13-jähriges Riesentalent in Hannover

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Trainer: Stefan Leitl | AWD-Arena
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28.05.2006 12:47

Der Jugendscout des großen FC Bayern hat Recht behalten. „96 kriegt ihn nicht“, sagte Hermann Hummels über Ricklingens Top-Talent Niclas Füllkrug, den fünf Bundesligisten umwarben: „96 kümmert sich zu wenig.“ Aber nach München wechselt der 14-Jährige auch nicht. „Wir haben ihn“, verkündete gestern Werder Bremens Jugendtrainer Harald Albrecht, „wir sind froh und ein bisschen stolz, dass Niclas den Mitbewerbern ab- und uns zugesagt hat.“
Hannover verliert den besten Stürmer des Jahrganges 1993, weil „Werder sich ganz einfach mehr bemüht hat“, sagt Vater Andreas Füllkrug (34), bisher bei den Ricklinger Sportfreunden auch Trainer seines Sohnes. „Wir Eltern wurden bei 96 eher außen vor gelassen. Die Bremer haben uns voll miteinbezogen, mehrfach eingeladen und herumgeführt. Die gute Atmosphäre hat den Ausschlag gegeben.“
Jeweils dienstags wird der Torjäger mit bislang durchschnittlich 160 Treffern pro Saison mit dem Zug zum Werder-Training fahren. Von Freitag bis Sonntag bleibt er an der Weser. „Leicht wird diese Rumreiserei nicht“, vermutet Joachim Hofmann, Sportlehrer von Niclas an der KGS Hemmingen: „Wichtig ist, dass der Fußball für ihn Spaß bleibt.“
Füllkrug junior soll zuerst in der U 14 eingesetzt werden, aber „auch schon ins Regionalligateam der U 15 reinschnuppern“, sagt Albrecht: „Talente wie er müssen sich mit den Besten messen.“ 2007 kommt er ins Werder-Internat, zunächst wird Niclas bei einem Mitspieler wohnen. Albrecht: „Die Eltern müssen überzeugt sein, die Kinder bei uns in gute Hände zu geben.“ Das waren die Füllkrugs beim SV Werder. Bei 96 waren sie es nicht.

Quelle: Neue Presse

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