Premiere

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TheTrinity
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Premiere

20.03.2008 14:46

Aufgrund des folgenden Artikels, den ich auf Chip.de entdeckte wollte ich fragen ob hier einer im Forum ist der da eine Ahnung von hat. Also ich hab Premiere Bundesliga-Abo Legal. Kann mir einer helfen? Das ist der Artikel:

Seit Frühjahr 2003 sorgt das Verschlüsselungs-System Nagravision bei Premiere dafür, dass niemand kostenlos zuschauen kann. Damit ist jetzt Schluss, denn mit im Internet frei erhältlicher Software können TV-Piraten auf dem PC kostenlos Pay-TV schauen. Um sicher zu gehen, dass die Meldung keine Ente ist, haben wir einem Hacker über die Schulter geschaut…
Vor einem halben Jahr kam der erste Schlag gegen Nagravision: Wer die so genannte "Cerebro-Smartcard" mit einer im Internet leicht auffindbaren Software präparierte, konnte anschließen mit seinem Pay-TV-Decoder die gesamte Premiere-Welt ohne Abonnement empfangen. Cerebro gab's im Internet und auch bei Sat-Shops und TV-Händlern für zirka 100 Euro. Premiere reagierte aggressiv und veranlasste Razzien und Hausdurchsuchungen.

Die Cerebro-Sache hatte einen entscheidenden Effekt: Alle potenziellen Pay-TV-Piraten wussten plötzlich, dass Nagravison grundsätzlich geknackt werden kann. Der massive Angriff auf Premiere begann – und nun ist es passiert: Das Pay-TV-Angebot von Premiere ist mit jedem PC frei empfangbar. Voraussetzung ist eine digitale TV-Karte (DVB-S oder DVB-C), die mit dem Freeware-Programm „ProgDVB“ zusammenarbeitet. Bis hierher ist die Sache auch absolut legal.

Alles Freeware
Mit einem Plug-in, welches ein Common-Interface-Modul simuliert (SoftCI), stellt ProgDVB die Hardware einer Set-Top-Box nach. Nun fehlt nur noch eine Datei mit den aktuellen Schlüsseln. Ist diese ebenfalls in das ProgDVB-Programm integriert, können sämtliche Pay-TV-Kanäle angeschaut und sogar digital aufgenommen werden. Wir haben einem TV-Piraten über die Schulter geschaut und uns selbst davon überzeugt.

Die Zahl der digitalen TV-Karten, die mit ProgDVB zusammenarbeiten, ist ziemlich groß. Die Billigsten kosten gerade einmal 50 Euro.

Rechtliche Konsequenzen
Die Piratensoftware findet Google mühelos auf Schweizer Uploadseiten. Die Gesetze unserer Nachbarn sind in Fragen von Verschlüsselung und Schutzmechanismen sehr liberal, so dass die Betreiber dieser Webseiten wohl nichts zu befürchten haben. Ganz anders schaut die Lage in Deutschland und Österreich aus: Nutzer, die hier diese Plug-ins und Keyfiles einsetzen, müssen mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Und da Premiere vehement gegen TV-Piraten vorgeht, müssen potenzielle Pay-TV-Schnorrer zudem damit rechnen, mit empfindlichen zivilrechtlichen Schadenersatzforderungen konfrontiert zu werden.

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