FC Bayern News

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10.08.2007 17:44

Scholl wird Ehrenspieler des FCB
Große Ehre für Mehmet Scholl! Der 36-Jährige, der zum Ende der vergangenen Saison seine Karriere beendet hat, wird nach Giovane Elber der zweite Ehrenspieler des FC Bayern. „Damit werden wir seine langjährige Treue und großartigen Leistungen extra würdigen“, schrieb Karl-Heinz Rummenigge im aktuellen „Bayern-Magazin“. Vor seinem Abschiedsspiel gegen den FC Barcelona am kommenden Mittwoch wird die Ehrung Scholls durchgeführt. Insgesamt trug der Publikumsliebling 15 Jahre lang das Trikot des FC Bayern und feierte in dieser Zeit acht deutsche Meisterschaften, je fünf DFB-und Liga-Pokalsiege sowie die Titel in der Champions League und im Weltpokal.
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11.08.2007 22:31

Toni trifft für die Geschichtsbücher
Es hat 13 Minuten und ein paar Sekunden gedauert, dann hatte Luca Toni den FC Bayern im ersten Bundesligaspiel der Saison gegen Hansa Rostock in Führung geschossen - und gleich hatte sich der italienische Weltmeister in die Geschichtsbücher des Rekordmeisters eingetragen: mit dem 1.900. Heimtor des FC Bayern in der Bundesliga. Das erste Heimtor hatte fast auf den Tag genau vor 42 Jahren Rainer Ohlhauser erzielt. Am 21. August 1965 traf er beim 2:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt, damals noch im Grünwalder Stadion.
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Bundesliga-Debüt für Wagner
Auch für Sandro Wagner war der erste Bundesligaspieltag der Saison 2007/08 ein ganz besonderer. Der 19-Jährige feierte sein Bundesliga-Debüt. In der 87. Minute wurde er für Miroslav Klose eingewechselt - sicherlich auch ein Belohnung für Wagners Einsatz in den letzten Wochen. Nach den Verletzungen von Jan Schlaudraff, Lukas Podolski und Luca Toni half der Amateure-Angreifer bei den Profis aus und hatte auch Anteil am Ligapokal-Sieg des FC Bayern. Im Halbfinalspiel beim VfB Stuttgart erzielte er den 2:0-Siegtreffer.
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14.08.2007 18:21

Ohne Sosa gegen Barca, Klose fraglich
Einen Tag vor dem Franz-Beckenbauer-Cup gegen den FC Barcelona gab es gute und schlechte Nachrichten aus der medizinischen Abteilung des FC Bayern. Die schlechten zuerst: Jose Ernesto Sosa wird gegen den spanischen Top-Klub nicht auflaufen können, der Einsatz von Miroslav Klose ist fraglich.

Klose setzte am Dienstag mit dem Training aus, da er an einer Sehnenentzündung im Fuß laboriert. Ob der deutsche Nationalstürmer gegen Barcelona und am Samstag gegen seinen Ex-Klub Werder Bremen einsatzfähig ist, bleibt abzuwarten. „Er wird noch untersucht“, sagte Ottmar Hitzfeld.

Poldi zurück

Auf Sosa wird der FCB-Chefcoach gegen Barcelona auf jeden Fall verzichten. Der Argentinier laboriert an Sprunggelenksproblemen und muss daher sowohl im Training als auch im Spiel pausieren. „Er wird morgen nicht spielen“, sagte Hitzfeld, der wie bei Klose noch nicht weiß, ob Sosa bis Samstag wieder fit ist.

Doch Hitzfeld konnte sich am Dienstag auch über gute Nachrichten freuen. So nahm Lukas Podolski erstmals nach seiner Knie-Operation Ende April wieder am Mannschaftstraining teil. Wann er wieder voll einsatzfähig ist, darauf wollte sich der Angreifer aber noch nicht festlegen. „Ich setze mir keinen Termin. Wichtig ist erst einmal, dass ich fit werde“, sagte er fcbayern.de. Im Anschluss an sein erstes Mannschaftstraining absolvierte „Poldi“ daher noch einen Ausdauerlauf zusammen mit Luca Toni.

Ismael vor Comeback

Ebenfalls Ende April hatte sich Valérien Ismael einer Nachoperation an seinem verletzten Bein unterziehen müssen. Gegen den FC Barcelona steht der Franzose nun vor dem lang ersehnten Comeback - auf den Tag genau ein Jahr nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch. „Mein Gefühl sagt mir, dass es morgen soweit ist“, sagte er fcbayern.de.

Zwar muss sich Ismael vor der Partie noch einer Kontrolluntersuchung beim Arzt unterziehen, aber er geht davon aus, dass er grünes Licht bekommt. „Ich kann laufen, springen, schießen“, hält er sich für voll belastbar, nachdem er schon seit Wochen wieder mit der Mannschaft trainiert.

Hummels ohne Gips

Noch etwas gedulden bis zu ihrem Comeback müssen sich weiterhin Willy Sagnol, Jan Schlaudraff und Mats Hummels. Sagnol (Knie-OP) absolvierte am Dienstag verschiedene Lauf- und Stabilisierungsübungen mit Reha-Trainer Thomas Wilhelmi und Fitness-Coach Zvonko Komes, Schlaudraff (Bandscheiben-OP) trainierte im Kraftraum.

Wieder gut zu Fuß unterwegs ist derweil auch Hummels. Nach seinem Syndesmosebandriss wurde ihm am Montag der Gips entfernt, jetzt muss er vier Wochen einen Spezialschuh tragen. „Irgendwann im Oktober kann ich wieder spielen“, sagte er fcbayern.de.
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16.08.2007 20:37

Jansen fehlt im Schlagerspiel
Linksverteidiger Marcell Jansen von Rekordmeister Bayern München hat am Donnerstagabend eine Verletzung am Wadenbeinkopf erlitten und muss für die anstehenden Topspiele passen. Der Linksverteidiger fehlt beim Prestigeduell am Samstag bei Werder Bremen sowie beim Länderspiel am 22. August in England.

Jansen zog sich die Blessur am Donnerstag im Training der Münchner zu. Mit den Bayern hätte er am Samstag im Bundesliga-Spitzenspiel bei Werder Bremen antreten sollen. An Jansens Stelle dürfte Christian Lell in die Startformation der Hitzfeld-Elf rücken.

Am Mittwoch spielte der deutsche Rekordmeister beim Abschiedsspiel von Mehmet Scholl gegen den FC Barcelona mit den Außenverteidigern Lell und Lahm. Lahm agierte dabei wie in der vergangenen Spielzeit über links und Lell verteidigte auf rechts. Mit Jansen über links hatte Lahm im Auftaktmatch gegen Rostock (3:0) die rechte Abwehrseite bekleidet.

Über die Nominierung eines Ersatzmannes für den früheren Mönchengladbacher wird Bundestrainer Joachim Löw erst nach den Bundesligaspielen am Samstagabend entscheiden.
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Mal schauen, ob er wirklich nicht spielen kann, denn auf der offiziellen Seite der Bayern steht zwar ebenfalls, dass er das Training abbrechen musste, aber auch ein Zitat von Ottmar Hitzfeld, wonach er fest mit Jansen am Samstag rechnet!
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17.08.2007 23:13

Zehn Tage Pause für Jansen
Eine Zwangspause muss Marcell Jansen einlegen. Der Linksverteidiger hat sich im Spiel gegen den FC Barcelona einen Einriss des Syndesmosebandes am rechten Wadenbeinköpfchen zugezogen und muss nun zehn Tage lang mit dem Fußballtraining aussetzen. Er fehlt dem FC Bayern somit in den Bundesligaspielen gegen Bremen und Hannover, auch zum Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen England wird er nicht reisen. Nach zehn Tagen Pause entscheidet Vereinsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nach einer Kontrolluntersuchung, ob Jansen wieder einsatzfähig ist.
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20.08.2007 15:53

Klose fällt gegen Hannover aus
Fußball-Nationalspieler Miroslav Klose fällt für die Bundesliga-Partie des FC Bayern München gegen Hannover 96 aus. Eine Untersuchung bei Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfarth bestätigte die erste Diagnose einer Außenbanddehnung im rechten Knie.

Klose müsse zehn Tage pausieren, teilte Bayern-Sprecher Markus Hörwick mit. Mitte kommender Woche soll nach einer weiteren Untersuchung über die Rückkehr ins Mannschaftstraining befunden werden. Beim Argentinier José Ernesto Sosa wurde indes ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert, der ihn nach Vereinsangaben zu acht bis zehn Tagen Pause zwingt.
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25.08.2007 19:43

FCB trauert um Mitglied Nummer 1
Der FC Bayern München trauert um den Entdecker von „Bomber“ Gerd Müller. Im Alter von 90 Jahren ist Alexander Kotter am Freitag gestorben. Dem Friseur aus Bad Wörishofen im Allgäu, der das am längsten eingetragene Mitglied beim FC Bayern war und dessen Mitgliedsausweis die Nummer eins trug, wurde vor der Partie gegen Hannover 96 mit einer Schweigeminute gedacht. Vor mehr als 40 Jahren hatte Kotter, zu dessen 90. Geburtstag auch Franz Beckenbauer per Telefon gratulierte, Stürmer Müller entdeckt und vom TSV Nördlingen zum FC Bayern geholt
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25.08.2007 19:44

Nur kurze Pause für Luca Toni
Wenn Luca Toni ein Tor schießt, folgt immer die gleich Geste. Mit der rechten Hand greift er sich ans Ohr. „Habt ihr es alle mitbekommen, ich habe getroffen“, will der Italiener damit signalisieren. Nach seinem Führungstreffer zum 1:0 gegen Hannover 96 war aber alles ganz anders.

Nur kurz ging der Griff ans Ohr, dann blieb Toni an der Torauslinie stehen und fasste sich umgehend mit schmerzverzerrtem Gesicht an den rechten Oberschenkel. Fast gleichzeitig mit den ersten Gratulanten war dann auch Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt herangeeilt und untersuchte den Torschützen. Knapp eine Minute später war klar: Toni musste runter.

Sonderlob für Wagner

Für ihn kam Amateur Sandro Wagner in die Partie, der seine Sache sehr ordentlich machte. „Ich freue mich für Sandro Wagner. Er hat in den letzten Wochen große Fortschritte gemacht“, lobte Ottmar Hitzfeld den Nachwuchsstürmer später in der Pressekonferenz.

Doch was war mit Luca Toni? Hitzfeld konnte umgehend Entwarnung geben. „Es ist nicht so schlimm. Er hat eine Zerrung erlitten“, meinte der Bayern-Coach. Der italienische Weltmeister muss drei, vier Tage pausieren, kann aber wahrscheinlich schon am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Klose vor der Rückkehr

Hitzfeld hatte noch mehr gute Nachrichten mitgebracht: „Wahrscheinlich wird auch Miro Klose am Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren können. Bei Marcell Jansen sieht es genauso aus, José Sosa eventuell auch. Gegen Ende der nächsten Wochen werden wir also wieder mehr Alternativen zur Verfügung haben.“

Gegen Hannover hatten gerade mal vier gesunde Feldspieler auf der Ersatzbank Platz genommen. In Hamburg dürfte es da schon wieder ein bisschen enger zugehen, zumal auch Lukas Podolski vor der Rückkehr in den Profi-Kader steht. Auch er hätte sicherlich nichts dagegen, gegen den HSV den typischen Toni-Jubel wieder zu sehen.
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26.08.2007 23:09

Toni droht Pause gegen HSV - Hoffen auf Klose
Fußball-Weltmeister Luca Toni vom FC Bayern München droht wegen der im Bundesliga-Heimspiel gegen Hannover 96 (3:0) erlittenen Verletzung im rechten Oberschenkel eine Zwangspause.

Der Italiener hatte sich bei seinem 1:0-Führungstreffer eine Zerrung zugezogen, die seinen Einsatz im Auswärtsspiel am 2. September beim Hamburger SV gefährdet. «Es wird sehr knapp bis Hamburg», sagte Trainer Ottmar Hitzfeld. Toni werde sieben bis zehn Tage pausieren müssen.

Offen ist auch, ob Miroslav Klose in Hamburg wieder einsatzbereit sein wird. Der deutsche Nationalspieler fehlte gegen Hannover wegen einer Außenbanddehnung im Knie. «Wenn Klose am Donnerstag mit der Mannschaft trainiert, könnte er in Hamburg eingesetzt werden», kündigte Hitzfeld an.

Als mögliche weitere Alternative im Angriff könnte in Hamburg auch wieder Lukas Podolski zur Verfügung stehen. Der Nationalspieler stand nach seiner langwierigen Knieverletzung gegen Hannover noch nicht wieder im Kader des Tabellenführers, spielte aber bei der zweiten Mannschaft in der Regionalliga 45 Minuten lang gegen die Stuttgarter Kickers (0:1). Podolski zeigte sich dabei stark verbessert, war bis zu seiner geplanten Auswechslung zur Pause der gefährlichste Angreifer der Hausherren und hatte in der 40. Minute mit einem Pfostenschuss Pech. Er soll an diesem Dienstag beim Testspiel der Bayern bei Grasshoppers Zürich eingesetzt werden und weitere Spielpraxis sammeln. Nach der Verletzung von Toni stand Hitzfeld gegen Hannover nur noch der Amateurspieler Sandro Wagner als Stürmer zur Verfügung.
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27.08.2007 22:44

Mit Podolski und Ismael gegen die Grasshoppers
Am vergangenen Samstag feierte Ottmar Hitzfeld beim 3:0 gegen Hannover 96 seinen 250. Bundesligasieg. Insgesamt hat er 58,28 Prozent aller seiner Spiele gewonnen, das ist Liga-Rekord! Nun kehrt der FCB-Chefcoach zu den Wurzeln seiner großartigen Trainerkarriere zurück: zum Grasshopper Club Zürich. Am Dienstag (19.30 Uhr, live im DSF) tritt der FC Bayern zu einem Freundschaftsspiel beim Schweizer Erstligisten an.

Bei den Grasshoppers, Hitzfelds dritter Trainerstation (1988-91), hat der heute 58-Jährige seine ersten beiden Meistertitel gewonnen, dazu zwei Mal den Schweizer Pokal sowie einmal den Supercup. 16 Jahre nach seinem Abschied aus Zürich kommt es jetzt zum Wiedersehen, für das sich Hitzfeld viel vorgenommen hat. „Ich habe einen besonderen Ehrgeiz, gegen die Grasshoppers zu gewinnen“, sagte er vor dem Spiel.

Comeback von Podolski

Doch nicht nur aus persönlichen Gründen fiebert der Bayern-Trainer der Partie entgegen. Das Duell zwischen dem Schweizer und dem Deutschen Rekordmeister besitzt auch sportlichen Wert. „Für mich ist dieses Spiel wichtig, weil es Aufschluss gibt über die Verfassung einzelner Spieler“, erklärte Hitzfeld.

So werde Lukas Podolski in Zürich erstmals seit seiner Knie-Operation im April wieder für die Profis des FC Bayern zum Einsatz kommen, kündigte der „General“ an. Zuletzt sammelte „Poldi“ zweimal bei den FCB-Amateuren Spielpraxis. „Es geht jetzt Schritt für Schritt“, sagte Hitzfeld, der überlegt, den Stürmer eventuell in den Kader für das Bundesligaspiel in Hamburg kommenden Sonntag zu nehmen.

Ismael in der Startformation

Auch für Valérien Ismael wird das Spiel gegen die Grasshoppers ein wichtiger Test. Der Innenverteidiger, der nach einem Jahr endgültig mit seinem Schien- und Wadenbeinbruch abgeschlossen hat, „wird zum ersten Mal von Beginn an spielen“, sagte Hitzfeld. Wie Podolski kam auch Ismael zuletzt bei den Amateuren zum Einsatz, beim Franz-Beckenbauer-Cup gegen den FC Barcelona hatte er zudem ein Zwei-Minuten-Comeback gefeiert.

Darüber hinaus werden auch Reservisten wie Daniel van Buyten oder Andreas Ottl am Dienstag die Chance bekommen, sich zu zeigen. Hitzfeld kündigte seine bekannte Rotation an. Mit einer B-Elf wie zum Beispiel gegen Mallorca werde der FC Bayern aber nicht auflaufen, betonte der Trainer. „Wir werden alle Stammspieler mitnehmen, die einsatzfähig sind.“

Ehre für den FCB

Viele Alternativen besitzt Hitzfeld ohnehin nicht, da mit Luca Toni, Miroslav Klose, Jan Schlaudraff, Willy Sagnol, Jose Ernesto Sosa, Marcell Jansen und Mats Hummels sieben Spieler verletzt sind. Toni Kroos ist zudem abgestellt zur U17-Weltmeisterschaft.

Trotzdem nehmen die Bayern die Partie gegen die Grasshoppers, bei denen mit Hanspeter Latour ein bekanntes Gesicht aus der Bundesliga auf der Trainerbank sitzt, ernst, nicht zuletzt weil es auch eine große Ehre ist, als letzte ausländische Mannschaft im 78 Jahre alten Stadion Hardturm antreten zu dürfen. In den nächsten Jahren wird auf dem Gelände ein neues Stadion entstehen.

Hitzfelds letzter Sieg

„Dass dieses Freundschaftsspiel noch kurz vor der endgültigen Schließung des traditionsreichen Stadion Hardturm, in dem auch ich tolle Momente erlebt habe, möglich wird, freut mich besonders und motiviert uns alle, den Zuschauern nochmals ein Fußballspektakel zu bieten“, sagte Hitzfeld. Noch einmal will er seine alte Wirkungsstätte als Sieger verlassen.
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29.08.2007 16:47

Zwei Rückkehrer und viele Fragezeichen
Wenn Ottmar Hitzfeld in diesen Tagen das Profihaus an der Säbener Straße betritt, ist sein erster Gang nicht etwa in das gemeinsame Trainerbüro mit Michael Henke. „Ich gehe als erstes in die medizinische Abteilung“, verriet der Bayern-Coach am Mittwoch. Dort erkundigt sich Hitzfeld bei Physiotherapeut Fredi Binder oder bei Reha-Coach Thomas Wilhelmi, welche Spieler denn auch tatsächlich am Mannschaftstraining teilnehmen können.

Momentan ist die Liste der verletzten und angeschlagenen Spieler jedenfalls viel länger, als es Hitzfeld lieb sein wird. Neben den Langzeitverletzten Willy Sagnol, Jan Schlaudraff und Mats Hummels (alle im Aufbautraining) nahmen am Tag nach dem Testspiel in Zürich (0:0) auch Jose Sosa (Bandscheibenvorfall), Miroslav Klose (Knie), Marcell Jansen (Syndesmoseband), Luca Toni (Zerrung), Hamit Altintop (Erkältung), Martin Demichelis (Wadenprobleme) und Franck Ribery (Wadenverhärtung) nicht am Mannschaftstraining teil.

Riberys Wade hat zugemacht

Klose konnte zehn Tage nach seiner Innenbanddehnung im Knie immerhin wieder auf dem Platz arbeiten. Am späten Nachmittag absolvierte er eine intensive Einheit Ball- und Koordinationstraining. Ob der Ex-Bremer beim Spiel am Sonntag in Hamburg dabei sein kann wird sich in den nächsten Tagen entscheiden. Selbiges gilt für Kloses Sturmpartner Toni. Der Italiener konnte am Mittwoch immerhin schon wieder Ball- und Schusstraining auf dem Platz absolvieren.

Noch besser sieht es bei Ribery aus. Der Franzose leidet seit dem letzten Wochenende an einer Wadenverhärtung. „Er hat einige Schläge einstecken müssen, hat viele Prellungen“, berichtete Hitzfeld, der noch nicht weiß, ob Ribery am Samstag mit nach Hamburg fahren kann. Auch hinter der Rückkehr von Jansen steht noch ein Fragezeichen. Der Linksfuß trainierte am Nachmittag unter der Regie von Svonko Komes erstmals wieder auf dem Platz.

Ismael spielt vorerst weiter in der Regionalliga

Neues gibt es von Sosa, der ebenfalls zur Mittwochnachmittag-Trainingsgruppe gehörte. „Wir werden ihn beobachten“, sagte Hitzfeld über den Argentinier, der neben einem Bandscheibenvorfall auch wieder Sprunggelenks-Probleme zu beklagen hat. „Ich hoffe jeden Tag, dass der eine oder andere Spieler zurück kommt“, erklärte Hitzfeld.

Erfolgreich zurück gemeldet haben sich in Zürich Valerien Ismael und Lukas Podolski. Beide kamen gegen den Schweizer Rekordmeister über 90 Minuten zum Einsatz. „Valerien braucht noch Geduld. Er wird weiterhin Spielpraxis bei den Amateuren sammeln, um den alten Rhythmus wiederzufinden“, sagte der Bayern-Coach. Ismael habe gegen die Grashopper eine gute Leistung gezeigt, „er muss sich aber noch in Sachen Spritzigkeit und Beweglichkeit steigern.“

Personalsorgen bis zur Winterpause?

Einen Schritt weiter ist da schon Podolski. „Ich bin froh, dass Poldi das Spiel gut überstanden hat. Er hat sich gut bewegt und gut eingebracht“, sagte Hitzfeld, der eine Rückkehr des Nationalstürmers in den Kader ankündigte. „Ich gehe davon aus, dass Lukas am Sonntag auf der Bank sitzen wird.“

Überlegungen, aufgrund der angespannten Personallage vor dem Ablauf der ersten Transferperiode am 31. August noch mal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden, gibt es beim FC Bayern indes nicht. Hitzfeld sagte: „Ich hoffe, dass wir mit diesem Kader gut bis zur Winterpause durchkommen. Dann werden wir auch wieder mehr Alternativen haben. Bis dahin werden wir aber noch einige personelle Probleme haben.“
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29.08.2007 16:49

Schlaudraff nimmt das Lauftraining auf
Endlich mal wieder richtig gute Nachrichten aus der Krankenstation des FC Bayern: Neuzugang Jan Schlaudraff hat am Mittwochnachmittag das Lauftraining aufgenommen. Knapp zweieinhalb Monate nach seiner Bandscheiben-Operation absolvierte der 24 Jahre alte Offensivspieler gemeinsam mit Reha-Trainer Thomas Wilhelmi eine intensive Laufeinheit sowie erstes Balltraining. „Es ist ein sehr gutes Gefühl, endlich wieder auf dem Rasen zu trainieren“, sagte ein überglücklicher Schlaudraff auf Anfrage von fcbayern.de. Wann der Nationalspieler wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, ist derzeit aber noch offen.
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