hm...ich sehe die sache sehr kontrovers!einerseits finde ich es immer sehr schade wenn sport mit gewalt vermischt wird.das sind zwei dinge die nicht zusammen gehören und müssen meiner meinung nach schwer bestraft werden!andererseits kann man den jungs nicht alleine die schuld geben,genauso wie man den jungs in den vorstädten von paris nicht alleine die schuld geben kann oder die schwarzen damals in watts!
fakt ist,der staat,die gesellschaft und viele scheissen auf die jungs im süden und halten sie nur für faule säcke die nicht arbeiten wollen.ihre perspektiven sehn entsprechend schlecht aus,da ist es teilweise verständlich das sich die wut manchmal entläd.und es wird noch heftiger werden!egal ob in italien,frankreich oder deutschland.die harte zeit fängt gerade erst an!
mir tut es immer leid wenn polizisten,söhne,väter oder brüder für den scheiss den politiker bauen sterben müssen.das ist das tragischste an der sache!
zum thema liga beenden kann ich nur sagen das das unlogisch und völlig falsch wäre.man kann doch nicht 10 millionen fans bestrafen für das was eine handvoll idioten machen!wenn das so wäre müssten wir täglich unzählige sachen beenden.
Catania-Palermo: 1 Toter, über 100 Verletzte
-
Kartoffelsack
- Profi

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Der am häufigste verwendete Satz in diesem Zusammenhang ist sicher "Nicht der Fussball ist das Problem, sondern die Gesellschaft" oder auch "Der Fussball ist das Spiegelbild der Gesellschaft". Auch wenn diese Sätze mehr als ausgelatscht sind, stimmen sie halt.Der Observer hat geschrieben:hm...ich sehe die sache sehr kontrovers!einerseits finde ich es immer sehr schade wenn sport mit gewalt vermischt wird.das sind zwei dinge die nicht zusammen gehören und müssen meiner meinung nach schwer bestraft werden!andererseits kann man den jungs nicht alleine die schuld geben,genauso wie man den jungs in den vorstädten von paris nicht alleine die schuld geben kann oder die schwarzen damals in watts!
fakt ist,der staat,die gesellschaft und viele scheissen auf die jungs im süden und halten sie nur für faule säcke die nicht arbeiten wollen.ihre perspektiven sehn entsprechend schlecht aus,da ist es teilweise verständlich das sich die wut manchmal entläd.und es wird noch heftiger werden!egal ob in italien,frankreich oder deutschland.die harte zeit fängt gerade erst an!
mir tut es immer leid wenn polizisten,söhne,väter oder brüder für den scheiss den politiker bauen sterben müssen.das ist das tragischste an der sache!
- cornelius
- Stammspieler

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Artikel von Birgit Schönau in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG. 4.2.07 [Mail des Journalisten Kalb an B Schönau]
[Hervorhebungen sind von mir. C.]
Italiens Fußball und die Eskalation der Gewalt
Das Spiel ist aus
Nach den schweren Stadionkrawallen herrscht Entsetzen und Hilflosigkeit im Land des Weltmeisters – denn die Hooligans bedrohen nicht nur den Sport.
Eine Reportage von Birgit Schönau
Ein blaues Tor verschließt den Eingang zur Nordkurve, und niemand weiß, wann es sich wieder öffnen wird. Blumensträuße türmen sich davor, weiße Lilien und Chrysanthemen, Freesien und Azaleen. Blumen, die das Schweigen füllen und das Entsetzen überdecken sollen. Der Fußball sei vor dem blauen Tor des Angelo-Massimino-Stadions in Catania gestorben, haben viele gesagt, denen die Szenen vom Freitagabend nicht mehr aus dem Kopf gehen. Tränengas und Rauchbomben, brennende Autos und Barrikaden, splitterndes Glas und berstende Mülltonnen, in Panik flüchtende Menschen, vermummte Steinewerfer und Polizisten mit Helm und Schutzschild. Szenen wie aus dem Bürgerkrieg. Dabei gab es nur ein Fußballspiel.
Ein Einsatz unter vielen, für Filippo Raciti, 38, Chefinspektor bei der Polizei. Wenn auch ein wenig schwieriger als normal. Der Erstligist Calcio Catania empfing die Lokalrivalen aus Palermo, zu diesem Ereignis waren
1100 Polizisten abkommandiert. Italienische Lokalderbys sind seit vielen Jahren Schauplätze gewalttätiger Fankrawalle, auch und gerade in der Ersten Liga. Auf Sizilien aber sind sie besonders gefährlich.
Bereits beim Hinspiel in Palermo hatte es schwere Ausschreitungen gegeben, beim Derby gegen Messina im September wurde ein Polizist schwer verletzt. Der Ordnungshüter war unter einem Vorwand auf die Fantribüne gelockt und dort brutal zusammengeschlagen worden.
Die Nordkurve ist der Sammelpunkt für die Hooligans aus Catania, unter ihnen Rechtsextreme und Gefolgsleute des Clans von Nitto Santapaola, einem der berüchtigsten Mafia-Paten von ganz Sizilien. ,,Diese Leute gehen nicht ins Stadion, um ein Fußballspiel zu sehen, sondern um sich mit der Polizei zu schlagen‘‘, werden Filippo Racitis Kollegen später in die Fernsehkameras sagen.
Später - nachdem der Schiedsrichter wegen der Krawalle auf den Rängen das Spiel für 40 Minuten unterbrechen musste. Später - nachdem mehr als 100 Verletzte in die Krankenhäuser gebracht worden waren. Später - als Filippo Raciti vor dem blauen Tor unter der Nordkurve gestorben war. Tödlich getroffen von einem Sprengkörper, den Unbekannte von der obersten Tribünenreihe aus dem Stadion geworfen hatten. Der Brandsatz traf Chefinspektor Filippo Raciti, Polizist seit 20 Jahren, Vater von zwei Kindern, mitten ins Gesicht.
Raciti war das zweite Todesopfer des Fußballs innerhalb einer Woche. Am vorletzten Sonntag war der Chef eines Klubs aus Kalabrien von den Spielern der gegnerischen Mannschaft zu Tode getreten worden, weil er versucht hatte, einen Streit zu schlichten. Der Klub seiner Mörder wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst, dann ging man zur Tagesordnung über. Ein Exzess aus den unteren Ligen, mehr nicht.
The show must go on, wie nach den 170 Verletzten bei einem römischen Erstliga-Derby, nach den Dutzenden von Messerstechereien und Brandbomben an jedem normalen Spieltag, nach den Hitlergrüßen des Profi-Spielers Paolo Di Canio. Die Show ging weiter, als vor Jahren im Stadion von Genua ein Tifoso erstochen wurde, als Hooligans von Inter Mailand ein Moped von der Tribüne warfen oder ein ganzer Zug mit Fans aus dem süditalienischen Salerno ausbrannte.
Erst als Filippo Raciti vor dem blauen Tor starb, stand der Fußball endlich still. ,,Wegen eines Trauerfalls geschlossen‘‘, hieß es auf einem Schild im Alpenstadion zu Turin. ,,Wir sind ohne Fußball. Wir sind ohne Worte‘‘, verkündete der Meister Inter Mailand auf seiner Homepage.
Noch in der Nacht zum Samstag wurden sämtliche Spiele aller Profi- und Amateurvereine abgesagt. Die Spitzenbegegnung Inter gegen AS Rom ebenso wie das für Mittwoch geplante Freundschaftsspiel der Squadra Azzurra gegen Rumänien, der erste Auftritt von Ronaldo beim AC Mailand ebenso wie das sonntägliche Freizeit-Match auf den Bolzplätzen der Toskana.
,,Basta‘‘, verfügte Luca Pancalli, der kommissarische Leiter des Fußballverbandes FIGC, ,,es reicht.‘‘ Innenminister Giuliano Amato versprach: ,,Zu diesen Bedingungen schicke ich meine Polizisten nicht mehr ins Stadion. Nie wieder dürfen Hooligans bewaffnet auf die Tribünen ziehen - und wenn wir dafür den Fußball selbst ein für allemal verbieten müssten.‘‘ Staatspräsident Giorgio Napolitano, der im Berliner Olympiastadion Italiens vierten WM-Titel enthusiastisch gefeiert hatte, sprach nun indigniert von einer ,,Beleidigung für unser Land‘‘. Das offizielle Vatikan-Blatt Osservatore Romano beklagte, dass im italienischen Fußball ,,Verbrecher und Mörder‘‘ den Ton angäben und forderte, den Spielbetrieb für ein Jahr zu stoppen, ,,damit sich der Fußball von diesem Dreck befreit‘‘.
Aber das wird wohl nicht geschehen. Ein Jahr ohne Fußball, das wird niemand wagen. Es ist noch gar nicht lange her, da stand die erste Liga Serie A mit ihrem Umsatz an elfter Stelle der Unternehmen im Land. Auch nach den Pleiten und Skandalen hängt am Fußball eine ganze Industrie mit drei Sport-Tageszeitungen und unzähligen Fanradios, den Bezahl-Sendern und Gadgets, den Fanartikelladen und organisierten Reisen zu den Auswärtsspielen.
Der Fußball ernährt Manager und Masseure, Journalisten und Spanferkelbräter, er bringt Wählerstimmen und manchmal das seltene Gefühl nationaler Einheit. Der Fußball ist eine Ersatzreligion, die jetzt selbst den Vatikan dazu inspiriert, die eigene Fußballliga ein wenig aufzupeppen, wenn auch Papst Benedikt XVI. nicht mehr Ehrenmitglied in Profivereinen ist wie sein Vorgänger Johannes PaulII. beim FC Barcelona und bei Schalke 04.
................................................................................
rainer kalb
Liebe Birgit,
wir haben uns nur ein einziges Mal in der Schweiz getroffen.
Wir leben beide von und arbeiten für diesen Fußball, den wir lieben.
Ich danke Dir für Deine Beiträge. Sie helfen auch mir in Frankreich, den Unterschied zu verstehen.
Lass mich dennoch in dieser durchaus schwierigen Situation, mit der auch ich (Frankreich / Hapoel / Jude) erstmals konfrontiert worden bin, gerade auch im Interesse unseres Berufsstandes und unserer Zukunft, über eines nachdenken.
Sind nicht UEFA und FIFA zu feige, um drastische Maßnahmen zu ergreifen wie 1985 (Heysel). Müsste nicht Platini, der seit diesem Finale keinen Fußstapfen mehr in dieses Stadion gesetzt hat (auch nicht bei der EM 2000) sagen: "Es reicht!".
Wo ist da unsere Verantwortung vor unserem Fußball, wo ist da unsere Wortgewalt? Weshalb sind Fans manchmanchmal innovativer als wir?
Weshalb diffamieren wir nichtmit unseren publizistischen Möglichkeiten dieses Pack von Präsidenten, die falsche Pakte schließen? Die Informationen bekämen wir. Aus nachvollziehbaren Gründen werden sie national nicht veröffentlicht, aber wenn die internationale Presse dafür Platz schafft... [...]
Mit vielen Fragen, mit Ratlosigkeit und mit großem Respekt vor Deiner Arbeit
mit sportlichen und auch sehr freundlichen Grüßen
Rainer KALB
[Hervorhebungen sind von mir. C.]
Italiens Fußball und die Eskalation der Gewalt
Das Spiel ist aus
Nach den schweren Stadionkrawallen herrscht Entsetzen und Hilflosigkeit im Land des Weltmeisters – denn die Hooligans bedrohen nicht nur den Sport.
Eine Reportage von Birgit Schönau
Ein blaues Tor verschließt den Eingang zur Nordkurve, und niemand weiß, wann es sich wieder öffnen wird. Blumensträuße türmen sich davor, weiße Lilien und Chrysanthemen, Freesien und Azaleen. Blumen, die das Schweigen füllen und das Entsetzen überdecken sollen. Der Fußball sei vor dem blauen Tor des Angelo-Massimino-Stadions in Catania gestorben, haben viele gesagt, denen die Szenen vom Freitagabend nicht mehr aus dem Kopf gehen. Tränengas und Rauchbomben, brennende Autos und Barrikaden, splitterndes Glas und berstende Mülltonnen, in Panik flüchtende Menschen, vermummte Steinewerfer und Polizisten mit Helm und Schutzschild. Szenen wie aus dem Bürgerkrieg. Dabei gab es nur ein Fußballspiel.
Ein Einsatz unter vielen, für Filippo Raciti, 38, Chefinspektor bei der Polizei. Wenn auch ein wenig schwieriger als normal. Der Erstligist Calcio Catania empfing die Lokalrivalen aus Palermo, zu diesem Ereignis waren
1100 Polizisten abkommandiert. Italienische Lokalderbys sind seit vielen Jahren Schauplätze gewalttätiger Fankrawalle, auch und gerade in der Ersten Liga. Auf Sizilien aber sind sie besonders gefährlich.
Bereits beim Hinspiel in Palermo hatte es schwere Ausschreitungen gegeben, beim Derby gegen Messina im September wurde ein Polizist schwer verletzt. Der Ordnungshüter war unter einem Vorwand auf die Fantribüne gelockt und dort brutal zusammengeschlagen worden.
Die Nordkurve ist der Sammelpunkt für die Hooligans aus Catania, unter ihnen Rechtsextreme und Gefolgsleute des Clans von Nitto Santapaola, einem der berüchtigsten Mafia-Paten von ganz Sizilien. ,,Diese Leute gehen nicht ins Stadion, um ein Fußballspiel zu sehen, sondern um sich mit der Polizei zu schlagen‘‘, werden Filippo Racitis Kollegen später in die Fernsehkameras sagen.
Später - nachdem der Schiedsrichter wegen der Krawalle auf den Rängen das Spiel für 40 Minuten unterbrechen musste. Später - nachdem mehr als 100 Verletzte in die Krankenhäuser gebracht worden waren. Später - als Filippo Raciti vor dem blauen Tor unter der Nordkurve gestorben war. Tödlich getroffen von einem Sprengkörper, den Unbekannte von der obersten Tribünenreihe aus dem Stadion geworfen hatten. Der Brandsatz traf Chefinspektor Filippo Raciti, Polizist seit 20 Jahren, Vater von zwei Kindern, mitten ins Gesicht.
Raciti war das zweite Todesopfer des Fußballs innerhalb einer Woche. Am vorletzten Sonntag war der Chef eines Klubs aus Kalabrien von den Spielern der gegnerischen Mannschaft zu Tode getreten worden, weil er versucht hatte, einen Streit zu schlichten. Der Klub seiner Mörder wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst, dann ging man zur Tagesordnung über. Ein Exzess aus den unteren Ligen, mehr nicht.
The show must go on, wie nach den 170 Verletzten bei einem römischen Erstliga-Derby, nach den Dutzenden von Messerstechereien und Brandbomben an jedem normalen Spieltag, nach den Hitlergrüßen des Profi-Spielers Paolo Di Canio. Die Show ging weiter, als vor Jahren im Stadion von Genua ein Tifoso erstochen wurde, als Hooligans von Inter Mailand ein Moped von der Tribüne warfen oder ein ganzer Zug mit Fans aus dem süditalienischen Salerno ausbrannte.
Erst als Filippo Raciti vor dem blauen Tor starb, stand der Fußball endlich still. ,,Wegen eines Trauerfalls geschlossen‘‘, hieß es auf einem Schild im Alpenstadion zu Turin. ,,Wir sind ohne Fußball. Wir sind ohne Worte‘‘, verkündete der Meister Inter Mailand auf seiner Homepage.
Noch in der Nacht zum Samstag wurden sämtliche Spiele aller Profi- und Amateurvereine abgesagt. Die Spitzenbegegnung Inter gegen AS Rom ebenso wie das für Mittwoch geplante Freundschaftsspiel der Squadra Azzurra gegen Rumänien, der erste Auftritt von Ronaldo beim AC Mailand ebenso wie das sonntägliche Freizeit-Match auf den Bolzplätzen der Toskana.
,,Basta‘‘, verfügte Luca Pancalli, der kommissarische Leiter des Fußballverbandes FIGC, ,,es reicht.‘‘ Innenminister Giuliano Amato versprach: ,,Zu diesen Bedingungen schicke ich meine Polizisten nicht mehr ins Stadion. Nie wieder dürfen Hooligans bewaffnet auf die Tribünen ziehen - und wenn wir dafür den Fußball selbst ein für allemal verbieten müssten.‘‘ Staatspräsident Giorgio Napolitano, der im Berliner Olympiastadion Italiens vierten WM-Titel enthusiastisch gefeiert hatte, sprach nun indigniert von einer ,,Beleidigung für unser Land‘‘. Das offizielle Vatikan-Blatt Osservatore Romano beklagte, dass im italienischen Fußball ,,Verbrecher und Mörder‘‘ den Ton angäben und forderte, den Spielbetrieb für ein Jahr zu stoppen, ,,damit sich der Fußball von diesem Dreck befreit‘‘.
Aber das wird wohl nicht geschehen. Ein Jahr ohne Fußball, das wird niemand wagen. Es ist noch gar nicht lange her, da stand die erste Liga Serie A mit ihrem Umsatz an elfter Stelle der Unternehmen im Land. Auch nach den Pleiten und Skandalen hängt am Fußball eine ganze Industrie mit drei Sport-Tageszeitungen und unzähligen Fanradios, den Bezahl-Sendern und Gadgets, den Fanartikelladen und organisierten Reisen zu den Auswärtsspielen.
Der Fußball ernährt Manager und Masseure, Journalisten und Spanferkelbräter, er bringt Wählerstimmen und manchmal das seltene Gefühl nationaler Einheit. Der Fußball ist eine Ersatzreligion, die jetzt selbst den Vatikan dazu inspiriert, die eigene Fußballliga ein wenig aufzupeppen, wenn auch Papst Benedikt XVI. nicht mehr Ehrenmitglied in Profivereinen ist wie sein Vorgänger Johannes PaulII. beim FC Barcelona und bei Schalke 04.
................................................................................
rainer kalb
Liebe Birgit,
wir haben uns nur ein einziges Mal in der Schweiz getroffen.
Wir leben beide von und arbeiten für diesen Fußball, den wir lieben.
Ich danke Dir für Deine Beiträge. Sie helfen auch mir in Frankreich, den Unterschied zu verstehen.
Lass mich dennoch in dieser durchaus schwierigen Situation, mit der auch ich (Frankreich / Hapoel / Jude) erstmals konfrontiert worden bin, gerade auch im Interesse unseres Berufsstandes und unserer Zukunft, über eines nachdenken.
Sind nicht UEFA und FIFA zu feige, um drastische Maßnahmen zu ergreifen wie 1985 (Heysel). Müsste nicht Platini, der seit diesem Finale keinen Fußstapfen mehr in dieses Stadion gesetzt hat (auch nicht bei der EM 2000) sagen: "Es reicht!".
Wo ist da unsere Verantwortung vor unserem Fußball, wo ist da unsere Wortgewalt? Weshalb sind Fans manchmanchmal innovativer als wir?
Weshalb diffamieren wir nichtmit unseren publizistischen Möglichkeiten dieses Pack von Präsidenten, die falsche Pakte schließen? Die Informationen bekämen wir. Aus nachvollziehbaren Gründen werden sie national nicht veröffentlicht, aber wenn die internationale Presse dafür Platz schafft... [...]
Mit vielen Fragen, mit Ratlosigkeit und mit großem Respekt vor Deiner Arbeit
mit sportlichen und auch sehr freundlichen Grüßen
Rainer KALB
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Kartoffelsack
- Profi

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Also wenn das wirklich so rauskommt, wie Innenminister Amato will, ist der Fussball am letzten Freitag wirklich gestorben.
Es sieht danach aus, als ob am Sonntag wieder gespielt wird, ABER
- Auswärtsfans erhalten keinen Zutritt zu Spielen
- In Stadien, die nicht den Sicherheitsbestimmungen entsprechen (das sind immerhin 32 von 37 in der Serie A und B), dürfen Spiele nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.
- In Stadien, die den Sicherheitsbestimmungen entsprechen (Olimpico Roma, Olimpico Torino, Franchi in Siena, Barbera in Palermo und Dall'Ara in Bologna), darf vor maximum 10'000 Zuschauern gespielt werden.
Es ist zu hoffen, dass es sich hierbei um die typisch italienische anfängliche Überreaktion handelt und nicht die ganze Nation bestraft wird. Wobei ich denke, dass am Ende entweder gar nichts passiert oder sowas wie vom Herrn Innenminister verlangt.
Es sieht danach aus, als ob am Sonntag wieder gespielt wird, ABER
- Auswärtsfans erhalten keinen Zutritt zu Spielen
- In Stadien, die nicht den Sicherheitsbestimmungen entsprechen (das sind immerhin 32 von 37 in der Serie A und B), dürfen Spiele nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.
- In Stadien, die den Sicherheitsbestimmungen entsprechen (Olimpico Roma, Olimpico Torino, Franchi in Siena, Barbera in Palermo und Dall'Ara in Bologna), darf vor maximum 10'000 Zuschauern gespielt werden.
Es ist zu hoffen, dass es sich hierbei um die typisch italienische anfängliche Überreaktion handelt und nicht die ganze Nation bestraft wird. Wobei ich denke, dass am Ende entweder gar nichts passiert oder sowas wie vom Herrn Innenminister verlangt.
- Schwipper
- Einwechselspieler

Beitrag
Hast du dazu auch ne Quelle in der Amato die oben genannte Bedingungen verlangt?Kartoffelsack hat geschrieben:Also wenn das wirklich so rauskommt, wie Innenminister Amato will, ist der Fussball am letzten Freitag wirklich gestorben.
Es sieht danach aus, als ob am Sonntag wieder gespielt wird, ABER
- Auswärtsfans erhalten keinen Zutritt zu Spielen
- In Stadien, die nicht den Sicherheitsbestimmungen entsprechen (das sind immerhin 32 von 37 in der Serie A und B), dürfen Spiele nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.
- In Stadien, die den Sicherheitsbestimmungen entsprechen (Olimpico Roma, Olimpico Torino, Franchi in Siena, Barbera in Palermo und Dall'Ara in Bologna), darf vor maximum 10'000 Zuschauern gespielt werden.
Es ist zu hoffen, dass es sich hierbei um die typisch italienische anfängliche Überreaktion handelt und nicht die ganze Nation bestraft wird. Wobei ich denke, dass am Ende entweder gar nichts passiert oder sowas wie vom Herrn Innenminister verlangt.
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Kartoffelsack
- Profi

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http://www.gazzetta.it/Calcio/Primo_Pia ... orme.shtml
Sehr schwer vorherzusagen, was wirklich geschieht. Am Mittwoch sollen diese Sitzungen anfangen. Das ist im Moment einfach das einzige Szenario, das in den Medien zu finden ist, siehe auch www.corriere.it, www.sports.it, www.raisport.rai.it undsoweiter
Ja klar, hab ich vergessen.Schwipper hat geschrieben:Hast du dazu auch ne Quelle in der Amato die oben genannte Bedingungen verlangt?Kartoffelsack hat geschrieben:Also wenn das wirklich so rauskommt, wie Innenminister Amato will, ist der Fussball am letzten Freitag wirklich gestorben.
Es sieht danach aus, als ob am Sonntag wieder gespielt wird, ABER
- Auswärtsfans erhalten keinen Zutritt zu Spielen
- In Stadien, die nicht den Sicherheitsbestimmungen entsprechen (das sind immerhin 32 von 37 in der Serie A und B), dürfen Spiele nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.
- In Stadien, die den Sicherheitsbestimmungen entsprechen (Olimpico Roma, Olimpico Torino, Franchi in Siena, Barbera in Palermo und Dall'Ara in Bologna), darf vor maximum 10'000 Zuschauern gespielt werden.
Es ist zu hoffen, dass es sich hierbei um die typisch italienische anfängliche Überreaktion handelt und nicht die ganze Nation bestraft wird. Wobei ich denke, dass am Ende entweder gar nichts passiert oder sowas wie vom Herrn Innenminister verlangt.
http://www.gazzetta.it/Calcio/Primo_Pia ... orme.shtml
Sehr schwer vorherzusagen, was wirklich geschieht. Am Mittwoch sollen diese Sitzungen anfangen. Das ist im Moment einfach das einzige Szenario, das in den Medien zu finden ist, siehe auch www.corriere.it, www.sports.it, www.raisport.rai.it undsoweiter
- dynborchel
- Gewinner WM 2006 Tippspiel

Beitrag
Alle deine Beiträge sind nur "ja, nein, lol, jawohl, irgendwelche Namen wie z.B: Berlin oder München".Hamburger SV bruda hat geschrieben:lol
Zuletzt geändert von dynborchel am 06.02.2007 17:57, insgesamt 1-mal geändert.
-
GastGa
Beitrag
da du einen Italiener beleidigt hast.
Der Polizist ist doch selber schuld
hätte der da nur raus gehalten.
Nö ehr dudynborchel hat geschrieben:Bist du geistig gestört ? Alle deine Beiträge sind nur "ja, nein, lol, jawohl, irgendwelche Namen wie z.B: Berlin oder München".Hamburger SV bruda hat geschrieben:lol
da du einen Italiener beleidigt hast.
Der Polizist ist doch selber schuld
hätte der da nur raus gehalten.
Zuletzt geändert von Gast am 06.02.2007 18:02, insgesamt 1-mal geändert.
- dynborchel
- Gewinner WM 2006 Tippspiel

Beitrag
Wen habe ich beleidigt?Hamburger SV bruda hat geschrieben: da du einen Italener beleidigt hast.
-
Kartoffelsack
- Profi

Beitrag
Ich kann verstehen, dass es hart ist, wenn du in der richtigen Welt schon von niemandem gemocht wirst und du dann auch in der Ersatzwelt nur noch gehasst wirst. Du hast dir dieses neue Leben mit dem festen Willen aufgebaut, deine schlechten Beiträge ständig noch ein wenig dümmer und sinnloser zu gestalten und hattest wohl zum ersten Mal in deinem bemittleidenswerten Leben Erfolg mit etwas. Du hattest ja schon einen fast 500 Beiträge langen Schwanz, im Vergleich zu andern warst du hier ein echter Held! Meiner Meinung nach entstehen deine häufigen Schreibfehler auch nur darum, weil du so fett bist, dass dein Zeigefinger auf der Tastatur mehrere Buchstaben überlappt. Und falls du mal keinen Ausweg mehr siehst, tu uns allen einen Gefallen und erschiess all deine Synonyme gleich mit. Danke
Hamburger SV bruda hat geschrieben:Nö ehr dudynborchel hat geschrieben:Bist du geistig gestört ? Alle deine Beiträge sind nur "ja, nein, lol, jawohl, irgendwelche Namen wie z.B: Berlin oder München".Hamburger SV bruda hat geschrieben:lol
da du einen Italiener beleidigt hast.
Der Polizist ist doch selber schuld
hätte der da nur raus gehalten.
Ich kann verstehen, dass es hart ist, wenn du in der richtigen Welt schon von niemandem gemocht wirst und du dann auch in der Ersatzwelt nur noch gehasst wirst. Du hast dir dieses neue Leben mit dem festen Willen aufgebaut, deine schlechten Beiträge ständig noch ein wenig dümmer und sinnloser zu gestalten und hattest wohl zum ersten Mal in deinem bemittleidenswerten Leben Erfolg mit etwas. Du hattest ja schon einen fast 500 Beiträge langen Schwanz, im Vergleich zu andern warst du hier ein echter Held! Meiner Meinung nach entstehen deine häufigen Schreibfehler auch nur darum, weil du so fett bist, dass dein Zeigefinger auf der Tastatur mehrere Buchstaben überlappt. Und falls du mal keinen Ausweg mehr siehst, tu uns allen einen Gefallen und erschiess all deine Synonyme gleich mit. Danke
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