen nach Köln aufbrach, fehlten zwei Mann an Bord der Lufthansa-Maschine LH 5018, die Chefcoach Jürgen Klinsmann am Vortag noch fest auf seiner Liste hatte. Sowohl Tim Borowski als auch Luca Toni mussten auf die Reise zum Testspiel bei Bundesligarückkehrer 1. FC Köln verzichten.

Borowski hatte am Freitagnachmittag das Training abbrechen müssen, weil er sich bei einem Übungsspiel das Knie verdreht hatte. Doch der ehemalige Bremer hatte Glück im Unglück. Die medizinische Abteilung des FC Bayern stellte lediglich eine Innenbanddehnung im linken Knie fest, die ein paar Tage Trainingspause erfordert.

Reha statt Testspiel in Köln
Auch Luca Toni muss in den nächsten Tagen ein bisschen kürzer treten. Der italienische Stürmerstar hat sich ebenfalls beim Training am Freitag eine Muskelverhärtung in der rechten Wade zugezogen und fehlte deshalb in Köln.

Ob beide am Dienstagnachmittag dabei sein werden, wenn der FC Bayern zum Testspiel bei Kooperationspartner Urawa Red Diamonds nach Tokio aufbricht, ist derzeit noch offen. Beide begannen aber schon am Samstagmorgen um 9.00 Uhr an der Säbener Straße mit ihrem Reha-Programm.

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miri
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30.07.2008 15:59

Brief an die Fans

"Wir alle sind der FC Bayern"



Sehr geehrte Fanklub-Vorsitzende, liebe Fans,

in der Presse habt ihr sicherlich schon viel gelesen - mir ist es jedoch wichtig, dass ich mich direkt bei Euch vorstelle. Ich bin ungeheuer stolz, Trainer dieses Vereins zu sein und ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam einiges bewegen werden. Dies können wir aber nur gemeinsam tun - und zwar mit direkter Unterstützung und direkter Kommunikation.

Der FC Bayern ist einmalig auf der ganzen Welt. Viele Vereine in der internationalen Szene sind in den vergangenen Jahren gekommen und wieder gegangen oder haben riesige Schulden angehäuft - aber der FC Bayern war immer erfolgreich und wird auch erfolgreich bleiben. Dies ist ein Verdienst der Vereinsführung über all die Jahre hinweg und auch Trainer wie Ottmar Hitzfeld haben erstklassige Arbeit geleistet.

Jetzt stehen wir vor einer neuen Epoche und wir müssen diese großartige Tradition des Vereins mit den modernen Anforderungen verknüpfen. Wenn wir uns dauerhaft in der europäischen Spitze etablieren wollen, müssen wir einiges verändern, ohne liebgewordenes zu verlassen. Wir haben auf der einen Seite eine einmalige Geschichte im Verein, zu der neben den handelnden Personen der Vereinsführung auch Leute wie „Katsche“ Schwarzenbeck, „Bulle“ Roth oder Bernd Dürnberger gehören. Dazu stehen wir - wir müssen diese Tradition sogar noch ausbauen. Aber wir haben auch Anforderungen im neuen Hochleistungsfußball, denen wir gerecht werden müssen. Daran arbeiten wir im neuen Leistungszentrum, das beispielhaft ist. Das gibt es nicht in Madrid und nicht in Mailand, nicht in London und auch nicht in Manchester. Ich kann nicht versprechen, dass wir mit diesen Veränderungen gleich die Champions League gewinnen. Aber ich bin mir sicher, dass wir was verändern müssen, wenn wir die Champions League wieder gewinnen wollen.

Was sich aber nie verändern wird, ist der Zusammenhalt zwischen Fans und Mannschaft. Es gehört zu einer der obersten Prinzipien meiner Trainerarbeit: Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Fans immer stolz sein können auf unseren gemeinsamen Verein. Auch deshalb wollen wir eine neue Form der Begeisterung schaffen: Wir wollen schnell und aggressiv spielen, wir wollen das Spiel beherrschen und dominieren, wir wollen Tore erzielen.

Wir alle sind der FC Bayern: Die Fans, die Mitarbeiter, die Spieler, die Trainer. Alle gehören zu dieser Vereinsfamilie, deren Zusammenhalt ich tagtäglich spüre. Ich freue mich auf meine Aufgabe beim FC Bayern und ich freue mich auf die Fans des Vereins. Und ich bin mir sicher: Es wird ganz schnell die Zeit kommen, da wird in der Allianz Arena der Funke von Euch und von den Spielern auf dem Rasen auch auf die anderen Zuschauer überspringen.

Euer

Jürgen Klinsmann
Quelle: fcbayern.de
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05.08.2008 12:58

Bayern-Schock Sagnol an der Achillessehne verletzt!

Schock für die Bayern!
Willy Sagnol und Christian Lell

Willy Sagnol, hier im Zweikampf mit Christian Lell, wird den Bayern lange fehlen

Der Rekordmeister muss lange Zeit auf Abwehr-Star Willy Sagnol (31) verzichten.

Der französische Nationalspieler wurde gestern Abend von Dr. Ludwig Seebauer im Klinikum Bogenhausen an der Achillessehne operiert, fällt wohl monatelang aus.

Die Verletzung war von den Vereinsärzten des FC Bayern nach dem Montags-Training festgestellt worden. Offensichtlich lag bereits eine Vorschädigung vor.

Der Franzose wurde in letzter Zeit immer wieder von Verletzungen aus der Bahn geworfen. Im April 2007 setzte eine Knorpelverletzung im rechten Knie den Welt- und Europameister außer Gefecht. Im März konnte Sagnol wegen eines Bandscheibenvorfalls lange nicht spielen.

Nun zwingt ihn die Achillessehne zu einer Pause.
FC Bayern München

Besonders bitter: Der Franzose kämpfte gerade mit Christian Lell um den Stammplatz auf der rechten Verteidiger-Position des Rekordmeisters.

Jetzt heißt es für den Publikumsliebling erstmal wieder: warten und gesund werden.
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17.08.2008 13:43

FC Bayern - Hamburger SV 2:2 (2:1)

FC Bayern: Rensing - Lell, Lucio, Van Buyten, Lahm - Schweinsteiger (65. Borowski), Van Bommel, Kroos, Zé Roberto (81. Ottl) - Podolski, Klose (80. Th. Müller)
Ersatz: Kraft, Jansen, Niedermaier

Hamburger SV: Rost - Boateng (30. Demel), Reinhardt (52. Kompany), Mathijsen, Benjamin - Pitroipa, Jarolim, de Jong, Trochowski (76. Atouba) - Guerrero, Olic

Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)

Zuschauer: 69.000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Schweinsteiger (12.), 2:0 Podolski (16.), 2:1 Guerrero (25.), 2:2 Trochowski (57./Foulelfmeter)

Gelbe Karten: Van Bommel / Jarolim, Guerrero, de Jong, Benjamin
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20.08.2008 08:59

'Es sieht gut aus'
Toni vor Rückkehr - Ribéry vor Lauftraining

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Torschützenkönig Luca Toni wird dem FC Bayern im nächsten Bundesligaspiel am kommenden Samstag bei Borussia Dortmund aller Voraussicht nach wieder zur Verfügung stehen. Wie Trainer Jürgen Klinsmann am Montag mitteilte, rechnet er gegen den BVB wieder mit dem Weltmeister, der seit Anfang der vergangenen Woche wieder voll im Mannschaftstraining steht.

„Bei Luca sieht es sehr gut aus“, so Klinsmann, „generell hoffen wir, dass er am Samstag wieder mit an Bord ist. Dann schaut es schon wieder ein bisschen anders aus.“ Auch Tim Borowski, der nach auskurierter Innenbanddehnung im Knie bei der Saisoneröffnung gegen den Hamburger SV im Laufe der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, attestierte Klinsmann Fortschritte. „Auch Tim kommt wieder ein Stück heran.“

Auf einem guten Weg ist auch Franck Ribéry, der nach dem bei der EM erlittenen Riss des Syndesmosebandes möglicherweise schon „am Wochenende mit leichtem Lauftraining beginnen kann“, wie Klinsmann erklärte. Die Rückkehr von Deutschlands „Fußballer des Jahres“ ins Mannschaftstraining und damit in den Spielbetrieb sei dann nur noch eine Frage der Zeit. „Dann reden wir noch über Wochen und nicht über Monate.“

Gerade Spieler wie Toni und Ribéry, aber auch Martin Demichelis oder Hamit Altintop, hätten seiner Mannschaft beim 2:2 gegen den HSV gut zu Gesicht gestanden. „Es fehlte natürlich die Präsenz dieser Leute. Allein ihre Präsenz flößt dem Gegner schon Respekt ein“, meinte Klinsmann zum Fehlen einiger Leistungsträger. „Aber es ist einfach so, wir machen das Beste aus jeder Situation.“

Das tat Klinsmann auch in der Analyse des Saisonauftakts, dem er trotz der Punkteteilung einige „positive Erkenntnisse“ abgewinnen konnte. So habe seine Mannschaft gegen die Hanseaten einige Dinge „forciert und umgesetzt, die wir uns im Training erarbeitet haben. Das war wieder ein Schritt nach vorne und jetzt hoffen wir, dass wir den nächsten Schritt in Dortmund machen.“

Es gab aber auch kritische Töne. So bemängelt Klinsmann erneut das Abwehrverhalten, insbesondere die „Unkonzentriertheiten“ vor den beiden Gegentreffern. „Beim 2:1 waren wir nicht konsequent am Gegner dran. Da müssen wir den Körperkontakt suchen und die Flanke unterbinden.“ An diesen „grundsätzlichen Elementen“ werde aber in dieser Woche im Training gearbeitet, versicherte Klinsmann. „Im nächsten Spiel werden wir noch näher am Gegner dran sein.“

Erfrischendes Auftaktspiel

Insgesamt äußerte sich der 44-Jährige aber zufrieden über die Saisoneröffnung. „Für ein Auftaktspiel war es ein sehr erfrischendes, sehr ereignisreiches Spiel, das von beiden Seiten sehr gut und offensiv geführt wurde.“ Er habe aus dieser Partie „reichlich Informationen über den Stand der Dinge“ gewinnen können. „Das ist jetzt so akzeptiert, jetzt geht es weiter Richtung Dortmund.“

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22.08.2008 17:27

Schub durch Toni?
FCB hat ersten Dreier im Visier

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Gestärkt durch gute Nachrichten aus der medizinischen Abteilung ist der FC Bayern am Freitagnachmittag zum Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund aufgebrochen und hat den ersten Sieg in dieser Saison fest ins Visier genommen. „Wir gehen mit der Denkweise nach Dortmund, dass wir danach vier Punkte auf dem Konto haben“, sagte Chefcoach Jürgen Klinsmann selbstbewusst.

Musste der Nachfolger von Ottmar Hitzfeld bei der Saisonpremiere zuhause gegen den Hamburger SV noch auf acht Spieler verzichten, hat er am Samstag in Dortmund mit Hamit Altintop, Luca Toni und wohl auch Martin Demichelis wichtige Alternativen wieder zur Verfügung. „Ich bin sehr, sehr motiviert und möchte unbedingt spielen", sagte Altintop nach ausgestandenen Fuß-Problemen.

Vor allem aber durch die Rückkehr von Bundesligatorschützenkönig Toni („Wenn ich der Trainer wäre, würde ich mich aufstellen“) erhofft sich Klinsmann „einen Schub“ für seine Mannschaft. „Wir sind froh, dass Luca wieder dabei ist“, sagte Kapitän Mark van Bommel am Freitag.

Toni könnte der Bayern-Offensive noch mehr Durchschlagskraft bereiten, doch nach dem 2:2 gegen den HSV trotz einer 2:0-Führung wollen die Bayern vor allem in der Defensive kompakter auftreten. „Wir wissen, was wir da falsch gemacht haben. Gegen Hamburg standen unsere Reihen zu weit außeinander“, erklärte Van Bommel. Klinsmann forderte von den Seinen, „noch konzentrierter, noch enger am Mann“ zu stehen und „den Gegner noch mehr unter Druck zu setzen.“

Supercup-Niederlage zählt nicht
Mehr wollte Klinsmann über Spielsystem und Aufstellung nicht verraten. Der Bayern-Coach erwartet von allen seinen Spielern „eine weitere Steigerung“ gegenüber dem Hamburg-Spiel. Das mit 1:2 verlorene T-Home-Supercupspiel gegen die Borussia vor viereinhalb Wochen ist für Klinsmann und Co. ein Muster ohne Wert. „Wir waren damals noch in der Saisonvorbereitung, haben am selben Tag noch hart trainiert und die Nationalspieler waren erst sechs Tage dabei. Jetzt sind wir in einer anderen Verfassung“, ist sich Van Bommel sicher.

„Das war damals ein Testspiel und ist für uns für Samstag kein Vergleichswert“, betonte auch Klinsmann. Der Bayern-Coach bezeichnete den Auftritt im mit über 80.000 Zuschauern ausverkauften Signal-Iduna-Park als „Highlight“ für seine Spieler. „Volle Hütte, tolles Publikum - wir freuen uns auf das Spiel und wollen uns beweisen“, sagte Klinsmann und hielt fest: „Ich bin guten Mutes für Dortmund.“

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27.08.2008 15:52

Zwangspause
Altintop fehlt mehrere Wochen

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Luca Toni, Martin Demichelis und Tim Borowski haben das Bayern-„Lazarett“ gerade erst verlassen, schon gibt es eine neue Hiobsbotschaft für FCB-Cheftrainer Jürgen Klinsmann: Hamit Altintop wird dem deutschen Rekordmeister mehrere Wochen fehlen.

Dem Mittelfeldspieler bereitet sein rechter Fuß immer noch Probleme. Dort hatte er am 26. März beim Länderspiel der Türkei in Weißrussland einen Mittelfußbruch erlitten. In einer Operation wurde ihm daraufhin eine Metallplatte eingesetzt. Die medizinische Abteilung des FC Bayern diagnostizierte jetzt eine Stressreaktion des Knochens.

Schon beim DFB-Pokalspiel in Erfurt klagte Altintop über Schmerzen im rechten Fuß. Zum Bundesligastart gegen Hamburg legte er daraufhin eine Pause ein, kehrte am vergangenen Samstag in Dortmund aber aufs Spielfeld zurück. Es war vorerst sein letzter Einsatz in der noch jungen Saison.

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01.10.2008 20:36

UEFA-Cup-Aus der Bayern
Bestechung im Spiel?

http://www.n-tv.de/UEFACupAus_der_Bayer ... 31722.html
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21.11.2008 07:00

Bayern fit für Cottbus

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Ohne personelle Probleme geht der FC Bayern in das Bundesligaspiel gegen Energie Cottbus am Samstag. Auch Franck Ribéry, der beim Länderspiel Frankreichs gegen Uruguay am Mittwoch einen Schlag auf das Sprunggelenk erlitten hatte und daraufhin ausgewechselt wurde, meldete sich einsatzbereit. „Das ist gar kein Problem, er kann spielen“, sagte Jürgen Klinsmann am Donnerstag. Gleiches gilt für Tim Borowski, der am Vortag beim Trainingsspiel in München über Bauchmuskelprobleme geklagt hatte. Zu guter Letzt hat auch Lucio seine Adduktorenprobleme überstanden. Der Brasilianer kehrte am Donnerstag ins Mannschaftstraining zurück.

Bayern top in DFB-Statistik
Das deutsche Länderspieljahr 2008 war ein Jahr des FC Bayern. In drei Statistiken liegen Profis des Rekordmeisters ganz vorne. Dauerbrenner im DFB-Team war Philipp Lahm, der 1.247 von 1.440 möglichen Spielminuten auf dem Platz stand, länger als jeder andere Nationalspieler. Zweiter in dieser Kategorie wurde Bastian Schweinsteiger (1.166 Minuten). Lukas Podolski schaffte es als Einziger, in allen 16 Länderspielen des Jahres eingesetzt zu werden, und Miroslav Klose war mit acht Treffern erfolgreichster DFB-Torschütze vor Podolski (7).

Lahm und Ottl zu Besuch
Für eine vorweihnachtliche Bescherung sorgten Philipp Lahm und Andreas Ottl am Mittwoch. Die beiden FCB-Profis besuchten das Jugendhilfezentrum in München-Feldkirchen, eine Einrichtung der Inneren Mission, und luden dort 30 Kinder zum Heimspiel gegen Energie Cottbus am Samstag in die Allianz Arena ein. Natürlich standen die beiden gebürtigen Münchner auch für eine ausgiebige Fragestunde bereit und schrieben unzählige Autogramme. Heiß her ging es dann im Duell an der Torwand, wo sich Lahm und Ottl gegen eine Schulmannschaftsauswahl knapp geschlagen geben mussten. Das FCB-Duo versprach anschließend, gegen Cottbus besser zu zielen.

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