Doppelschicht ohne Zé, Kroos und Sosa
13.11.2007
Mit elf Spielern hat der FC Bayern am Dienstagmorgen den Trainingsbetrieb in der Länderspielpause aufgenommen. Neben den drei Torhütern Oliver Kahn, Michael Rensing und Bernd Dreher nahmen auch Christian Lell, Andreas Ottl, Mark van Bommel, Valerien Ismael, Mats Hummels, Jan Schlaudraff, Stephan Fürstner und Willy Sagnol an den beiden Einheiten teil. Zé Roberto dagegen pausierte wegen leichten Rückenbeschwerden, ebenso wie Jungstar Toni Kroos (leichte Grippe) und José Ernesto Sosa, der wegen leichten muskluären Problemen vorsichtshalber aussetzte.
Wolfsburg 'spioniert' an der Säbener
Elf Tage vor dem Bundesligaspiel beim FC Bayern hat der VfL Wolfsburg einen „Spion“ an die Säbener Straße geschickt. Seppo Eichkorn, ehemaliger Co-Trainer des Rekordmeisters und nun Asssitent von Felix Magath bei den Niedersachsen, nutzte die Bundesligapause zur Stippvisite in München. Klar, dass Eichkorn auch seinem ehemaligen Klub und ehemaligen Weggefährten einen kurzen Besuch abstattete. Wichtige Erkenntnisse für das Spiel am 24. November in der Allianz Arena dürfte er indes nicht mitgenommen haben.
Rummenigge für Erhalt der Sportschau
Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat sich auf der Jahreshauptversammlung des Rekordmeisters noch einmal vehement für die zeitnahe Übertragung der Bundesliga im frei empfangbaren Fernsehen und damit für die Erhaltung der „ARD Sportschau“ plädiert. „Ich sage ganz klar, dass ist mit dem FC Bayern München nicht zu machen. Bayern München will, dass seine Fans auch wie bisher die Bundesliga zeitnah im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen bekommen.“
Ehrung für Stoiber
Tolle Auszeichnung für Dr. Edmund Stoiber, den Vorsitzenden des Verwaltungsbeirats des FC Bayern: Auf der Jahreshauptversammlung des Rekordmeisters bekam der ehemalige bayrische Ministerpräsident die „Goldene Ehrennadel mit Brillant“ von Franz Beckenbauer verliehen. Stoiber erhielt diese Auszeichung für seine „besonderen Verdienste um den FC Bayern München im In- und Ausland.“
Weihnachtsfeier gegen Thessaloniki
Großes Dankeschön für die treuen Fans. Wie Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge auf der Jahreshauptversammlung am Montagabend ankündigte, wird es beim letzten Heimspiel des Jahres am 19. Dezember gegen Aris Thessaloniki eine große Weihnachtsfeier für alle Stadionbesucher steigen. „Es wird Glühwein, Plätzchen, ein Feuerwerk und hoffentlich auch ein gutes Ergbnis geben“, sagte Rummenigge. Der FCB möchte sich auf diesem Weg bei seinen Anhängern bedanken, dass auch in diesem Jahr die Allianz Arena weitgehend ausverkauft war.
Spruch des Tages
„Man sieht jeden Dienstag und MIttwoch, dass die Bundesliga danach lechzt, dass der FC Bayern in die Champions League zurückkommt.“
(FCB-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge zur bislang schlechten Bilanz der deutschen Vereine in der europäischen Königsklasse)
Quelle
FC Bayern News
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http://www.ftd.de/sport/fussball/1bunde ... 80933.htmlZeitung: Lahm spätestens 2009 zum FC Barcelona
Fußball-Nationalspieler Philipp Lahm wird nach einem spanischen Zeitungsbericht spätestens im Jahr 2009 vom FC Bayern München zum FC Barcelona wechseln.
Das Madrider Sportblatt «Marca» berichtete, der Linksverteidiger habe sich mit den Katalanen auf einen Vierjahresvertrag verständigt. Es nennt für diese Information allerdings keine Quelle. Bayerns Vorstands-Chef Karl- Heinz Rummenigge hat in der Vergangenheit schon mehrmals betont, dass «wir grundsätzlich interessiert sind, dass Philipp bei uns bleibt.»
Nach Angaben der Zeitung soll der gebürtige Münchner sich mit Barça auch auf die Höhe der Gehälter und auf eine Sonderprämie verständigt haben. Diese Prämie erhalte der 24-Jährige, da sein Vertrag mit dem FC Bayern 2009 auslaufe und der FC Barcelona daher keine Ablösesumme an die Münchner zahlen müsse.
Es sei allerdings auch nicht ausgeschlossen, dass der Wechsel um ein Jahr vorgezogen werde, und Lahm bereits nach Ende der laufenden Saison zu Barça gehe, schreibt «Marca». Dazu müsste der FC Bayern allerdings die bislang geforderte Ablösesumme reduzieren. Nach Angaben des Blattes verlangen die Münchner für den Verteidiger 15 Millionen Euro.
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bavarian
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Bundesliga und DFB-Pokal
Die ersten Rückrundentermine stehen fest
20.11.2007
Mit dem Auswärtsspiel des FC Bayern bei Hansa Rostock wird am Freitag, den 01. Februar 2008, die Bundesliga-Rückrunde eingeläutet. Um 20.30 Uhr wird das erste Ligaspiel nach der Winterpause in der Rostocker DKB-Arena angepfiffen. Dies gab die Deutsche Fußball-Liga (DFL) am Dienstag bekannt.
Wenige Tage nach dem ersten Bundesliga-Wochenende steht auch schon das erste Länderspiel des neuen Jahres auf dem Terminkalender. Am Mittwoch, den 06. Februar, gastiert Deutschland in Österreich. Am folgenden Wochenende ist dann wieder Bundesliga angesagt. Der FC Bayern empfängt dabei zum ersten Heimspiel 2008 Werder Bremen. Angepfiffen wird die Partie am Sonntag, den 10. Februar, um 17 Uhr.
Zeitgenau terminiert wurde am Dienstag außerdem das Achtelfinalspiel des FC Bayern im DFB-Pokal beim Wuppertaler SV. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) legte den Anstoß der Partie auf Dienstag, den 29. Januar, um 19 Uhr.
Den aktuellen Spielplan des FC Bayern finden Sie HIER.
Quelle
Die ersten Rückrundentermine stehen fest
20.11.2007
Mit dem Auswärtsspiel des FC Bayern bei Hansa Rostock wird am Freitag, den 01. Februar 2008, die Bundesliga-Rückrunde eingeläutet. Um 20.30 Uhr wird das erste Ligaspiel nach der Winterpause in der Rostocker DKB-Arena angepfiffen. Dies gab die Deutsche Fußball-Liga (DFL) am Dienstag bekannt.
Wenige Tage nach dem ersten Bundesliga-Wochenende steht auch schon das erste Länderspiel des neuen Jahres auf dem Terminkalender. Am Mittwoch, den 06. Februar, gastiert Deutschland in Österreich. Am folgenden Wochenende ist dann wieder Bundesliga angesagt. Der FC Bayern empfängt dabei zum ersten Heimspiel 2008 Werder Bremen. Angepfiffen wird die Partie am Sonntag, den 10. Februar, um 17 Uhr.
Zeitgenau terminiert wurde am Dienstag außerdem das Achtelfinalspiel des FC Bayern im DFB-Pokal beim Wuppertaler SV. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) legte den Anstoß der Partie auf Dienstag, den 29. Januar, um 19 Uhr.
Den aktuellen Spielplan des FC Bayern finden Sie HIER.
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bavarian
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Hoeneß droht mit Rücktritt
München - Der FC Bayern ohne Uli Hoeneß? Unvorstellbar.
Doch jetzt gibt es in der "Fan-Affäre" um den mächtigen Manager des deutschen Rekordmeisters eine dramatische Wende.
Hoeneß hat am Mittwoch mit Konsequenzen gedroht - bis hin zum Rücktritt.
"Wenn das nicht lösbar ist, höre ich auf", sagte der Manager des FC Bayern der "Sport Bild".
Hintergrund seiner Aussage sind die Vorfälle in Italien. Hoeneß verwies er auf seinen Amtskollegen vom AC Mailand:
"Ich habe keine Lust, demnächst wie der Herr Galliani 24 Stunden unter Polizeischutz zu stehen. Oder wie in Marseille 5000 Freikarten an die Ultras zu verteilen."
"Dann sind wir die falschen Leute"
Die Vorstandskollegen Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner schloss er mit in die Rücktrittsdrohung ein:
"Wenn die ihre Politik konsequent weiterführen, sind wir die falschen Leute."
Hoeneß bezieht sich auf den Druck einzelner Fangruppen, die seiner Aussage nach in der Arena einen eigenen Stand haben wollen, um "ihre eigenen Geschäfte zu machen".
"Was glaubt ihr, wer ihr seid?"
Auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern in der vergangenen Woche war es zum Eklat zwischen Hoeneß und den Fans gekommen.
Der Manager hatte nach Kritik an Vorstand und Stimmung im Stadion unter anderem die provokante Frage aufgeworfen: "Was glaubt ihr eigentlich, wer ihr seid?"
Kampf um Einfluss
In den vergangenen Tagen hatte er seinen emotionalen Ausbruch relativiert und seine Kritik auf den "Club Nr. 12" und die "Schickeria" reduziert, die sich laut Hoeneß weigern, die Namen ihrer Mitglieder preiszugeben.
Der "Club Nr. 12" ist allerdings keine einzelne Fangruppe, sondern die Dachorganisation mehrerer.
Laut Hoeneß wollen sowohl die "Schickeria" als auch der "Club Nr. 12" an Einfluss gewinnen und üben "unglaublichen Druck" aus.
Bereits am Montag hatte der Bayern-Manager erklärt: "Das sind zwischen 300 und 500 Leute, die wollen die Macht über die Südkurve. Da wird Fanklubs, die nicht so mitmachen, wie diese zwei Gruppierungen es wollen, schon auch mal gerne Gewalt angedroht."
Italien nicht weit weg
Zudem seien Zustände wie im Land des Weltmeisters "der Traum von einigen".
"Die Ultras in Italien sind für viele ein Vorbild, und deswegen haben wir beim Klub gesagt: Wehret den Anfängen."
Man dürfe diese Dinge nicht bagatellisieren.
Die Vorkommnisse in Italien seien ihm nicht weit genug entfernt, "wenn wir nicht aufpassen, werden wir irgendwann solche Verhältnisse haben".
Quelle
München - Der FC Bayern ohne Uli Hoeneß? Unvorstellbar.
Doch jetzt gibt es in der "Fan-Affäre" um den mächtigen Manager des deutschen Rekordmeisters eine dramatische Wende.
Hoeneß hat am Mittwoch mit Konsequenzen gedroht - bis hin zum Rücktritt.
"Wenn das nicht lösbar ist, höre ich auf", sagte der Manager des FC Bayern der "Sport Bild".
Hintergrund seiner Aussage sind die Vorfälle in Italien. Hoeneß verwies er auf seinen Amtskollegen vom AC Mailand:
"Ich habe keine Lust, demnächst wie der Herr Galliani 24 Stunden unter Polizeischutz zu stehen. Oder wie in Marseille 5000 Freikarten an die Ultras zu verteilen."
"Dann sind wir die falschen Leute"
Die Vorstandskollegen Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner schloss er mit in die Rücktrittsdrohung ein:
"Wenn die ihre Politik konsequent weiterführen, sind wir die falschen Leute."
Hoeneß bezieht sich auf den Druck einzelner Fangruppen, die seiner Aussage nach in der Arena einen eigenen Stand haben wollen, um "ihre eigenen Geschäfte zu machen".
"Was glaubt ihr, wer ihr seid?"
Auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern in der vergangenen Woche war es zum Eklat zwischen Hoeneß und den Fans gekommen.
Der Manager hatte nach Kritik an Vorstand und Stimmung im Stadion unter anderem die provokante Frage aufgeworfen: "Was glaubt ihr eigentlich, wer ihr seid?"
Kampf um Einfluss
In den vergangenen Tagen hatte er seinen emotionalen Ausbruch relativiert und seine Kritik auf den "Club Nr. 12" und die "Schickeria" reduziert, die sich laut Hoeneß weigern, die Namen ihrer Mitglieder preiszugeben.
Der "Club Nr. 12" ist allerdings keine einzelne Fangruppe, sondern die Dachorganisation mehrerer.
Laut Hoeneß wollen sowohl die "Schickeria" als auch der "Club Nr. 12" an Einfluss gewinnen und üben "unglaublichen Druck" aus.
Bereits am Montag hatte der Bayern-Manager erklärt: "Das sind zwischen 300 und 500 Leute, die wollen die Macht über die Südkurve. Da wird Fanklubs, die nicht so mitmachen, wie diese zwei Gruppierungen es wollen, schon auch mal gerne Gewalt angedroht."
Italien nicht weit weg
Zudem seien Zustände wie im Land des Weltmeisters "der Traum von einigen".
"Die Ultras in Italien sind für viele ein Vorbild, und deswegen haben wir beim Klub gesagt: Wehret den Anfängen."
Man dürfe diese Dinge nicht bagatellisieren.
Die Vorkommnisse in Italien seien ihm nicht weit genug entfernt, "wenn wir nicht aufpassen, werden wir irgendwann solche Verhältnisse haben".
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miri
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Bayern behaupten Tabellenführung
Der FC Bayern bleibt auch zum Auftakt des Jahresendspurts Tabellenführer der Bundesliga. Nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Folge gewann der Rekordmeister am Samstag sein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg knapp aber verdient mit 2:1 (1:0) und behauptete damit seine Spitzenposition vor dem ebenfalls siegreichen Verfolger Werder Bremen (2:0 in Cottbus).
In einer überlegen geführten ersten Halbzeit brachte Miroslav Klose (35. Minute) die Gastgeber vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena mit seinem neunten Saisontreffer in Führung. Der neben Mark van Bommel überragende Franck Ribéry (50.) erhöhte kurz nach der Pause auf 2:0, ehe Ashkan Dejagah (72.) der Anschlusstreffer für die Mannschaft des ehemaligen Bayern-Trainers Felix Magath gelang.
Sagnol wieder im Kader
Im Vergleich zur letzten Partie vor 14 Tagen in Stuttgart nahm FCB-Coach Ottmar Hitzfeld drei Änderungen vor. Daniel van Buyten rückte anstelle des gesperrten Lucio in die Innenverteidigung, Van Bommel ersetzte im Mittelfeld Jungprofi Toni Kroos und Klose spielte für Lukas Podolski im Angriff. Vize-Weltmeister Willy Sagnol gehörte nach überstandenem Knorpelschaden im Knie erstmals nach siebeneinhalb Monaten wieder dem Kader an.
Wie schon im letzten Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt startete der FCB furios und verbuchte bereits nach 19 Sekunden die erste Torchance durch Toni, der nach präziser Flanke von Klose gegen das Außennetz köpfte. Auch danach blieben die Gastgeber vor ihrer stimmungsvollen Heimkulisse die aktivere und offensivere Elf, wobei sich die sehr gut organisierten Gäste aus Wolfsburg keineswegs versteckten und auf Konterchancen lauerten.
Jentzsch verhindert Rückstand
Nach gut zehn Minuten nahm das Spiel zunehmend Fahrt auf und die Chancen für den FC Bayern häuften sich. Zunächst scheiterte Van Buyten (10.) mit einem Kopfball nach Altintop-Freistoß, dann parierte Wolfsburgs Torwart Jentzsch zwei Mal gegen Zé Roberto (12.) und Ribéry (13.) und schließlich zielte Klose (14.) per Flugkopfball nach feiner Flanke von Ribéry zu ungenau.
Angetrieben von einem überragenden Mark van Bommel, der das Spielgeschehen aus dem Mittelfeld heraus immer wieder mit klugen Pässen verlagerte, kam der FCB auch in der Folgezeit zu weiteren Möglichkeiten, die er jedoch allesamt ungenutzt ließ. Sowohl Ribéry (18./28.) als auch Toni (25.) konnten Jentzsch im Wolfsburger Tor nicht überwinden.
Erst Tor, dann Latte
Besser machte es Klose in der 35. Minute, als er aus elf Metern den Ball zur 1:0-Führung einschob. Dabei profitierte der Nationalspieler von einem groben Abwehrfehler der Wolfsburger und dem energischen Nachsetzen Ribérys, der Klose den Ball mustergültig auflegte. Mit der Führung im Rücken legte der FCB noch einen Gang zu und drängte auf den zweiten Treffer.
Nur zwei Minuten später scheiterte Altintop mit einem Freistoß aus halblinker Position an Jentzsch, dann traf Klose (41.) mit einem Kopfball nach Maßflanke von Van Bommel die Querlatte und schließlich scheiterte Van Bommel (45.) von der Strafraumgrenze an Jentzsch. Die Wolfsburger verbuchten in der ersten Halbzeit nur eine nennenswerte Chance durch Gentner (42.), dessen Kopfball aus fünf Metern Kahn bravourös parierte.
Ribérys Traumtor
Was dem FC Bayern in der Schlussphase der ersten Halbzeit verwehrt blieb, gelang dafür kurz nach Wiederbeginn im zweiten Durchgang. Mit einem sehenswerten Treffer erhöhte Ribéry in der 50. Minute auf 2:0. Nach einem Solo über den ganzen Platz und einem klugen Doppelpass mit Altintop schob der Franzose den Ball durch die Beine von Jentzsch ins Wolfsburger Tor.
Einen Grund, sich angesichts des Zwei-Tore-Vorsprungs nun zurückzulehnen, gab es für den FCB nicht. Denn nur vier Minuten nach dem 2:0 bewahrte Kahn mit einer Glanzparade gegen einen tückischen Marcelinho-Aufsetzer seine Mannschaft vor dem Anschlusstreffer. Also legten die Münchner weiter den Vorwärtsgang ein und hatten durch zwei Fernschüsse von Van Bommel (64.) und Altintop (65.) die nächsten Torgelegenheiten, beide zielten jedoch nicht genau genug.
Dejagah machts spannend
Kurz darauf musste Kahn ein weiteres Mal seine ganze Klasse aufweisen, um einen Marcelinho-Freistoß aus 25 Metern um den Pfosten zu lenken (69.). Drei Minuten später war dann aber auch Kahn machtlos, als Dejagah nach Rückpass von Gentner den Ball aus 16 Metern zum 1:2-Anschlusstreffer ins Tor drosch.
In der 83. Minute wurde es dann noch einmal richtig turbulent. Zunächst lenkte Wolfsburgs Simunek den Ball nach scharfer Van Bommel-Hereingabe nur um Zentimeter über das eigene Tor, dann wurde Tonis Treffer zum 3:1 wegen Abseitsposition zu Recht nicht anerkannt. Im Gegenzug schoss Marcelinho aus 18 Metern über das Münchner Gehäuse, in der Nachspielzeit schoss zudem Kroos nur Zentimeter am VfL-Tor vorbei. So blieb es am Ende beim knappen aber verdienten Erfolg des FCB.
FC Bayern - VfL Wolfsburg 2:1 (1:0)
FC Bayern: Kahn - Lell, Demichelis, Van Buyten, Lahm - Altintop, Van Bommel, Zé Roberto, Ribery (87. Kroos) - Klose, Toni
Ersatz: Rensing, Sagnol, Ottl, Sosa, Schlaudraff, Podolski
VfL Wolfsburg: Jentzsch - Baier (85. Josue), Simunek, Costa, Van der Heyden - Dejagah, Gentner, Madlung, Krzynowek (77. Radu) - Marcelinho - Grafite (46. Dzeko)
Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)
Zuschauer: 69.000 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Klose (35.), 2:0 Ribéry (50.), 2:1 Dejagah (72.)
Gelbe Karten: - / Baier
Quelle : fcbayern.de
Willy Sagnol hat gegenüber der ARD sein Vorhaben, den Fc Bayern noch in der Winterpause zu verlassen, bekundet...
Der FC Bayern bleibt auch zum Auftakt des Jahresendspurts Tabellenführer der Bundesliga. Nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Folge gewann der Rekordmeister am Samstag sein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg knapp aber verdient mit 2:1 (1:0) und behauptete damit seine Spitzenposition vor dem ebenfalls siegreichen Verfolger Werder Bremen (2:0 in Cottbus).
In einer überlegen geführten ersten Halbzeit brachte Miroslav Klose (35. Minute) die Gastgeber vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena mit seinem neunten Saisontreffer in Führung. Der neben Mark van Bommel überragende Franck Ribéry (50.) erhöhte kurz nach der Pause auf 2:0, ehe Ashkan Dejagah (72.) der Anschlusstreffer für die Mannschaft des ehemaligen Bayern-Trainers Felix Magath gelang.
Sagnol wieder im Kader
Im Vergleich zur letzten Partie vor 14 Tagen in Stuttgart nahm FCB-Coach Ottmar Hitzfeld drei Änderungen vor. Daniel van Buyten rückte anstelle des gesperrten Lucio in die Innenverteidigung, Van Bommel ersetzte im Mittelfeld Jungprofi Toni Kroos und Klose spielte für Lukas Podolski im Angriff. Vize-Weltmeister Willy Sagnol gehörte nach überstandenem Knorpelschaden im Knie erstmals nach siebeneinhalb Monaten wieder dem Kader an.
Wie schon im letzten Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt startete der FCB furios und verbuchte bereits nach 19 Sekunden die erste Torchance durch Toni, der nach präziser Flanke von Klose gegen das Außennetz köpfte. Auch danach blieben die Gastgeber vor ihrer stimmungsvollen Heimkulisse die aktivere und offensivere Elf, wobei sich die sehr gut organisierten Gäste aus Wolfsburg keineswegs versteckten und auf Konterchancen lauerten.
Jentzsch verhindert Rückstand
Nach gut zehn Minuten nahm das Spiel zunehmend Fahrt auf und die Chancen für den FC Bayern häuften sich. Zunächst scheiterte Van Buyten (10.) mit einem Kopfball nach Altintop-Freistoß, dann parierte Wolfsburgs Torwart Jentzsch zwei Mal gegen Zé Roberto (12.) und Ribéry (13.) und schließlich zielte Klose (14.) per Flugkopfball nach feiner Flanke von Ribéry zu ungenau.
Angetrieben von einem überragenden Mark van Bommel, der das Spielgeschehen aus dem Mittelfeld heraus immer wieder mit klugen Pässen verlagerte, kam der FCB auch in der Folgezeit zu weiteren Möglichkeiten, die er jedoch allesamt ungenutzt ließ. Sowohl Ribéry (18./28.) als auch Toni (25.) konnten Jentzsch im Wolfsburger Tor nicht überwinden.
Erst Tor, dann Latte
Besser machte es Klose in der 35. Minute, als er aus elf Metern den Ball zur 1:0-Führung einschob. Dabei profitierte der Nationalspieler von einem groben Abwehrfehler der Wolfsburger und dem energischen Nachsetzen Ribérys, der Klose den Ball mustergültig auflegte. Mit der Führung im Rücken legte der FCB noch einen Gang zu und drängte auf den zweiten Treffer.
Nur zwei Minuten später scheiterte Altintop mit einem Freistoß aus halblinker Position an Jentzsch, dann traf Klose (41.) mit einem Kopfball nach Maßflanke von Van Bommel die Querlatte und schließlich scheiterte Van Bommel (45.) von der Strafraumgrenze an Jentzsch. Die Wolfsburger verbuchten in der ersten Halbzeit nur eine nennenswerte Chance durch Gentner (42.), dessen Kopfball aus fünf Metern Kahn bravourös parierte.
Ribérys Traumtor
Was dem FC Bayern in der Schlussphase der ersten Halbzeit verwehrt blieb, gelang dafür kurz nach Wiederbeginn im zweiten Durchgang. Mit einem sehenswerten Treffer erhöhte Ribéry in der 50. Minute auf 2:0. Nach einem Solo über den ganzen Platz und einem klugen Doppelpass mit Altintop schob der Franzose den Ball durch die Beine von Jentzsch ins Wolfsburger Tor.
Einen Grund, sich angesichts des Zwei-Tore-Vorsprungs nun zurückzulehnen, gab es für den FCB nicht. Denn nur vier Minuten nach dem 2:0 bewahrte Kahn mit einer Glanzparade gegen einen tückischen Marcelinho-Aufsetzer seine Mannschaft vor dem Anschlusstreffer. Also legten die Münchner weiter den Vorwärtsgang ein und hatten durch zwei Fernschüsse von Van Bommel (64.) und Altintop (65.) die nächsten Torgelegenheiten, beide zielten jedoch nicht genau genug.
Dejagah machts spannend
Kurz darauf musste Kahn ein weiteres Mal seine ganze Klasse aufweisen, um einen Marcelinho-Freistoß aus 25 Metern um den Pfosten zu lenken (69.). Drei Minuten später war dann aber auch Kahn machtlos, als Dejagah nach Rückpass von Gentner den Ball aus 16 Metern zum 1:2-Anschlusstreffer ins Tor drosch.
In der 83. Minute wurde es dann noch einmal richtig turbulent. Zunächst lenkte Wolfsburgs Simunek den Ball nach scharfer Van Bommel-Hereingabe nur um Zentimeter über das eigene Tor, dann wurde Tonis Treffer zum 3:1 wegen Abseitsposition zu Recht nicht anerkannt. Im Gegenzug schoss Marcelinho aus 18 Metern über das Münchner Gehäuse, in der Nachspielzeit schoss zudem Kroos nur Zentimeter am VfL-Tor vorbei. So blieb es am Ende beim knappen aber verdienten Erfolg des FCB.
FC Bayern - VfL Wolfsburg 2:1 (1:0)
FC Bayern: Kahn - Lell, Demichelis, Van Buyten, Lahm - Altintop, Van Bommel, Zé Roberto, Ribery (87. Kroos) - Klose, Toni
Ersatz: Rensing, Sagnol, Ottl, Sosa, Schlaudraff, Podolski
VfL Wolfsburg: Jentzsch - Baier (85. Josue), Simunek, Costa, Van der Heyden - Dejagah, Gentner, Madlung, Krzynowek (77. Radu) - Marcelinho - Grafite (46. Dzeko)
Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)
Zuschauer: 69.000 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Klose (35.), 2:0 Ribéry (50.), 2:1 Dejagah (72.)
Gelbe Karten: - / Baier
Quelle : fcbayern.de
Willy Sagnol hat gegenüber der ARD sein Vorhaben, den Fc Bayern noch in der Winterpause zu verlassen, bekundet...
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bavarian
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04.12.2007 - 13:43 Uhr
Bayern-Profi Ismael zur Untersuchung nach Hannover
Hannover
Der Wechsel von Valérien Ismael vom FC Bayern München zum Bundesliga-Rivalen Hannover 96 rückt näher. Der 32 Jahre alte Fußball-Profi soll noch in dieser Woche die sportärztliche Untersuchung in Hannover absolvieren.
Danach will 96-Manager Christian Hochstätter mit seinem Münchner Kollegen Uli Hoeneß über die Transfermodalitäten sprechen. Die Niedersachsen wollen keine Ablösesumme für den Franzosen zahlen, der zur Saison 2005/2006 für acht Millionen Euro von Werder Bremen nach München gekommen war.
Ismael spielt in den Zukunftsplanungen von Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld keine Rolle mehr. Der erfahrene Innenverteidiger hatte sich im Mai 2006 das Schien- und Wadenbein gebrochen. Wegen mehrerer anderer Verletzungen kam er in den vergangenen 18 Monaten nur am 15. April dieses Jahres in Leverkusen zu einem Kurzeinsatz bei den Bayern-Profis. Mit Hannover 96 spricht er seit einigen Tagen über einen möglichen Wechsel.
Quelle
Bayern-Profi Ismael zur Untersuchung nach Hannover
Hannover
Der Wechsel von Valérien Ismael vom FC Bayern München zum Bundesliga-Rivalen Hannover 96 rückt näher. Der 32 Jahre alte Fußball-Profi soll noch in dieser Woche die sportärztliche Untersuchung in Hannover absolvieren.
Danach will 96-Manager Christian Hochstätter mit seinem Münchner Kollegen Uli Hoeneß über die Transfermodalitäten sprechen. Die Niedersachsen wollen keine Ablösesumme für den Franzosen zahlen, der zur Saison 2005/2006 für acht Millionen Euro von Werder Bremen nach München gekommen war.
Ismael spielt in den Zukunftsplanungen von Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld keine Rolle mehr. Der erfahrene Innenverteidiger hatte sich im Mai 2006 das Schien- und Wadenbein gebrochen. Wegen mehrerer anderer Verletzungen kam er in den vergangenen 18 Monaten nur am 15. April dieses Jahres in Leverkusen zu einem Kurzeinsatz bei den Bayern-Profis. Mit Hannover 96 spricht er seit einigen Tagen über einen möglichen Wechsel.
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bavarian
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"Habe viel Pech gehabt"
Ismaël zwischen Vorfreude und Dankbarkeit

06.12.2007
Rückblickend gesehen stand das Engagement von Valérien Ismaël beim FC Bayern von Anfang an unter keinem guten Stern. Im ersten Training nach seinem Wechsel von Bremen nach München im Sommer 2005 regnete es in Strömen, in seinem ersten Bundesligaspiel im FCB-Trikot flog er mit Gelb-Rot vom Platz. In der Winterpause wird der 32-Jährige den Rekordmeister nun Richtung Hannover verlassen, zurück bleibt „ein trauriges Gefühl“, wie er am Donnerstag erzählte. Seine Mission beim FC Bayern kann Valérien Ismaël nämlich nicht zu Ende bringen.
„Ich wollte dem Verein zurückgeben, was er für mich gemacht hat“, sagte der Innenverteidiger, der wegen mehrerer Verletzungen am linken Bein eineinhalb Jahre fast durchgehend ausgefallen war. Da er jetzt über eine Reservistenrolle nicht mehr hinauskommt, versucht er in Hannover einen Neuanfang. Der FCB legte ihm hierbei keine Steine in den Weg. „Der Verein hat alles dafür getan, dass dieser Wechsel klappt. Deswegen werde ich immer dankbar sein“, sagte Ismaël.
Double-Sieger 2006
Aber dies ist nicht der einzige Grund, warum der Franzose „einen tollen Eindruck“ von seinen zweieinhalb Jahren beim FC Bayern zu seinem neuen Klub mitnehmen wird. „Im ersten Jahr ist alles gut gelaufen für mich. Wir haben das Double geholt“, erinnert er sich, „leider habe ich danach viel Pech gehabt.“
Die Pechsträhne Ismaëls begann im Mai 2006. Ein Tumor am linken Schienbein wurde ihm damals entfernt, dabei entdeckten die Ärzte zudem einen Riss im Knochen, der ebenfalls behoben wurde. Kaum zurück im Training brach er sich im August das Schien- und Wadenbein. Im April 2007 musst er sich einer Nachoperation unterziehen, im Oktober einem Eingriff am Knie.
Neue Ziele in Hannover
„Der Verein hat mich toll unterstützt“, sagte Ismaël über die schier unendliche Leidenszeit mit Operationen und Reha-Training. Seit Ende Oktober ist er jetzt verletzungsfrei, hat seitdem sogar zwei Mal für die Regionalliga-Mannschaft des FC Bayern gespielt. Sein letzter Pflichtspiel-Einsatz für die Profis, zwei Bundesliga-Minuten gegen Leverkusen, ist allerdings schon acht Monate her (15. April 2007), vor 19 Monaten hatte er zum letzten Mal 90 Minuten für den FC Bayern auf dem Platz gestanden (13. Mai 2006 gegen Dortmund).
In Hannover will der 32-Jährige jetzt wieder regelmäßig Bundesliga spielen. „Hannover war der richtige Schritt. Ich wollte in der Bundesliga bleiben“, erzählte er. Von seinem neuen Verein habe er „einen guten Eindruck. Ich hatte ein super Gespräch mit dem Trainer, dem Manager und dem Präsidenten. Hannover hat ein Projekt - und ich werde alles tun, damit wir dieses Projekt schaffen.“ Mit den 96ern will Ismaël in den UEFA-Cup.
'Im Kopf ist alles frei'
„Hannover“, „UEFA-Cup“ und „UI-Cup“ - diese Rufe seiner Mitspieler begleiteten den Verteidiger am Donnerstag, einen Tag nachdem sein Wechsel perfekt gemacht worden war, durchs Training. Jan Schlaudraff, Lukas Podolski und Co. nahmen Ismaël aufs Korn, doch der weiß, dass ihm alle seinen Wechsel gönnen. „Meine Kollegen haben das verstanden und unterstützen mich“, sagte er. „Für Vale ist das ein schöner Schritt“, meinte Mark van Bommel stellvetretend.
In die letzten Trainingseinheiten vor der Winterpause geht Ismaël auf jeden Fall „mit ein bisschen mehr Spaß. Ich bin sehr froh, dass jetzt alles über die Bühne ist und ich mich auf meine neue Aufgabe konzentrieren kann. Im Kopf ist alles frei, ich kenne meine Zukunft, ich freue mich auf meine neue Herausforderung.“ Freude bereitete der 32-Jährige zum Abschluss auch den Fans des FC Bayern. Zum Nikolaus-Tag war er (in Schokolade) hinter dem Türchen im FCB-Adventskalender - nach vielen Hochs und Tiefs bei Bayern ein süßer Abschluss.
Quelle
Ismaël zwischen Vorfreude und Dankbarkeit

06.12.2007
Rückblickend gesehen stand das Engagement von Valérien Ismaël beim FC Bayern von Anfang an unter keinem guten Stern. Im ersten Training nach seinem Wechsel von Bremen nach München im Sommer 2005 regnete es in Strömen, in seinem ersten Bundesligaspiel im FCB-Trikot flog er mit Gelb-Rot vom Platz. In der Winterpause wird der 32-Jährige den Rekordmeister nun Richtung Hannover verlassen, zurück bleibt „ein trauriges Gefühl“, wie er am Donnerstag erzählte. Seine Mission beim FC Bayern kann Valérien Ismaël nämlich nicht zu Ende bringen.
„Ich wollte dem Verein zurückgeben, was er für mich gemacht hat“, sagte der Innenverteidiger, der wegen mehrerer Verletzungen am linken Bein eineinhalb Jahre fast durchgehend ausgefallen war. Da er jetzt über eine Reservistenrolle nicht mehr hinauskommt, versucht er in Hannover einen Neuanfang. Der FCB legte ihm hierbei keine Steine in den Weg. „Der Verein hat alles dafür getan, dass dieser Wechsel klappt. Deswegen werde ich immer dankbar sein“, sagte Ismaël.
Double-Sieger 2006
Aber dies ist nicht der einzige Grund, warum der Franzose „einen tollen Eindruck“ von seinen zweieinhalb Jahren beim FC Bayern zu seinem neuen Klub mitnehmen wird. „Im ersten Jahr ist alles gut gelaufen für mich. Wir haben das Double geholt“, erinnert er sich, „leider habe ich danach viel Pech gehabt.“
Die Pechsträhne Ismaëls begann im Mai 2006. Ein Tumor am linken Schienbein wurde ihm damals entfernt, dabei entdeckten die Ärzte zudem einen Riss im Knochen, der ebenfalls behoben wurde. Kaum zurück im Training brach er sich im August das Schien- und Wadenbein. Im April 2007 musst er sich einer Nachoperation unterziehen, im Oktober einem Eingriff am Knie.
Neue Ziele in Hannover
„Der Verein hat mich toll unterstützt“, sagte Ismaël über die schier unendliche Leidenszeit mit Operationen und Reha-Training. Seit Ende Oktober ist er jetzt verletzungsfrei, hat seitdem sogar zwei Mal für die Regionalliga-Mannschaft des FC Bayern gespielt. Sein letzter Pflichtspiel-Einsatz für die Profis, zwei Bundesliga-Minuten gegen Leverkusen, ist allerdings schon acht Monate her (15. April 2007), vor 19 Monaten hatte er zum letzten Mal 90 Minuten für den FC Bayern auf dem Platz gestanden (13. Mai 2006 gegen Dortmund).
In Hannover will der 32-Jährige jetzt wieder regelmäßig Bundesliga spielen. „Hannover war der richtige Schritt. Ich wollte in der Bundesliga bleiben“, erzählte er. Von seinem neuen Verein habe er „einen guten Eindruck. Ich hatte ein super Gespräch mit dem Trainer, dem Manager und dem Präsidenten. Hannover hat ein Projekt - und ich werde alles tun, damit wir dieses Projekt schaffen.“ Mit den 96ern will Ismaël in den UEFA-Cup.
'Im Kopf ist alles frei'
„Hannover“, „UEFA-Cup“ und „UI-Cup“ - diese Rufe seiner Mitspieler begleiteten den Verteidiger am Donnerstag, einen Tag nachdem sein Wechsel perfekt gemacht worden war, durchs Training. Jan Schlaudraff, Lukas Podolski und Co. nahmen Ismaël aufs Korn, doch der weiß, dass ihm alle seinen Wechsel gönnen. „Meine Kollegen haben das verstanden und unterstützen mich“, sagte er. „Für Vale ist das ein schöner Schritt“, meinte Mark van Bommel stellvetretend.
In die letzten Trainingseinheiten vor der Winterpause geht Ismaël auf jeden Fall „mit ein bisschen mehr Spaß. Ich bin sehr froh, dass jetzt alles über die Bühne ist und ich mich auf meine neue Aufgabe konzentrieren kann. Im Kopf ist alles frei, ich kenne meine Zukunft, ich freue mich auf meine neue Herausforderung.“ Freude bereitete der 32-Jährige zum Abschluss auch den Fans des FC Bayern. Zum Nikolaus-Tag war er (in Schokolade) hinter dem Türchen im FCB-Adventskalender - nach vielen Hochs und Tiefs bei Bayern ein süßer Abschluss.
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bavarian
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Sosa vor Debüt
Hitzfeld fordert volle Konzentration
07.12.2007
Kampf, Leidenschaft, Siegeswille – die von Mannschaftskapitän Oliver Kahn kürzlich noch vermissten Tugenden des FC Bayern traten beim 1:0-Erfolg vergangene Woche in Bielefeld wieder zutage. Getreu der Devise „über den Kampf zum Spiel“ will der Rekordmeister nun am Samstag im Heimspiel gegen den MSV Duisburg (an 15.15 Uhr im FCB-Liveticker und im Webradio bei FCB.tv) nachlegen und auch spielerisch wieder ein Zeichen setzen.
„Wir müssen die richtige Mischung finden zwischen kämpferischem Engagement und unserer spielerischen Linie“, sagte Trainer Ottmar Hitzfeld am Freitag vor dem Abschlusstraining. „In erster Linie zählt, dass man gewinnt“, meinte zwar Verteidiger Philipp Lahm, ergänzte aber: „Wir wollen auch gut spielen. Wir wollen den Fans ein gutes und souveränes Spiel zeigen.“
Als Spitzenreiter in die Winterpause
Schließlich wollen die seit dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze stehenden Münchner dem angestrebten Zwischenziel Herbstmeisterschaft einen weiteren Schritt näher kommen. „Natürlich wollen wir Herbstmeister werden“, sagte Daniel van Buyten, drei Punkte zuhause gegen Duisburg seien da „Pflicht“. „Wir werden alles daran setzen, um Herbstmeister zu werden“, ergänzte Hitzfeld.
Das sieht auch Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge so, der in den letzten beiden Spielen gegen die „Zebras“ und eine Woche später bei Hertha BSC Berlin „zwei Siege“ forderte, „um als Spitzenreiter in die Winterpause zu gehen.“ Bei einem Erfolg gegen den Aufsteiger von der Wedau und einer gleichzeitigen Niederlage von Verfolger Werder Bremen bei Hannover 96 wäre der inoffizielle „Halbzeittitel“ schon vor der abschließenden Hinrunden-Partie in Berlin perfekt.
Duisburg hat Potenzial
Allerdings weiß Hitzfeld, dass das Spiel gegen den Tabellenvorletzten aus Duisburg, der erst zwölf Punkte auf seinem Konto hat, alles andere als ein Selbstläufer wird. „Vielleicht spielen sie ein bisschen mehr mit, das käme uns entgegen“, hofft der „General“ auf nicht allzu defensiv eingestellte Gäste. Doch Hitzfeld ahnt bereits: „Das ist wieder so ein Spiel, in dem wir erst wieder ein Abwehrbollwerk knacken müssen.“
MSV-Trainer Rudi Bommer kündigte vor der Abreise nach München zwar eine offensive Spielweise an („Wir wollen über die Außenpositionen Druck machen und uns auch offensiv präsentieren. Nur hinten stehen wollen wir nicht.“), doch nach dem Ausfall seines besten Angreifers Manasseh Ishiaku (fünf Tore/Oberschenkelprellung) ist dies wohl kaum zu erwarten. Dennoch warnte Hitzfeld: „Die Mannschaft hat Potenzial und ein paar gute Spieler, auf die wir achten müssen.“
Sosa oder Schweinsteiger
Mit welchem Personal Hitzfeld das vorletzte Heimspiel des Jahres angehen wird, ist weitgehend klar. Van Buyten wird erneut den gesperrten Lucio in der Innenverteidigung ersetzen, im Mittelfeld könnte José Ernesto Sosa nach dem Ausfall von Hamit Altintop sein Startelfdebüt in der Allianz Arena feiern. Aber auch Bastian Schweinsteiger ist nach überstandener Kniereizung ein Kandidat auf dieser Position. Hitzfeld: „Ich werde mich erst am Samstag entscheiden, wer spielen wird.“
Doch ganz gleich, mit welcher Formation der 58 Jahre alte Fußballlehrer auflaufen lässt: Für den Jahresendspurt forderte er von seinem Personal noch einmal hundert Prozent. „Wir dürfen die Konzentration nicht verlieren. Selbst 10, 20 Prozent können im Leistungssport gefährlich werden.“ Oliver Kahn hätte es kaum besser formulieren können.
So könnten sie spielen:
FC Bayern: Kahn - Lell, van Buyten, Demichelis, Lahm - Sosa, van Bommel, Zé Roberto, Ribéry - Toni, Klose
Im Kader: Rensing, Sagnol, Ottl, Schweinsteiger, Kroos, Schlaudraff, Podolski
MSV Duisburg: Starke - Weber, Filipescu, Schlicke, Willi - Grlic, Tararache - Georgiew, Idrissou, Mokhtari - Lavric
Schiedsrichter: Babak Rafati (Hannover)
Heimbilanz: 21 - 3 - 1; 78:27 Tore
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Hitzfeld fordert volle Konzentration
07.12.2007
Kampf, Leidenschaft, Siegeswille – die von Mannschaftskapitän Oliver Kahn kürzlich noch vermissten Tugenden des FC Bayern traten beim 1:0-Erfolg vergangene Woche in Bielefeld wieder zutage. Getreu der Devise „über den Kampf zum Spiel“ will der Rekordmeister nun am Samstag im Heimspiel gegen den MSV Duisburg (an 15.15 Uhr im FCB-Liveticker und im Webradio bei FCB.tv) nachlegen und auch spielerisch wieder ein Zeichen setzen.
„Wir müssen die richtige Mischung finden zwischen kämpferischem Engagement und unserer spielerischen Linie“, sagte Trainer Ottmar Hitzfeld am Freitag vor dem Abschlusstraining. „In erster Linie zählt, dass man gewinnt“, meinte zwar Verteidiger Philipp Lahm, ergänzte aber: „Wir wollen auch gut spielen. Wir wollen den Fans ein gutes und souveränes Spiel zeigen.“
Als Spitzenreiter in die Winterpause
Schließlich wollen die seit dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze stehenden Münchner dem angestrebten Zwischenziel Herbstmeisterschaft einen weiteren Schritt näher kommen. „Natürlich wollen wir Herbstmeister werden“, sagte Daniel van Buyten, drei Punkte zuhause gegen Duisburg seien da „Pflicht“. „Wir werden alles daran setzen, um Herbstmeister zu werden“, ergänzte Hitzfeld.
Das sieht auch Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge so, der in den letzten beiden Spielen gegen die „Zebras“ und eine Woche später bei Hertha BSC Berlin „zwei Siege“ forderte, „um als Spitzenreiter in die Winterpause zu gehen.“ Bei einem Erfolg gegen den Aufsteiger von der Wedau und einer gleichzeitigen Niederlage von Verfolger Werder Bremen bei Hannover 96 wäre der inoffizielle „Halbzeittitel“ schon vor der abschließenden Hinrunden-Partie in Berlin perfekt.
Duisburg hat Potenzial
Allerdings weiß Hitzfeld, dass das Spiel gegen den Tabellenvorletzten aus Duisburg, der erst zwölf Punkte auf seinem Konto hat, alles andere als ein Selbstläufer wird. „Vielleicht spielen sie ein bisschen mehr mit, das käme uns entgegen“, hofft der „General“ auf nicht allzu defensiv eingestellte Gäste. Doch Hitzfeld ahnt bereits: „Das ist wieder so ein Spiel, in dem wir erst wieder ein Abwehrbollwerk knacken müssen.“
MSV-Trainer Rudi Bommer kündigte vor der Abreise nach München zwar eine offensive Spielweise an („Wir wollen über die Außenpositionen Druck machen und uns auch offensiv präsentieren. Nur hinten stehen wollen wir nicht.“), doch nach dem Ausfall seines besten Angreifers Manasseh Ishiaku (fünf Tore/Oberschenkelprellung) ist dies wohl kaum zu erwarten. Dennoch warnte Hitzfeld: „Die Mannschaft hat Potenzial und ein paar gute Spieler, auf die wir achten müssen.“
Sosa oder Schweinsteiger
Mit welchem Personal Hitzfeld das vorletzte Heimspiel des Jahres angehen wird, ist weitgehend klar. Van Buyten wird erneut den gesperrten Lucio in der Innenverteidigung ersetzen, im Mittelfeld könnte José Ernesto Sosa nach dem Ausfall von Hamit Altintop sein Startelfdebüt in der Allianz Arena feiern. Aber auch Bastian Schweinsteiger ist nach überstandener Kniereizung ein Kandidat auf dieser Position. Hitzfeld: „Ich werde mich erst am Samstag entscheiden, wer spielen wird.“
Doch ganz gleich, mit welcher Formation der 58 Jahre alte Fußballlehrer auflaufen lässt: Für den Jahresendspurt forderte er von seinem Personal noch einmal hundert Prozent. „Wir dürfen die Konzentration nicht verlieren. Selbst 10, 20 Prozent können im Leistungssport gefährlich werden.“ Oliver Kahn hätte es kaum besser formulieren können.
So könnten sie spielen:
FC Bayern: Kahn - Lell, van Buyten, Demichelis, Lahm - Sosa, van Bommel, Zé Roberto, Ribéry - Toni, Klose
Im Kader: Rensing, Sagnol, Ottl, Schweinsteiger, Kroos, Schlaudraff, Podolski
MSV Duisburg: Starke - Weber, Filipescu, Schlicke, Willi - Grlic, Tararache - Georgiew, Idrissou, Mokhtari - Lavric
Schiedsrichter: Babak Rafati (Hannover)
Heimbilanz: 21 - 3 - 1; 78:27 Tore
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http://www.sport1.de/de/apps/news/news- ... 33563.htmlHitzfeld suspendiert Kahn
Riesenwirbel beim FC Bayern: Trainer Ottmar Hitzfeld hat am Dienstag Torwart Oliver Kahn (38) aus disziplinarischen Gründen für das Bundesligaspiel am Samstag bei Hertha BSC Berlin aus dem Kader gestrichen.
Darüber hinaus verhängte der Trainer eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro. Dies teilte der Klub in einer Pressemitteilung mit.
Die Gründe gab der Verein nicht bekannt. Kahn hatte in Interviews die Superstars Franck Ribery und Luca Toni harsch kritisiert: "Da muss sich der ein oder andere noch zurechtfinden, dass hier zwei, drei gute Spiele nicht reichen. Bayern ist nicht Marseille oder Florenz, sondern wie Milan, Real, Barca, ManU."
Kahn soll aber angeblich auch die Weihnachtsfeier der Bayern am Samstag vorzeitig verlassen haben.
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uA_Emre60
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Hamit Altintop hat nach seiner Operation wieder angefangen zu trainieren. Ich hoffe er kann sich schnell erholen und wieder mitspielen damit es auch mal wieder zum Sieg für die Bayern reicht. Der letzte ist ja schon wieder etwas länger her 
Trotzdem Glückwunsch an die Bayern zum Herbstmeistertitel !
Trotzdem Glückwunsch an die Bayern zum Herbstmeistertitel !
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bavarian
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0:0 in Berlin
Bayern holen die Herbstmeisterschaft

15.12.2007
Der FC Bayern ist zum 16. Mal in seiner Vereinsgeschichte Herbstmeister in der Fußball-Bundesliga. Am Samstag reichte den Münchnern ein 0:0 bei Hertha BSC Berlin, um die Tabellenführung zu verteidigen. Werder Bremen zog durch einen 5:2-Sieg gegen Leverkusen zwar nach Punkten mit dem FCB gleich, aufgrund der um fünf Tore besseren Tordifferenz überwintern die Bayern aber auf Platz eins.
74.220 Zuschauer im ausverkaufen Berliner Olympiastadion sahen eine Partie, die von Ungenauigkeiten auf beiden Seiten geprägt war. Die Bayern konnten nur in der ersten Halbzeit überzeugen, agierten ansonsten aber zu ideenlos gegen defensiv eingestellte Berliner. Die Hertha lockerte nur zu Beginn der zweiten Halbzeit kurz ihre Defensive, blieb aber ebenfalls ohne Torerfolg.
FCB ohne Kahn und Toni
Im letzten Bundesligaspiel des Jahres baute Ottmar Hitzfeld seine Mannschaft im Vergleich zum 0:0 gegen Duisburg eine Woche zuvor um. Für den suspendierten Oliver Kahn stand Michael Rensing zwischen den Pfosten, Bastian Schweinsteiger ersetzte José Ernesto Sosa und Lukas Podolski rückte für den verletzten Luca Toni (Oberschenkelverhärtung) zum zweiten Mal in der laufenden Bundesligasaison in die Startformation. Wegen Tonis Ausfall änderte Hitzfeld auch seine taktische Formation von einem 4-4-2 zu einem 4-2-3-1 mit einer offensiven Dreierkette hinter der einzigen Spitze Miroslav Klose.
Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt waren die Bayern von Beginn an hellwach. Die Münchner agierten druckvoll und störten die Hausherren früh. Die Partie spielte sich so fast ausschließlich in der Hälfte der Hertha statt - und Chancen ließen nicht lange auf sich warten.
Rensing fast beschäftigungslos
Podolskis Schuss (6.) vom rechten Strafraumeck war ein erstes Ausrufezeichen der Bayern, vier Minuten später hatte Klose das 1:0 auf dem Fuß. Nach Hereingabe von Ribéry kam der Nationalstürmer aus sieben Metern zum Schuss - der Ball ging am Tor vorbei (10.). Kurz darauf fand auch ein Kopfball von Daniel van Buyten nicht den Weg ins Tor (16.).
Von den Berlinern war bis dahin so gut wie nichts zu sehen. In der 20. Minute berührte Rensing zum ersten Mal den Ball - nach einem Schiedsrichterball, den die Hertha zum FCB-Keeper zurückpasste. Kurz darauf herrschte dann aber Alarmstufe eins im Bayern-Strafraum. Gilberto war auf halbrechts durchgebrochen und stürmte auf Rensing zu, beim viel zu ungenauen Schuss des Berliners musste der Kahn-Ersatz aber nicht eingreifen (21.).
Massive Verteidigung
Auch auf der Gegenseite wurde es bis zur Halbzeit aber nur noch selten gefährlich. Zu viele Ungenauigkeiten schlichen sich ins Spiel des FC Bayern ein, immer wieder drängten die Münchner zudem ins Zentrum, wo die Hertha massiv verteidigte. Nur Podolski konnte sich bis zur Pause noch in Szene setzen: erst mit einem 30-Meter-Schuss, der zur sicheren Beute für Berlins Torwart Jaroslav Drobny wurde (27.), dann mit einem Flachschuss aus elf Metern, der am Tor vorbeiging (38.). So blieb es nach 45 Minuten beim 0:0.
Ohne personelle Veränderungen kamen beide Teams aus den Kabinen, die Hertha agierte nun aber wie verwandelt. Plötzlich machten die Berliner das Spiel und beschäftigten die Bayern mehr und mehr in die Defensive. Gilberto prüfte als Erster Rensing im FCB-Tor. Der Bayern-Keeper konnte den 20-Meter-Schuss des Brasilianers nur abklatschen und Martin Demichelis rettete vor dem einschussbereiten Marko Pantelic (46.).
Rensing und Drobny unüberwindbar
Letzterer hatte auch die nächste Möglichkeit der Gastgeber, traf aus 30 Metern aber nicht ins, sondern auf das Tor (58.). Eine Minute später parierte Rensing einen 17-Meter-Knaller von Pal Dardai prächtig (59.). Und die Bayern? Vom durchdachten Spiel des Rekordmeisters in der ersten Hälfte der ersten Halbzeit war kaum mehr etwas zu sehen. Mit Kampf fanden die Münchner aber den Weg zurück ins Spiel und hatten in der 67. Minute eine gute Gelegenheit. Podolski zielte mit seinem schwächeren rechten Fuß aus 15 Metern aber über das Tor.
Dann meldete sich Klose zurück. Im Strafraum setzte sich der FCB-Stürmer durch und kam aus zwölf Metern zum Schuss - Drobny parierte glänzend (75.). Die Bayern dominierten nun wieder die Partie, konnten die Defensive der Hertha aber nicht mehr entscheidend aushebeln. In der 90. Minute schoss Klose noch einmal über das Tor, dann war die Partie zu Ende. Den Bayern reichte der Punkt zur Herbstmeisterschaft.
Hertha BSC Berlin - FC Bayern 0:0
Hertha BSC Berlin:Drobny - Friedrich, von Bergen, Simunic, Fathi - Mineiro, Dardai (89. Chahed) - Lustenberger (72. Piszczek), Grahn, Gilberto - Pantelic
FC Bayern:Rensing - Lell, Van Buyten, Demichelis, Lahm - Zé Roberto, Van Bommel - Schweinsteiger, Ribéry, Podolski (82. Schlaudraff) - Klose
Ersatz:Dreher, Hummels, Ottl, Sosa, Kroos
Schiedsrichter: Dr. Markus Merk (Otterbach)
Zuschauer: 74.220 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Dardai / Schweinsteiger
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Bayern holen die Herbstmeisterschaft

15.12.2007
Der FC Bayern ist zum 16. Mal in seiner Vereinsgeschichte Herbstmeister in der Fußball-Bundesliga. Am Samstag reichte den Münchnern ein 0:0 bei Hertha BSC Berlin, um die Tabellenführung zu verteidigen. Werder Bremen zog durch einen 5:2-Sieg gegen Leverkusen zwar nach Punkten mit dem FCB gleich, aufgrund der um fünf Tore besseren Tordifferenz überwintern die Bayern aber auf Platz eins.
74.220 Zuschauer im ausverkaufen Berliner Olympiastadion sahen eine Partie, die von Ungenauigkeiten auf beiden Seiten geprägt war. Die Bayern konnten nur in der ersten Halbzeit überzeugen, agierten ansonsten aber zu ideenlos gegen defensiv eingestellte Berliner. Die Hertha lockerte nur zu Beginn der zweiten Halbzeit kurz ihre Defensive, blieb aber ebenfalls ohne Torerfolg.
FCB ohne Kahn und Toni
Im letzten Bundesligaspiel des Jahres baute Ottmar Hitzfeld seine Mannschaft im Vergleich zum 0:0 gegen Duisburg eine Woche zuvor um. Für den suspendierten Oliver Kahn stand Michael Rensing zwischen den Pfosten, Bastian Schweinsteiger ersetzte José Ernesto Sosa und Lukas Podolski rückte für den verletzten Luca Toni (Oberschenkelverhärtung) zum zweiten Mal in der laufenden Bundesligasaison in die Startformation. Wegen Tonis Ausfall änderte Hitzfeld auch seine taktische Formation von einem 4-4-2 zu einem 4-2-3-1 mit einer offensiven Dreierkette hinter der einzigen Spitze Miroslav Klose.
Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt waren die Bayern von Beginn an hellwach. Die Münchner agierten druckvoll und störten die Hausherren früh. Die Partie spielte sich so fast ausschließlich in der Hälfte der Hertha statt - und Chancen ließen nicht lange auf sich warten.
Rensing fast beschäftigungslos
Podolskis Schuss (6.) vom rechten Strafraumeck war ein erstes Ausrufezeichen der Bayern, vier Minuten später hatte Klose das 1:0 auf dem Fuß. Nach Hereingabe von Ribéry kam der Nationalstürmer aus sieben Metern zum Schuss - der Ball ging am Tor vorbei (10.). Kurz darauf fand auch ein Kopfball von Daniel van Buyten nicht den Weg ins Tor (16.).
Von den Berlinern war bis dahin so gut wie nichts zu sehen. In der 20. Minute berührte Rensing zum ersten Mal den Ball - nach einem Schiedsrichterball, den die Hertha zum FCB-Keeper zurückpasste. Kurz darauf herrschte dann aber Alarmstufe eins im Bayern-Strafraum. Gilberto war auf halbrechts durchgebrochen und stürmte auf Rensing zu, beim viel zu ungenauen Schuss des Berliners musste der Kahn-Ersatz aber nicht eingreifen (21.).
Massive Verteidigung
Auch auf der Gegenseite wurde es bis zur Halbzeit aber nur noch selten gefährlich. Zu viele Ungenauigkeiten schlichen sich ins Spiel des FC Bayern ein, immer wieder drängten die Münchner zudem ins Zentrum, wo die Hertha massiv verteidigte. Nur Podolski konnte sich bis zur Pause noch in Szene setzen: erst mit einem 30-Meter-Schuss, der zur sicheren Beute für Berlins Torwart Jaroslav Drobny wurde (27.), dann mit einem Flachschuss aus elf Metern, der am Tor vorbeiging (38.). So blieb es nach 45 Minuten beim 0:0.
Ohne personelle Veränderungen kamen beide Teams aus den Kabinen, die Hertha agierte nun aber wie verwandelt. Plötzlich machten die Berliner das Spiel und beschäftigten die Bayern mehr und mehr in die Defensive. Gilberto prüfte als Erster Rensing im FCB-Tor. Der Bayern-Keeper konnte den 20-Meter-Schuss des Brasilianers nur abklatschen und Martin Demichelis rettete vor dem einschussbereiten Marko Pantelic (46.).
Rensing und Drobny unüberwindbar
Letzterer hatte auch die nächste Möglichkeit der Gastgeber, traf aus 30 Metern aber nicht ins, sondern auf das Tor (58.). Eine Minute später parierte Rensing einen 17-Meter-Knaller von Pal Dardai prächtig (59.). Und die Bayern? Vom durchdachten Spiel des Rekordmeisters in der ersten Hälfte der ersten Halbzeit war kaum mehr etwas zu sehen. Mit Kampf fanden die Münchner aber den Weg zurück ins Spiel und hatten in der 67. Minute eine gute Gelegenheit. Podolski zielte mit seinem schwächeren rechten Fuß aus 15 Metern aber über das Tor.
Dann meldete sich Klose zurück. Im Strafraum setzte sich der FCB-Stürmer durch und kam aus zwölf Metern zum Schuss - Drobny parierte glänzend (75.). Die Bayern dominierten nun wieder die Partie, konnten die Defensive der Hertha aber nicht mehr entscheidend aushebeln. In der 90. Minute schoss Klose noch einmal über das Tor, dann war die Partie zu Ende. Den Bayern reichte der Punkt zur Herbstmeisterschaft.
Hertha BSC Berlin - FC Bayern 0:0
Hertha BSC Berlin:Drobny - Friedrich, von Bergen, Simunic, Fathi - Mineiro, Dardai (89. Chahed) - Lustenberger (72. Piszczek), Grahn, Gilberto - Pantelic
FC Bayern:Rensing - Lell, Van Buyten, Demichelis, Lahm - Zé Roberto, Van Bommel - Schweinsteiger, Ribéry, Podolski (82. Schlaudraff) - Klose
Ersatz:Dreher, Hummels, Ottl, Sosa, Kroos
Schiedsrichter: Dr. Markus Merk (Otterbach)
Zuschauer: 74.220 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Dardai / Schweinsteiger
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bavarian
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Vierfacher Toni!
Bayern mit 6:0-Torgala zum Gruppensieg

19.12.2007
Der FC Bayern tanzt weiter auf drei Hochzeiten. Mit einer glänzenden Vorstellung gewann der Bundesliga-Herbstmeister das Gruppenfinale im UEFA-Cup gegen Aris Thessaloniki mit 6:0 (2:0) und zieht damit als Gruppensieger in die K.o.-Runde ein. Dort bekommen es die Münchner nun mit einem Dritten aus den anderen Gruppen zu tun. Die Auslosung findet am kommenden Freitag statt.
Vor 64.000 Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften Allianz Arena war Weltmeister Luca Toni der Mann des Abends. Der Italiener erzielte gegen die Griechen allein vier Treffer, jeweils zwei pro Halbzeit (25., 38., 64., 66.). Vier Tore in einem Europapokalspiel für den FC Bayern waren zuletzt Jürgen Klinsmann in der Saison 95/96 beim 4:1 gegen Benfica Lissabon gelungen. Im selben Jahr wurden die Bayern auch UEFA-Pokalsieger. Den Treffer zum 5:0 steuerte Christian Lell mit seinem ersten Treffer für den Rekordmeister bei (78.). Phlipp Lahm mit seinem ersten Saisontor machte das halbe Dutzend voll (81.).
Bayern wie erwartet
Hitzfeld schickte gegen den dreimaligen griechischen Meister die allgemein erwartete Elf ins Rennen. Der in der Bundesliga gesperrte Lucio übernahm seine angestammte Position in der Innenverteidigung, Daniel van Buyten musste für den Brasilianer weichen. Der wieder genese Luca Toni stürmte für Lukas Podolski an der Seite von Miroslav Klose. Und auch Oliver Kahn kehrte nach seiner vereinsinternen Sperre in Berlin wieder in das Tor des Rekordmeisters zurück.
Im „Gefrierschrank“ Allianz Arena begannen die Bayern schwungvoll und hatten schon nach 63 Sekunden die erste Möglichkeit durch Philipp Lahm, dessen 16-Meter-Schuss Aris-Schlussmann Konstantinos Chalkias zur Ecke abwehren konnte. Die führte zu einer guten Gelegenheit für Lucio, der im Strafraum der Griechen knapp verzog (2.). Die beste Chance der Anfangsphase hatte aber Klose (4.), der frei vor Chalkias vergab.
Kahn verhindert Rückstand
Dass Thessaloniki nicht nach München gekommen war, um ein Remis zu ermauern, zeigte sich schon an einer recht offensiv ausgerichteten Aufstellung mit zwei echten Spitzen und dahinter dem Serben Vladimir Ivic. Der hätte seine Mannschaft in 12. Minute in Führung bringen können, als er nach schönem Zuspiel von Aurelio aus sechs Metern frei zum Abschluss kam. FCB-Kapitän Kahn reagierte aber per Fußabwehr glänzend.
Die Großchance der Griechen zeigte bei den Bayern Wirkung. Der Spielfluss der Anfangsphase war erst mal dahin. Aris konnte die Partie nun offen gestalten. Bis zur 25. Minute. Dann setzte sich der gut aufgelegte Franck Ribéry auf links durch und passte scharf nach innen. Der bis dahin sichere Chalkias ließ den Ball genau vor die Füße von Toni fallen, der aus kurzer Entfernung mühelos zum 1:0 einschob.
Toni schreibt Geschichte
Ähnlich die Situation beim zweiten Treffer von Toni. Nach einer Flanke von Ribéry ließ Chalkias erneut den Ball fallen und wieder stand Toni goldrichtig - das 2:0 in der 38. Minute. Für den Italiener war es bereits der vierte Treffer im laufenden Wettbewerb. Kurz zuvor war Ribéry mit einem Freistoßschlenzer aus 18 Metern noch haarscharf gescheitert (32.). Der Franzose war es auch, der den Schlusspunkt in der ersten Hälfte setzte. Seinen Flachschuss aus 20 Metern konnte Chalkias diesmal sicher parieren.
Die zweite Halbzeit wurde dann zum großen Schaulaufen des Rekordmeisters. Zunächst sorgte Toni mit seinen Treffern drei und vier für die endgültige Entscheidung (64., 66.). Beide Male profitierte er nach Vorarbeit von Ribéry wieder davon, dass Chalkias ihm den Ball genau vor die Füße fallen ließ. In der Schlussphase trafen dann auch noch Lell (78.) und Lahm (81.) zum höchsten Saisonsieg des FCB. Fußballherz, was willst du mehr!
FC Bayern - Aris Thessaloniki 6:0 (2:0)
FC Bayern:
Kahn - Lell (79. Sagnol), Lucio, Demichelis, Lahm - Schweinsteiger, Van Bommel (62. Ottl), Zé Roberto, Ribéry - Klose (62. Podolski), Toni
Ersatz: Rensing, Van Buyten, Sosa, Schlaudraff
Aris Thessaloniki:
Chalkias - Vangeli, Papadopoulos, Ronaldo, Marco Aurelio - Nemplegeras, Ivic (46. Javito), Garcia (86. Karambelas), Prittas - Koke (71. Diogo), Felipe
Schiedsrichter: Alon Yefet (Israel)
Zuschauer: 64.000
Tore: 1:0 Toni (25.), 2:0 Toni (38.), 3:0 Toni (64.), 4:0 Toni (66.), 5:0 Lell (78.), 6:0 Lahm (81.)
Gelbe Karten: Van Bommel, Ribéry / Vangeli, Nebegleras, Papadopoulos
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Bayern mit 6:0-Torgala zum Gruppensieg

19.12.2007
Der FC Bayern tanzt weiter auf drei Hochzeiten. Mit einer glänzenden Vorstellung gewann der Bundesliga-Herbstmeister das Gruppenfinale im UEFA-Cup gegen Aris Thessaloniki mit 6:0 (2:0) und zieht damit als Gruppensieger in die K.o.-Runde ein. Dort bekommen es die Münchner nun mit einem Dritten aus den anderen Gruppen zu tun. Die Auslosung findet am kommenden Freitag statt.
Vor 64.000 Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften Allianz Arena war Weltmeister Luca Toni der Mann des Abends. Der Italiener erzielte gegen die Griechen allein vier Treffer, jeweils zwei pro Halbzeit (25., 38., 64., 66.). Vier Tore in einem Europapokalspiel für den FC Bayern waren zuletzt Jürgen Klinsmann in der Saison 95/96 beim 4:1 gegen Benfica Lissabon gelungen. Im selben Jahr wurden die Bayern auch UEFA-Pokalsieger. Den Treffer zum 5:0 steuerte Christian Lell mit seinem ersten Treffer für den Rekordmeister bei (78.). Phlipp Lahm mit seinem ersten Saisontor machte das halbe Dutzend voll (81.).
Bayern wie erwartet
Hitzfeld schickte gegen den dreimaligen griechischen Meister die allgemein erwartete Elf ins Rennen. Der in der Bundesliga gesperrte Lucio übernahm seine angestammte Position in der Innenverteidigung, Daniel van Buyten musste für den Brasilianer weichen. Der wieder genese Luca Toni stürmte für Lukas Podolski an der Seite von Miroslav Klose. Und auch Oliver Kahn kehrte nach seiner vereinsinternen Sperre in Berlin wieder in das Tor des Rekordmeisters zurück.
Im „Gefrierschrank“ Allianz Arena begannen die Bayern schwungvoll und hatten schon nach 63 Sekunden die erste Möglichkeit durch Philipp Lahm, dessen 16-Meter-Schuss Aris-Schlussmann Konstantinos Chalkias zur Ecke abwehren konnte. Die führte zu einer guten Gelegenheit für Lucio, der im Strafraum der Griechen knapp verzog (2.). Die beste Chance der Anfangsphase hatte aber Klose (4.), der frei vor Chalkias vergab.
Kahn verhindert Rückstand
Dass Thessaloniki nicht nach München gekommen war, um ein Remis zu ermauern, zeigte sich schon an einer recht offensiv ausgerichteten Aufstellung mit zwei echten Spitzen und dahinter dem Serben Vladimir Ivic. Der hätte seine Mannschaft in 12. Minute in Führung bringen können, als er nach schönem Zuspiel von Aurelio aus sechs Metern frei zum Abschluss kam. FCB-Kapitän Kahn reagierte aber per Fußabwehr glänzend.
Die Großchance der Griechen zeigte bei den Bayern Wirkung. Der Spielfluss der Anfangsphase war erst mal dahin. Aris konnte die Partie nun offen gestalten. Bis zur 25. Minute. Dann setzte sich der gut aufgelegte Franck Ribéry auf links durch und passte scharf nach innen. Der bis dahin sichere Chalkias ließ den Ball genau vor die Füße von Toni fallen, der aus kurzer Entfernung mühelos zum 1:0 einschob.
Toni schreibt Geschichte
Ähnlich die Situation beim zweiten Treffer von Toni. Nach einer Flanke von Ribéry ließ Chalkias erneut den Ball fallen und wieder stand Toni goldrichtig - das 2:0 in der 38. Minute. Für den Italiener war es bereits der vierte Treffer im laufenden Wettbewerb. Kurz zuvor war Ribéry mit einem Freistoßschlenzer aus 18 Metern noch haarscharf gescheitert (32.). Der Franzose war es auch, der den Schlusspunkt in der ersten Hälfte setzte. Seinen Flachschuss aus 20 Metern konnte Chalkias diesmal sicher parieren.
Die zweite Halbzeit wurde dann zum großen Schaulaufen des Rekordmeisters. Zunächst sorgte Toni mit seinen Treffern drei und vier für die endgültige Entscheidung (64., 66.). Beide Male profitierte er nach Vorarbeit von Ribéry wieder davon, dass Chalkias ihm den Ball genau vor die Füße fallen ließ. In der Schlussphase trafen dann auch noch Lell (78.) und Lahm (81.) zum höchsten Saisonsieg des FCB. Fußballherz, was willst du mehr!
FC Bayern - Aris Thessaloniki 6:0 (2:0)
FC Bayern:
Kahn - Lell (79. Sagnol), Lucio, Demichelis, Lahm - Schweinsteiger, Van Bommel (62. Ottl), Zé Roberto, Ribéry - Klose (62. Podolski), Toni
Ersatz: Rensing, Van Buyten, Sosa, Schlaudraff
Aris Thessaloniki:
Chalkias - Vangeli, Papadopoulos, Ronaldo, Marco Aurelio - Nemplegeras, Ivic (46. Javito), Garcia (86. Karambelas), Prittas - Koke (71. Diogo), Felipe
Schiedsrichter: Alon Yefet (Israel)
Zuschauer: 64.000
Tore: 1:0 Toni (25.), 2:0 Toni (38.), 3:0 Toni (64.), 4:0 Toni (66.), 5:0 Lell (78.), 6:0 Lahm (81.)
Gelbe Karten: Van Bommel, Ribéry / Vangeli, Nebegleras, Papadopoulos
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