Deutschland verdienter Sieger?

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jockelhk
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02.07.2006 21:39

anke70 hat geschrieben:wie auch immer man zur leistung der schiris steht - wenn eine mannschaft bislang das nachsehen hatte, so waren das die franzosen. die mussten bislang 2 tore schießen, um mal eines anerkannt zu bekommen. und haben die sich während dieser WM jemals wie hornochsen aufgeführt? wie beleidigte muffel? daher sind sie jetzt auch verdient weiter.
und noch eines: wenn elfmeterschießen so eine reine glückssache ist, warum gewinnt england dann nie ein elfmeterschießen? warum würfeln die jungs dann nicht einfach? warum stellen die nicht ihre omas aufs feld, wenn es NUR glück ist?? a priori hat jede mannschaft die gleiche chance, aber a posteriori gehen einige häufig als sieger und andere sehr häufig als verlierer vom platz. das passt nicht zur glücks-strähnen-theorie.
Elfmeterschießen hat nichts mit Fußballerischem können zu tun. Wer Angst hat verschießt. Und weil die Engländer jetzt seit Jahren bei wichtigen Turnieren immer im Elfmeterschießen gescheitert sind, ist die Angst des Versagens deutlich größer als bei Deutschland die bisher im Elfmeterschießen immer Glück hatten. Natürlich spielt auch ein guter Torwart eine Rolle (die einzige Position wo Deutschland im Luxus lebt). Und auch ein guter Torwart fehlt den Engländern. Und wenn man sich Elfmeterschießen anschaut, gewinnt meistens die im Spiel schlechtere Mannschaft, weil die bessere häufig den vergebenen Chancen nachtrauert und noch nervöser wird. Jeder der mal in einer solchen Situation war, kann Dir bestätigen das Elfmeterschießen nichts mit Können zu tun hat.
Haben im übrigen auch die hochgelobten deutschen Spieler bestätigt. Wenn es um nichts geht, haut ein Lampard 19 von 20 Elfmeter mit Sicherheit rein. Geht es aber um etwas, wie gegen Portugal, kommt die Angst des Versagens hinzu, nur wer die unter Kontrolle hat trifft.
Da könnte höchstens ein Psychologe aber kein Fußballtrainer helfen. Man könnte dies psychologische Belastung aus meiner Sicht deutlich reduzieren, wenn sämtliche Feldspieler einen Elfmeter schießen müssten. Vorteil wäre:

1. Ein verschossener Elfmeter wäre nicht ganz so schlimm, weil mehr Möglichkeiten des Ausgleichs vorhanden sind.

2. Es wäre gerechter weil das Glücksspiel die richtigen Schützen auszuwählen entfällt. Jeder der bei Abpfiff auf dem Platz ist schießt.
So wird zumindestens der gewinnen, welcher in seiner kompletten Mannschaft die besten Schützen und Nerven hat.
jockelhk
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02.07.2006 21:56

Xedi hat geschrieben:jockelhk
Ich bin kein Argentinien Fan und habe selbst Fußball gespielt. Ich bin Fußball-Fan und sehe mir die sache objektiv an. Der bessere soll gewinnen. Passiert im Fußball leider allzuoft nicht. Zu Klose: Das Knie anzuheben ist beim Kopfball nicht nötig. Also kann man es mit einem gestreckten Bein gleichsetzen. Aber egal, seltsam ist nur, daß Deutschland in 90 % der entscheidenden Momente Nutznießer dieser Fehlentscheidungen ist. Das geht bis 1974 zurück. Der Elfmeter im Endspiel gegen Holland, ein Witz ! 1990 im Endspiel gegen Argentinien, auch dieser Elfmeter ein Witz! EM 96 gegen Kroatien. Handelfmeter für Deutschland..kann man geben muß man aber nicht. Der 2:1 Führung (gleiches Spiel) ging ein klares Foul des flankenden Spieler voraus. Er schubste mit beiden Händen den Abwehspieler beiseite. Klinsmann tritt an der Mittellinie einen kroatischen Spieler um, klare Tätlichkeit bekommt Gelb! Kroate im selben Spiel bei einem harmloseren Foul Rot! WM 2002 gegen USA wo ein deutscher Spieler den Ball mit der Hand von der Torlinie kratzt, weder Elfmeter noch Rote Karte! Toni Schuhmacher ruiniert das Gebiss eines französischen Spielers, klar Rot aber nicht gegen Deutschland. Also wirklich Fehlentscheidungen mit erheblicher Tragweite wurden immer zu gunsten von Deutschland gefällt. An Ähnliche Entscheidungen gegen Deutschland kann ich mich nicht erinnern. Aus diesem Grund, kann ich diese "Siegerarroganz" besonders in den Medien nicht nachvollziehen. und aus diesem Grund, hoffe ich, daß Italien diese "Pfeiffen" ins Universum bläst.
So viel zur Rosa Brille...ich finde darüber könnte man mal eine objektive Studie anfertigen :roll: .
Du behauptest also, dass die deutschen Mannschaften seit jeher von den Schiris "durchgemogelt" werden. Eine Verschwörungstheorie par excellence. Sind es die Illuminaten? Oder vieleicht die Freimaurer? :)
Mit dem Spiel Deutschland-Argentinien hat das wiederum überhaupt nix zu tun. Folgende Fifa (die gehören auch zur Verschwörung? :) ) Statistik ist in diesem Zusammenhang interessant.

http://www.eurosport.de/fussball/wm/200 ... 0916.shtml

In fast jedem Bereich ausgeglichen, auch was die Gelben Karten angeht.
Habe mal deine Statistik angeschaut. Wenn die Zahl in der defensiver Phase stimmt, hat der argentinische Torwart 2 Paraden hingelegt, der deutsche allerdings 4! Heisst für Deinen Statistikgläubigkeit ein Chancenverhältnis von 4:2 für Argentinen.
Du kannst kein Fußballspiel mathematisch erfassen und daraus den verdienten Sieger erkennen. Nur ein Beispiel bei staistiken für gewonnene Zweikämpfe:
Du hast einen Tackling-Spezialisten der alles abgrätscht dabei der Ball aber meistens im "Aus" landet. Der Statistikzähler wird den Zweikampf als gewonnen werten, egal ob aus dem Einwurf ein Tor, oder sonstwas passiert.
Genauso würde der Zweikampf als gewonnen bei einem Spieler eingestuft der den Ball abläuft und einen Konter einleitet der zum Tor führt. Und wie diese Beispiele zeigen, kann man solche Statistiken bei die Fische werfen. Das wird dir jeder Trainer bestätigen (wenn er nicht bei den "Deppen" des deutschen Fernsehens vor der Kamera steht).
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02.07.2006 22:01

Xedi hat geschrieben:jockelhk
Ich bin kein Argentinien Fan und habe selbst Fußball gespielt. Ich bin Fußball-Fan und sehe mir die sache objektiv an. Der bessere soll gewinnen. Passiert im Fußball leider allzuoft nicht. Zu Klose: Das Knie anzuheben ist beim Kopfball nicht nötig. Also kann man es mit einem gestreckten Bein gleichsetzen. Aber egal, seltsam ist nur, daß Deutschland in 90 % der entscheidenden Momente Nutznießer dieser Fehlentscheidungen ist. Das geht bis 1974 zurück. Der Elfmeter im Endspiel gegen Holland, ein Witz ! 1990 im Endspiel gegen Argentinien, auch dieser Elfmeter ein Witz! EM 96 gegen Kroatien. Handelfmeter für Deutschland..kann man geben muß man aber nicht. Der 2:1 Führung (gleiches Spiel) ging ein klares Foul des flankenden Spieler voraus. Er schubste mit beiden Händen den Abwehspieler beiseite. Klinsmann tritt an der Mittellinie einen kroatischen Spieler um, klare Tätlichkeit bekommt Gelb! Kroate im selben Spiel bei einem harmloseren Foul Rot! WM 2002 gegen USA wo ein deutscher Spieler den Ball mit der Hand von der Torlinie kratzt, weder Elfmeter noch Rote Karte! Toni Schuhmacher ruiniert das Gebiss eines französischen Spielers, klar Rot aber nicht gegen Deutschland. Also wirklich Fehlentscheidungen mit erheblicher Tragweite wurden immer zu gunsten von Deutschland gefällt. An Ähnliche Entscheidungen gegen Deutschland kann ich mich nicht erinnern. Aus diesem Grund, kann ich diese "Siegerarroganz" besonders in den Medien nicht nachvollziehen. und aus diesem Grund, hoffe ich, daß Italien diese "Pfeiffen" ins Universum bläst.
So viel zur Rosa Brille...ich finde darüber könnte man mal eine objektive Studie anfertigen :roll: .
Du behauptest also, dass die deutschen Mannschaften seit jeher von den Schiris "durchgemogelt" werden. Eine Verschwörungstheorie par excellence. Sind es die Illuminaten? Oder vieleicht die Freimaurer? :)
Mit dem Spiel Deutschland-Argentinien hat das wiederum überhaupt nix zu tun. Folgende Fifa (die gehören auch zur Verschwörung? :) ) Statistik ist in diesem Zusammenhang interessant.

http://www.eurosport.de/fussball/wm/200 ... 0916.shtml

In fast jedem Bereich ausgeglichen, auch was die Gelben Karten angeht.
Ich habe keine Verschwörungstheorie aufgestellt, sondern nur Fakten aufgezählt. Warum die Schiedsrichter solche Fehlentscheidungen getroffen haben entzieht sich meiner Kenntnis.
Fakt ist, daß ich keine Mannschaft kenne die so Oft von schwerwiegenden Fehlentscheidungen profitiert hat wie Deutschland. War es Glück, war es mit System oder gar mit Bestechung kann und will ich nicht beurteilen. Nehmen wir es als Glück. Dann sollte aber deutlich bescheidener zu Werke gehen und nicht den Großkotz raushängen wie diese Fernsehheinis und einige Fans.
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02.07.2006 23:10

jockelhk hat geschrieben:
Elfmeterschießen hat nichts mit Fußballerischem können zu tun. Wer Angst hat verschießt. Und weil die Engländer jetzt seit Jahren bei wichtigen Turnieren immer im Elfmeterschießen gescheitert sind, ist die Angst des Versagens deutlich größer als bei Deutschland die bisher im Elfmeterschießen immer Glück hatten. Natürlich spielt auch ein guter Torwart eine Rolle (die einzige Position wo Deutschland im Luxus lebt). Und auch ein guter Torwart fehlt den Engländern. Und wenn man sich Elfmeterschießen anschaut, gewinnt meistens die im Spiel schlechtere Mannschaft, weil die bessere häufig den vergebenen Chancen nachtrauert und noch nervöser wird. Jeder der mal in einer solchen Situation war, kann Dir bestätigen das Elfmeterschießen nichts mit Können zu tun hat.
Haben im übrigen auch die hochgelobten deutschen Spieler bestätigt. Wenn es um nichts geht, haut ein Lampard 19 von 20 Elfmeter mit Sicherheit rein. Geht es aber um etwas, wie gegen Portugal, kommt die Angst des Versagens hinzu, nur wer die unter Kontrolle hat trifft.
Da könnte höchstens ein Psychologe aber kein Fußballtrainer helfen. Man könnte dies psychologische Belastung aus meiner Sicht deutlich reduzieren, wenn sämtliche Feldspieler einen Elfmeter schießen müssten. Vorteil wäre:

1. Ein verschossener Elfmeter wäre nicht ganz so schlimm, weil mehr Möglichkeiten des Ausgleichs vorhanden sind.

2. Es wäre gerechter weil das Glücksspiel die richtigen Schützen auszuwählen entfällt. Jeder der bei Abpfiff auf dem Platz ist schießt.
So wird zumindestens der gewinnen, welcher in seiner kompletten Mannschaft die besten Schützen und Nerven hat.
ich sage nicht, das elfmeterschießen hohe fussballkunst ist, aber es ist eben deutlich mehr als nur glücksspiel. ;)
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Fehlentscheidung zugunsten von Deutschland

03.07.2006 20:10

jockelhk hat geschrieben:Also wirklich Fehlentscheidungen mit erheblicher Tragweite wurden immer zu gunsten von Deutschland gefällt. An Ähnliche Entscheidungen gegen Deutschland kann ich mich nicht erinnern. Aus diesem Grund, kann ich diese "Siegerarroganz" besonders in den Medien nicht nachvollziehen. und aus diesem Grund, hoffe ich, daß Italien diese Pfeiffen ins Universum bläst.



Also, wenn hier jemand definitiv keine Ahnung hat, dann bist es du ! Stellst dich hier her , beschimpfst die Leute hier der rosa Fanbrille, während du ganz offenbar Scheuklappen aufhast.

Finale 1966 Deutschland kommt in die Verlängerung, nachdem sie mit Abstand die bessere Mannschaft waren. Dann das berühmte "Wembley Tor", was definitiv kein Tor war ...Schiri entschied auf Protest der Engländer und Befragen seines Linienrichters Minuten später auf Tor, nachdem er erst weiterspielen liess. Sieg am Schluss für England. Der Fluch für diesen unverdienten Titel der Engländer dauert halt noch an !

Schlußfolgerung: Deutschland war bei wichtigen Spielen der WM immer begünstigt durch Fehlentscheidung. Ganz klar jockel - kannst dich an nix erinnern

Halbfinale 1958 Deutschland - Schweden
Deutschland als klar bessere Mannschaft geht mit 1:0 in Führung und dominiert klar das Spiel. Trotz Ausgleich der Schweden sind die deutschen klar am Drücker. Die Schweden spielen mit ungeahndeter Härte. Nach klarem Foul an Rahn gibt der Schiri keinen Elfer. Nach Provokation eines Schweden revanchiert sich Juskowiak und sieht Rot. Deutschland verliert daher in den Schlussminuten noch mit 1:3.

Schlussfolgerung Jockel: Deutschland war noch nie Opfer von Fehlentscheidungen - du bist echt ein Ignorant !
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Wer hatte bislang mehr Pech Italien oder Deutschland ?

03.07.2006 20:38

Die Statistiken und ewigen historischen Vergleiche scheinen irgendwie ja ne besondere Magie auszuüben, sonst würde man sie ja nicht immer wieder bemühen.

Dann siehts so aus: Argentinien musste gegen Deutschland verlieren - auf ihnen liegt immer noch der Fluch von 1986 als Maradonna gegen Italien auf unsportlichste Art und Weise mit einem absichtlichen Handtor zum Weltmeistertitel kam. Seit dieser Zeit klappts nicht mehr bei Argentiniern. Vielleicht profitieren diesmal die Italiener davon !

England versagt jedes Mal im Elfmeterschießen, obwohl sie gute Mannschaften und Einzelspieler auf dem Feld haben.

Der Fluch von Wembley ! Ganz klar.

Und nun zu Italien. Italien gewinnt in einem Krimi ohnegleichen mit viel Glück gegen Deutschland 1970 4:3, obwohl Deutschland wahrscheinlich nie mehr ein besseres Finale gespielt hat. Dann noch zuvor die Pechsträhne, die sie 1958 gegen Schweden und 1966 gegen England hatten.

Nun egal wie es ausgeht, auf jeden Fall könnte es sich als Riesenfehler der Italiener herausstellen, dass sie völlig unbeteiligt beim Halbfinale Schicksal spielen wollten, indem sie Frings durch den Protest um das Halbfinale brachten. Einmal hätte es den Italiener egal sein können - schließlich waren sie davon nicht betroffen und eine ganz linke Nummer. Zweitens ging die Aggression von den Argentiniern aus, weil die gesamte Mannschaft massiv von den Argentiniern angegangen wurde. Das Tragische daran ist, dass die FIFA sich nicht leisten konnte Frings freizusprechen, um nicht in den Verdacht zu geraten, Deutschland zu bevorteilen, auch wenn das insgesamt schon sehr dünn ist. Also im Zweifel gegen den Angeklagten. Das kann sich im Halbfinale rächen ! Und auch hier ein Satz zu jockel ! Auch das ist ein krasse Benachteiligung der Deutschen auf dem grünen Tisch ! Man denke auch an das Halbfinale 2002 als Michael Ballack wegen einer Lapalie vom Fernsehschiedsrichter Urs Meier durch die zweite rote Karte fürs Finale gesperrt wurde. Das war meiner Meinung ebenfalls ne klar Benachteiligung aufgrund Fehlentscheidung !

Vielleicht ist diesmal das Glück bei uns !! Immerhin sind wir Finalweltmeister und hätten es verdient. Haben ne gute WM gespielt bis dato !
Zuletzt geändert von Boris am 03.07.2006 20:43, insgesamt 3-mal geändert.
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T. Frings
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03.07.2006 20:50

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