Wer auf der offiziellen Plattform leer ausging und auf den Zweitmarkt ausweichen musste, landet endgültig im Irrenhaus. Für das gestrige Eröffnungsspiel der Mexikaner wurden auf Resale-Plattformen Summen von bis zu 22.000 Dollar verlangt. Das Beste daran: Die FIFA verdient an diesem Wucher fleißig mit und kassiert auf ihrer eigenen Resale-Plattform sowohl vom Käufer als auch vom Verkäufer jeweils knackige 15 Prozent Gebühr.
Und wer es tatsächlich ins Stadion schafft, wird beim Drumherum weiter gemolken:
- - Parkplatz-Wucher: Ein einziger Parkplatz am Stadion schlägt teilweise mit bis zu 300 Dollar zu Buche – das ist teurer als manche Eintrittskarte.
- - Fahrtkosten-Abzocke: Die US-Bahngesellschaften wittern ebenfalls das große Geld. Eine normale Zugverbindung zum Stadion, die sonst 12,90 Dollar kostete, wurde für die WM-Tage kurzerhand auf 150 Dollar angehoben (nach heftigen Fan-Protesten gab es einen „Rabatt“ auf 105 Dollar).
- - Kommerz-Gipfel „Super Shoutout“: Die FIFA bietet neuerdings an, dass Fans gegen eine Gebühr von 79 Dollar eine kurze Grußbotschaft vor dem Spiel auf den Stadion-Leinwänden anzeigen lassen können. Reine Gelddruckmaschine!
