FC Bayern News
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Der junge ging mit mir in eine Schule. Ich hab mit ihm auf zahlreichen Schulturnieren gespielt.
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bavarian
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Siegesserie gerissen
Bayern erkämpfen Remis in Dortmund
28.10.2007
Der FC Bayern hat die große Chance verpasst, den Vorsprung an der Tabellenspitze weiter auszubauen. Am 11. Spieltag kam die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld bei Borussia Dortmund nicht über ein torloses Remis hinaus und blieb damit erstmals in dieser Saison ohne Torerfolg. Im zeitgleichen Spiel konnte der Hamburger SV durch einen 1:0-Erfolg in Duisburg den Rückstand auf nur noch vier Zähler verkürzen.
80.708 Zuschauer im ausverkauften Dortmund Westfalenstadion sahen eine kampfbetonte Partie, in der beide Teams ihre Chancen zum Sieg hatten. Die Bayern hatten im ersten Abschnitt gleich zwei Mal Pech mit Lattenschüssen, in Hälfte zwei stand dem BVB einmal nur Aluminium im Weg.
Sosa erstmals von Beginn an
Weiterhin ohne Franck Ribery, aber wieder mit Luca Toni und Martin Demichelis konnten die Bayern bei der Borussia antreten. Beide fehlten am Donnerstag in Belgrad krankheitsbedingt. Gegenüber dem 3:2 in der serbischen Hauptstadt nahm Hitzfeld eine weitere Änderung vor. José Sosa kam im Westfalenstadion nach längerer Verletzungspause zu seinem ersten Pflichtspiel für den FCB von Beginn an. Dafür mussten Halili Altintop, Lukas Podolski und Philipp Lahm zunächst auf der Bank Platz nehmen.
In einer kampfbetonten ersten Hälfte schenkten sich beide Seiten von Anpfiff weg nichts. Verbissen geführte Zweikämpfe prägten das Bild, spielerische Highlights oder gefährliche Torraumszenen waren bis zur Pause eher Mangelware. Der BVB brachte im gesamten ersten Abschnitt nur zwei Torschüsse zustande. In der vier Minuten scheiterte Mladen Petric mit einem 18-Meter-Schuss an FCB-Schlussmann Michael Rensing, nach 17 Minuten verfehlte er das Ziel deutlich.
Bayerns doppelter Lattentreffer
Die Bayern hatten ihren ersten Torschuss durch Luca Toni, der in der zehnten Minute mit dem Rücken zum Tor den Ball mit der Brust annahm, sein Drehschuss ging dann aber deutlich drüber. Zehn Minuten später versuchte es Bastian Schweinsteiger aus halblinks mit einem Freistoß aufs kurze Ecke, aber Roman Weidenfeller war rechtzeitig zur Stelle.
Gegen Ende der ersten Hälfte gelang es den Bayern dann immer besser, die Kontrolle über das Spiel zu gewinnen und die Dortmunder mehr am eigenen Strafraum zu beschäftigen. Doppelpech hatten die Münchner in der 36. Minute, als zunächst Martin Demichelis mit einem 30-Meter-Kracher an der Querlatte scheiterte und dann Miroslav Klose den Nachschuss ebenfalls an das Dortmunder Torgehäuse nagelte.
Klose und Toni vergeben Führung
Zwei Minuten später dann eine umstrittene Szene. Miroslav Klose kam im Laufduell mit Dortmunds letztem Mann Philipp Degen zu Fall, Schiedsrichter Dr. Markus Merk ließ aber weiterspielen. „Ohne Frage hätte man da Rot geben können und Freistoß für Bayern München“, kommentierte FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der Halbzeitpause die Aktion des Schweizers am deutschen Nationalstürmer.
Die Bayern nahmen den Schwung der Schlussphase der ersten Hälfte mit in den zweiten Abschnitt und hatten gleich zwei, drei richtig gute Gelegenheiten, das 1:0 zu erzielen. Zunächst lief Klose bedrängt von zwei Leuten auf Weidenfeller zu, scheiterte aber am glänzend reagierenden Dortmunder Keeper (48.). Zwei Minuten später vergab Schweinsteiger aus aussichtsreicher Position. In der 56. Minute war es dann Luca Toni, der aus abseitsverdächtiger Position Weidenfeller nicht bezwingen konnte.
Auch Kringe trifft nur den Pfosten
Bis dahin war von den Dortmundern in der Offensive nichts zu sehen. Doch nachdem Petric in der 57. Minute freistehend aus 13 Metern vergab, hatten sie in der Folgezeit gleich noch mehrfach die Chance, in Führung zu gehen. In der 62. Minute vergab Jakub Blaszczykowski (62.) aus spitzem Winkel, dann scheiterte Delron Buckley aus ähnlicher Position an Rensing, den Abpraller setzte Florian Kringe an den Pfosten (64.). Und dann ließ Nelson Valdez eine erstklassige Gelegenheit verstreichen, als er aus 12 Metern frei zum Abschluss kam (67.).
Hitzfeld reagierte und brachte zunächst Altintop für Sosa (66.) und kurz darauf auch Lukas Podolski für Toni (70.). Für einen entscheidenden Schlussspurt reichten den Bayern nach der „Schlacht“ von Belgrad aber nicht mehr die Kräfte. In der 87. Minute gab es trotzdem noch mal eine heiße Szene im Fünfmeterraum des BVB, als nach einem Querpass von Lucio mehrere Spieler den Ball knapp verpassten, unter anderem auch Klose. So blieb es am Ende beim leistungsgerechten Remis.
Borussia Dortmund - FC Bayern 0:0
Borussia Dortmund:
Weidenfeller - Degen, Brzenska, Kovac, Dede - Blaszczykowski (83. Klimovicz), Kringe, Tinga, Buckley - Valdez (79. Federico), Petric
FC Bayern:
Rensing - Lell, Lucio, Demichelis, Jansen - Sosa (66. Altintop), Van Bommel (87. Ottl), Zé Roberto, Schweinsteiger - Klose, Toni (70. Podolski)
Ersatz: Dreher, Ottl, Lahm, Schlaudraff, Kroos
Schiedsrichter: Dr. Markus Merk (Kaiserslautern)
Zuschauer: 80.708 Zuschauer (ausverkauft)
Gelbe Karten: Tinga, Valdez, Klimowicz / Schweinsteiger
Quelle
Bayern erkämpfen Remis in Dortmund
28.10.2007
Der FC Bayern hat die große Chance verpasst, den Vorsprung an der Tabellenspitze weiter auszubauen. Am 11. Spieltag kam die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld bei Borussia Dortmund nicht über ein torloses Remis hinaus und blieb damit erstmals in dieser Saison ohne Torerfolg. Im zeitgleichen Spiel konnte der Hamburger SV durch einen 1:0-Erfolg in Duisburg den Rückstand auf nur noch vier Zähler verkürzen.
80.708 Zuschauer im ausverkauften Dortmund Westfalenstadion sahen eine kampfbetonte Partie, in der beide Teams ihre Chancen zum Sieg hatten. Die Bayern hatten im ersten Abschnitt gleich zwei Mal Pech mit Lattenschüssen, in Hälfte zwei stand dem BVB einmal nur Aluminium im Weg.
Sosa erstmals von Beginn an
Weiterhin ohne Franck Ribery, aber wieder mit Luca Toni und Martin Demichelis konnten die Bayern bei der Borussia antreten. Beide fehlten am Donnerstag in Belgrad krankheitsbedingt. Gegenüber dem 3:2 in der serbischen Hauptstadt nahm Hitzfeld eine weitere Änderung vor. José Sosa kam im Westfalenstadion nach längerer Verletzungspause zu seinem ersten Pflichtspiel für den FCB von Beginn an. Dafür mussten Halili Altintop, Lukas Podolski und Philipp Lahm zunächst auf der Bank Platz nehmen.
In einer kampfbetonten ersten Hälfte schenkten sich beide Seiten von Anpfiff weg nichts. Verbissen geführte Zweikämpfe prägten das Bild, spielerische Highlights oder gefährliche Torraumszenen waren bis zur Pause eher Mangelware. Der BVB brachte im gesamten ersten Abschnitt nur zwei Torschüsse zustande. In der vier Minuten scheiterte Mladen Petric mit einem 18-Meter-Schuss an FCB-Schlussmann Michael Rensing, nach 17 Minuten verfehlte er das Ziel deutlich.
Bayerns doppelter Lattentreffer
Die Bayern hatten ihren ersten Torschuss durch Luca Toni, der in der zehnten Minute mit dem Rücken zum Tor den Ball mit der Brust annahm, sein Drehschuss ging dann aber deutlich drüber. Zehn Minuten später versuchte es Bastian Schweinsteiger aus halblinks mit einem Freistoß aufs kurze Ecke, aber Roman Weidenfeller war rechtzeitig zur Stelle.
Gegen Ende der ersten Hälfte gelang es den Bayern dann immer besser, die Kontrolle über das Spiel zu gewinnen und die Dortmunder mehr am eigenen Strafraum zu beschäftigen. Doppelpech hatten die Münchner in der 36. Minute, als zunächst Martin Demichelis mit einem 30-Meter-Kracher an der Querlatte scheiterte und dann Miroslav Klose den Nachschuss ebenfalls an das Dortmunder Torgehäuse nagelte.
Klose und Toni vergeben Führung
Zwei Minuten später dann eine umstrittene Szene. Miroslav Klose kam im Laufduell mit Dortmunds letztem Mann Philipp Degen zu Fall, Schiedsrichter Dr. Markus Merk ließ aber weiterspielen. „Ohne Frage hätte man da Rot geben können und Freistoß für Bayern München“, kommentierte FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der Halbzeitpause die Aktion des Schweizers am deutschen Nationalstürmer.
Die Bayern nahmen den Schwung der Schlussphase der ersten Hälfte mit in den zweiten Abschnitt und hatten gleich zwei, drei richtig gute Gelegenheiten, das 1:0 zu erzielen. Zunächst lief Klose bedrängt von zwei Leuten auf Weidenfeller zu, scheiterte aber am glänzend reagierenden Dortmunder Keeper (48.). Zwei Minuten später vergab Schweinsteiger aus aussichtsreicher Position. In der 56. Minute war es dann Luca Toni, der aus abseitsverdächtiger Position Weidenfeller nicht bezwingen konnte.
Auch Kringe trifft nur den Pfosten
Bis dahin war von den Dortmundern in der Offensive nichts zu sehen. Doch nachdem Petric in der 57. Minute freistehend aus 13 Metern vergab, hatten sie in der Folgezeit gleich noch mehrfach die Chance, in Führung zu gehen. In der 62. Minute vergab Jakub Blaszczykowski (62.) aus spitzem Winkel, dann scheiterte Delron Buckley aus ähnlicher Position an Rensing, den Abpraller setzte Florian Kringe an den Pfosten (64.). Und dann ließ Nelson Valdez eine erstklassige Gelegenheit verstreichen, als er aus 12 Metern frei zum Abschluss kam (67.).
Hitzfeld reagierte und brachte zunächst Altintop für Sosa (66.) und kurz darauf auch Lukas Podolski für Toni (70.). Für einen entscheidenden Schlussspurt reichten den Bayern nach der „Schlacht“ von Belgrad aber nicht mehr die Kräfte. In der 87. Minute gab es trotzdem noch mal eine heiße Szene im Fünfmeterraum des BVB, als nach einem Querpass von Lucio mehrere Spieler den Ball knapp verpassten, unter anderem auch Klose. So blieb es am Ende beim leistungsgerechten Remis.
Borussia Dortmund - FC Bayern 0:0
Borussia Dortmund:
Weidenfeller - Degen, Brzenska, Kovac, Dede - Blaszczykowski (83. Klimovicz), Kringe, Tinga, Buckley - Valdez (79. Federico), Petric
FC Bayern:
Rensing - Lell, Lucio, Demichelis, Jansen - Sosa (66. Altintop), Van Bommel (87. Ottl), Zé Roberto, Schweinsteiger - Klose, Toni (70. Podolski)
Ersatz: Dreher, Ottl, Lahm, Schlaudraff, Kroos
Schiedsrichter: Dr. Markus Merk (Kaiserslautern)
Zuschauer: 80.708 Zuschauer (ausverkauft)
Gelbe Karten: Tinga, Valdez, Klimowicz / Schweinsteiger
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bavarian
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BVB - FCB
Die Stimmen zum Unentschieden
28.10.2007
Alles gegeben, gute Chancen vergeben, aber auch Glück gehabt, kein Tor kassiert zu haben - nach dem 0:0 bei Borussia Dortmund war Ottmar Hitzfeld „zufrieden. Ein Punkt in Dortmund ist nie schlecht, zumal wir heute sehr müde waren“, erinnerte der FCB-Cheftrainer daran, dass seine Mannschaft erst drei Tage zuvor bei Roter Stern Belgrad einen großen Kampf geliefert hatte. „Ich muss meinen Spielern ein Kompliment machen“, sagte Hitzfeld.
Die Stimmen zum Spiel:
Ottmar Hitzfeld:
Die Stimmen zum Unentschieden
28.10.2007
Alles gegeben, gute Chancen vergeben, aber auch Glück gehabt, kein Tor kassiert zu haben - nach dem 0:0 bei Borussia Dortmund war Ottmar Hitzfeld „zufrieden. Ein Punkt in Dortmund ist nie schlecht, zumal wir heute sehr müde waren“, erinnerte der FCB-Cheftrainer daran, dass seine Mannschaft erst drei Tage zuvor bei Roter Stern Belgrad einen großen Kampf geliefert hatte. „Ich muss meinen Spielern ein Kompliment machen“, sagte Hitzfeld.
Die Stimmen zum Spiel:
Ottmar Hitzfeld:
Miroslav Klose:„Ein Punkt in Dortmund ist nie schlecht, zumal wir heute sehr müde waren. Das Spiel in Belgrad hat unheimlich viel Kraft gekostet, deswegen konnten wir nur 70 Prozent unseres Leistungsvermögens bringen, da kommt man natürlich unter Druck. Deswegen sind wir mit dem Punkt zufrieden. Ich muss meinen Spielern ein Kompliment machen. Ich habe große Achtung vor ihnen, dass sie in Belgrad auf die Zähne gebissen haben und heute Dortmund Paroli geboten haben. In der ersten Halbzeit hätten wir in Führung gehen müssen, spätestens zu Beginn der zweiten Halbzeit. Am Schluss können wir aber auch sehr zufrieden sein, dass auch Dortmund zwei, drei Chancen nicht verwerten konnte.“
Thomas Doll (BVB-Trainer):„In Dortmund muss man erst einmal zu Null spielen. Es gibt Spiele, da muss man mit einem Punkt zufrieden sein.“
Quelle„Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir gewinnen müssen. Wir hatten Riesentorchancen - das ärgert mich ein bisschen. Im entscheidenden Moment hat das Quäntchen Konzentration gefehlt. Auf dieser Leistung können wir aufbauen.“
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bavarian
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FCB spürt steife Brise aus dem Norden
05.11.2007
Die Tabellenkurve des FC Bayern über die bisherigen Saisonplatzierungen hat diesen Namen eigentlich nicht verdient. Vom ersten Spieltag an thronte der Rekordmeister auf Platz eins, wodurch sich in der optischen Darstellung ein vertikaler Strich ergibt. Schon drei Mal gelang den Münchnern in der Bundesliga ein „Durchmarsch“ (immer auf Platz 1), zuletzt in der Saison 84/85.
Und auch in dieser Saison deutete zunächst einiges auf einen Start-Ziel-Sieg der Bayern hin. Nach dem zehnten Spieltag und dem 2:1-Sieg beim VfL Bochum hatte die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld jeweils sechs Punkte Vorsprung auf Werder Bremen und den Hamburger SV. Zwei Spieltage und zwei torlose Unentschieden später ist dieser komfortable Vorsprung auf zwei Zähler auf den HSV geschmolzen. Und auch in Bremen hat man mit vier Punkten Rückstand eine Lauerstellung eingenommen.
Werder hatte Meisterschaft nie abgeschrieben
„Wir haben immer noch einigen Rückstand auf die anderen Teams, aber wir haben nie gesagt, dass wir die Meisterschaft abgeschrieben haben“, sagte Werder-Kapitän Frank Baumann nach dem 1:0 am Samstag gegen Hansa Rostock. Die Bremer sind seit sieben Spielen ungeschlagen. „Wir haben nie zu denen gehört, die in den Bayern schon den kommenden Meister sehen“, gab sich auch Sportdirektor Klaus Allofs in der Öffentlichkeit hanseatisch zurückhaltend. Was bei Werder derzeit in der Kabine gesagt wird, dürfte indes forscherer Natur sein.
Ähnlich wird die Situation beim anderen „Nordlicht“ eingeschätzt. Der mittlerweile in elf Pflichtspielen unbesiegte HSV, der sich im Kalenderjahr 2007 als beste Bundesliga-Mannschaft etabliert hat, ist nach dem 2:1-Heimsieg gegen Hertha BSC dem Tabellenführer bedrohlich nahe gekommen. Doch den Bayern so richtig den Kampf ansagen wollte Trainer Huub Stevens nicht: „Dass unsere Fans jetzt bereits von mehr träumen, ist schön. Mich allerdings interessiert der aktuelle Tabellenstand nicht so sehr, nur, dass wir dieses Spiel gewonnen haben.“
Der HSV will noch nicht träumen
„Zum Träumen ist es noch zu früh“, meinte auch Guy Demel. Spielmacher Raphael van der Vaart überkamen hingegen angenehme Gefühle beim Blick auf die Tabelle. „Ich hoffe, dass wir jetzt lange so eng dranbleiben. Denn man weiß nie, was passiert“, sagte der Niederländer und betonte: „Der Druck liegt schließlich bei Bayern. Die müssen Meister werden.“
Beim FCB geht man derweil noch entspannt mit der neuen Tabellensituation um. „Recht ist uns das nicht, aber nervös macht uns das auch nicht“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, „Wir spüren nicht den Atem der Verfolger, sondern schauen nur auf uns selber“, hielt Mark van Bommel entgegen. Und auch Hamit Altintop versprühte weiter Optimismus. „Die anderen haben einen Lauf. Bei uns ist heute mal nur ein 0:0. Wenn wir mal ins Rollen kommen, dann sieht die Welt wieder ganz anders aus.“
Kahn überzeugt vom Titelgewinn
Auch Ottmar Hitzfeld reagierte am Sonntag gelassen. „Natürlich fühlen wir uns gejagt. Wir sind Spitzenreiter und der wird immer von allen gejagt. Aber dieser Belastung halten wir stand.“ Der „General“ konnte der neuen Spannung im Meisterschaftskampf sogar etwas Positives abgewinnen: „Es ist zum jetzigen Zeitpunkt der Saison gefährlich, wenn man ständig sechs, sieben Punkte Vorsprung hat. Dann schleicht sich schon mal Schlendrian ein, so aber bleibt die Spannung bei uns hoch.“
Höchstspannung verspricht auf jeden Fall schon der nächste Spieltag. Die Bayern müssen beim Deutschen Meister VfB Stuttgart antreten, der nach zwischenzeitlicher Krise zuletzt drei Pflichtspielsiege in Folge einfahren konnte. Der HSV gastiert beim FC Schalke 04 und Bremen empfängt die extrem auswärtsstarken Karlsruher, die in sechs Spielen auf Gegners Platz bereits 13 Punkte eingefahren haben. FCB-Kapitän Oliver Kahn ist jedenfalls im „kicker“ überzeugt. „Unsere Qualität und Klasse werden sich über 34 Spieltage durchsetzen. Ich bin mir sicher, dass wir Meister werden.“
Quelle
05.11.2007
Die Tabellenkurve des FC Bayern über die bisherigen Saisonplatzierungen hat diesen Namen eigentlich nicht verdient. Vom ersten Spieltag an thronte der Rekordmeister auf Platz eins, wodurch sich in der optischen Darstellung ein vertikaler Strich ergibt. Schon drei Mal gelang den Münchnern in der Bundesliga ein „Durchmarsch“ (immer auf Platz 1), zuletzt in der Saison 84/85.
Und auch in dieser Saison deutete zunächst einiges auf einen Start-Ziel-Sieg der Bayern hin. Nach dem zehnten Spieltag und dem 2:1-Sieg beim VfL Bochum hatte die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld jeweils sechs Punkte Vorsprung auf Werder Bremen und den Hamburger SV. Zwei Spieltage und zwei torlose Unentschieden später ist dieser komfortable Vorsprung auf zwei Zähler auf den HSV geschmolzen. Und auch in Bremen hat man mit vier Punkten Rückstand eine Lauerstellung eingenommen.
Werder hatte Meisterschaft nie abgeschrieben
„Wir haben immer noch einigen Rückstand auf die anderen Teams, aber wir haben nie gesagt, dass wir die Meisterschaft abgeschrieben haben“, sagte Werder-Kapitän Frank Baumann nach dem 1:0 am Samstag gegen Hansa Rostock. Die Bremer sind seit sieben Spielen ungeschlagen. „Wir haben nie zu denen gehört, die in den Bayern schon den kommenden Meister sehen“, gab sich auch Sportdirektor Klaus Allofs in der Öffentlichkeit hanseatisch zurückhaltend. Was bei Werder derzeit in der Kabine gesagt wird, dürfte indes forscherer Natur sein.
Ähnlich wird die Situation beim anderen „Nordlicht“ eingeschätzt. Der mittlerweile in elf Pflichtspielen unbesiegte HSV, der sich im Kalenderjahr 2007 als beste Bundesliga-Mannschaft etabliert hat, ist nach dem 2:1-Heimsieg gegen Hertha BSC dem Tabellenführer bedrohlich nahe gekommen. Doch den Bayern so richtig den Kampf ansagen wollte Trainer Huub Stevens nicht: „Dass unsere Fans jetzt bereits von mehr träumen, ist schön. Mich allerdings interessiert der aktuelle Tabellenstand nicht so sehr, nur, dass wir dieses Spiel gewonnen haben.“
Der HSV will noch nicht träumen
„Zum Träumen ist es noch zu früh“, meinte auch Guy Demel. Spielmacher Raphael van der Vaart überkamen hingegen angenehme Gefühle beim Blick auf die Tabelle. „Ich hoffe, dass wir jetzt lange so eng dranbleiben. Denn man weiß nie, was passiert“, sagte der Niederländer und betonte: „Der Druck liegt schließlich bei Bayern. Die müssen Meister werden.“
Beim FCB geht man derweil noch entspannt mit der neuen Tabellensituation um. „Recht ist uns das nicht, aber nervös macht uns das auch nicht“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, „Wir spüren nicht den Atem der Verfolger, sondern schauen nur auf uns selber“, hielt Mark van Bommel entgegen. Und auch Hamit Altintop versprühte weiter Optimismus. „Die anderen haben einen Lauf. Bei uns ist heute mal nur ein 0:0. Wenn wir mal ins Rollen kommen, dann sieht die Welt wieder ganz anders aus.“
Kahn überzeugt vom Titelgewinn
Auch Ottmar Hitzfeld reagierte am Sonntag gelassen. „Natürlich fühlen wir uns gejagt. Wir sind Spitzenreiter und der wird immer von allen gejagt. Aber dieser Belastung halten wir stand.“ Der „General“ konnte der neuen Spannung im Meisterschaftskampf sogar etwas Positives abgewinnen: „Es ist zum jetzigen Zeitpunkt der Saison gefährlich, wenn man ständig sechs, sieben Punkte Vorsprung hat. Dann schleicht sich schon mal Schlendrian ein, so aber bleibt die Spannung bei uns hoch.“
Höchstspannung verspricht auf jeden Fall schon der nächste Spieltag. Die Bayern müssen beim Deutschen Meister VfB Stuttgart antreten, der nach zwischenzeitlicher Krise zuletzt drei Pflichtspielsiege in Folge einfahren konnte. Der HSV gastiert beim FC Schalke 04 und Bremen empfängt die extrem auswärtsstarken Karlsruher, die in sechs Spielen auf Gegners Platz bereits 13 Punkte eingefahren haben. FCB-Kapitän Oliver Kahn ist jedenfalls im „kicker“ überzeugt. „Unsere Qualität und Klasse werden sich über 34 Spieltage durchsetzen. Ich bin mir sicher, dass wir Meister werden.“
Quelle
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Training erstmals mit komplettem Kader
06.11.2007
Willy Sagnol nahm das Zuspiel vom Jose Sosa an und legte sich den Ball ein, zwei Meter vor, schaute in die Mitte und flankte flach und scharf an den kurzen Pfosten. Da stand Miroslav Klose und drückte das Leder aus kurzer Entfernung vorbei an Oliver Kahn über die Linie. Verteidiger Valerien Ismael kam einen Schritt zu spät.
Diese Szene am Dienstagmorgen den 6. November 2007 hatte fast schon historischen Charakter, denn es war das erste Mal, dass sie so überhaupt stattfinden konnte. An diesem Tag nämlich konnte Chefcoach Ottmar Hitzfeld zum allerersten Mal in dieser Saison seinen kompletten Kader zur Arbeit begrüßen.
Hitzfeld bekommt Qual der Wahl
„Ich freue mich, dass viele Spieler wieder dabei waren“, sagte Hitzfeld nach der Einheit im Interview bei FCB.tv. Zum ersten Mal konnte er ein Trainingsspiel Elf gegen Elf durchführen, nachdem in den letzten Wochen immer wieder mal ein paar Nachwuchskräfte aus dem Amateure-Team aushalfen, um überhaupt spielähnliche Situationen zu schaffen.
Dass zum ersten Mal der Kader komplett ist, bedeutet für Hitzfeld aber auch, dass er zum ersten Mal in dieser Saison unangenehme Entscheidungen zu treffen hat. „Es ist schön, wenn man die Qual der Wahl hat, aber es ist nicht schön, wenn man einige Spieler auf die Tribüne setzen muss.“ Schon am Donnerstag im UEFA-Cup-Spiel gegen die Bolton Wanderers werden selbst die Plätze auf der Reservebank hart umkämpft sein. „Die Konkurrenz bewirkt, dass jeder im Training noch mehr zeigen muss“, sagte Franck Ribéry
Sagnol muss noch Geduld haben
Bis dessen Landsmann Sagnol den Konkurrenzkampf einheizt, wird es aber noch ein paar Wochen dauern. Der Franzose nahm am Dienstag zum ersten Mal seit seiner Knie-OP im April am Mannschaftstraining teil, „aber Willy kann noch nicht zum Einsatz kommen. Ich kann ihn nicht ins kalte Wasser werfen. Er braucht erst mehr Spielpraxis und muss den Rhythmus wiederfinden.“ Sagnol soll laut Hitzfeld zunächst für „ein oder zwei Spiele“ bei den Amateuren zum Einsatz kommen.
So wie es Valerien Ismael bereits gemacht hat. Der Innenverteidiger hat zuletzt in Karlsruhe und gegen Sandhausen Spielpraxis in der Regionalliga gesammelt und dabei „gute Leistungen gezeigt“, wie Hitzfeld ihm attestierte. Könnte also gut sein, dass Ismael, der wegen mehrerer Bein-Operationen seit praktisch anderhalb Jahren fast komplett ausgefallen ist, schon bald auch bei den Profis wieder zum Einsatz kommt. Auch das wäre dann eine echte Saisonpremiere.
Quelle
06.11.2007
Willy Sagnol nahm das Zuspiel vom Jose Sosa an und legte sich den Ball ein, zwei Meter vor, schaute in die Mitte und flankte flach und scharf an den kurzen Pfosten. Da stand Miroslav Klose und drückte das Leder aus kurzer Entfernung vorbei an Oliver Kahn über die Linie. Verteidiger Valerien Ismael kam einen Schritt zu spät.
Diese Szene am Dienstagmorgen den 6. November 2007 hatte fast schon historischen Charakter, denn es war das erste Mal, dass sie so überhaupt stattfinden konnte. An diesem Tag nämlich konnte Chefcoach Ottmar Hitzfeld zum allerersten Mal in dieser Saison seinen kompletten Kader zur Arbeit begrüßen.
Hitzfeld bekommt Qual der Wahl
„Ich freue mich, dass viele Spieler wieder dabei waren“, sagte Hitzfeld nach der Einheit im Interview bei FCB.tv. Zum ersten Mal konnte er ein Trainingsspiel Elf gegen Elf durchführen, nachdem in den letzten Wochen immer wieder mal ein paar Nachwuchskräfte aus dem Amateure-Team aushalfen, um überhaupt spielähnliche Situationen zu schaffen.
Dass zum ersten Mal der Kader komplett ist, bedeutet für Hitzfeld aber auch, dass er zum ersten Mal in dieser Saison unangenehme Entscheidungen zu treffen hat. „Es ist schön, wenn man die Qual der Wahl hat, aber es ist nicht schön, wenn man einige Spieler auf die Tribüne setzen muss.“ Schon am Donnerstag im UEFA-Cup-Spiel gegen die Bolton Wanderers werden selbst die Plätze auf der Reservebank hart umkämpft sein. „Die Konkurrenz bewirkt, dass jeder im Training noch mehr zeigen muss“, sagte Franck Ribéry
Sagnol muss noch Geduld haben
Bis dessen Landsmann Sagnol den Konkurrenzkampf einheizt, wird es aber noch ein paar Wochen dauern. Der Franzose nahm am Dienstag zum ersten Mal seit seiner Knie-OP im April am Mannschaftstraining teil, „aber Willy kann noch nicht zum Einsatz kommen. Ich kann ihn nicht ins kalte Wasser werfen. Er braucht erst mehr Spielpraxis und muss den Rhythmus wiederfinden.“ Sagnol soll laut Hitzfeld zunächst für „ein oder zwei Spiele“ bei den Amateuren zum Einsatz kommen.
So wie es Valerien Ismael bereits gemacht hat. Der Innenverteidiger hat zuletzt in Karlsruhe und gegen Sandhausen Spielpraxis in der Regionalliga gesammelt und dabei „gute Leistungen gezeigt“, wie Hitzfeld ihm attestierte. Könnte also gut sein, dass Ismael, der wegen mehrerer Bein-Operationen seit praktisch anderhalb Jahren fast komplett ausgefallen ist, schon bald auch bei den Profis wieder zum Einsatz kommt. Auch das wäre dann eine echte Saisonpremiere.
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Kraftakt, Teil eins
FCB will gegen Bolton 'voll angreifen'
07.11.2007
Am trainingsfreien Montag hatten die Bayern noch einmal durchgeschnauft und den Einstand von Luca Toni und Miroslav Klose gefeiert. „Es war ein guter Zeitpunkt, um den Kopf frei zu bekommen“, meinte Ottmar Hitzfeld, dessen Mannschaft wenige Tage später vor einem noch nie dagewesenen Kraftakt steht. Innerhalb von 44 Stunden stehen zwei richtungweisende Spiele auf dem Programm: am Samstag beim VfB Stuttgart und zuvor am Donnerstag das UEFA-Cup-Spiel gegen die Bolton Wanderers (ab 18.45 Uhr im FCB-Liveticker und im Webradio bei FCB.tv). „Beide Spiele sind wichtig“, betonte Hitzfeld, der zunächst volle Konzentration auf Bolton fordert. „Wir müssen eine Topleistung bringen.“
Nach dem 3:2-Erfolg bei Roter Stern Belgrad vor zwei Wochen will der deutsche Rekordmeister jetzt mit einem Sieg gegen den Vorletzten der englischen Premier League einen großen Schritt Richtung K.o.-Runde machen. „Wenn wir am Donnerstag gewinnen, sind wir mit sechs Punkten qualifiziert“, ist Karl-Heinz Rummenigge überzeugt, dass den Münchnern mit einem Sieg gegen die Wanderers zumindest der dritte Platz in der Gruppe nicht mehr zu nehmen ist.
Anders als Frankfurt
„Wir werden wieder voll angreifen und versuchen, den Zuschauern ein gutes Offensivspiel zu zeigen“, kündigte Hitzfeld an, der wie beim unglücklichen 0:0 gegen Frankfurt am vergangenen Samstag ein „Abwehrbollwerk“ des Gegners erwartet. „Bolton wird mit neun Mann verteidigen“, sagte der FCB-Chefcoach, der aber mit einem anderen Spiel als gegen Frankfurt rechnet. „Bolton riskiert auch was nach vorne. Wir werden mehr Abwehrarbeit verrichten müssen als gegen Frankfurt.“
Auch wenn die beiden Stürmerstars Nicolas Anelka und El Hadji Diouf verletzt ausfallen, stehen den Gästen laut Hitzfeld mit Kevin Davis, Kevin Nolan und Gary Speed noch genügend gefährliche Offensivspieler zur Verfügung. „Wir spielen gegen eine gefährliche Mannschaft, gegen die wir auf der Hut sein müssen“, sagte Oliver Kahn, der davor warnte, die Gäste nach ihrem schlechten Saisonstart zu unterschätzen. „Bolton hätte sich in der letzten Saison um ein Haar für die Champions League qualifiziert - so eine Mannschaft kann nicht alles verlernt haben.“
Typisch englisch
Seit mehr als zwei Monaten warten die Wanderers in der heimischen Liga auf einen Sieg, vor knapp zwei Wochen wechselten sie den Trainer aus. „Sie sind unter Wert platziert und können im UEFA-Cup über sich hinauswachsen“, meinte Hitzfeld, der eine englische Mannschaft erwartet, „die auch typisch englisch spielt.“ Im Detail heißt das: ein lauf-, kampf- und kopfballstarke Gegner, der mit langen Bällen nach vorne agiert.
„Sie haben sehr gute Spitzen und Außen, die blitzschnell nach vorne gehen“, sagte Miroslav Klose. Kahn ist davor aber nicht bange: „Wir haben momentan eine Weltklasse-Verteidigung, die in Europa ihresgleichen sucht - gegen die muss man erst einmal ein Tor schießen.“
Bayern rotieren
Letzteres gilt aber auch für den FC Bayern. Nach zwei torlosen Bundesligaspielen in Folge will der Rekordmeister gegen die Engländer endlich wieder das Tor treffen. „Noch zielstrebiger spielen, noch mehr aus der Distanz schießen, noch mehr Standards herausholen“ - das forderte Kahn vor der Partie. „Wir müssen versuchen, gleich die erste Chance reinzumachen“, sagte Klose.
Mit welcher Aufstellung die Münchner gegen Bolton ihre Erfolgsserie von sieben UEFA-Cup-Heimspielen ohne Niederlage fortsetzen wollen, ließ Hitzfeld einen Tag vor dem Spiel noch offen. Erstmals kann der Bayern-Trainer in dieser Saison personell aus dem Vollen schöpfen - angesichts des Stuttgart-Spiels zwei Tage später genau zum richtigen Zeitpunkt. Von einigen Veränderungen im Vergleich zur Partie gegen Frankfurt ist aber auszugehen.
Stuttgart im Hinterkopf
„Ich habe mir viele Gedanken gemacht: Wen lasse ich gegen Bolton draußen und wen bringe ich gegen Stuttgart? Das muss man schon vorher planen“, erzählte Hitzfeld, der die Aufstellung gegen Stuttgart „schon im Hinterkopf“ hat. Nach der Partie gegen Bolton ist für die Bayern auf jeden Fall sofortige und maximale Regeneration mit Auslaufen und Abtauchen in den Eiswassertank angesagt. Für den Rest Frische soll ein Sieg sorgen. „Dann erholt man sich schneller“, weiß Hitzfeld.
So könnten sie spielen:
FC Bayern:
Kahn - Lell, Lucio, Van Buyten, Jansen - Schweinsteiger, Van Bommel, Ottl, Ribéry - Klose, Podolski
Außerdem im Kader:
Rensing, Lahm, Demichelis, Zé Roberto, Altintop, Sosa, Kroos, Schlaudraff, Klose
Bolton Wanderers:
Jääskeläinen - McCann, Andrew O'Brien, Michalik, Gardner - Guthrie, Nolan, Giannakopoulos, Samuel, Speed - Davies
Schiedsrichter:
Jaroslav Jara (Tschechien)
Quelle
FCB will gegen Bolton 'voll angreifen'
07.11.2007
Am trainingsfreien Montag hatten die Bayern noch einmal durchgeschnauft und den Einstand von Luca Toni und Miroslav Klose gefeiert. „Es war ein guter Zeitpunkt, um den Kopf frei zu bekommen“, meinte Ottmar Hitzfeld, dessen Mannschaft wenige Tage später vor einem noch nie dagewesenen Kraftakt steht. Innerhalb von 44 Stunden stehen zwei richtungweisende Spiele auf dem Programm: am Samstag beim VfB Stuttgart und zuvor am Donnerstag das UEFA-Cup-Spiel gegen die Bolton Wanderers (ab 18.45 Uhr im FCB-Liveticker und im Webradio bei FCB.tv). „Beide Spiele sind wichtig“, betonte Hitzfeld, der zunächst volle Konzentration auf Bolton fordert. „Wir müssen eine Topleistung bringen.“
Nach dem 3:2-Erfolg bei Roter Stern Belgrad vor zwei Wochen will der deutsche Rekordmeister jetzt mit einem Sieg gegen den Vorletzten der englischen Premier League einen großen Schritt Richtung K.o.-Runde machen. „Wenn wir am Donnerstag gewinnen, sind wir mit sechs Punkten qualifiziert“, ist Karl-Heinz Rummenigge überzeugt, dass den Münchnern mit einem Sieg gegen die Wanderers zumindest der dritte Platz in der Gruppe nicht mehr zu nehmen ist.
Anders als Frankfurt
„Wir werden wieder voll angreifen und versuchen, den Zuschauern ein gutes Offensivspiel zu zeigen“, kündigte Hitzfeld an, der wie beim unglücklichen 0:0 gegen Frankfurt am vergangenen Samstag ein „Abwehrbollwerk“ des Gegners erwartet. „Bolton wird mit neun Mann verteidigen“, sagte der FCB-Chefcoach, der aber mit einem anderen Spiel als gegen Frankfurt rechnet. „Bolton riskiert auch was nach vorne. Wir werden mehr Abwehrarbeit verrichten müssen als gegen Frankfurt.“
Auch wenn die beiden Stürmerstars Nicolas Anelka und El Hadji Diouf verletzt ausfallen, stehen den Gästen laut Hitzfeld mit Kevin Davis, Kevin Nolan und Gary Speed noch genügend gefährliche Offensivspieler zur Verfügung. „Wir spielen gegen eine gefährliche Mannschaft, gegen die wir auf der Hut sein müssen“, sagte Oliver Kahn, der davor warnte, die Gäste nach ihrem schlechten Saisonstart zu unterschätzen. „Bolton hätte sich in der letzten Saison um ein Haar für die Champions League qualifiziert - so eine Mannschaft kann nicht alles verlernt haben.“
Typisch englisch
Seit mehr als zwei Monaten warten die Wanderers in der heimischen Liga auf einen Sieg, vor knapp zwei Wochen wechselten sie den Trainer aus. „Sie sind unter Wert platziert und können im UEFA-Cup über sich hinauswachsen“, meinte Hitzfeld, der eine englische Mannschaft erwartet, „die auch typisch englisch spielt.“ Im Detail heißt das: ein lauf-, kampf- und kopfballstarke Gegner, der mit langen Bällen nach vorne agiert.
„Sie haben sehr gute Spitzen und Außen, die blitzschnell nach vorne gehen“, sagte Miroslav Klose. Kahn ist davor aber nicht bange: „Wir haben momentan eine Weltklasse-Verteidigung, die in Europa ihresgleichen sucht - gegen die muss man erst einmal ein Tor schießen.“
Bayern rotieren
Letzteres gilt aber auch für den FC Bayern. Nach zwei torlosen Bundesligaspielen in Folge will der Rekordmeister gegen die Engländer endlich wieder das Tor treffen. „Noch zielstrebiger spielen, noch mehr aus der Distanz schießen, noch mehr Standards herausholen“ - das forderte Kahn vor der Partie. „Wir müssen versuchen, gleich die erste Chance reinzumachen“, sagte Klose.
Mit welcher Aufstellung die Münchner gegen Bolton ihre Erfolgsserie von sieben UEFA-Cup-Heimspielen ohne Niederlage fortsetzen wollen, ließ Hitzfeld einen Tag vor dem Spiel noch offen. Erstmals kann der Bayern-Trainer in dieser Saison personell aus dem Vollen schöpfen - angesichts des Stuttgart-Spiels zwei Tage später genau zum richtigen Zeitpunkt. Von einigen Veränderungen im Vergleich zur Partie gegen Frankfurt ist aber auszugehen.
Stuttgart im Hinterkopf
„Ich habe mir viele Gedanken gemacht: Wen lasse ich gegen Bolton draußen und wen bringe ich gegen Stuttgart? Das muss man schon vorher planen“, erzählte Hitzfeld, der die Aufstellung gegen Stuttgart „schon im Hinterkopf“ hat. Nach der Partie gegen Bolton ist für die Bayern auf jeden Fall sofortige und maximale Regeneration mit Auslaufen und Abtauchen in den Eiswassertank angesagt. Für den Rest Frische soll ein Sieg sorgen. „Dann erholt man sich schneller“, weiß Hitzfeld.
So könnten sie spielen:
FC Bayern:
Kahn - Lell, Lucio, Van Buyten, Jansen - Schweinsteiger, Van Bommel, Ottl, Ribéry - Klose, Podolski
Außerdem im Kader:
Rensing, Lahm, Demichelis, Zé Roberto, Altintop, Sosa, Kroos, Schlaudraff, Klose
Bolton Wanderers:
Jääskeläinen - McCann, Andrew O'Brien, Michalik, Gardner - Guthrie, Nolan, Giannakopoulos, Samuel, Speed - Davies
Schiedsrichter:
Jaroslav Jara (Tschechien)
Quelle
-
bavarian
- Super-Moderator

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Nach Bolton, vor Stuttgart
Keine Zeit zum Ärgern
09.11.2007
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Die zweite Begegnung in der Gruppenphase des UEFA-Pokals am Donnerstagabend gegen die Bolton Wanderers war kaum abgepfiffen, da richteten sich die Blicke beim FC Bayern schon auf die nächste Begegnung in der Bundesliga am Samstag bei Titelverteidiger VfB Stuttgart.
„Wir fahren nach Stuttgart und wollen das Spiel gewinnen, alles andere ist egal“, meinte Lukas Podolski, der mit seinem ersten Doppelpack für den Rekordmeister gegen den Tabellenvorletzten der Premier League beinahe zum Matchwinner avanciert wäre. Mit seinen Treffern in der 30. und 49. Minute brachte er den FCB nach dem frühen Rückstand durch Ricardo Gardner (8.) mit 2:1 in Führung, doch Kevin Davies’ später Ausgleich (82.) verhinderte eine Vorentscheidung im Kampf um den Einzug in die K.o.-Runde.
Rummenigge sauer
„Ich bin stocksauer, weil wir das Spiel leicht hätten gewinnen können“, ärgerte sich nicht nur Bayerns Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge nach der mit 66.000 Zuschauern ausverkauften Partie in der Allianz Arena. „Wir wollten uns heute mit einem Sieg für die nächste Runde qualifizieren. Dieses Ziel haben wir nicht erreicht. Wir hätten locker nach Braga fahren können - jetzt nicht mehr“, haderte Rummenigge mit den zwei verlorenen Punkten gegen die defensiv eingestellten Engländer.
„Natürlich bin ich enttäuscht über das Resultat, nicht aber über die Spielweise der Mannschaft“, meinte Trainer Ottmar Hitzfeld, der seiner Elf ein „gutes Spiel“ attestierte. „Wir haben nach dem Rückstand hohes Tempo gespielt und danach das Spiel total im Griff gehabt.“ Umso mehr störte den 58 Jahre alten Fußballlehrer der späte, weil unnötige Ausgleich kurz vor dem Abpfiff. „Beim 2:2 waren wir zu sorglos im Abwehrbereich. Das stinkt mir gewaltig. Das hat den Spielverlauf auf den Kopf gestellt.“ Trotz der zwei verlorenen Punkte ist Hitzfeld aber zuversichtlich, „die Gruppe als Erster abzuschließen.“
Keine Zeit zum Ärgern
„Wenn ich 2:1 führe, muss ich mich auch mal zurückziehen und diese Konsequenz haben, kein Gegentor mehr zu kassieren“, bemängelte auch Mannschaftskapitän Oliver Kahn fehlende „Kaltblütigkeit“ beim Bundesliga-Tabellenführer. „Das ist das Phlegma, das sich schon seit langer, langer Zeit durch die Mannschaft zieht. Dass wir eben nicht konsequent etwas zu Ende führen. Das geht international nicht, man muss sich bis zur letzten Sekunde konzentrieren.“
Viel Zeit, um sich über die zwei verlorenen Punkte zu ärgern, haben die Bayern allerdings nicht. Denn nur 42 Stunden nach dem Schlusspfiff gegen Bolton muss die Hitzfeld-Elf die „noch wichtigere“ Bundesliga-Auswärtspartie beim amtierenden Meister VfB Stuttgart bestreiten. „Der VfB ist im Aufwärtstrend, sie haben zuletzt drei Mal gewonnen, wir sind gewarnt“, erwartet Hitzfeld ein „heißes Spiel“ bei dem in der Champions League abgeschlagenen VfB. „In Lyon wurden sie unter Wert geschlagen.“
VfB wichtiger als Bolton
Die Entscheidung, angesichts des Duells mit den Schwaben frühzeitig die Spiel prägenden Franck Ribéry und Podolski vom Platz zu nehmen, rechtfertigte Hitzfeld mit der Partie in Stuttgart. „Wir haben zwei Spiele innerhalb von drei Tagen, dementsprechend stelle ich die Mannschaft auf“, so Hitzfeld. So werden gegen die Schwaben auch die gegen Bolton geschonten Philipp Lahm, Martin Demichelis, Zé Roberto und Luca Toni wieder in die Startelf zurückkehren.
Für Lahm ist die Begegnung an seiner ehemaligen Wirkungsstätte sogar „einen Tick wichtiger“ als das gegen Bolton. „Der VfB hat noch immer eine gute Mannschaft, auch wenn es im Moment nicht so gut läuft. Es ist immer gefährlich, gegen so eine Mannschaft zu spielen. Aber wir wollen Tabellen-Erster bleiben.“ Und Hitzfeld weiß: „In Stuttgart werden wir gejagt. Die ganze Bundesliga wartet darauf, dass Bayern München strauchelt und es einen neuen Tabellenführer gibt.“
So könnten sie spielen:
VfB Stuttgart:
Schäfer - Beck, Delpierre, Tasci, Magnin - Khedira, Meira, Bastürk, Hitzlsperger - Gomez, Cacau
FC Bayern:
Kahn - Lell, Lucio, Demichelis, Lahm - Altintop, Zé Roberto, Van Bommel, Ribéry - Toni, Podolski
Im Kader:
Rensing, Van Buyten, Jansen, Schweinsteiger, Sosa, Schlaudraff, Klose, Kroos
Schiedsrichter:
Kinhöfer (Herne)
Heimbilanz: 11 - 8 - 21, 49:67 Tore
Quelle
Keine Zeit zum Ärgern
09.11.2007
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Die zweite Begegnung in der Gruppenphase des UEFA-Pokals am Donnerstagabend gegen die Bolton Wanderers war kaum abgepfiffen, da richteten sich die Blicke beim FC Bayern schon auf die nächste Begegnung in der Bundesliga am Samstag bei Titelverteidiger VfB Stuttgart.
„Wir fahren nach Stuttgart und wollen das Spiel gewinnen, alles andere ist egal“, meinte Lukas Podolski, der mit seinem ersten Doppelpack für den Rekordmeister gegen den Tabellenvorletzten der Premier League beinahe zum Matchwinner avanciert wäre. Mit seinen Treffern in der 30. und 49. Minute brachte er den FCB nach dem frühen Rückstand durch Ricardo Gardner (8.) mit 2:1 in Führung, doch Kevin Davies’ später Ausgleich (82.) verhinderte eine Vorentscheidung im Kampf um den Einzug in die K.o.-Runde.
Rummenigge sauer
„Ich bin stocksauer, weil wir das Spiel leicht hätten gewinnen können“, ärgerte sich nicht nur Bayerns Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge nach der mit 66.000 Zuschauern ausverkauften Partie in der Allianz Arena. „Wir wollten uns heute mit einem Sieg für die nächste Runde qualifizieren. Dieses Ziel haben wir nicht erreicht. Wir hätten locker nach Braga fahren können - jetzt nicht mehr“, haderte Rummenigge mit den zwei verlorenen Punkten gegen die defensiv eingestellten Engländer.
„Natürlich bin ich enttäuscht über das Resultat, nicht aber über die Spielweise der Mannschaft“, meinte Trainer Ottmar Hitzfeld, der seiner Elf ein „gutes Spiel“ attestierte. „Wir haben nach dem Rückstand hohes Tempo gespielt und danach das Spiel total im Griff gehabt.“ Umso mehr störte den 58 Jahre alten Fußballlehrer der späte, weil unnötige Ausgleich kurz vor dem Abpfiff. „Beim 2:2 waren wir zu sorglos im Abwehrbereich. Das stinkt mir gewaltig. Das hat den Spielverlauf auf den Kopf gestellt.“ Trotz der zwei verlorenen Punkte ist Hitzfeld aber zuversichtlich, „die Gruppe als Erster abzuschließen.“
Keine Zeit zum Ärgern
„Wenn ich 2:1 führe, muss ich mich auch mal zurückziehen und diese Konsequenz haben, kein Gegentor mehr zu kassieren“, bemängelte auch Mannschaftskapitän Oliver Kahn fehlende „Kaltblütigkeit“ beim Bundesliga-Tabellenführer. „Das ist das Phlegma, das sich schon seit langer, langer Zeit durch die Mannschaft zieht. Dass wir eben nicht konsequent etwas zu Ende führen. Das geht international nicht, man muss sich bis zur letzten Sekunde konzentrieren.“
Viel Zeit, um sich über die zwei verlorenen Punkte zu ärgern, haben die Bayern allerdings nicht. Denn nur 42 Stunden nach dem Schlusspfiff gegen Bolton muss die Hitzfeld-Elf die „noch wichtigere“ Bundesliga-Auswärtspartie beim amtierenden Meister VfB Stuttgart bestreiten. „Der VfB ist im Aufwärtstrend, sie haben zuletzt drei Mal gewonnen, wir sind gewarnt“, erwartet Hitzfeld ein „heißes Spiel“ bei dem in der Champions League abgeschlagenen VfB. „In Lyon wurden sie unter Wert geschlagen.“
VfB wichtiger als Bolton
Die Entscheidung, angesichts des Duells mit den Schwaben frühzeitig die Spiel prägenden Franck Ribéry und Podolski vom Platz zu nehmen, rechtfertigte Hitzfeld mit der Partie in Stuttgart. „Wir haben zwei Spiele innerhalb von drei Tagen, dementsprechend stelle ich die Mannschaft auf“, so Hitzfeld. So werden gegen die Schwaben auch die gegen Bolton geschonten Philipp Lahm, Martin Demichelis, Zé Roberto und Luca Toni wieder in die Startelf zurückkehren.
Für Lahm ist die Begegnung an seiner ehemaligen Wirkungsstätte sogar „einen Tick wichtiger“ als das gegen Bolton. „Der VfB hat noch immer eine gute Mannschaft, auch wenn es im Moment nicht so gut läuft. Es ist immer gefährlich, gegen so eine Mannschaft zu spielen. Aber wir wollen Tabellen-Erster bleiben.“ Und Hitzfeld weiß: „In Stuttgart werden wir gejagt. Die ganze Bundesliga wartet darauf, dass Bayern München strauchelt und es einen neuen Tabellenführer gibt.“
So könnten sie spielen:
VfB Stuttgart:
Schäfer - Beck, Delpierre, Tasci, Magnin - Khedira, Meira, Bastürk, Hitzlsperger - Gomez, Cacau
FC Bayern:
Kahn - Lell, Lucio, Demichelis, Lahm - Altintop, Zé Roberto, Van Bommel, Ribéry - Toni, Podolski
Im Kader:
Rensing, Van Buyten, Jansen, Schweinsteiger, Sosa, Schlaudraff, Klose, Kroos
Schiedsrichter:
Kinhöfer (Herne)
Heimbilanz: 11 - 8 - 21, 49:67 Tore
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bavarian
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1:3 in Stuttgart
Bayern verlieren Spiel und Lucio
10.11.2007
Jetzt ist es passiert! Der FC Bayern hat am 13. Bundesliga-Spieltag die erste Saisonniederlage kassiert. Beim Deutschen Meister VfB Stuttgart unterlag die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld deutlich mit 1:3 (0:3) und verlor zudem noch Abwehrchef Lucio, der in der zweiten Hälfte aufgrund einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen wurde.
Vor 55.600 Zuschauer im ausverkaufen Gottlieb-Daimler-Stadion spielten die Bayern besonders bis zur Pause wenig meisterlich. Zwei Mal Mario Gomez (10. und 44.) sowie Yildiray Bastürk (30.) nutzten die Chancen der Schwaben eiskalt aus. Luca Tonis neunter Saisontreffer in der 86. Minute kam zu spät für den Rekordmeister, der aber zumindest die Tabellenführung mit einem Zähler Vorsprung auf die punktgleichen Bremer (5:0 gegen Karlsruhe) und Hamburger (1:1 gegen Schalke) behaupten konnte.
Hitzfeld rotiert wie erwartet
Wie erwartet schickte Hitzfeld knapp 43 Stunden nach dem Spiel gegen Bolton eine ganze Reihe frischer Kräfte ins Spiel. So kehrten Martin Demichelis, Philipp Lahm, Zé Roberto, Luca Toni und Hamit Altintop in die Startelf zurück. Etwas überraschend war hingegen die Nominierung von Toni Kroos. „Er hat sich aufgedrängt durch seine Einsätze, er hat immer überzeugt. Toni ist einer der hohe Spielintelligenz und Technik hat. Er hat eine Chance verdient“, begründete Hitzfeld diese Maßnahme. Kroos wurde damit zum jüngsten Bayern-Spieler in der Anfangsformation bei einem Bundesliga-Spiel.
Was in den ersten 45 Minuten des Spiels passierte, sollte Hitzfeld an die Partie vor knapp sieben Monaten erinnern, als die Bayern mit 0:2 unterlagen. Der VfB begann wie damals stürmisch und drängte die Bayern vom Anpfiff weg in die Defensive. Bis zum Führungstreffer von Gomez in der 10. Minute hatte die Münchner Hintermannschaft schon die eine oder andere brenzlige Situation zu überstehen. Diesmal agierte Christian Lell gegen Ludovic Magnin zu passiv, der genau auf Gomez flankte. Demichelis tauchte unter der Flanke hinweg und der Nationalstürmer drückt den Ball mit dem Oberschenkel über die Linie.
Tonis Tor wird aberkannt
Die Bayern fanden auch anschließend nur schwer ins Spiel. Immer wieder kam der VfB zu gefährlichen Kontern gegen die teilweise unsortierten Münchner. Zwei zu ungenaue Kopfbälle von Toni (14./21.) waren zunächst die einzigen nennenswerten Offensivaktionen des Rekordmeisters. Nach einer halben Stunde der nächste Schock. Gerade, als die Bayern das Spiel in den Griff zu bekommen schienen, überraschte Yildiray Bastürk Kahn mit einem Außenrist-Schuss aus 22 Metern - das 2:0 für den VfB.
Die Bayern antworteten nun mit wütenden Angriffen und hatten zwei Mal Pech mit Schiedsrichterentscheidungen. Zunächst verweigerte Thorsten Kinhöfer einem Kopfballtreffer von Toni (32.) wegen vermeintlichen Stürmerfouls die Anerkennung, dann sah der Linienrichter Kroos alleine vor Schäfer im Abseits - eine klare Fehlentscheidung, was jedoch erst in der Fernseh-Zeitlupe zu erkennen war.
Gomez mit dem zweiten Streich
Die Gäste hatten nun ihre beste Phase im ersten Abschnitt und erspielten sich eine Handvoll guter Torgelegenheiten. So scheiterte Zé Roberto in der 36. Minute nach feinem Zuspiel von Kroos mit einem Schuss von der Strafraumgrenze an VfB-Schlussmann Schäfer, Ribérys Versuch aus halbrechter Position ging um Zentimeter am Tor vorbei (38.). Doch statt des verdienten Anschlusstreffers fiel das nächste Tor erneut auf der Gegenseite. Gomez profitierte von einer Verkettung von Stellungsfehlern in der Bayern-Abwehr, als er den Ball aus fünf Metern ins leere Tor schob - das 3:0 in der 44. Minute.
Hitzfeld reagierte und brachte nach dem Seitenwechsel Miroslav Klose und Bastian Schweinsteiger für Podolski und Lell. Und wer weiß, was in diesem Spiel noch möglich gewesen wäre, hätte Toni schon in der 47. Minute das 1:3 erzielt. Doch der Italiener ließ frei vor Schäfer seine gewohnte Kaltschnäuzigkeit vermissen. Die Bayern steckten zwar nicht auf, erspielten sich gegen die geschickt verteidigten Schwaben aber kaum Torchancen. Lucios abgefälschter Schuss in der 70. Minute ging knapp am Tor vorbei.
Tonis Treffer kommt zu spät
Kurz darauf war das Spiel für Lucio beendet. Nach einem Ellenbogenschlag gegen Magnin zeigte Schiedsrichter Kinhöfer dem Brasilianer die Rote Karte (70.). In Unterzahl ging dann beim FC Bayern kaum mehr etwas zusammen, wenn überhaupt einmal Torgefahr aufkam, dann nur durch denn einen oder anderen unplatzierten Fernschuss. Luca Toni war es dann vorbehalten, vier Minuten vor dem Ende den Ehrentreffer zu erzielen. Nach einem Pfostenschuss von Klose staubte er zum 1:3 ab.
VfB Stuttgart - FC Bayern 3:1 (3:0)
VfB Stuttgart:
Schäfer - Tasci, Delpierre, Meira, Magnin - Hilbert, Pardo, Bastürk (46. Khedira), Hitzlsperger - Gomez (80. Beck), Cacau (74. Marica)
FC Bayern:
Kahn - Lell (46. Schweinsteiger), Lucio, Demichelis, Lahm - Ribéry, Zé Roberto, Altintop, Kroos (73. Van Buyten) - Toni, Podolski (46. Klose)
Ersatz:
Rensing, Van Bommel, Sosa, Schlaudraff
Schiedsrichter:
Kinhöfer (Herne)
Zuschauer:
55.600 (ausverkauft)
Tore:
1:0 Gomez (10.), 2:0 Bastürk (30.), 3:0 Gomez (42.), 3:1 Toni (86.)
Gelbe Karten:
Cacau, Pardo, Tasci, Schäfer / Podolski, Schweinsteiger, Ribéry
Rote Karten:
Lucio (70./Tätlichkeit)
Quelle
Bayern verlieren Spiel und Lucio
10.11.2007
Jetzt ist es passiert! Der FC Bayern hat am 13. Bundesliga-Spieltag die erste Saisonniederlage kassiert. Beim Deutschen Meister VfB Stuttgart unterlag die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld deutlich mit 1:3 (0:3) und verlor zudem noch Abwehrchef Lucio, der in der zweiten Hälfte aufgrund einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen wurde.
Vor 55.600 Zuschauer im ausverkaufen Gottlieb-Daimler-Stadion spielten die Bayern besonders bis zur Pause wenig meisterlich. Zwei Mal Mario Gomez (10. und 44.) sowie Yildiray Bastürk (30.) nutzten die Chancen der Schwaben eiskalt aus. Luca Tonis neunter Saisontreffer in der 86. Minute kam zu spät für den Rekordmeister, der aber zumindest die Tabellenführung mit einem Zähler Vorsprung auf die punktgleichen Bremer (5:0 gegen Karlsruhe) und Hamburger (1:1 gegen Schalke) behaupten konnte.
Hitzfeld rotiert wie erwartet
Wie erwartet schickte Hitzfeld knapp 43 Stunden nach dem Spiel gegen Bolton eine ganze Reihe frischer Kräfte ins Spiel. So kehrten Martin Demichelis, Philipp Lahm, Zé Roberto, Luca Toni und Hamit Altintop in die Startelf zurück. Etwas überraschend war hingegen die Nominierung von Toni Kroos. „Er hat sich aufgedrängt durch seine Einsätze, er hat immer überzeugt. Toni ist einer der hohe Spielintelligenz und Technik hat. Er hat eine Chance verdient“, begründete Hitzfeld diese Maßnahme. Kroos wurde damit zum jüngsten Bayern-Spieler in der Anfangsformation bei einem Bundesliga-Spiel.
Was in den ersten 45 Minuten des Spiels passierte, sollte Hitzfeld an die Partie vor knapp sieben Monaten erinnern, als die Bayern mit 0:2 unterlagen. Der VfB begann wie damals stürmisch und drängte die Bayern vom Anpfiff weg in die Defensive. Bis zum Führungstreffer von Gomez in der 10. Minute hatte die Münchner Hintermannschaft schon die eine oder andere brenzlige Situation zu überstehen. Diesmal agierte Christian Lell gegen Ludovic Magnin zu passiv, der genau auf Gomez flankte. Demichelis tauchte unter der Flanke hinweg und der Nationalstürmer drückt den Ball mit dem Oberschenkel über die Linie.
Tonis Tor wird aberkannt
Die Bayern fanden auch anschließend nur schwer ins Spiel. Immer wieder kam der VfB zu gefährlichen Kontern gegen die teilweise unsortierten Münchner. Zwei zu ungenaue Kopfbälle von Toni (14./21.) waren zunächst die einzigen nennenswerten Offensivaktionen des Rekordmeisters. Nach einer halben Stunde der nächste Schock. Gerade, als die Bayern das Spiel in den Griff zu bekommen schienen, überraschte Yildiray Bastürk Kahn mit einem Außenrist-Schuss aus 22 Metern - das 2:0 für den VfB.
Die Bayern antworteten nun mit wütenden Angriffen und hatten zwei Mal Pech mit Schiedsrichterentscheidungen. Zunächst verweigerte Thorsten Kinhöfer einem Kopfballtreffer von Toni (32.) wegen vermeintlichen Stürmerfouls die Anerkennung, dann sah der Linienrichter Kroos alleine vor Schäfer im Abseits - eine klare Fehlentscheidung, was jedoch erst in der Fernseh-Zeitlupe zu erkennen war.
Gomez mit dem zweiten Streich
Die Gäste hatten nun ihre beste Phase im ersten Abschnitt und erspielten sich eine Handvoll guter Torgelegenheiten. So scheiterte Zé Roberto in der 36. Minute nach feinem Zuspiel von Kroos mit einem Schuss von der Strafraumgrenze an VfB-Schlussmann Schäfer, Ribérys Versuch aus halbrechter Position ging um Zentimeter am Tor vorbei (38.). Doch statt des verdienten Anschlusstreffers fiel das nächste Tor erneut auf der Gegenseite. Gomez profitierte von einer Verkettung von Stellungsfehlern in der Bayern-Abwehr, als er den Ball aus fünf Metern ins leere Tor schob - das 3:0 in der 44. Minute.
Hitzfeld reagierte und brachte nach dem Seitenwechsel Miroslav Klose und Bastian Schweinsteiger für Podolski und Lell. Und wer weiß, was in diesem Spiel noch möglich gewesen wäre, hätte Toni schon in der 47. Minute das 1:3 erzielt. Doch der Italiener ließ frei vor Schäfer seine gewohnte Kaltschnäuzigkeit vermissen. Die Bayern steckten zwar nicht auf, erspielten sich gegen die geschickt verteidigten Schwaben aber kaum Torchancen. Lucios abgefälschter Schuss in der 70. Minute ging knapp am Tor vorbei.
Tonis Treffer kommt zu spät
Kurz darauf war das Spiel für Lucio beendet. Nach einem Ellenbogenschlag gegen Magnin zeigte Schiedsrichter Kinhöfer dem Brasilianer die Rote Karte (70.). In Unterzahl ging dann beim FC Bayern kaum mehr etwas zusammen, wenn überhaupt einmal Torgefahr aufkam, dann nur durch denn einen oder anderen unplatzierten Fernschuss. Luca Toni war es dann vorbehalten, vier Minuten vor dem Ende den Ehrentreffer zu erzielen. Nach einem Pfostenschuss von Klose staubte er zum 1:3 ab.
VfB Stuttgart - FC Bayern 3:1 (3:0)
VfB Stuttgart:
Schäfer - Tasci, Delpierre, Meira, Magnin - Hilbert, Pardo, Bastürk (46. Khedira), Hitzlsperger - Gomez (80. Beck), Cacau (74. Marica)
FC Bayern:
Kahn - Lell (46. Schweinsteiger), Lucio, Demichelis, Lahm - Ribéry, Zé Roberto, Altintop, Kroos (73. Van Buyten) - Toni, Podolski (46. Klose)
Ersatz:
Rensing, Van Bommel, Sosa, Schlaudraff
Schiedsrichter:
Kinhöfer (Herne)
Zuschauer:
55.600 (ausverkauft)
Tore:
1:0 Gomez (10.), 2:0 Bastürk (30.), 3:0 Gomez (42.), 3:1 Toni (86.)
Gelbe Karten:
Cacau, Pardo, Tasci, Schäfer / Podolski, Schweinsteiger, Ribéry
Rote Karten:
Lucio (70./Tätlichkeit)
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http://www.welt.de/sport/article1358...yern-Fans.htmlHoeneß explodiert
Der FC Bayern kann natürlich auch Uli Hoeneß sein. Dann ist der Klub menschlich, dynamisch, gerade heraus, in all seiner Leidenschaft nicht immer souverän. Am Montag hielt sich der Manager - wie bei Jahreshauptversammlungen üblich – lange Zeit zurück. Als aber einige Mitglieder, die sich zu Wort gemeldet hatten, vom Podium an Eintrittspreisen und an der Stimmung in der Arena rummäkelten, explodierte der 55-Jährige. So, dass die Mitarbeiter der Pressestelle gar nicht mehr hinsehen und hinhören mochten. „Das ist doch populistische -ZENSIERT-“, wütete Hoeneß, „Für die Scheiß-Stimmung seid ihr doch zuständig und nicht wir. Was glaubt ihr eigentlich, was wir das ganze Jahr machen, um Euch für sieben Euro ins Stadion zu lassen. Euch finanzieren doch die Leute in der Loge.“ Und wohl als Höhepunkt seines Ausrastens musste sich eine besonders widerspenstige Gruppe Mitglieder die Frage gefallen lassen: „Wer glaubt ihr eigentlich alle, wer ihr seid? Beckenbauer mischte sich nicht ein, sagte hinterher nur trocken: „Ich denke das Thema ist hinreichend behandelt.“
Jedenfalls garantiert ist beste Unterhaltung beim FC Bayern, und das fast vier Stunden lang. Und der Verein ist natürlich wirtschaftlich gesund. Finanzchef Karl Hopfner, der für den ruhigen und zurückhaltenden FC Bayern steht, verkündete am Rande der Jahreshauptversammlung einen Rekordumsatz von 225,8 Millionen Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr und einen Gewinn nach Steuern von 18,9 Millionen Euro.
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bavarian
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'Alle Kräfte bündeln'
FCB-Führung demonstriert Einheit
13.11.2007
Karl-Heinz Rummenigge hat nach der ersten Saisonniederlage des FC Bayern in der Bundesliga verbal den warnenden Finger gehoben. „Karl Hopfner, Uli Hoeneß und ich haben den Eindruck, dass der Trend seit dem Bochum-Spiel nicht mehr ganz so positiv ist. Nur zwei Punkte aus den letzten drei Spielen ist zu wenig, der Vorsprung beträgt nur noch einen Punkt. Das ist ein Zeichen, das wir richtig deuten müssen“, sagte der Vorstandschef auf der Jahreshauptversammlung des Rekordmeisters am Montagabend.
Rummenigge bezeichnete den FCB nach den Millioneninvestitionen im Sommer als „Super-Favorit“ auf den Meistertitel. „Wir brauchen den Erfolg, wir haben wahnsinnig viel Geld investiert“, sagte der FCB-Boss und betonte. „Wir spielen nicht nur gegen den Gegner am Samstag, sondern gegen die ganze Republik.“ Rummenigge berichtete vom Jubel der Stuttgarter Fans beim Spiel am Samstag, als auf den Videoleinwänden die Tore der beiden Bayern-Verfolger Werder Bremen und Hamburger SV eingeblendet wurden.
Mannschaft hat Erfolgsspur verlassen
„Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden. Unsere Mannschaft hat speziell in den ersten Spielen eine Klasseleistung gezeigt. Es hat Riesenspaß gemacht“, sagte Rummenigge. Doch in den letzten Wochen sei das Team von der Erfolgsspur abgekommen. Die nun anstehende Länderspielpause soll dazu genutzt werden, „all unsere Kräfte neu zu bündeln, um konzentriert in die kommenden Spiele zu gehen. Ich bin ziemlich überzeugt, dass wir das auch packen werden.“
Aus diesem Grund habe er bereits Gespräche mit Chefcoach Ottmar Hitzfeld geführt, den er auf der Jahreshauptversammlung explizit als „Freund“ begrüßte. „Freundschaft bedeutet für aber mich nicht, nach einem Sieg, dem Trainer auf die Schultern zu klopfen, sondern mit diesem Menschen auch kritisch umzugehen.“ Rummenigge hatte nach dem späten Ausgleich der Bolton Wandereres im UEFA-Cup-Spiel am vergangenen Donnerstag die zu frühen Wechsel des Bayern-Trainers bemängelt.
Rummenigge reicht Hitzfeld die Hand
„Es ging hier nie um Schuldzuweisungen, sondern um den Erfolg des FC Bayern. Mir ist der Kragen geplatzt, aber ich bin auch der erste der zu Ottmar sagt: Vergiss es, wir sorgen jetzt gemeinsam dafür, dass die Dinge hier wieder anders laufen“, sagte Rummenigge der Hitzfeld vom Podium aus symbolisch die Hand reichte, „später werde ich das auch noch persönlich tun, nicht, weil ich einen Streit beenden möchte, sondern weil ich als Partner und Freund kein Interesse daran habe, dass Dinge in der Öffentlichkeit diskutiert werden wie das in den letzten Tagen der Fall war.“
Rummenigge betonte ausdrücklich, „dass bei uns nur ein Mann für Training, Taktik und Aufstellung verantwortlich ist: Ottmar Hitzfeld. Aber ich denke trotzdem, dass es manchmal nicht unklug ist, bei gewissen Entscheidungen die Verantwortlichen im Vorfeld mit einzubeziehen und mit ihnen zu diskutieren. Wir haben in diesem Jahr eine unheimlich große Aufgabe vor uns.“ Rummenigge ist überzeugt, dass man gemeinsam die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zurückbringen werde: „Wir haben jetzt noch vier Spieltage bis Weihnachten. Und ich verspreche ihnen, dass wir unter dem Tannenbaum die Herbstmeisterschaft feiern werden.“
Quelle
FCB-Führung demonstriert Einheit
13.11.2007
Karl-Heinz Rummenigge hat nach der ersten Saisonniederlage des FC Bayern in der Bundesliga verbal den warnenden Finger gehoben. „Karl Hopfner, Uli Hoeneß und ich haben den Eindruck, dass der Trend seit dem Bochum-Spiel nicht mehr ganz so positiv ist. Nur zwei Punkte aus den letzten drei Spielen ist zu wenig, der Vorsprung beträgt nur noch einen Punkt. Das ist ein Zeichen, das wir richtig deuten müssen“, sagte der Vorstandschef auf der Jahreshauptversammlung des Rekordmeisters am Montagabend.
Rummenigge bezeichnete den FCB nach den Millioneninvestitionen im Sommer als „Super-Favorit“ auf den Meistertitel. „Wir brauchen den Erfolg, wir haben wahnsinnig viel Geld investiert“, sagte der FCB-Boss und betonte. „Wir spielen nicht nur gegen den Gegner am Samstag, sondern gegen die ganze Republik.“ Rummenigge berichtete vom Jubel der Stuttgarter Fans beim Spiel am Samstag, als auf den Videoleinwänden die Tore der beiden Bayern-Verfolger Werder Bremen und Hamburger SV eingeblendet wurden.
Mannschaft hat Erfolgsspur verlassen
„Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden. Unsere Mannschaft hat speziell in den ersten Spielen eine Klasseleistung gezeigt. Es hat Riesenspaß gemacht“, sagte Rummenigge. Doch in den letzten Wochen sei das Team von der Erfolgsspur abgekommen. Die nun anstehende Länderspielpause soll dazu genutzt werden, „all unsere Kräfte neu zu bündeln, um konzentriert in die kommenden Spiele zu gehen. Ich bin ziemlich überzeugt, dass wir das auch packen werden.“
Aus diesem Grund habe er bereits Gespräche mit Chefcoach Ottmar Hitzfeld geführt, den er auf der Jahreshauptversammlung explizit als „Freund“ begrüßte. „Freundschaft bedeutet für aber mich nicht, nach einem Sieg, dem Trainer auf die Schultern zu klopfen, sondern mit diesem Menschen auch kritisch umzugehen.“ Rummenigge hatte nach dem späten Ausgleich der Bolton Wandereres im UEFA-Cup-Spiel am vergangenen Donnerstag die zu frühen Wechsel des Bayern-Trainers bemängelt.
Rummenigge reicht Hitzfeld die Hand
„Es ging hier nie um Schuldzuweisungen, sondern um den Erfolg des FC Bayern. Mir ist der Kragen geplatzt, aber ich bin auch der erste der zu Ottmar sagt: Vergiss es, wir sorgen jetzt gemeinsam dafür, dass die Dinge hier wieder anders laufen“, sagte Rummenigge der Hitzfeld vom Podium aus symbolisch die Hand reichte, „später werde ich das auch noch persönlich tun, nicht, weil ich einen Streit beenden möchte, sondern weil ich als Partner und Freund kein Interesse daran habe, dass Dinge in der Öffentlichkeit diskutiert werden wie das in den letzten Tagen der Fall war.“
Rummenigge betonte ausdrücklich, „dass bei uns nur ein Mann für Training, Taktik und Aufstellung verantwortlich ist: Ottmar Hitzfeld. Aber ich denke trotzdem, dass es manchmal nicht unklug ist, bei gewissen Entscheidungen die Verantwortlichen im Vorfeld mit einzubeziehen und mit ihnen zu diskutieren. Wir haben in diesem Jahr eine unheimlich große Aufgabe vor uns.“ Rummenigge ist überzeugt, dass man gemeinsam die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zurückbringen werde: „Wir haben jetzt noch vier Spieltage bis Weihnachten. Und ich verspreche ihnen, dass wir unter dem Tannenbaum die Herbstmeisterschaft feiern werden.“
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