Der "Chip-Ball" kommt bei der WM 2006 in Deutschland vielleicht doch zum Einsatz.
Bei der U17-WM in Peru wurde der Chip-Ball erfolgreich getestet: "Wir haben interessante Ergebnisse erhalten", so FIFA-Präsident Joseph Blatter.
Es gab aber auch keine strittigen Szenen, die den eingebauten Chip notwendig gemacht hätten.
Der vom Herzogenauracher Sportartikelhersteller adidas sowie der Firma Cairos AG und dem deutschen Fraunhofer-Institut entwickelte "Smartball" kann nicht nur Aufschluss über nicht
eindeutige Torszenen geben, sondern auch im Bereich der Seitenlinien verwendet werden.
Der zweite Teil der Testphase wird bei der Klub-WM im Dezember in Japan stattfinden.
Die Entscheidung über einen Einsatz bei der WM 2006 soll am 4. März getroffen werden.
Die Spieler bemerken den Chip-Ball nicht.


