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dynborchel
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26.06.2007 17:14

Mentalita_Ultra hat geschrieben:Bei Ferrari wissen sie nicht mehr wo hitnen und vorne is seitdem Schumacher weg ist.

Früher dachten viele: ja der Schumi hats ja leicht! Er fährt imer mit dem besten Auto. Jetz is Schumi weg und die Ferraristi können mit dem vermeintlich besten Auto trotzdem nicht siegen.

Klartext: Schumi is ne legende des Rennsports.
In dieser Saison hat Mclaren einfach ein besseres Auto
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Alien85
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29.06.2007 11:23

GP Frankreich in Magny Cours :frankreichschild:

Terminplan:

1. Training Fr. 29.06.2007 | 10:00 Uhr
2. Training Fr. 29.06.2007 | 14:00 Uhr
3. Training Sa. 30.06.2007 | 11:00 Uhr
Qualifying Sa. 30.06.2007 | 14:00 Uhr
Startaufstellung Sa. 30.06.2007 | 13:30 Uhr
Rennen So. 01.07.2007 | 14:00 Uhr


Ergebnisse:

1.Freies Training:

1 Räikkönen, Kimi 1:15.382
2 Massa, Felipe + 0.065
3 Alonso, Fernando + 0.772
4 Rosberg, Nico + 0.832
5 Coulthard, David + 0.886
6 Hamilton, Lewis + 0.895
7 Heidfeld, Nick + 1.006
8 Wurz, Alexander + 1.025
9 Vettel, Sebastian + 1.059
10 Trulli, Jarno + 1.221
11 Liuzzi, Vitantonio + 1.513
12 Sato, Takuma + 1.585
13 Barrichello, Rubens + 1.608
14 Button, Jenson + 1.665
15 Speed, Scott + 1.721
16 Davidson, Anthony + 1.784
17 Schumacher, Ralf + 1.786
18 Fisichella, Giancarlo + 1.844
19 Kovalainen, Heikki + 1.966
20 Webber, Mark + 2.053
21 Albers, Christijan + 2.796
22 Sutil, Adrian + 3.037

Bericht: www.formel1.de

Ferrari meldet sich zurück

Ferrari ist wieder da. Im 1. Freien Training waren Räikkönen und Massa nicht zu bremsen.

Die Formel 1 ist zurück in Europa. Nach dem Ausflug in nordamerikanische Gefilde hat es den F1-Tross ins französische Niemandsland verschlagen - zum vorerst letzten Mal. Dabei deutete sich im 1. Freien Training eine Änderung des Kräfteverhältnisses an. McLaren war zumindest im 1. Training nicht mehr überlegen, die Silbernen lagen sogar nur auf den Rängen 3 und 6. Stattdessen meldete sich Ferrari an der Spitze zurück.
Mit einer klaren Bestzeit bestätigte Kimi Räikkönen die positiven Testeindrücke aus Silverstone. Der schnelle Kurs in England ähnelt dem Retortenkurs in Magny Cours insofern, als dass beide mit relativ viel Anpressdruck befahren werden. Somit sind die Testergebnisse für Silverstone auch in Frankreich von Bedeutung. Nur 0,065 Sekunden hinter Räikkönen bestätigte Felipe Massa im zweiten Ferrari den Aufwärtstrend der Roten. Die Zeit der niedrigen Flügeleinstellungen von Montreal und Indianapolis ist vorbei, damit scheint es auch für die Scuderia wieder aufwärts zu gehen.

Entsprechend fehlten Fernando Alonso auf Rang 3 ganze sieben Zehntel auf die rote Bestzeit. Nichtsdestotrotz darf man in diese Zeiten noch nicht allzu viel hineindeuten, erst im Qualifying wird sich zeigen, wie schnell die Autos unter gleichen Bedingungen sind - also mit gleichen Reifen und ähnlichem Tankinhalt. Etwas Negatives gab es bei McLaren trotzdem schon: Nach einer halben Stunde blieb Lewis Hamilton bei seiner ersten Ausfahrt stehen. Das Engine Protection System machte seinem Namen alle Ehre und schaltete den Motor einfach ab. Der Grund: es war zu kühl, die Mindestwerte wurden unterschritten und so griff die Automatik ein, um den Motor zu schützen. Nachdem das Auto an die Box zurücktransportiert worden war, konnte Hamilton nach einer kleinen Änderung am Motormapping wieder auf die Strecke und immerhin die sechstbeste Zeit erzielen.

Abgesehen von einigen Ausritten ins Kiesbett war dies die spannendste Szene des ersten Trainings. Der beste Deutsche wurde darin Nico Rosberg, der mit acht Zehnteln Rückstand einen starken vierten Platz belegte. Auch David Coulthard war als Fünfter noch schneller als Hamilton. Der beste BMW Sauber-Pilot war Nick Heidfeld auf Platz 7. Sein Teamkollege Robert Kubica wurde bei seinem Comeback nach dem Horrorunfall von Montreal Neunter. Dazwischen rangierte sich Alex Wurz auf Platz 8 ein. Ralf Schumacher und Adrian Sutil komplettierten das Feld auf den Rängen 17 und 22.
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neco abi
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29.06.2007 15:21

GP von Frankreich - 2. Freies Training


1 F. Massa Ferrari 1:15,453
2 K. Räikkönen Ferrari + 0,035
3 S. Speed Toro Rosso + 0,320
4 L. Hamilton McLaren-Mercedes + 0,327
5 V. Liuzzi Toro Rosso + 0,499
6 D. Coulthard Red Bull Racing + 0,505
7 N. Rosberg Williams + 0,550
8 F. Alonso McLaren-Mercedes + 0,596
9 A. Davidson Super Aguri + 0,709
10 R. Schumacher Toyota + 0,731
11 G. Fisichella Renault + 0,752
12 R. Kubica BMW Sauber + 0,783
13 A. Wurz Williams + 0,807
14 J. Trulli Toyota + 0,832
15 J. Button Honda + 0,942
16 M. Webber Red Bull Racing + 1,109
17 H. Kovalainen Renault + 1,282
18 R. Barrichello Honda + 1,497
19 N. Heidfeld BMW Sauber + 1,515
20 T. Sato Super Aguri + 1,712
21 A. Sutil Spyker + 2,760
22 C. Albers Spyker + 3,255
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neco abi
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29.06.2007 15:26

2. Freie Training: Rote Doppelspitze
Auch im 2. Freien Training war Ferrari nicht zu bremsen, diesmal war jedoch Felipe Massa der Schnellste.


Das 2. Freie Training in Magny Cours begann spektakulär: Anthony Davidson stand schräg im Boxenausgang, sein Frontflügel hing lose herunter. Was war passiert? Tonio Liuzzi war ihm in der engen Boxengasse über den Frontflügel gefahren - für Davidson ging es also nur Sekunden nach der Ausfahrt wieder rückwärts in die Box. Damit hatte das 2. Training schon mehr Action geboten als die gesamten 90 Minuten am Vormittag. Doch so sollte es nicht weitergehen.

Die meiste Aufregung verursachte McLaren Mercedes. Zunächst wiederholten sich die technischen Probleme bei Lewis Hamilton. Im Gegensatz zum Vormittag konnte der Brite diesmal aber weiterfahren. Im 1. Training war seine Motorelektronik falsch eingestellt, so dass sie vorsichtshalber seinen Motor abstellte. Dadurch verlor Hamilton eine gute halbe Stunde an Trainingszeit. Spektakulärer war ein Ausritt von Fernando Alonso. Der Spanier rodelte sechs Minuten vor dem Ende durch das Kiesbett, konnte die Heimreise an die Box aber ebenso antreten wie Felipe Massa, der sich zwei Minuten später drehte. Etwas mehr Kies wirbelte Kimi Räikkönen auf, der wenige Sekunden vor dem Ablaufen der Uhr quer durch die Schikane flog. Bis auf Hamilton beging also jeder der vier Top-Piloten einen Fehler.

Davon abgesehen gab es bei Ferrari nichts zu beklagen. Felipe Massa und Kimi Räikkönen fuhren erneut auf die Plätze 1 und 2 - anders als im 1. Training lag diesmal der Brasilianer in Front. Ferrari scheint mit der Rückkehr nach Europa also wieder da zu sein. Die große Überraschung des Freitags war Scott Speed, der seinen Ferrari gepowerten Toro Rosso auf Platz 3 stellte! Somit lagen drei Ferrari vor dem besten McLaren Lewis Hamilton auf Rang 4. Fernando Alonso reihte sich nach seinem Fehler nur auf Platz 8 ein. Den guten Eindruck von Speed bestätigte Tonio Liuzzi auf Platz 5. Auch die Schwestertruppe von Red Bull Racing war gut unterwegs. David Coulthard fuhr die sechstbeste Zeit und war damit knapp schneller als der beste Deutsche Nico Rosberg. Nur Mark Webber hatte am Freitag nichts zu lachen, der Australier blieb mit einem technischen Defekt liegen. Ralf Schumacher schaffte hingegen ein kleines Erfolgserlebnis: der Toyota-Mann schaffte als Zehnter den Sprung in die Top10. Das würde er nun gerne im Qualifying wiederholen.

Nick Heidfeld fuhr im 2. Training nur 18 Runden. Als Grund wurden zunächst Rückenprobleme angegeben, die später aber niemand bestätigen wollte. Der BMW-Sauber-Pilot hatte schon letzte Woche seinen Testtag in Silverstone vorzeitig beenden müssen, da er Rückenschmerzen bekam.

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30.06.2007 16:39

Massa lässt die Roten jubeln

Nach drei enttäuschenden Rennen hat Felipe Massa seinem Ferrari-Team im Qualifying zum Großen Preis von Frankreich wieder einmal ein Erfolgserlebnis beschert. In einem Wimpernschlagfinale holte sich der Brasilianer die Pole Position vor WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton. Mit einer Bestzeit von 1:15,034 Minuten war Massa am Ende nur 0,070 Sekunden schneller als der McLaren-Mercedes-Pilot.

"Das Team hat fantastisch gearbeitet und hat mir ein Auto gegeben, das gut genug war, um die Pole herauszufahren. Aber ich habe keine optimale Runde hingelegt, das kann immer mal passieren", nahm Hamilton die Niederlage relativ gelassen. "Die erste Reihe ist aber trotzdem eine gute Ausgangsposition.“ Hinter Hamilton sicherte sich Kimi Räikkönen ( + 0,223 Sekunden) im zweiten Ferrari Startplatz 3.

Großes Pech hatte dagegen der zweite McLaren-Mercedes-Pilot Fernando Alonso. Wegen Getriebeproblemen musste der zweimalige Weltmeister im entscheidenden letzten Quali-Durchgang seinen Konkurrenten kampflos das Feld überlassen. "Man muss realistisch sein. Nun ist jeder Punkt okay", kommentierte der Spanier frustriert sein Missgeschick, das Startplatz zehn bedeutete.

Kubica gelingt beeindruckendes Comeback

Bester Deutscher war einmal mehr Nick Heidfeld. Mehr als Platz 7 war diesmal jedoch nicht drin für den BMW-Sauber-Piloten. Mit einer Zeit von 1:15,900 Minuten musste sich 'Quick Nick' nicht nur dem Renault-Duo Giancarlo Fisichella und Heikki Kovalainen geschlagen geben, sondern auch seinem Teamkollegen Robert Kubica. Der Pole stellte sein Auto in die zweite Startreihe neben Räikkönen und feierte damit knapp drei Wochen nach seinem Horror-Crash beim Kanada-GP ein beeindruckendes Comeback. Ralf Schumacher hätte sich an seinem 32. Geburtstag bereits über Startplatz 6 gefreut. Den hatte sich der Toyota-Pilot aufgrund der Verbesserungen bei den letzten Testfahrten als "schönes Geschenk" ausgerechnet.


Doch es gelang dem Geburtstagskind nicht, sich selbst zu beschenken. Schumacher verpasste als 11. der zweiten K.o-Runde das Finale der besten 10 knapp um 0,155 Sekunden. "Ich bin in meiner letzten Runde den mittleren Sektor nicht optimal gefahren", suchte der 6-malige GP-Sieger nach Gründen. Für das Rennen rechnet er sich dennoch etwas aus: "Man muss abwarten, wer die bessere Strategie hat und wer am besten mit den Reifen zurechtkommt."

Rosberg kritisiert sein Team

Besser machte es Nico Rosberg, der im Williams auf Platz 9 fuhr. Trotzdem war der 22-jährige nicht ganz zufrieden. "In Kurve 15 ist irgendwas passiert, mit dem Getriebe oder den Bremsen. Jedenfalls war ich plötzlich am Ausgang der Kurve im 5. Gang, da war keine bessere Zeit mehr drin", klagte Rosberg und nahm seinen Rennstall in die Pflicht. "Es liegt nicht nur an mir, das Team muss mal ran, um noch mehr rauszuholen."

Adrian Sutil musste sich im unterlegenen Spyker diesmal auch seinem Teamkollegen Christijan Albers geschlagen geben und landete auf dem letzten Platz. Ein Kupplungsschaden kurz vor Ende der Session verhinderte eine mögliche Verbesserung. In der Startaufstellung wird Sutil jedoch noch vor Super-Aguri-Pilot Takuma Sato stehen. Der Japaner, der im Qualifying Position 19 belegte, wird wegen einer Strafe aus dem letzten WM-Lauf in Indianapolis um 10 Plätze strafversetzt. Sato hatte beim Großen Preis der USA unter Gelber Flagge verbotenerweise überholt.

Meterologen rechnen mit Regenrennen

"Das ist ermutigend und tut gut. Wir scheinen zurückschlagen zu können", freute sich Massa nach seiner vierten Pole Position in dieser Saison. Auch für das Rennen rechnet sich der Brasilianer gut Chancen aus. Dabei könnte ihm möglicherweise das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen: Die Meterologen haben für Sonntag Regen und Gewitter vorhergesagt.
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30.06.2007 16:43

Startreihenfolge für GP von Frankreich

1 F. Massa FER
2 L. Hamilton MCL
3 K. Räikkönen FER
4 R. Kubica BMW
5 G. Fisichella REN
6 H. Kovalainen REN
7 N. Heidfeld BMW
8 J. Trulli TOY
9 N. Rosberg WIL
10 F. Alonso MCL
11 R. Schumacher TOY
12 J. Button HON
13 R. Barrichello HON
14 M. Webber RBR
15 S. Speed STR
16 D. Coulthard RBR
17 V. Liuzzi STR
18 A. Wurz WIL
19 T. Sato SAG
20 A. Davidson SAG
21 C. Albers SPY
22 A. Sutil SPY
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01.07.2007 14:41

Endstand GP von Frankreich

1. Raikkönen Ferrarri
2. Massa Ferrarri
3. Hamilton Mercedes
*******************************************
4. Kubica BMW
5. Heidfeld BMW
6. Fisichella Renault
7. Alonso Mercedes
8. Button Honda
*******************************************

Ferrari hat sich beim Großen Preis von Frankreich eindrucksvoll im WM-Kampf zurückgemeldet. Kimi Räikkönen und Felipe Massa feierten auf dem 'Circuit de Nevers' in Magny-Cours einen nie gefährdeten Doppelsieg. Nach drei Siegen in Folge fuhr McLaren-Mercedes den Roten diesmal ohne den Hauch einer Chance hinterher. WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton hatte als Dritter im Ziel fast 30 Sekunden Rückstand auf Sieger Räikkönen, der nach seinem Auftakt-Erflog in Australien seinen zweiten Saison-Sieg einfuhr.

Fernando Alonso, der nach Getriebe-Problemen im Qualifying von Platz 10 starten musste, landete nur auf Rang 7 und verlor damit in der WM-Wertung weiter an Boden auf seinen Stallgefährten Hamilton. Ein tolle Vorstellung zeigte das BMW-Sauber-Team, das mit den Platzen 4 und 5 von Robert Kubica und Nick Heidfeld gleich zwei Mal punktete. Auch Williams-Pilot Nico Rosberg holte als Neunter noch einen WM-Zähler. Dagegen verpasste Ralf Schumacher im Toyota als Zehnter die Punkteränge knapp. Adrian Sutil kam im unterlegenen Spyker als 17. und Letzter ins Ziel.
Zuletzt geändert von neco abi am 01.07.2007 14:47, insgesamt 1-mal geändert.
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01.07.2007 14:46

Fahrer-WM der Saison 2007

1 Lewis Hamilton 64
2 Fernando Alonso 50
3 Felipe Massa 47
4 Kimi Räikkönen 42
5 Nick Heidfeld 30
6 Robert Kubica 17
7 Giancarlo Fisichella 16
8 Heikki Kovalainen 12
9 Alexander Wurz 8
10 Jarno Trulli 7
11 Nico Rosberg 5
12 David Coulthard 4
Takuma Sato 4
14 Ralf Schumacher 2
Mark Webber 2
16 Jenson Button 1
Sebastian Vettel 1
18 Christijan Albers 0
Rubens Barrichello 0
Anthony Davidson 0
Vitantonio Liuzzi 0
Scott Speed 0
Adrian Sutil 0

Team-WM der Saison 2007
1 McLaren-Mercedes 114
2 Ferrari 89
3 BMW-Sauber F1 Team 48
4 Renault 28
5 Williams F1-Team 13
6 Toyota 9
7 Red Bull Racing 6
8 Super-Aguri 4
9 Honda Racing F1 Team 1
10 Scuderia Toro Rosso 0
Spyker F1
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03.07.2007 10:53

Heidfeld soll bei BMW Sauber bleiben: Angeblich ist der Vertrag so gut wie fertig

Es ist ein Gerücht und da es eines ist, das von der Bild-Zeitung kommt, darf man es durchaus mit Vorsicht genießen. Angeblich steht Nick Heidfeld kurz davor, einen neuen Zwei-Jahres-Vertrag bei BMW Sauber zu unterschreiben. So will das Blatt erfahren haben, dass der Vertrag bereits so gut wie fertig sei und in den kommenden beiden Wochen präsentiert werden soll. Eine offizielle Bekanntgabe des Teams steht freilich noch aus, aber nach den in dieser Saison bislang gezeigten Leistungen, ist der neue Vertrag nicht unwahrscheinlich. Außerdem hatte Heidfeld immer betont, dass er gerne beim Team bleiben würde und auch Mario Theissen hatte sich zuversichtlich zu einem neuen Vertrag geäußert. Laut der Zeitung plant Theissen Sebastian Vettel in der Zwischenzeit zu Toro Rosso für zwei Lernjahre zu schicken. "Sebastians Nachteil zu Heidfeld und Kubica ist ganz klar die fehlende Erfahrung", wurde der BMW Motorsportdirektor zitiert.

Quelle: http://www.formel1.de/index.php?aid=15& ... wsID=47109
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05.07.2007 13:30

Der Spionageskandal überschattet den Großen Preis der Formel 1 von Großbritannien, doch laut Chefpromoter Bernie Ecclestone haben die McLaren-Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Doppelweltmeister Fernando Alonso keine Konsequenzen zu befüchten. "Das hat mit dem Fahrer nichts zu tun. Er hat ein Auto, steigt ein, weiß nichts davon", sagte der Brite gegenüber der 'Times'. Zunächst müsse bewiesen werden, dass Informationen verwendet wurden, ob diese die Performance verbessert hätten und wenn ja, in welchem Bereich. Sollte das belegbar sein, könnte der Automobil-Weltverband FIA "dem Team Konstrukteurspunkte streichen. Aber das wird niemals Einfluss auf den Fahrer haben", erklärte Ecclestone weiter.

Hamilton (Großbritannien) und Alonso (Spanien) belegen vor dem britischen Grand Prix in Silverstone mit 64 und 50 Punkten die Plätze eins und zwei in der WM-Wertung. Dahinter folgen die beiden Ferrari-Piloten Felipe Massa (Brasilien/47) und Kimi Räikkönen (Finnland/42).

Inzwischen wurden weitere Details der Affäre um den früheren und mittlerweile entlassenen Ferrari-Chefmechaniker Nigel Stepney, die von den britischen Medien als 'Stepneygate' bezeichnet wird, bekannt. Der Brite hat seinem Landsmann und ehemaligem Mitarbeiter Mike Coughlan nach Darstellung der Italiener geheime Informationen aus ihrem Rennstall zugespielt. Ohne den Namen von Coughlan zu nennen, nahm McLaren-Mercedes eine Suspendierung vor. Ferrari hatte bereits vor einigen Tagen bei einem Gericht in Modena Klage gegen Stepney eingereicht, nun will die Scuderia auf gleichem Wege auch den betreffenden McLaren-Mitarbeiter zur Verantwortung ziehen.

Di Montezemolo findet's "skandalös"

Coughlan gerät immer stärker unter Druck. Nach Angaben italienischer Medien wurde in seiner Wohnung in England ein 700-seitiges Dossier mit kleinsten technischen Details über den F2007 beschlagnahmt. Angeblich soll das Informationspaket neben Konstruktionszeichnungen und Daten des F2007 Beschreibungen der Ferrari-Strukturen sowie Informationen über Ingenieure, Setup, Rennstrategie, Testergebnisse und Entwicklungspläne enthalten.

Stepney war Mittwoch von einem Urlaub auf den Philippinen zurückgekehrt. Spätestens nächste Woche soll Stepney von Staatsanwalt Giuseppe Tibis in Modena befragt werden. Ferrari-Boss Luca di Montezemolo zeigte sich besorgt. "Der Fall ist skandalös", meinte er. Antonio Ghini, Kommunikationsmanager bei Ferrari, sagte: "Was geschehen ist, ist absolut gravierend, weil Projekte über unsere Autos und über die industrielle Entwicklung des Teams an die Öffentlichkeit gekommen sind." Der Automobil-Weltverband FIA hat inzwischen eine Untersuchung eingeleitet. Dazu hatte McLaren "eingeladen, um möglichen Spekulationen vorzubeugen".

quelle:sport.de
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neco abi
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05.07.2007 13:33

GP von Grossbritannien - Silverstone 06.07.-09.07.2007

Der Kurs von Silverstone, eine Autostunde nördlich von London gelegen, wurde 1948 auf einem Militärflughafen aus dem Zweiten Weltkrieg eröffnet. Zwei Jahre später erhielt die Strecke den Zuschlag für den ersten Grand Prix der Formel-1-Geschichte. Von den Briten wird Silverstone daher auch gerne als ”Heimstätte der Formel 1“ gefeiert. Der Italiener Giuseppe Farina auf Alfa Romeo trug sich als erster GP-Sieger in die Motorsport-Annalen ein.

Seither wird der Große Preis von Großbritannien (früher Großer Preis von England) in jedem Jahr ausgetragen und gilt damit neben dem GP von Italien, der ebenfalls seit 1950 regelmäßig stattfindet, als absoluter Formel-1-Klassiker. Austragungsorte waren neben Silverstone auch Brands Hatch und Aintree.
Eine der schnellsten Strecken der Welt

Silverstone gilt als eine der schnellsten Strecken der Welt. 1985 raste Keke Rosberg mit einer bis heute unerrreichten Rekordrunde von 1:05,591 Minuten über den damals 4,7 km langen Kurs und erzielte dabei einen Schnitt von 259,005 km/h.

Durch Umbauten wurden die Rundenzeiten seitdem zwar konstant langsamer, doch nach wie vor verlangt die anspruchsvolle Streckenführung den Fahrern physisch und psychisch alles ab. Eine Herausforderung sind die superschnellen Kurvenpassage bei Maggotts und Becketts, die verschiedene Linien zulassen und mit über 200 km/h durchfahren werden. Doch nur wer die richtige Balance für sein Auto findet, kann das gute Haftungsniveau des Asphalts nutzen und um den Sieg kämpfen.
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05.07.2007 13:35

Für Ferrari sind die im Titelrennen weit vorausgeeilten Silberpfeile wieder in Sichtweite. Dank Kimi Räikkönens Sieg beim Großen Preis von Frankreich vor Teamkollege Felipe Massa feierte die Scuderia eine rote Renaissance. "Dieser Eins-Zwei-Zieleinlauf ist entscheidend für den Rest beider Weltmeisterschaften", hob Teamchef Jean Todt die herausragende Bedeutung dieses Befreiungsschlags nach zuletzt deftigen Schlappen hervor. Räikkönen resümierte erleichtert: "Wir sind wieder da."

Am Sonntag will die Scuderia in Silverstone beim Heimrennen von McLaren-Mercedes und des britischen Formel-1-Wunderknaben Lewis Hamilton die Aufholjagd fortsetzen. "Wir müssen versuchen, in England dieses Ergebnis zu wiederholen", sagte Todt, der wie das ganze Team neue Hoffnung geschöpft hat. "Beim nächsten Rennen müssen wir mit dem gleichen Elan und gleichen Ziel wie in Magny-Cours attackieren", forderte Räikkönen. Massa freute sich darüber, Boden gutgemacht zu haben. "Wir müssen diesen Weg weitergehen, und zwar schon in Silverstone", sagte der Brasilianer.

Der Aufschwung soll weitergehen

Der erstaunlich locker herausgefahrene Doppel-Triumph beim Grand-Prix-Abschied aus dem französischen Niemandsland war eine sportliche Wiederauferstehung. "Der Albtraum ist vorbei. Räikkönen und Massa geben der WM neues Feuer", jubelte die italienische 'La Repubblica'. 'Tuttosport' schwärmte: "Ein italienischer Donner." In Monaco, Montreal und Indianapolis waren die roten Renner WM-Spitzenreiter Hamilton und Titelverteidiger Fernando Alonso noch hoffnungslos hinterhergefahren. In Magny-Cours dominierte dagegen das Ferrari-Duo während des gesamten Wochenendes. Schlüssel für diese wundersame Wende waren entscheidende Fortschritte bei den vorangegangenen Testfahrten in Silverstone.

"Wir haben noch nicht alles in Frankreich einsetzen können, so dass wir in England weiter steigerungsfähig sein sollten", kündigte Räikkönen an. Für den als Nachfolger des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher von McLaren-Mercedes geholten Finnen war der zweite Sieg mit Ferrari nach dem Auftakterfolg in Melbourne und den anschließenden Rückschlägen die letzte Chance im WM-Rennen. "Wir sind wieder zurück, aber noch lange nicht da, wo wir sein wollen", wies er auf einen Berg von Arbeit hin. Räikkönen hat vom Quartett der Titelkandidaten die schlechteste Ausgangsposition. Die eigentliche Nummer 1 von Ferrari weist immer noch 22 Punkte Rückstand auf Sensations-Spitzenreiter Hamilton (64) auf. Der britische Jungspund hat zwar auf Räikkönen (42) und Massa (47) etwas von seinem Riesenvorsprung eingebüßt, gleichzeitig aber Teamkollege Alonso (50) weiter distanziert.
Hamilton: "Wir können in Silverstone zurückschlagen"

Die WM beim Heim-Grand- Prix anzuführen, ist eines der größten Gefühle für einen Fahrer", stellte der Shootingstar genüsslich fest. "Ich bin sicher, wir können in Silverstone zurückschlagen." Obwohl Hamilton wie seine drei Verfolger bislang zwei Saisonrennen gewonnen hat, hat er sich dank seiner unglaublichen Konstanz mit acht Podestplatzierungen in acht Rennen - einem beeindruckenden Rekord - zur Halbzeit entscheidend abgesetzt. "In Frankreich bin ich erstmals auf der Strecke überholt worden, was nicht schön ist", sagte der 22-Jährige. "Aber Fakt ist, dass wir wieder auf dem Podium gelandet und das konstanteste Team sind." Statt im Plural hätte Hamilton im Singular sprechen müssen. Schließlich kam der wegen Getriebeproblemen nur als Zehnter startende Alonso wie schon in Kanada nur auf den siebten Rang.

Sticheleien blieben zwischen den beiden dieses Mal aus. Teamchef Ron Dennis verteilte zudem vorsorglich Streicheleinheiten an den sensiblen Spanier: "Fernando war für mich der Mann des Rennens mit seinem Kämpfen gegen Heidfeld und Fisichella." Vor allem der sich rundenlang tapfer wehrende BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld verhinderte eine bessere Platzierung Alonsos.
"Man kann von Nick keinen Freundschaftsdienst erwarten", zeigte Norbert Haug Verständnis. Für den Mercedes-Motorsportchef wären die Plätze drei und vier eh das Maximum gewesen. "Uns hat geholfen, dass Massa nur zwei und nicht vier Punkte auf Lewis aufgeholt hat", tröstete er sich. Der Brasilianer kam zu einer anderen Bewertung: "Ich habe auf Hamilton zwei und auf Alonso sechs Punkte gutgemacht."

quelle: sport.de

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