FC Bayern News

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bavarian
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22.12.2007 09:24

Nochmal zur Info Das ist ein NEWS Thread!!
Diskussionen bitte in einem anderen Thread dieser hier ist rein für News.

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miri
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10.01.2008 14:52

FCB feiert ersten Sieg des Jahres

Im ersten Testspiel nach der Winterpause hat der FC Bayern gleich einen Sieg eingefahren. Dank der Treffer von Luca Toni (19.) und Miroslav Klose (64.) gewann der Rekordmeister am Mittwochabend das „kleine“ Derby beim FC Augsburg mit 2:1 (1:0) und feierte neben einem gelungenen Jahresauftakt auch das Debüt von Neuzugang Breno, der 45 Minuten lang zum Einsatz kam. Allerdings gab es auch einen kleinen Wehrmutstropfen: Kapitän Oliver Kahn musste in der 34. Minute angeschlagen ausgewechselt werden.

Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld nutzte die Partei gegen den Tabellen-12. der zweiten Liga, um personell ein wenig zu experimentieren, zumal er auf fünf angeschlagene oder erkrankte Akteure verzichten musste. Zudem schonte er zunächst die drei deutschen Nationalspieler Miroslav Klose, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger, dafür kamen Willy Sagnol, José Sosa und Jan Schlaudraff von Beginn an zum Einsatz. Andreas Ottl vertrat in der Mittelfeldzentrale den verletzten Zé Roberto.

Toni effektiv

Im mit 25.421 Zuschauern fast ausverkauften Augsburger Rosenaustadion entwickelte sich von Beginn an eine flotte Partie, in der die Gastgeber nach zwei Minuten die erste Torchance verbuchten, doch FCA-Neuzgang Michael Thurk vergab frei vor Bayern-Kapitän Oliver Kahn. Effektiver zeigte sich da der Rekordmeister, der in der 19. Minute seine erste Chance zur Führung nutzte. Sosa zirkelte einen Freistoß aus halblinker Position in den Strafraum und Toni verlängert den Ball mit dem Kopf zum 1:0 im Augsburger Tor.

Nur zwei Minuten später hatte der italienische Weltmeister nach feinem Zuspiel von Schlaudraff das 2:0 auf dem Fuß, doch diesmal scheiterte Toni an FCA-Schlussmann Neuhaus, der kurz darauf auch einen Dropkick von Sosa (30.) aus 20 Metern mit den Fingerspitzen über das Tor lenkte. In der 34. Minute war dann Schluss für Oliver Kahn, der nach einem Zusammenprall mit Roland Benschneider mit einer Oberschenkelblessur vorsichtshalber ausgewechselt wurde. Für ihn kam Michael Rensing.

Breno feiert Debüt

Nach der Halbzeitpause wechselte Hitzfeld munter durch. Lahm, Klose, Schweinsteiger und Toni Kroos ersetzten Sagnol, Toni, Van Bommel und Sosa. Zudem kam Neuzugang Breno für seinen Landsmann Lucio ins Spiel und feierte damit nach nur drei Tagen in München sein Debüt im FCB-Trikot. Der Brasilianer zeigte eine ansprechende Leistung, überzeugte durch seine Ballsicherheit und Zweikampfstärke, offenbarte allerdings - verständlicherweise - noch Abstimmungsprobleme mit seinen Nebenleuten.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel kurzweilig, Klose baute in der 64. Minute nach schönem Doppelpass mit Schlaudraff die Führung auf 2:0 aus. In der 80. Minute verkürzte FCA-Abwehrspieler Timo Wenzel mit einem abgefälschten Schuss aus 25 Metern auf 1:2, mehr sprang für die Gastgeber an diesem Abend aber nicht raus. Zumal Rensing kurz zuvor zweimal glänzend gegen Thurk und den eingewechselten Küntzel parierte, auf der Gegenseite traf Schlaudraff aus 25 Metern das Lattenkreuz, Schweinsteigers abgefälschter Schuss ging knapp am Pfosten vorbei.

Kicken für einen guten Zweck

Neben dem sportlichen Wert erfüllte die Partie im Rosenaustadion auch einen karitativen Zweck: Der Reinerlös dieser Begegnung kommt wohltätigen Zwecken zugute. Ein Teil der Einnahmen soll an die Stiftung „Kartei der Not“, dem sozialen Hilfswerk der Mediengruppe Pressedruck gespendet werden. Darüber hinaus wird auch das Talentförderprojekt des Bayerischen Fußball-Verbandes unterstützt.



FC Augsburg - FC Bayern 1:2 (0:1)

FC Bayern: Kahn (34. Rensing) - Sagnol (46. Lahm), Lucio (46. Breno), Demichelis, Lell - Altintop (81. Fürstner), Van Bommel (46. Schweinsteiger), Ottl, Sosa (46. Kroos) - Toni (46. Klose), Schlaudraff (81. Wagner)

Schiedsrichter: Michael Kempter (Sauldorf)

Zuschauer: 25.421

Tore: 0:1 Toni (19.), 0:2 Klose (64.), 1:2 Wenzel (80.)

Quelle : fcbayern.de
Ga
Gast

12.01.2008 23:06

FC Bayern-China Auswahl 7-2

Omg wer hat die Tore geschossen hab alle vergessen Toni Schlaudraff Van Bommel Dai Eigentor Kroos Klose Schweinsteiger

Und bei China 2 mal Zhu Thing

:wink:
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Genialus
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04.02.2008 21:17

Bayerns Ribery muss pausieren

Der Franzose Franck Ribery wird dem deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München voraussichtlich drei Wochen lang fehlen. Nach einer eingehenden Untersuchung der französischen Mannschaftsärzte erklärte Frankreichs Nationaltrainer Raymond Domenech, dass der Mittelfeldstar wegen einer nicht näher genannten Oberschenkelverletzung "mindestens drei Wochen" ausfallen werde. Damit fehlt Ribery den Bayern im Schlagerspiel der Bundesliga gegen Werder Bremen am kommenden Sonntag.

n24
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lion86
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25.02.2008 18:38


Mark van Bommel: DFB prüft härtere Strafe !!

Der Kontrollausschuss des DFB hat ein Ermittlungsverfahren gegen Mark van Bommel eingeleitet. Demnach besteht der dringende Verdacht, dass sich der Holländer am Sonntag im Bundesliga- Heimspiel gegen den Hamburger SV eines krass sportwidrigen Verhaltens in der Form eines unsportlichen Verhaltens schuldig gemacht haben könnte.

Nach Auswertung der Fernsehaufzeichnung wird Mark van Bommel verdächtigt, in der Nachspielzeit ­ nach dem Klatschen und kurz vor Erhalt der Gelb-Roten Karte ­ mit beiden Armen eine abfällige Geste in Richtung von Schiedsrichter Lutz Wagner getätigt zu haben.

Lutz Wagner hat gegenüber dem Kontrollausschuss erklärt, diesen Vorgang nicht gesehen zu haben, weshalb der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln kann. Demnach könnte van Bommel, der wegen der Gelb-Roten Karte für eine Partie gesperrt ist, länger zum Zuschauen verurteilt werden.

Der Kontrollausschuss hat den Bayern-Spieler zu einer zeitnahen schriftlichen Stellungnahme aufgefordert. Nach Vorliegen der Stellungnahme wird über den weiteren Fortgang des Verfahrens entschieden.
Dummheit muss bestraft werden :twisted: :twisted:

Das ist nicht das erste mal das er so auffällt :!: :!:
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05.03.2008 08:58

Schweinsteiger eröffnet neue Alternativen

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Bastian Schweinsteigers treuester Freund war am Dienstag der Ball. Seine Mitspieler hatten sich längst in die Kabine getrollt, da stand der 23-Jährige noch immer auf dem Trainingsplatz, ein halbes Dutzend Bälle hatte er um sich versammelt. Schweinsteiger schoss noch ein paar Freistöße, dann verschwand auch er in der warmen Kabine. „Ab und zu“ lege er solche Extraschichten ein, erzählte er später, „ganz nach Gefühl“. Das Gefühl von Bastian Schweinsteiger - so viel ließ er durchblicken - ist zurzeit gut.

In sechs der letzten sieben Spiele gehörte der Blondschopf zur Startformation des FC Bayern, zuletzt beim Sieg auf Schalke kam er sogar auf seiner „Lieblingsposition“ - so nannte er sie schon vor längerem - zum Einsatz: zentral und offensiv im Mittelfeld. „Ich fühle mich wohl auf dieser Position“, sagte er jetzt.

Überzeugend auf Schalke
Das ist ihm auch auf dem Platz anzumerken. Als zentrale Anspielstation und Ballverteiler mit Blick für seine Mitspieler kann er dort seine Qualitäten am besten ausspielen. Auf Schalke leitete er mit einem genau getimten Pass auf Franck Ribéry den 1:0-Siegtreffer ein. Aber auch in der Rückwärtsbewegung wusste er in Gelsenkirchen zu überzeugen: als bissiger und unermüdlicher Zweikämpfer.

Für Uli Hoeneß lieferte Schweinsteiger auf Schalke „ein wunderbares Spiel“ ab. „Er hat seine Sache gut gemacht“, meinte der FCB-Manager. Für die Rolle zentral hinter den Spitzen sei Schweinsteiger künftig „eine Option. Er hat sehr viel aus dieser Rolle gemacht. Das wird Ottmar Hitzfeld sicherlich zu denken geben.“

Die alternative Raute
Nachdenken muss der FCB-Cheftrainer dabei aber nicht nur über Schweinsteiger im Speziellen, sondern über das Spielsystem im Allgemeinen. Anstelle der in dieser Saison bisher praktizierten Doppelsechs-Taktik im Mittelfeld, bietet sich dem FCB-Trainer jetzt auch die Raute mit Schweinsteiger in der Offensivzentrale als Alternative an.

Schon zum Ende der Hinrunde der vergangenen Saison, damals noch unter Trainer Felix Magath, ist Schweinsteiger hinter den Spitzen zum Einsatz gekommen. Auch in der deutschen Nationalmannschaft hat der Rechtsfuß hier schon ein paar Mal gespielt. Jetzt sagte er: „Ich fühle mich reif für diese Position.“

Ausbildung hinter den Spitzen
Dass Schweinsteiger in der Mittelfeldzentrale entscheidende Akzente setzen kann, ist keine neue Erkenntnis. Schon in der Bayern-Jugend hat er auf dieser Position gespielt und 2002 mit der U19 die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Im Finale war er damals der beste Mann auf dem Platz. „Ich bin ausgebildet als zentraler Mittelfeldspieler“, erzählte er, „erst bei den Profis bin ich auf die Seite ausgewichen.“ Verlernt hat er dadurch aber nichts.

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05.03.2008 09:01

FCB ohne Lucio nach Anderlecht

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Ohne Abwehrchef Lucio reist der FC Bayern am Mittwoch zum UEFA-Cup-Achtelfinal-Hinspiel beim RSC Anderlecht. Der brasilianische Innenverteidiger bleibt wegen Adduktorenproblemen zu Hause und bekommt nach den Belastungen in den vergangenen Wochen eine Erholungspause. Beim Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen den Karlsruher SC soll Lucio aber wieder an Bord des Kaders sein. Welche Spieler wegen des großen Angebots im Team außerdem pausieren müssen, wird Trainer Ottmar Hitzfeld wohl erst am Mittwoch am Flughafen bei der Abreise nach Belgien bekanntgeben.

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07.03.2008 11:26

Der FC Bayern trauert um Maria Meissner

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Trauer beim FC Bayern. Am Donnerstag, den 28. Februar, wenige Tage vor ihrem 97. Geburtstag, ist Maria Meissner in München verstorben. Das langjährige Bayern-Mitglied mit der Nummer 543 wurde vor allem bekannt durch die Pflege der vielen Trophäen und Pokale in der Geschäftsstelle an der Säbener Straße.

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin des Rekordmeisters, die in 60er Jahren unter dem damaligen Geschäftsführer Walter Fembeck quasi als „Mädchen für alles“ beim FC Bayern anfing, arbeitete bis zur Pensionierung als Telefonistin im Theater am Gärtnerplatz.

Erste Schiedsrichterin im BFV
Anschließend sorgte sie sich zusammen mit ihrem bereits verstorbenen Ehemann Hans um die vielen Pokale des FC Bayern, die sie alle Monate auf Hochglanz polierte. Dies brachte sie auch ins Fernsehen - so zum Beispiel zu Günther Jauch oder zum Werbespot von Bayern-Partner adidas. Bei vielen Europacup-Spielen begleitete sie den FCB als Glücksbringerin, unter anderem auch 2001 beim CL-Finale in Mailand.

Maria Meissner war ihr ganzes Leben dem Fußball ganz eng verbunden und konnte sich rühmen, die erste Schiedsrichterin im Bayrischen-Fußball-Verband gewesen zu sein. Der FC Bayern wird Maria Meissner, die am 5. März im Beisein von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge auf dem Münchner Nordfriedhof beigesetzt wurde, stets ein ehrenden Gedanken bewahren.

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07.03.2008 11:35

Scholl wechselt die Seiten

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Mehmet Scholl schlägt eine neue Laufbahn ein. Der ehemalige Profi von Bayern München, der im vergangenen Sommer seine Karriere als Fußballer beendet hatte, beginnt in der kommenden Woche seine Trainerausbildung in München.

Erich Rutemöller, Chefausbilder beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), bestätigte, dass der ehemalige Fußballprofi in einem zweiwöchigen Lehrgang unter der Leitung von Reinhard Klante, Verbandssportlehrer des Bayerischen Fußballverbandes (BFV), zunächst die B-Lizenz erwerben wird.

"Die B-Lizenz ist die Voraussetzung für die A-Lizenz, die er sicher auch demnächst ablegen wird. Scholl hat sich schon als Spieler viele Gedanken zur Talentförderung gemacht. Ich könnte ihn mir sehr gut als Trainer vorstellen, beispielsweise im höchsten Jugendbereich", sagte Rutemöller der Zeitung Die Welt (Freitag-Ausgabe).

Wiedersehen mit Matthäus
Teile des Lehrgangs wird Scholl zusammen mit seinem alten Weggefährten Lothar Matthäus, mit dem er zusammen jahrelang beim FC Bayern gespielt hat, bestreiten. "Wir werden uns manchmal in den Lehrgang von Scholl einklinken, teilweise die Praxis mitmachen und die Prüfungsabläufe kennenlernen", erklärte Rutemöller, der Matthäus in den nächsten zwei Monaten in einem Schnellkurs zum Fußballlehrer ausbilden wird.

Scholl hatte im Sommer 2007 nach 392 Bundesliga- und 36 Länderspielen seine Laufbahn beendet. ''Von jetzt an gehe ich kegeln", sagte der Bayern-Profi vor seinem Abschiedsspiel. 15 seiner 17 Jahre als Profi hatte der frühere Karlsruher bei den Bayern verbracht.

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08.03.2008 13:52

Zé Roberto fehlt auch gegen Karlsruhe

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Der FC Bayern muss sein Bundesliga-Heimspiel an diesem Samstag gegen den Karlsruher SC ohne den erkrankten Zé Roberto bestreiten. Der Brasilianer musste bereits auf die Reise nach Anderlecht verzichten. Dafür erwartet Trainer Ottmar Hitzfeld Lucio im Team zurück. Der Abwehrmann hat seine Adduktorenprobleme überwunden. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Martin Demichelis (Fußprellung). Mark van Bommel fehlt gegen den KSV aufgrund einer Sperre.

Saisonpremiere für Drees
Dr. Jochen Drees heißt der Referee für die Partie gegen den KSC. Für den 37-Jährigen wird es die Saisonpremiere sein: zum ersten Mal pfeift er in dieser Spielzeit eine Partie des Rekordmeisters. Zuletzt pfiff er die Bayern am 30. Januar 2007 beim 0:0 im Heimspiel gegen den VfL Bochum. Es war die letzte Partie von Felix Magath als Bayern-Coach. Vor fast zwei Jahren war er der Schiedsrichter beim 2:2 im Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Erfolgt am Samstag im dritten Anlauf endlich der erste FCB-Sieg mit Drees?

FCB-KSC verspricht Tore
Schon 41 Mal trafen der FC Bayern und der Karlsruher SC in der Bundesliga aufeinander, aber noch nie gab es ein 0:0. Im Schnitt fallen bei den Begegnungen der beiden Teams sogar fast vier Tore - so wie beim Hinspiel, das die Bayern in Karlsruhe mit 4:0 gewannen. In den letzten fünf Bundesligaduellen hat der FCB gegen den KSC nicht verloren. Die Heimstatistik spricht Bände: 14 Siege, 4 Remis und nur zwei Niederlagen beim einem Torverhältnis von 54:21.

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08.03.2008 17:40

2:0 gegen Karlsruhe

FC Bayern enteilt der Konkurrenz

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Der FC Bayern hat einen weiteren großen Schritt Richtung 21. Meistertitel gemacht. Am 23. Spieltag besiegte die Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld den Aufsteiger Karlsruher SC mit 2:0 (1:0) und baute mit dem ersten Bundesliga-Heimsieg seit November 2007 ihre Tabellenführung weiter aus. Dabei profitierte der FCB vom Stuttgarter 6:3-Sieg gegen Werder Bremen, das nun schon sieben Punkte Rückstand hat.

Vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena brachte Luca Toni seine Mannschaft kurz vor der Halbzeitpause mit seinem 14. Saisontreffer in Führung. Franck Ribéry (64.) erhöhte nach dem Seitenwechsel mit einem sehenswerten Tor auf 2:0 und sicherte damit Ottmar Hitzfeld den 150. Sieg als Trainer des FC Bayern.

Sechs Änderungen zu Anderlecht
Wie schon in den letzten beiden Partien gegen Schalke 04 und den RSC Anderlecht gab es auch gegen den KSC sechs Änderungen in der Startformation. Oliver Kahn, Christian Lell, Lucio, Marcell Jansen, Franck Ribéry und Miroslav Klose rückten in die Mannschaft, Michael Rensing, Willy Sagnol, Philipp Lahm, Andreas Ottl, Lukas Podolski und der ohnehin gesperrte Mark van Bommel blieben draußen.

Und wie in den letzten beiden Spielen übernahm der FCB von Beginn an die Initiative und versuchte, ein frühes Tor zu erzielen. Doch der KSC machte ab der Mittellinie die Räume geschickt eng und ließ den Gastgebern wenig Platz zum Kombinieren. Hinzu kam, dass die Bayern zwar Spiel bestimmend waren, vor dem Karlsruher Tor aber die letzte Zielstrebigkeit vermissen ließen.

Immer wieder Miller
So dauerte es bis zur 15. Minute, ehe Hamit Altintop den ersten Warnschuss aus rund 18 Metern abgab, doch der türkische Nationalspieler zielte zu hoch. Wenig später hatte Klose (25.) nach einem Ribéry-Freistoß die Führung auf dem Fuß, doch der Nationalstürmer scheiterte aus kurzer Distanz am aufmerksamen KSC-Torhüter Miller, der eine Minute später bei einem 16-Meter-Schuss von Ribéry nicht eingreifen musste.

Auch in der Folgezeit blieb der Karlsruher Schlussmann gegen nun immer stärker werdende Bayern im Blickpunkt. In der 30. Minute war Miller erst gegen Toni und dann auch gegen Klose zur Stelle, fünf Minuten später parierte er auch einen Ribéry-Freistoß von der Strafraumgrenze mit Bravour. Bei einem Schuss von Altintop (36.) war Miller dagegen nicht gefordert.

Toni zum 14. Mal
Von den Gästen war bis dahin im Spiel nach vorne nicht viel zu sehen. Der KSC beschränkte sich weitgehend auf die Defensivarbeit, deutete aber bei seinen gelegentlichen Kontern an, warum er als Aufsteiger auf Platz fünf rangiert. Vor allem wenn es über die linke Seite und den agilen Iashvili nach vorne ging, wurde es gefährlich, wie in der 20. Minute, als Van Buyten eine scharfe Hereingabe des Georgiers zur Ecke lenkte. In der 37. Minute versuchte es Mutzel mit einem Distanzschuss, verzog aber deutlich.

Anders die Münchner, die mit zunehmender Spielzeit immer dominanter und in der 41. Minute endlich belohnt wurden. Toni nahm ein Zuspiel von Lell auf, drehte sich gekonnt um seinen Bewacher Maik Franz und schoss dann aus halbrechter Position den Ball ins lange Eck. Das hoch verdiente und überfällige 1:0 für die Münchner, zugleich auch der Halbzeitstand.

Unwiderstehlicher Ribéry
Mit Beginn der zweiten Halbzeit legte der KSC seine Zurückhaltung ab und selbst den Vorwärtsgang ein, bis auf einen abgefälschten Torschuss von Porcello (53.) sprang aber zunächst nichts Zählbares dabei heraus. Die Bayern agierten zu diesem Zeitpunkt zu passiv und abwartend, sehr zum Unmut von Hitzfeld, der immer wieder lautstark von der Seitenlinie Kommandos an seine Spieler gab.

Die brauchte knapp eine Viertelstunde, um die Kontrolle über die Partie zurück zu gewinnen. Altintop (59.) hatte nach schöner Kombination über Lell und Klose die nächste Chance, aber Stoll rettete kurz vor der Torlinie. Besser macht es kurz darauf Ribéry, der von der linken Seite zu einem unwiderstehlichen Solo ansetzte, fünf Karlsruher aussteigen ließ und von der Strafraumgrenze zum 2:0 traf (64.).

Die Null steht
Das war die Vorentscheidung zugunsten der Hausherren, die durch Toni (69.), Jansen (73.), den eminent fleißigen aber glücklosen Klose (79.) sowie den eingewechselten Sosa (83.) weitere Treffer hätten erzielen können. Die nie aufsteckenden Karlsruher hatten noch eine Chance durch Hajnal (72.), doch Kahn hielt seinen Kasten zum 203. Mal sauber.



FC Bayern - Karlsruher SC 2:0 (1:0)

FC Bayern: Kahn - Lell, Lucio, Van Buyten, Jansen - Altintop, Demichelis (86. Ottl), Schweisteiger, Ribéry (89. Kroos) - Toni, Klose (80. Sosa)

Ersatz: Rensing, Lahm, Breno, Schlaudraff

Karlsruher SC: Miller - Görlitz, Stoll, Franz, Eichner - Timm (46. Freis), Mutzel (80. Kapllani), Porcello (76. Staffelt), Iashvili - Hajnal - Kennedy

Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees (Mainz)

Zuschauer: 69.000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Toni (41.), 2:0 Ribéry (64.)

Gelbe Karten: Demichelis / Stoll

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