FC Bayern News

Forum für den FC Bayern München.
Diskussionen zu Spielen, Kader, Transfers, Trainern, Vereinsentwicklung und nationalem wie internationalem Fußball.
Benutzeravatar
bavarian
Super-Moderator
Super-Moderator
Beiträge: 3064
Registriert: 09.03.2006 13:53

10.03.2008 11:14

"Beste Abwehr aller Zeiten" als Erfolgsgarant

Bild

München - Die ganze Bundesliga bejubelt Franck Ribery.
Doch im Schatten des überragenden 25-Millionen-Euro-Neuzugangs von Olympique Marseille gerät ein weiterer Garant für die souveräne Tabellenfühurng des FC Bayern München fast in Vergessenheit: die Abwehr.

Egal, wen "Rotations-Weltmeister" Ottmar Hitzfeld in der Viererkette auflaufen lässt, die Defensivreihe steht wie eine Wand.

Jagd auf Bremens Rekord
Der FC Bayern ist auf dem besten Weg, den Rekord von Werder Bremen aus der Saison 1987/88 mit 22 Gegentoren zu brechen.

Das letzte Mal musste Oliver Kahn am 21. Spieltag gegen den Hamburger SV (1:1) beim Treffer von Ivica Olic hinter sich greifen. Danach spielte der Rekordmeister in der Liga viermal in Folge zu null.

Geht es nach Marcell Jansen, wird das so weitergehen. "Im Moment ist jeder heiß darauf, zu null zu spielen", sagte der Linksverteidiger nach dem 2:0 gegen Karlsruhe.

Höchstes Lob von Kahn
Auch Kahn will in seinem letzten Jahr als Profi nochmal eine neue Bestmarke aufstellen. "Wir sind ehrgeizig genug, um den Rekord zu holen", erklärte der Keeper und zollte seinen Vorderleuten höchstes Lob:
"Das ist die beste Defensive, mit der ich je beim FC Bayern gespielt habe. Wir sind unglaublich konstant und machen kaum Fehler."

Sorgenkind wird zum Sieggarant
Dabei war die Abwehr bei Hitzfelds zweitem Amtsantritt das große Sorgenkind. "Als wir im Frühjahr 2007 hier übernommen haben, hatten wir große Probleme", gab Co-Trainer Michael Henke zu. "Wir haben hart daran gearbeitet, um die die defensiven Muster zu automatisieren."

Dass dies seine Zeit braucht, war für Henke klar. "Mit zunehmender Dauer der Saison wird es immer besser."

Van Buyten als großer Gewinner
Erstaunlich dabei ist, dass trotz aller Wechsel die Abstimmung in der Abwehr problemlos funktioniert. "Wir arbeiten im Training sehr gut und jeder weiß dann auf dem Platz, was er zu tun hat", erklärte Daniel van Buyten.

Der Belgier ist als der große Gewinner der von Hitzfeld wieder eingeführten Rotation. In den letzten sieben Spielen stand der 30-Jährige als einziger der sieben Verteidiger von Beginn an auf dem Spielfeld.

In der Hinrunde waren es dagegen zumeist Lucio und Martin Demichelis, die die Innenverteidigung bei den Münchnern bildeten.

"Die können auch mal hinlangen"
Van Buyten gibt das Lob für die gute Defensivleistung an das Team weiter: "Die ganze Mannschaft arbeitet nach hinten mit und das macht uns im Moment so erfolgreich."

Ähnlich sieht es auch Jansen. "Diejenigen, die vor der Abwehr spielen, stehen sehr kompakt und sind stark in den Zweikämpfen. Sie spielen nicht nur schönen Fußball, sondern können auch mal hinlangen."

Schwere Brocken aus dem Weg
Dank der Defensive, den Offensivkünsten von Ribery und den Torjäger-Qualitäten von Luca Toni (14 Treffer) scheint den FC Bayern niemand mehr vom 21. Titel abbringen zu können. Sieben Punkte Vorsprung zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft hat der FCB noch nie verspielt.

Mit Leverkusen wartet zudem nur noch ein Gegner aus den Top-Fünf der Tabelle, die großen Brocken Bremen, Hamburg und Schalke haben sie bereits aus dem Weg geräumt.

Trotzdem bleibt Hitzfeld zurückhaltend: "Ich traue dem Braten noch nicht", sagte der Chefcoach. "Zwei, drei Unentschieden und schon ist der Vorsprung wieder weg."

Schwächephase in der Hinrunde
Schließlich verspielten die Münchner in der Hinrunde zwischen dem 12. und 17. Spieltag einen Sechs-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Bremen. In die Winterpause gingen beide Klubs punktgleich mit 36 Zählern.

Und auch die einzige Niederlage vor der Winterpause setzte es in dieser Zeit bei Meister VfB Stuttgart. Duisburg und Frankfurt konnten den Bayern ein 0:0 abringen.

"Wir werden Deutscher Meister"
Henke warnt gerade vor den sogenannten "Kleinen": "Man hat gesehen, wie wir uns gegen Duisburg und Frankfurt die Zähne ausgebissen haben. Es gibt keine leichten Gegner in der Liga", sagte der 50-Jährige.

"Die Mannschaften sind immer topmotiviert, wenn es gegen den FC Bayern geht. Da müssen wir in jedes Spiel mit der Einstellung gehen, als ginge es gegen Bremen."

Dennoch ist auch der Co-Trainer vom Titelgewinn überzeugt: "Wenn wir so weiter arbeiten und konzentriert bleiben, dann bin ich mir sicher, dass wir Deutscher Meister werden. Aber der große Vorsprung ist sicher kein Grund, die Saison schon abzuhaken."

Quelle
Benutzeravatar
bavarian
Super-Moderator
Super-Moderator
Beiträge: 3064
Registriert: 09.03.2006 13:53

12.03.2008 11:27

Am 2. September

Kahn bekommt Abschiedsspiel gegen DFB-Team

Bild

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat auf Antrag des FC Bayern München beschlossen, dass der DFB gemeinsam mit dem deutschen Rekordmeister ein Abschiedsspiel für Oliver Kahn in der Münchner Allianz Arena organisiert. Der Termin für die Begegnung zwischen der deutschen Nationalmannschaft und dem FC Bayern ist Dienstag, 2. September 2008, um 20.45 Uhr.

Der ehemalige Torhüter der Nationalmannschaft, Vize-Weltmeister 2002 und WM-Dritter 2006, wird seine Karriere am Ende der Saison 2007/2008 beenden. Der 38 Jahre alte Kahn, der seit 1994 in Diensten des FC Bayern München steht und bisher 549 Bundesligaspiele bestritten hat, absolvierte das erste von insgesamt 86 Länderspielen am 23. Juni 1995 beim 2:1 gegen die Schweiz in Bern.

Zwanziger lobt Kahn
Nach seinem Einsatz am 8. Juli 2006 beim 3:1 gegen Portugal im Spiel um den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft 2006 in Stuttgart erklärte der Torhüter, der von 2002 bis 2004 auch Kapitän der deutschen Nationalmannschaft war, seinen Abschied aus dem Kreis der DFB-Auswahl. Mit Bayern München gewann Kahn 2001 die Champions League und den Weltpokal sowie 1996 den UEFA-Pokal. Er wurde bislang siebenmal Deutscher Meister und fünfmal DFB-Pokalsieger.

„Oliver Kahn ist ein herausragender Sportler und außergewöhnlicher Mensch", erklärt DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. „Die WM 2002, bei der er als bester Akteur des Turniers ausgezeichnet wurde, ist untrennbar mit seinen einzigartigen Leistungen verbunden. Bei der WM 2006 in Deutschland hat er sich als großartiger Sportsmann präsentiert, der in einer für ihn schwierigen Situation mit fairem und überzeugendem Verhalten letztlich wichtige Impulse für das Team gegeben hat."

Rummenigge dankt DFB für Zusage
„Außerdem", so Zwanziger weiter, "zeichnet er sich dadurch aus, dass er als Profi nur für zwei Vereine gespielt und somit eine Vereinstreue bewiesen hat, die in der heutigen Zeit nicht immer selbstverständlich ist. Wir wünschen Oliver Kahn für die Zeit nach seiner Laufbahn alles Gute und hoffen, dass wir alle ein Abschiedsspiel erleben werden, das viel Freude bereitet und in bester Erinnerung bleiben wird."

„Wir freuen uns, dass wir Oliver Kahn den Abschied ermöglichen können, den dieser großartige Profi nach 20 Jahren im deutschen Fußball verdient hat", erklärt Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München. „Was er geleistet hat für den DFB, den FC Bayern München, den Karlsruher SC, für die Bundesliga und den deutschen Fußball insgesamt, ist außergewöhnlich. Wir danken ihm, und wir danken auch dem DFB, dass er für diesen großen Abschiedsabend von Oliver Kahn ermöglicht, dass sich die Nationalmannschaft zu einem Spiel mit dem FC Bayern trifft."

Kahn: 'Es wird ein toller Fußballabend'
Oliver Kahn kommentiert die Entscheidung: „Es wird kein leichter Moment für mich, wenn ich nach 20 Jahren Profifußball wirklich Schluss machen werde. Dennoch: Ich freue mich auf diesen 2. September 2008. Es wird ein toller Fußballabend, und es ist eine große Auszeichnung, dass die deutsche Nationalmannschaft und der FC Bayern mir zum Abschied die Ehre geben. Mein Dank gilt heute bereits dem DFB, der DFL und dem FC Bayern."

Quelle
Benutzeravatar
bavarian
Super-Moderator
Super-Moderator
Beiträge: 3064
Registriert: 09.03.2006 13:53

16.03.2008 15:27

0:2 in Cottbus

FCB kassiert zweite Saisonniederlage

Bild

Auf dem Weg zur 21. deutschen Meisterschaft hat der FC Bayern einen Rückschlag hinnehmen müssen. Am 24. Spieltag unterlag die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld überraschend beim Tabellenletzten Energie Cottbus mit 0:2 (0:2) und kassierte damit die erste Niederlage seit dem 10. November 2007.

Vor 22.743 Zuschauern im erstmals in dieser Saison ausverkauften „Stadion der Freundschaft“ besiegelte ein Doppelpack von Branko Jelic in der 18. und 38. Minute die zweite Saisonniederlage des Rekordmeisters, dessen Vorsprung von sieben auf vorerst fünf Punkte gegenüber den Hamburger SV geschmolzen ist.

Hitzfeld nimmt acht Änderungen vor
Erwartungsgemäß nahm Hitzfeld gegenüber dem Anderlecht-Spiel vor drei Tagen wieder mehrere Änderungen vor. Oliver Kahn, Christian Lell, Daniel van Buyten, Hamit Altintop, Zé Roberto, Bastian Schweinsteiger, Franck Ribéry und Luca Toni rückten wieder in die Startelf, Michael Rensing, Willy Sagnol, Breno, José Sosa, Toni Kroos, Andreas Ottl, Lukas Podolski und der ohnehin gesperrte Mark van Bommel blieben dafür draußen. Zudem fehlte der suspendierte Martin Demichelis.

Ein frühes Tor hatte Miroslav Klose, im Hinspiel noch dreifacher Torschütze, vom FCB gefordert, um das Spiel schnell in die richtigen Bahnen zu lenken. Doch der Tabellenführer tat sich von Beginn an schwer gegen die aggressiv zu Werke gehenden Gastgeber, die sich vier Tage nach der 0:1-Niederlage gegen den VfB Stuttgart wie ausgewechselt präsentierten.

Ribéry verschießt Foulelfmeter
Schon nach vier Minuten vergab Jelic eine große Chance zur Führung, als er per Hackentrick aus drei Metern den Ball knapp vorbei schob. Besser machte es der Serbe in der 18. Minute, als er nach feiner Vorarbeit von Ervin Skela aus kurzer Distanz unbedrängt zum 1:0 einschoss. Auch in der Folgezeit überzeugte Cottbus mit der größeren Lauf- und Einsatzbereitschaft und sorgte vor allem über die linke Abwehrseite des FCB immer wieder für Gefahr. So wie in der 25. Minute, als Angelov mit einem Schuss aus 14 Metern an Kahn scheiterte.

Vom FC Bayern war bis dahin kaum etwas zu sehen. Zwar hatte der Rekordmeister mehr Spielanteile, für etwas Torgefahr sorgte allerdings nur der Cottbusser Cvitanovic mit einer gewagten Rückgabe auf Torwart Gerhard Tremmel (16.). Das änderte sich in der 28. Minute, als Radeljic Toni im Strafraum zu Fall brachte und es folgerichtig Foulelfmeter gab. Ribéry vergab jedoch leichtfertig die Ausgleichschance, er scheiterte an Tremmel.

Jelic zum zweiten
Mit mehr Zug zum Tor agierten weiterhin die Gastgeber, die in der 38. Minute sogar auf 2:0 erhöhten. Rivic hatte Jelic geschickt in Szene gesetzt, und der Stürmer ließ Kahn bei seinem zweiten Treffer keine Chance. 2:0 für Energie! Auch nach dem zweiten Gegentor blieben die Münchner zu passiv, Torchancen gab es, wenn überhaupt, nur nach Standardsituationen. So wie in der 40. Minute, als Ribérys Freistoß aus 17 Metern über das Tor ging. Die letzte Chance vor der Halbzeit hatten erneut die Gastgeber durch Rivic (44.), dessen Schuss aber Kahn parieren konnte.

Mit Sosa und Jansen für Schweinsteiger und Lahm nahm der FCB die zweite Halbzeit auf und agierte nun deutlich aktiver und engagierter als in den vorangegangenen 45 Minuten. Doch trotz größerer Spielanteile fehlte weiterhin die letzte Konsequenz im Spiel nach vorne, zu ideenlos wurden die Angriffe vorgetragen.

Verdiente Niederlage
Daran änderte auch die Einwechslung von Podolski nichts. Cottbus beschränkte sich darauf, den Vorsprung zu verteidigen und zu Kontern. Angelov (54.) und der eingewechselte Shao (76.) hatten noch weitere gute Chancen für Energie, Zé Roberto (60.) sorgte mit seinem Schlenzer von den Strafraumgrenez für die einzige nennenswerte Chance des FCB in der zweiten Halbzeit. Damit blieb es am Ende bei der letztlich verdienten Niederlage für die Bayern.


FC Energie Cottbus - FC Bayern 2:0 (2:0)

FC Energie Cottbus: Tremmel - Radeljic, Mitreski, Cvitanovic, Ziebig - Rivic (85. Vasiljevic), Bassila, Angelov, Sörensen - Skela (90. Müller) - Jelic (68. Shao)

FC Bayern: Kahn - Lell (66. Podolski), Lucio, van Buyten, Lahm (46. Jansen) - Altintop, Schweinsteiger (46. Sosa), Zé Roberto, Ribéry - Klose, Toni

Ersatz: Rensing, Ottl, Breno, Kroos

Schiedsrichter: Kinhöfer (Herne)

Zuschauer: 22.743 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Jelic (18.), 2:0 Jelic (38.)

Gelbe Karten: Radeljic, Rivic, Mitreski, Sörensen, Angelov, Ziebig / Schweinsteiger, Lell, Lucio

Quelle
Benutzeravatar
bavarian
Super-Moderator
Super-Moderator
Beiträge: 3064
Registriert: 09.03.2006 13:53

21.03.2008 08:39

2:0 gegen Wolfsburg

Bayern fahren nach Berlin

Bild

Der FC Bayern steht zum 16. Mal im Endspiel um den DFB-Pokal. Im Halbfinale setzte sich der deutsche Rekordpokalsieger am Mittwochabend mit 2:0 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg durch und kann nun am 19. April im Berliner Olympiastadion gegen Borussia Dortmund den 14. Pokaltriumph der Vereinsgeschichte perfekt machen.

Ein Doppelschlag von Franck Ribéry (60.) und Miroslav Klose (66.) Mitte der zweiten Halbzeit entschied vor 62.000 Zuschauern in der Allianz Arena die Partie gegen harmlose Wolfsburger. Mit einer engagierten Mannschaftsleistung dominierten die Bayern nicht nur über 90 Minuten das Spiel, sondern revanchierten sich auch souverän für die zwei Niederlagen zuletzt.

Demichelis und Van Bommel zurück
Gegen die beste Rückrundenmannschaft der Bundesliga konnte Ottmar Hitzfeld fast in Bestbesetzung antreten. Zwar musste Luca Toni eine Gelb-Rot-Sperre aus dem Viertelfinale absitzen, dafür kehrten Mark van Bommel (nach Sperre) und Martin Demichelis (nach Suspendierung) in die erste Elf zurück. Lukas Podolski und Marcell Jansen standen im Vergleich zum 0:2 in Cottbus vier Tage zuvor ebenfalls neu in der Startformation des FCB. Neben Toni fehlten dafür auch Daniel van Buyten, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger.

Nach zwei Niederlagen in Folge war den Bayern von Beginn an keinerlei Verunsicherung anzumerken. Ganz im Gegenteil: Entschlossen suchten sie den Weg nach vorne und kamen schon nach 41 Sekunden zu einer ersten Gelegenheit. Klose konnte seinen Kopfball aber nicht genau genug platzieren. Kurz darauf fand eine Lell-Flanke Ribéry, der frei vor dem VfL-Tor knapp am Pfosten vorbeiköpfte (2.).

Benaglio rettet
Das war nur der Auftakt zu einer starken Anfangsphase der Gastgeber. Bei einem frechen Freistoß von Hamit Altintop zeigte erstmals Wolfsburgs Keeper Diego Benaglio sein Können (7.), nach einem Kopfball von Klose (9.) sowie einem Flachschuss von Altintop (16.) musste der Schweizer Nationaltorhüter aber nicht eingreifen.

Die Wolfsburger kamen nur sporadisch aus der Defensive heraus. Zwei Freistöße von Marcelinho (5., 8.) waren eine sichere Beute für FCB-Keeper Oliver Kahn. Zwar konnte sich der VfL nach knapp einer Viertelstunde etwas vom Druck der Bayern befreien, diese Phase dauerte aber nur kurz. Mit zwei Eckbällen in der 22. Minute meldeten sich der FCB zurück. Zunächst fischte Benaglio Lucios Kopfball von der Torlinie, dann köpfte Klose knapp über das Tor.

Torlos in die Pause
Nur um Zentimeter verfehlte danach auch Ribéry mit einem Flachschuss aus 25 Metern das Tor (34.), Van Bommel fand mit einem Versuch von der Strafraumgrenze seinen Meister in Benaglio (45.). Auf der anderen Seite hatten die Bayern aber auch Glück, dass Gentner mit einer Direktabnahme aus halblinker Position im Strafraum sein Ziel knapp verfehlte (40.). Mit einem 0:0 ging es so in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufgehört hatte - sowohl personell als auch spielerisch. Die Bayern drängten auf das 1:0, dem VfL gelang es aber immer besser, die Münchner vom Tor fern zu halten. Erst in der 57. Minute tauchte der FCB wieder gefährlich vor Benaglio auf: Klose zwang den VfL-Keeper mit einem Kopfball vom Fünfmetereck zu einer Glanzparade.

Doppelschlag der Bayern
Nur wenig später war Benaglio aber schließlich geschlagen. Klose bediente perfekt Ribéry, der allein vor dem Wolfsburger Torwart eiskalt einnetzte - 1:0 (60.). Sechs Minuten später stellte Klose die Weichen endgültig auf Berlin. Nach Jansens Volley-Flanke schoss zunächst Podolski direkt aufs Tor, Benaglio konnte den Ball nur abklatschen und Klose staubte ab zum 2:0 (66.).

Geschlagen gaben sich die Gäste, die in der zweiten Halbzeit bis dahin nur durch einen ungefährlichen Kopfball von Ricardo Costa vor dem FCB-Tor in Erscheinung getreten waren (62.), aber noch lange nicht. VfL-Trainer Felix Magath setzte mit der Einwechslung von Edin Dzeko (68.) die Zeichen auf Offensive, doch die „Wölfe“ blieben gegen die aufmerksame FCB-Abwehr zahnlos. Ein 30-Meter-Schuss von Marcel Schäfer (76.) Richtung Mittelrang blieb die einzige Offensivaktion des VfL in der Schlussphase.

Podolski im Pech
Gefährlicher agierten weiterhin die Bayern, denen die offensivere Ausrichtung der Gäste mehr Platz in für eigene Angriffe bescherte. Nach Flanken von Ribéry und Zé Roberto hätte Podolski das Ergebnis auch beinahe weiter ausgebaut (80.). Am Ende hatten die Münchner keine Probleme, den Vorsprung über die Zeit zu bringen und sich die Finaltickets zu sichern.




FC Bayern - VfL Wolfsburg 2:0 (0:0)

FC Bayern: Kahn - Lell, Lucio (74. Van Buyten), Demichelis, Jansen - Altintop, Zé Roberto, Van Bommel (82. Ottl), Ribéry (89. Sosa) - Klose, Podolski

Ersatz: Rensing, Lahm, Schweinsteiger, Schlaudraff

VfL Wolfsburg: Benaglio - Riether (68. Dzeko), Costa, Madlung, Schäfer - Santana (84. Krzynowek), Josue, Gentner - Marcelinho - Ljuboja (60. Dejagah), Grafite

Schiedsrichter: Fandel (Kyllburg)

Zuschauer: 62.000

Tore: 1:0 Ribéry (60.), 2:0 Klose (66.)

Gelbe Karten: Van Bommel, Lucio / Costa, Riether

Quelle
Benutzeravatar
bavarian
Super-Moderator
Super-Moderator
Beiträge: 3064
Registriert: 09.03.2006 13:53

24.03.2008 12:05

2:1 gegen Leverkusen

Toni legt Bayer zwei Tore ins Osternest

Bild

Der FC Bayern ist dem Gewinn der deutschen Meisterschaft einen wichtigen Schritt näher gekommen. Am 25. Spieltag gewann die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld das Spitzenspiel gegen den Tabellendritten Bayer Leverkusen hochverdient mit 2:1 (1:0) und konnte damit die Führung an der Tabellenspitze sogar weiter ausbauen. Der Hamburger SV kam zeitgleich beim VfL Wolfsburg nicht über ein 1:1 hinaus und liegt damit nun sieben Punkte hinter den Münchnern.

Vor 69.000 Zuschauer in der abermals restlos ausverkauften Allianz Arena avancierte Luca Toni zum großen Matchwinner. Mit einem Doppelpack (17., 59.) sorgte er dafür, dass Leverkusen auch im 19. Jahr in Münchne sieglos blieb und gleichzeitig auf neun Punkte distanziert wurde. Dmitry Bulykins Anschlusstreffer in der 83. Minute änderte daran nichts mehr.

Zwei Änderungen gegenüber Wolfsburg
Die Zeiten der Rotation sind beim FC Bayern vorerst beendet. Was Hitzfeld am Freitag noch mal bekräftigte, machte sich auch an der Startaufstellung gegen Leverkusen bemerkbar. Gegenüber dem siegreichen Pokalhalbfinale am Mittwoch gegen Wolfsbugr änderte der Bayern-Coach seine Startelf nur auf zwei Positionen. Wie erwartet kehrte Luca Toni in die Anfangsformation zurück, für ihn musste Lukas Podolski weichen. Und für den gelb-gesperrten Christian Lell begann Philipp Lahm auf der Rechtsverteidiger-Position.

Vom Anpfiff weg entwickelte sich eine gutklassige Partie mit einem über weite Strecken Spiel bestimmenden FCB. Schon in der 5. Minute hatten die 69.000 das erste Mal den Torjubel auf den Lippen, als Tonis Kopfball im Netz landete. Der Italiener stand beim Freistoß von Mark van Bommel aber knapp im Abseits. Acht Minuten später verhinderte René Adler die Münchner Führung gegen einen abgefälschten Schuss von Zé Roberto aus halblinker Position.

Tonis 15. Saisonstreich
In der 17. Minute war dann aber auch der Bayer-Schlussmann machtlos. Nach Traumkombination über Lucio und Franck Ribéry legte Miroslav Klose mustergültig auf für Toni, der aus sechs Metern eiskalt zum 1:0 einschob. Es war bereits der 15. Saisontreffer des italienischen Goalgetters. Eine ähnliche Situation sechs Minuten später, doch diesmal konnte Hans Sarpei das Zuspiel von Zé Roberto auf den einschussbereiten Toni unterbinden.

Aber auch die Leverkusener nutzten jede sich bietende Möglichkeit, nach vorne zu spielen. Noch vor Tonis Führungstreffer hatten sie Pech, als Lucio eine Hereingabe von Kießling knapp am eigenen Tor vorbeispitzelte. In der 38. Minute verhinderte Oliver Kahn mit einem Weltklassereflex gegen Sergej Barbarez den Ausgleich. Besonders Nationalstürmer Kießling versuchte immer wieder, seine Nebenleute geschickt in Szene zu setzen.

Toni schnürt den Doppelpack
Insgesamt hatten aber die Hausherren die klar besseren Chancen. Bis zur Pause bot sich Klose noch drei Mal die Gelegenheit, die Führung auszubauen. In der 39. und 40. Minute scheiterte er jeweils per Kopfball, zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit war es Sarpei, der mit letztem Einsatz Kloses Schuss blockte. So blieb es beim knappen, aber verdienten 1:0 für den Rekordmeister.

Bayer-Coach Michael Skibbe wechselte mit Wiederanpfiff zwei Mal aus, brachte Arturo Vidal und Paul Freier für Theofanis Gekas und Barbarez, am Spielverlauf änderte sich aber nur wenig. Bayer agierte zwar nun offensiver, dadurch ergaben sich für die Hausherren aber mehr Räume zum Kontern. So wie in der 58. Minute, als Van Bommel den Ball für Lahm in den Strafraum spielte und der direkt in die Mitte auf Toni flankte. Der köpfte am langen Pfosten überlegt zum 2:0 ein - Tonis 16. Saisontreffer!

Bulykin macht es spannend
Das Spiel war damit eigentlich entschieden, zumal die Bayern weiter flott nach vorne spielten. Nach einem Konter über Ribéry vergab Toni in der 66. Minute frei vor Adler das mögliche 3:0. Auch der kurz zuvor für Klose eingewechselte Lukas Podolski hätte sich noch in die Torschützenliste eintragen können. Gleich zwei Mal vergab er ganz frei vor Adler beste Möglichkeiten (78., 79.) und damit die endgültige Entscheidung.

Dass das Spiel in der Schlussphase noch mal spannend wurde, dafür sorgte Bayers Joker Dmitry Bulykin. In der 83. Minute nutzte er frei vor Kahn die Gelegenheit, auf 1:2 zu verkürzen. Dabei blieb es dann aber auch. Leverkusen warf in den Schlussminuten zwar noch mal alles nach vorne, die letzte Chance des Spiels hatten aber die Bayern durch den eingewechselten Schweinsteiger (88.).



FC Bayern - Bayer Leverkusen 2:1 (1:0)

FC Bayern: Kahn - Lahm, Lucio, Demichelis, Jansen - Altintop, Van Bommel, Zé Roberto, Ribéry (77. Schweinsteiger) - Klose (77. Podolski), Toni

Ersatz: Rensing, Van Buyten, Ottl, Sosa, Kroos

Bayer Leverkusen: Adler - Castro, Haggui, Friedrich, Sarpei - Schneider, Rolfes - Kießling (78. Bulykin), Barbarez (46. Vidal), Barnetta - Gekas (46. Freier)

Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf)

Zuschauer: 69.000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Toni (17.), 2:0 Toni (59.), 2:1 Bulykin (83.)

Gelbe Karten: Van Bommel / Vidal, Castro, Sarpei

Quelle
Benutzeravatar
bavarian
Super-Moderator
Super-Moderator
Beiträge: 3064
Registriert: 09.03.2006 13:53

26.03.2008 18:47

Rückkehr nach Nürnberg

Veränderte Vorzeichen vor bayrischem Derby

Bild

Wie sich die Zeiten doch ändern. Fast auf den Tag genau vor 14 Monaten kehrte Ottmar Hitzfeld nach zweieinhalbjähriger Pause auf die Trainerbank des FC Bayern zurück. Seine erste Dienstreise führte ihn nur einen Tag nach Amtsantritt zum 1. FC Nürnberg. Am kommenden Wochenende, neun Spieltage vor Saisonende, geht es für Hitzfeld und die Seinen wieder zum „Club“ - doch dieses Mal steht das bayrische Derby unter ganz anderen Vorzeichen als noch vor knapp einem Jahr.

„Dass die Aufgabe schwer wird, wusste ich. Dass es so schwer wird, ist etwas überraschend“, hatte Hitzfeld unmittelbar nach dem Schlusspfiff im Nürnberger Stadion gesagt und zeigte sich wenig erfreut über die vorangegangenen 90 Minuten. Mit 0:3 unterlag ein völlig verunsicherter Rekordmeister sang- und klanglos dem fränkischen Nachbarn, die Qualifikation zur Champions League geriet in Gefahr.

Bayern oben, Nürnberg unten
„Es war nicht so schön anzuschauen, da hat sich der FC Bayern blamiert“, setzte Hitzfeld seine nüchterne und schonungslose Analyse fort. „Jetzt weiß ich, dass noch viel Arbeit auf mich wartet.“ Gegen einen forsch aufspielenden 1. FCN hatte der „General“ damals in nahezu allen Mannschaftsteilen große Defizite ausgemacht. „Wenig Selbstbewusstsein“ in der Mannschaft, „zu viele Fehler“ im Abwehrbereich und „viel zu wenig Kreativität“ im Mittelfeld. Insgesamt also „viele Baustellen“, an denen er anzusetzen hatte.

14 Monate später gestaltet sich die Ausgangslage vor Hitzfelds letztem Derby als Bayern-Trainer völlig anders. Hitzfelds Mannschaft wurde im vergangenen Sommer runderneuert, nach 25 Spieltagen führt diese souverän die Bundesliga-Tabelle an und peilt drei Titel an. Der „Club“, letztes Jahr noch DFB-Pokalsieger, kämpft dagegen praktisch seit Saisonbeginn gegen den Abstieg.

Keine Schützenhilfe
„Wenn wir so spielen wie gegen Leverkusen, dann tut uns in Deutschland keiner weh“, freute sich auch Uli Hoeneß nach der jüngsten Gala-Vorstellung am vergangenen Wochenende gegen die Werkself. Mit einer erneuten Niederlage in Nürnberg am kommenden Wochenende rechnet der Bayern-Manager ebenso wenig wie Hitzfeld: „Ich glaube nicht, dass wir in Nürnberg erneut stolpern werden, wenn wir die Lehren aus dem Cottbus-Spiel ziehen.“

Auf Schützenhilfe vom oberbayerischen Nachbarn können die abstiegsbedrohten „Clubberer“ (19 Punkte, Platz 17) nicht hoffen, im Gegenteil: „Die Nürnberger hatten genug Chancen, ihre Punkte zu machen. Wir müssen Meister werden und versuchen, überall zu punkten“, so Hoeneß, der trotz der eigenen Interessen stark auf den Klassenverbleib des 1. FCN hofft. „Wenn sie absteigen sollten, wäre ich einer der traurigsten Menschen.“

Quelle
Benutzeravatar
miri
Moderator
Moderator
Beiträge: 4110
Registriert: 24.09.2006 16:26

27.03.2008 22:19

Saisonaus für Hamit Altintop

Der FC Bayern München muss für den Rest der Saison auf Mittelfeldspieler Hamit Altintop verzichten.
Der türkische Nationalspieler zog sich beim 2:2 im Länderspiel in Minsk gegen Weißrussland am Mittwoch einen Mittelfußbruch zu und muss nach der Operation sieben bis acht Wochen pausieren.

.
"Das war ein Schock für mich", sagte Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld am Donnerstag:
"Er war zuletzt in blendender Verfassung und gesetzt im Mittelfeld." Der 25-Jährige,
der im Sommer vom FC Schalke 04 an die Isar gewechselt war, lief in der Bundesliga in dieser Saison 23
Mal für den deutschen Rekordmeister auf (kicker-Notendurchschnitt: 3,34).
Dabei erzielte er drei Tore und bereitete vier Treffer vor. Im Uefa-Cup traf er in neun Spielen zudem dreimal.

Durch die Verletzung steht für den Mittelfeldspieler auch die Teilnahme an der EM in Österreich
und der Schweiz in den Sternen. Dort trifft die Türkei in der Gruppe A auf Portugal, Tschechien und Gastgeber Schweiz.

Quelle: kicker.de
Benutzeravatar
Cologne-x-pression
Super-Moderator
Super-Moderator
Beiträge: 12956
Registriert: 12.05.2006 22:20

28.03.2008 13:24

Bayern-Training bleibt öffentlich


Der FC Bayern hat mit Unverständnis auf jegliche Medien-Berichte über ein angebliches Vorhaben des Klubs, die Fans ab der Saison 2008/09 während des Trainings auszusperren, reagiert.

Man habe diese Diskussion "weder verursacht, noch in irgendeiner Weise bestätigt", heißt es in einer Pressemeldung von Bayern-Pressesprecher Markus Hörwick.

Der Verein stelle demnach explizit klar, "dass es auch in der neuen Saison weiterhin öffentliche Trainingseinheiten des FC Bayern am Trainingsgelände an der Säbener Straße geben wird."



www.sport1.de
Benutzeravatar
miri
Moderator
Moderator
Beiträge: 4110
Registriert: 24.09.2006 16:26

30.03.2008 11:14

Podolski rettet FCB einen Punkt

Bild


Der 21. Meistertitel rückt für den FC Bayern immer näher. Am 26. Spieltag kam der Rekordmeister nach aufopferungsvollem Kampf zu einem 1:1 (0:1)-Unentschieden im bayrischen Derby beim 1. FC Nürnberg und verteidigte acht Runden vor Saisonende seinen Sieben-Punkte-Vorsprung auf den Hamburger SV (1:1 gegen Arminia Bielefeld).

Vor 46.780 Zuschauern in der ausverkauften Nürnberger WM-Arena brachte ausgerechnet der frühere Münchner Zvjezdan Misimovic den „Club“ kurz vor der Halbzeit in Führung (44. Minute). Nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang sicherte der eingewechselte Lukas Podolski (81.) dem FCB mit seinem ersten Saisontreffer den verdienten Punktgewinn.

Lahm auf der Altintop-Position

Gegen den fränkischen Nachbarn musste Hitzfeld seine siegreiche Elf aus dem Leverkusen-Spiel auf drei Positionen verändern. Für Hamit Altintop (Mittelfußbruch), Mark van Bommel (Gelbsperre) und den kurzfristig ausgefallenen Martin Demichelis (Kopfverletzung) rückten Christian Lell, Andreas Ottl und Daniel van Buyten in die Anfangsformation. Altintops Part im rechten Mittelfeld übernahm etwas überraschend Philipp Lahm. „Er ist ein ähnlicher Typ wie Hamit Altintop. Laufstark, spielintelligent und ballsicher“, begründete Hitzfeld diese Maßnahme.

Ungeachtet der Umstellungen startete der FCB im ICE-Tempo in die Partie. Bereits nach neun Sekunden setzte Zé Roberto Luca Toni in Szene, der aber aus kurzer Distanz am Nürnberger Torwart Blazek scheiterte. Beim nachfolgenden Eckball wurde Jansens Schuss abgeblockt. Zwei Minuten später wurde ein vielversprechendes Zusammenspiel zwischen Zé Roberto und Ribéry abgeblockt.

Nürnberg mit mehr Torgefahr

Auch in der Folgezeit kontrollierten die Münchner das Geschehen, allerdings ohne dabei echte Torgefahr zu erzeugen. Der „Club“ benötigte knapp zehn Minuten, um seine Ordnung und damit besser ins Spiel zu finden. Auch wenn der FCB spielerisch überlegen war, kamen die Gastgeber mit schnellen Kontern immer wieder zu aussichtsreichen Chancen. Koller (13.) per Kopf und Saenko (21.) von der Strafraumgrenze gaben die ersten Schüsse Richtung Oliver Kahn ab.

Mitte der ersten Halbzeit war die Partie ausgeglichen. Die Münchner agierten zu umständlich und nicht zielstrebig genug in der Offensive, der Tabellenvorletzte aus Nürnberg blieb weiterhin die aggressivere und gefährlichere Mannschaft. Pinolas Gewaltschuss aus 20 Metern verfehlte nur knapp das Ziel (24.), kurz darauf prüfte Engelhardt (33.) den FCB-Kapitän aus der zweiten Reihe.

Ex-Bayer Misimovic trifft

Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit hatte der Spitzenreiter wieder eine Möglichkeit, doch Tonis Schuss aus 20 Metern ging weit über das Nürnberger Tor (43.). Als sich alle schon auf ein torloses Remis zur Pause eingestellt hatten, schlug der ehemalige Münchner Misimovic eiskalt zu. Der Bosnier nahm ein Zuspiel von Saenko auf und versenkte den Ball aus 18 Metern im rechten Torwinkel. 1:0 für den „Club“, gleichzeitig der Halbzeitstand.

„Wir haben gut begonnen in den ersten zehn Minuten, dann haben wir nachgelassen und der Club hat das Heft in die Hand genommen. Nürnberg hat die meisten Zweikämpfe gewonnen, Bayern hat dem Gegner viel zu viel Platz gelassen“, lautete das Halbzeitfazit von FCB-Präsident Franz Beckenbauer.

Podolski für Klose

Hitzfeld reagierte auf den Rückstand, Podolski ersetzte mit Wiederbeginn den erneut fleißigen aber glücklosen Klose. Es dauerte allerdings zehn Minuten, ehe sich der Nationalstürmer erstmals in Szene setzen konnte: Nach herrlichem Rückpass von Ribéry schoss er aus elf Metern Torentfernung vorbei.

Auf der Gegenseite vergab Koller (59.) kurz darauf die große Chance zum 2:0, als er nach Flanke von Vittek und einem Fehler von Lell aus sieben Metern am glänzend reagierenden Kahn scheiterte. Nur zwei Minuten später rettete Kahn im Herauslaufen 30 Meter vor dem Tor gegen den heranstürmenden Vittek.

Offener Schlagabtausch

Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch. Der FCB, bei dem Sosa und Schweinsteiger für Lell und Ottl in die Partie kamen, drängte auf den Ausgleich, doch die Nürnberger waren mit ihren gefährlichen Gegenstößen dem 2:0 näher als die Gäste dem 1:1. In der 72. Minute hatte Toni den Ausgleich auf dem Fuß, doch Blazek parierte im Nachfassen.

Erst in der 81. Minute erlöste Podolski den FC Bayern, als er nach genialem Ribéry-Zuspiel frei vor Blazek auftauchte und zum 1:1-Ausgleich traf. Danach versuchten die Bayern noch alles, um vielleicht doch noch drei Punkte mit nach Hause zu nehmen - es blieb jedoch beim leistungsgerechten Unentschieden.



1. FC Nürnberg - FC Bayern 1:1 (1:0)

1. FC Nürnberg: Blazek - Kristiansen, Wolf, Abardonado, Pinola - Galasek, Engelhardt - Saenko, Misimovic (89. Mintal), Vittek (77. Charisteas) - Koller

FC Bayern: Kahn - Lell (62. Sosa), Lucio, Van Buyten, Jansen - Lahm, Ottl (73. Schweinsteiger), Zé Roberto, Ribéry - Toni, Klose (46. Podolski)

Ersatz: Rensing, Breno, Schlaudraff

Schiedsrichter: Gräfe (Berlin)

Zuschauer: 46.780 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Misimovic (44), 1:1 Podolski (81.)

Gelbe Karten: Wolf, Engelhardt, Misimovic / Zé Roberto, Klose

Quelle:fcbayern.de[/img]
Benutzeravatar
bavarian
Super-Moderator
Super-Moderator
Beiträge: 3064
Registriert: 09.03.2006 13:53

20.04.2008 18:58

Van Bommel zieht sich Nasenbeinbruch zu

Bild

20.04.2008

Mark van Bommel hat seinen ersten Sieg im DFB-Pokal teuer bezahlen müssen. Der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler zog sich im Finale gegen Borussia Dortmund (2:1 n.V.) nach einem Ellenbogenschlag durch Gegenspieler Mladen Petric in der 97. Minute einen Nasenbeinbruch zu. Der Einsatz des Niederländers im Halbfinal-Hinspiel des UEFA-Cups gegen den russischen Meister Zenit St. Petersburg am kommenden Donnerstag ist derzeit fraglich.

Zenit mit Remis bei Generalprobe
Zenit St. Petersburg ist bei der Generalprobe für das Halbfinal-Hinspiel im UEFA-Pokal am Donnerstag beim FC Bayern nur knapp einer Niederlage entgangen. Dank eines späten Treffers von Roman Shirokov in der 88. Minute holte der russische Meister im Gastspiel bei Saturn Ramenskoje noch zu einem 1:1-Unentschieden. Mit sieben Punkten aus den ersten sechs Spielen bleibt Zenit in der Tabelle auf Platz neun und damit nur Mittelmaß in der russischen Liga. Dennoch besteht für den frischgekürten DFB-Pokalsieger kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

Santa Cruz hält Titelrennen offen
Der ehemalige Bayern-Profi Roque Santa Cruz hat das Titelrennen in der englischen Premier League wieder spannend gemacht. Beim 1:1-Unentscheiden der Blackburn Rovers gegen Spitzenreiter Manchester United traf Santa Cruz Am 35. Spieltag erzielte Santa Cruz in der 22. Minute mit seinem 20. Saisontreffer die 1:0-Führung, die der Argentinier Carlos Tevez zwei Minuten vor Schluss ausgleichen konnte. Drei Spieltage vor Saisonende liegt „ManU“ drei Punkte vor dem FC Chelsea und steuert dem zehnten Titel in 15 Jahren entgegen.

U17 erkämpft Punkt in Karlsruhe
Achtungserfolg für die U17 des FC Bayern. In der B-Junioren-Bundesliga erkämpfte die Mannschaft von Trainer Stefan Beckenbauer am Sonntag ein 3:3-Unentschieden und entführte somit einen schon verloren geglaubten Punkt aus Baden. Bis zur 73. Minute lagen die FCB-Junioren noch mit 1:3 im Hintertreffen, doch Trkulja mit einem verwandelten Foulelfmeter und Baier retteten dem amtierenden deutschen Meister noch einen Punkt. In der Tabelle rangiert der FCB mit 29 Zählern auf Platz sieben.

Sprüche vom Pokal-Wochenende
„Heute muss man auch mal die Sau rauslassen können. Feuer frei.“
(Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge nach dem 2:1 im Pokalfinale gegen Dortmund)

„Immer, wenn ich meine Tore schieße, ist er weit weg.“
(Bayern-Stürmer Luca Toni auf die Frage, warum er nach dem Schlusspfiff sofort Torhüter Kahn umarmte)

„Si.“
(Toni auf die Frage, ob es stimme, dass es beim gemeinsamen Deutsch-Unterricht mit den Vereinskollegen Sosa und Ribéry zwar lustig, aber wenig effektiv zugehen soll)

Quelle
Benutzeravatar
Griesgram
Super-Moderator
Super-Moderator
Beiträge: 1293
Registriert: 03.06.2006 10:33

22.04.2008 12:56

laut pro7-videotext ist bayern jetzt auf der suche nach ner neuen nr. 2. damit würde sich abzeichnen, daß rensing nächstes jahr doch seinen stammplatz im tor kriegt.

anforderung an den neuen keeper ist primär ne menge erfahrung - als kandidaten werden marc ziegler (bvb), kasey keller (fulham), mark schwarzer (middlesborough) und erstaunlicherweise auch jens lehman gehandelt.

für mich sind die letzten 3 namen pures geschwätz. werden sich alle bestimmt nicht auf die bank setzen wollen, um zu warten, daß rensing sich verletzt oder ne elends-formschwäche kriegt. aber da ziegler jetzt bei dortmund auf der abschußliste stehen soll, kann ich mir das schon vorstellen, daß der kommt...
Benutzeravatar
Cologne-x-pression
Super-Moderator
Super-Moderator
Beiträge: 12956
Registriert: 12.05.2006 22:20

22.04.2008 19:16

Schlaudraff wechselt zu Hannover


Jan Schlaudraff wird zur kommenden Saison den FC Bayern verlassen und zu Hannover 96 wechseln.

Die Niedersachsen einigten sich mit dem 24-Jährigen auf einen Vier-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2012. Über die weiteren Transfermodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

Wie die Bayern-Verantworlichen erklärten, wird der noch bis 2010 laufende Kontrakt des Stürmers zum 30. Juni 2008 aufgelöst.
Schlaudraff konnte in der laufenden Saison unter Trainer Ottmar Hitzfeld zu keiner Zeit einen Stammplatz ergattern.


www.sport1.de
  • Ähnliche Beiträge zu FC Bayern News
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „FC Bayern München Forum“