Volle Konzentration auf die letzten drei Rennen
Nun will sich McLaren-Mercedes ausschließlich auf den WM-Kampf in den noch ausstehenden drei Rennen der laufenden Formel-1-Saison konzentrieren. "Jetzt ist es unser Ziel, beim letzten Rennen einen Vorsprung ins Ziel zu tragen", sagte Haug. Nach dem Titelgewinn von Erzrivale Ferrari in der Konstrukteurswertung am Grünen Tisch und dem Zweifachsieg der Roten zuletzt auf der Strecke in Spa-Francorchamps wollen die Silbernen nun wieder sportlich Farbe bekennen. Man werde jetzt die ganze Kraft für die letzten drei Rennen der Saison einsetzen, "mit dem Ziel, die Doppelführung in der Tabelle bis nach dem letzten Grand Prix in Sao Paulo zu behalten", betonte Haug.
Vor dem 15. von 17 WM-Läufen führt der englische Senkrechtstarter Hamilton (97) vor dem spanischen Titelverteidiger (95). Dritter ist der Finne Kimi Räikkönen mit 84 Zählern. Dessen Ferrari-Kollege Felipe Massa aus Brasilien hat mit 77 Punkten nur noch theoretische Chancen auf den Titel. In der Konstrukteurswertung wurde der WM- Gewinn für Ferrari durch den Berufungsverzicht des Erzrivalen endgültig bestätigt. Die Roten sind vom zweitplatzierten BMW-Sauber- Team in den restlichen drei Rennen nicht mehr einzuholen.
Nur das Stallduell zwischen den beiden Silberpfeil-Piloten sowie das unterkühlte Arbeitsverhältnis zwischen Teamchef Ron Dennis und Weltmeister Alonso könnte McLaren-Mercedes vom Erfolgsweg abbringen. Immerhin stellte Dennis bei der Verhandlung vor dem FIA-Weltrat am 13. September fest, dass er seit rund fünf Wochen kein Wort mit Alonso, einem "für einen Fahrer bemerkenswerten Einsiedler" (Dennis), mehr rede. Für Haug kein Problem: "Wenn zwei Teamkollegen eine Saison lang um die Tabellenspitze fahren, dann ging das in der Formel 1 noch nie mit echter Harmonie und gegenseitigem Verständnis zwischen den Wettbewerbern innerhalb einer Mannschaft vonstatten."
Formel-1-Chef Bernie Ecclestone verteidigte unterdessen die Kronzeugenregelung für die Silberpfeil-Piloten. FIA-Chef Mosley habe den Fahrern Straffreiheit versprochen für den Fall, dass sie aussagen. "Hätte er ihnen die Punkte weggenommen, hätte er dieses Versprechen gebrochen", erklärte Ecclestone in einem Interview mit der Fachzeitschrift 'auto, motor und sport'.
Formel 1
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lion86
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Grand Prix von China - Qualifying
1 L. Hamilton MCL
2 K. Räikkönen FER
3 F. Massa FER
4 F. Alonso MCL
5 D. Coulthard RBR
6 R. Schumacher TOY
7 M. Webber RBR
8 N. Heidfeld BMW
9 R. Kubica BMW
10 J. Button HON
11 V. Liuzzi STR
12 S. Vettel STR
13 J. Trulli TOY
14 H. Kovalainen REN
15 A. Davidson SAG
16 N. Rosberg WIL
17 R. Barrichello HON
18 G. Fisichella REN
19 A. Wurz WIL
20 T. Sato SAG
21 A. Sutil SPY
22 S. Yamamoto SPY
1 L. Hamilton MCL
2 K. Räikkönen FER
3 F. Massa FER
4 F. Alonso MCL
5 D. Coulthard RBR
6 R. Schumacher TOY
7 M. Webber RBR
8 N. Heidfeld BMW
9 R. Kubica BMW
10 J. Button HON
11 V. Liuzzi STR
12 S. Vettel STR
13 J. Trulli TOY
14 H. Kovalainen REN
15 A. Davidson SAG
16 N. Rosberg WIL
17 R. Barrichello HON
18 G. Fisichella REN
19 A. Wurz WIL
20 T. Sato SAG
21 A. Sutil SPY
22 S. Yamamoto SPY
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Hamilton rutscht von der Strecke
Grand Prix von China - Rennen
1 K. Räikkönen Ferrari
2 F. Alonso McLaren-Mercedes
3 F. Massa Ferrari
4 S. Vettel Toro Rosso
5 J. Button Honda
6 V. Liuzzi Toro Rosso
7 N. Heidfeld BMW Sauber
8 D. Coulthard Red Bull Racing
9 H. Kovalainen Renault
10 M. Webber Red Bull Racing
11 G. Fisichella Renault
12 A. Wurz Williams
13 J. Trulli Toyota
14 T. Sato Super Aguri
15 R. Barrichello Honda
16 N. Rosberg Williams
17 S. Yamamoto Spyker
Ausfälle
13 A. Davidson Super Aguri Technischer Defekt
24 A. Sutil Spyker Dreher
25 R. Schumacher Toyota Dreher
31 L. Hamilton McLaren-Mercedes Reifenschaden
33 R. Kubica BMW Sauber Technischer Defekt
1 K. Räikkönen Ferrari
2 F. Alonso McLaren-Mercedes
3 F. Massa Ferrari
4 S. Vettel Toro Rosso
5 J. Button Honda
6 V. Liuzzi Toro Rosso
7 N. Heidfeld BMW Sauber
8 D. Coulthard Red Bull Racing
9 H. Kovalainen Renault
10 M. Webber Red Bull Racing
11 G. Fisichella Renault
12 A. Wurz Williams
13 J. Trulli Toyota
14 T. Sato Super Aguri
15 R. Barrichello Honda
16 N. Rosberg Williams
17 S. Yamamoto Spyker
Ausfälle
13 A. Davidson Super Aguri Technischer Defekt
24 A. Sutil Spyker Dreher
25 R. Schumacher Toyota Dreher
31 L. Hamilton McLaren-Mercedes Reifenschaden
33 R. Kubica BMW Sauber Technischer Defekt
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Hamilton vergibt ersten Matchball
Lewis Hamilton hat den vorzeitigen Titelgewinn weggeschmissen. Beim China-GP kam der Engländer nach Problemen am rechten Hinterreifen auf dem Weg in die Box in der 30. Runde von der Strecke ab und blieb im Kies stecken. Auch der Einsatz mehrerer chinesischer Helfer nutzte nichts, der 22-Jährige stieg frustriert aus dem Cockpit und kam mit gesenktem Kopf zum Paddock zurück. Hilflos musste der McLaren-Mercedes-Pilot, der zu dem Zeitpunkt des Missgeschicks Zweiter war, mitansehen, wie Kimi Räikkönen den 200. Sieg für Ferrari einfuhr und in der WM-Wertung bis auf 7 Punkte an Hamilton herankam. Zweiter wurde Alonso, der damit seinen Rückstand auf seinen McLaren-Mercedes-Teamkollegen auf 4 Zähler verkürzte. Einen fantastischen 4. Platz erfuhr Sebastian Vettel, der als einziger Pilot in den Top Ten mit einer Ein-Stopp-Strategie unterwegs war. Nick Heidfeld kam nach einem unspektakulären Rennen auf den 7. Platz, Nico Rosberg wurde 16. Ralf Schumacher und Adrian Sutil schieden aus.
Lewis Hamilton hat den vorzeitigen Titelgewinn weggeschmissen. Beim China-GP kam der Engländer nach Problemen am rechten Hinterreifen auf dem Weg in die Box in der 30. Runde von der Strecke ab und blieb im Kies stecken. Auch der Einsatz mehrerer chinesischer Helfer nutzte nichts, der 22-Jährige stieg frustriert aus dem Cockpit und kam mit gesenktem Kopf zum Paddock zurück. Hilflos musste der McLaren-Mercedes-Pilot, der zu dem Zeitpunkt des Missgeschicks Zweiter war, mitansehen, wie Kimi Räikkönen den 200. Sieg für Ferrari einfuhr und in der WM-Wertung bis auf 7 Punkte an Hamilton herankam. Zweiter wurde Alonso, der damit seinen Rückstand auf seinen McLaren-Mercedes-Teamkollegen auf 4 Zähler verkürzte. Einen fantastischen 4. Platz erfuhr Sebastian Vettel, der als einziger Pilot in den Top Ten mit einer Ein-Stopp-Strategie unterwegs war. Nick Heidfeld kam nach einem unspektakulären Rennen auf den 7. Platz, Nico Rosberg wurde 16. Ralf Schumacher und Adrian Sutil schieden aus.
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in den englischen Gazeten überschlagen sich die Überschriften
bezüglich dem Ausfall von Lewis Hamilton
McLaren-Team nimmt Hamilton in Schutz
Es war die Szene des China-GP und vielleicht auch die Szene, die die Weltmeisterschaft in dieser Saison zuungunsten von Lewis Hamilton entscheiden könnte. In der 30. Runde kommt der WM-Führende in die Boxengasse, wo er von der Strecke rutscht und im Kiesbett liegen bleibt. Die Frage ist: Warum musste der McLaren-Mercedes-Pilot rundenlang mit den total abgefahrenen Hinterreifen rumeiern?
"Es war unsere Entscheidung", nahm Martin Whitmarsch seinen Fahrer in Schutz. "Wie erhielten die Wetterinformationen und es wechselte ständig. Wir wollten ihn nicht hereinholen und auf die falschen Reifen wechseln. Das Spiel trieben wir eine Runde zu lange - und wir bereuen das jetzt", gestand der McLaren-Geschäftsführer ein.
Deutlicher wurde Hans-Joachim Stuck: "Ich verstehe absolut nicht, warum McLaren-Mercedes den Hamilton nicht früher reingeholt hat. Jeder hat doch gesehen, was der für Probleme hatte. Die sollten sich mal eine Brille kaufen", sagte der ehemalige F1-Pilot in einem TV-Interview und verspottete das Team als "Hornochsen-Verein".
quelle: RTL
bezüglich dem Ausfall von Lewis Hamilton
McLaren-Team nimmt Hamilton in Schutz
Es war die Szene des China-GP und vielleicht auch die Szene, die die Weltmeisterschaft in dieser Saison zuungunsten von Lewis Hamilton entscheiden könnte. In der 30. Runde kommt der WM-Führende in die Boxengasse, wo er von der Strecke rutscht und im Kiesbett liegen bleibt. Die Frage ist: Warum musste der McLaren-Mercedes-Pilot rundenlang mit den total abgefahrenen Hinterreifen rumeiern?
"Es war unsere Entscheidung", nahm Martin Whitmarsch seinen Fahrer in Schutz. "Wie erhielten die Wetterinformationen und es wechselte ständig. Wir wollten ihn nicht hereinholen und auf die falschen Reifen wechseln. Das Spiel trieben wir eine Runde zu lange - und wir bereuen das jetzt", gestand der McLaren-Geschäftsführer ein.
Deutlicher wurde Hans-Joachim Stuck: "Ich verstehe absolut nicht, warum McLaren-Mercedes den Hamilton nicht früher reingeholt hat. Jeder hat doch gesehen, was der für Probleme hatte. Die sollten sich mal eine Brille kaufen", sagte der ehemalige F1-Pilot in einem TV-Interview und verspottete das Team als "Hornochsen-Verein".
quelle: RTL