Gegen Rassimus

Der Fussball Stammtisch. Allgemeine Diskussion rund um Fussball.
Scorpion123
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11.11.2006 23:35

Der Observer hat geschrieben:
hm,interessant,dann sind die paar die durch die stadt gejagt wurden und zu tode oder halb zu tode geprügelt wurden,ausnahmen :lol:

Also Ausreden haste wohl genug! erstmal schriebst du vorher das jeder Ausländer in FFO beim einkaufen um sein Leben Angst haben muss, jetzt sind auf einmal welche zu tode geprügelt worden. Wo nimmst du bitte diesen Schwachsinn her? glaubst du wirklich jeden Scheiß der in den Medien steht? Du warst wahrscheinlich noch nie im Osten aber weißt was hier abgeht? Du bist bestimmt einer der Die Bildzeitung und den Spiegel liest!
Wenn du mir nur einen Vorfall nennen kannst wo in FFO durch Rechte gewalt ein Mensch gestorben ist, dann schenke ich dir 100 Euro. Und du wirst es kaum glauben, aber auch deutsche werden von Ausländern gejagt und meist mit waffen bedroht weil die anders gar nicht mehr können! Früher wurde alles mit Fäusten geregelt, Heute rennt in Berlin jeder 2te mit Waffen rum.

ich kenne zufällig einge geschichten von ausländern die dort gwohnt haben.es war ihnen nicht möglich einkaufen zu gehn,sie wurden bespuckt von kindern,von alten beschimpft und von nazis verfolgt.das war nicht in frankfurt/oder,aber in kleinen ossi-kaffs!also erzähl du mir nicht das gibts da nicht!



Auch hier wieder nen Huni für dich wenn mir sagst wo ich das schrieb! Ich sprach nur von FFO, so wie du es vorher behauptet hattest! Ausserdem, macht es für dich einen Unterschied aus wenn ein Rechtsradikaler einen Ausländer zusammenschlägt oder nen Ausländer nen Deutschen nur weil der vielleicht net seinen Glauben hat! Ich kann dich ja verstehen und ich weiß auch das es viele Vorfälle gegeben hat aber man muss auch die andere Seite sehen. Und bei wievielen Fällen hat sich im nachhinein herausgestellt das alles nur erfunden war? Sag da bloß mal Sebnitz, Potsdam(Ermyas) oder der Italiener der von 3 Glatzen mit Bomberjacken angegriffen wurde, wo sich rausstelte das Alles gelogen war, da Kameras in einer U-bahn sahen wie er von einem Geländer oder ähnlichem herunter fiel. Müssteste ja eigentlich wissen, wo du dich doch so viel informierst und liest, aber diese Nachrichten willste wohl net wahr haben.
es gibt KEINEn ausländer in ostdeutschland,der keine erfahrungen mit rassismus gemacht hat!
die zunahme der rechten straftaten ist übrigens belegbar!auf rekordhoch!

komplett gelogen, kennst du alle Ausländer persönlich? Ich kann dir sehr viele nennen mit denen ich zu tun habe! Andersrum kann ich behaupten es gibt keinen deutschen, der nicht schon einmal von nem Ausländer inner Disco angegriffen wurde nur weil man seine Freudin angeschaut hat oder seine Schwester. Dat ist genau son qautsch wie deine Behauptung, passiert net jedem aber kommt immer häufiger vor!

Hier mal ne Statistik von 2004; Zitat: Für das Jahr 2004 erfasste das Bundeskriminalamt bundesweit 211.172 Fälle von Gewaltkriminalität. Davon wurden 52.682 (26,2%) von Ausländern begangen, und 498 (0,24%) von sogenannten Rechtsextremisten. Ausländer mit brD-Staatsangehörigkeit werden in der Statistik übrigens nicht als Ausländer erfasst, sodass die von Ausländern verübten Delikte um einiges höher liegen dürften.

Quelle: Bundeskriminalamt
aber lesen und mich informieren kann ich auch von hier aus!und was hat das überhaupt mit klugheit zutun du vollschmock?
Wer soviel behauptungen Aufstellt und sie dann nicht begründen oder beweisen kann, sondern nur vom hören sagen aus der Zeitung oder dem Fernsehen, der kann einfach nicht klug sein sondern ein bisschen leichtgläubig und grün hinter den Ohren!

wahnsinn,du hast einen schwatten und nen chinesen in der mannschaft.der hammer!verleih bitte einer dem jungen nen friedensnobelpreis!
Das war lediglich mein Beispiel dafür, daß es auch Ausländer in FFO gibt, die hier keine Probleme haben, ich habe mich weder damit gerühmt noch irgeneine Anerkennung gefordert, also bleib mal bitte nen bisschen Sachlich. Ist vielleicht so deine Art gleich jmd zu beleidigen wenn de mal kontra kriegst, meine jedenfalls net!
selten so ne gequolene sch3iss3 gelesen!das gesetz behandelt jeden gleich.es ist in deutschland an der tagesordnung das man als täter vor gericht oft bessere karten hat als als opfer,aber das hat nichts mit ausländer und co zu tun!
Biste dir ganz sicher? Bei dem Vorfall in Potsdam wurden die beiden angeblichen Täter sofort in U-haft gesetzt und nach Karlsruhe geflogen, was dem Steuerzahler hundertausende Euro gekostet hat, dies hat alles nicht mal 2 Monate gedauert bis die Ermittlungen abgeschlossen waren, bei Vergewaltiger oder Kinderschändern dauert es Jahre bis es zur Anklage kommt, sind die dann verurteil kommen se meist schon noch vor 10 Jahre wieder frei wegen guter Führung!

dein text ist ein bestes beispiel für braunen dreck.dein bruder wurde angegriffen,klar er hat nichts gemacht,war lammfromm und der tunesier ist voll abgedreht für nichts!klar,sehr logisch!
ich verwette meinen arsch das dein bruder genau das gemacht hat was ihm vorgeworfen wird!!!!tausendprozent!
Da hast du wieder net richtig gelesen oder du willst es wieder nicht sehen das Ausländer auch deutsche ohne Grund angreifen!
Es wird ihm gar nichts vorgeworfen, nur den 4 Ausländern die für die Straftat in frage kamen, wie soll er jmd angreifen, wenn er mit dem Rücken zu demjenigen steht? Es war nur die Aussage vom Ausländer das er angegriffen wurde von Neonazis, weil dadurch seine Chancen gestiegen sind ungeschoren davon zu kommen, und diese Lügen wurden dann keine 12 Std von den Medien geglaubt und verbreitet, ohne die Gegenseite zu hören! Das Verfahren dauert bis Heute an, mittlerweil sind fast 2 Jahre vergangen, obwohl mehere Leute sahen wie der Ausländer ein Messer in der Hand hatte und er wurde eindeutig identifiziert und zur Tatzeit dort gesehen, jedoch nicht wie er zu gestochen hatte, und trotzdem kam es noch nicht zur Anklage!

das ist mal wieder nicht von hier bis umme ecke gedacht!natürlich gibts dort mehr straftaten von ausländern,weil die ausländer dort keine chancen haben.siehe banlieue in frankreich!wenn du keine chance im leben hast,dann versuchst du auch illegale wege zu gehn,ist doch normal.der staat scheisst auf die jungs da,übrigens auch auf deutsche.das hat nichts mit schwarz oder weiss zu tun,sondern mit arm oder reich!
Das würde ja heißen jeder der Arm ist, ist ein potenzieller Krimineller und das auch noch mit Recht! Nur weil jmd Arm ist und keine Zukunft hat, hat er noch lange nicht das Recht jmd zu töten oder eine Straftat zu begehen! In Frankreich ists schon auffälig, daß von überwiegend vielen Franzosen mit afrikanischer Abstammung die Rede ist!
Meiner Meinung nach ist das ein Problem der Bildung und viele Ausländer und Deutsche wollen sich gar nicht bilden lassen. Viele Ausländer in Berlin sprechen nicht einmal die deutsche Sprache, weil sie in ihren Bezirken abgekapselt von den deutschen leben. Wenn in Kindergärten Dolmetscher eingestellt werden müssen, damit dir Erzieherin etwas verstehen, wie soll dabei mal etwas gescheites rauskommen? Genau so gibt es auch deutsche die mittelerweile diesen Getto slang sprechen und die deutsche Sprache verlernen, finde das hat was mit der Einstellung unserer Gesellschaft zu tun, vielen gehts einfach noch zu gut, sonst könnten auch die kriminellen nicht mit 3 Handys und Markenklamotten rumlaufen. Jeder der Arbeit will und der etwas erreichen will kann das auch schaffen, der Staat unterstützt wo er nur kann. z.B wurde an einer Berliner Schule ein deutsch Kurs angeboten für Schüler und Eltern. Der Ausländeranteil dieser Schule betrug 99%, 2-3 deutsche gab es dort noch, von über 500 angeschriebenen Leuten kamen grade mal 4 zum Kurs.
und wenn du die ganze sache so allgemein siehst,gibt es immer noch mehr straftaten von deutschen als von ausländern,klar wir sind ja auch in deutschland!deshalb kann man das auch so garnicht betrachten!
wieviele ausländer gab es denn die ein haus einer deutschen familie angezündet haben um sie zu töten,weil sie deutsche sind?
Wie schon gesagt, es gab mal viele solcher Idioten die daß taten, gott sei dank sind diese Zeiten vorbei. Die Hochzeit war um 1990, wo sogar normale Leute in Rostock auf die Straßen gingen und noch applaudierten und klatschten. Aber in Prozent ausgedrückt ist das nichtmal ein einziges gewesen, vielleicht 0,3% der Bevölkerung die so etwas getan hat oder machen würde! Wir können doch froh sein in einem Land zu geben wo es die Demokratie und tolerante Meschen gibt, in keinem anderen Land wird soviel für Gerechtigkeit und Toleranz getan als in Deuthschland. Kannst du mir denn Beispiele nennen, wo alles tolerant und Gerecht zugeht? Schau mal nach Russland, China oder Türkei, wo es immernoch die Todesstrafe gibt bzw Leute gesteinigt werden nur weil se die Familienehre beschmutzt haben. Oder deutsche werden eingesperrt und verurteilt weil se einen "selten Stein"(auch Muschel genannt) vom Strand eingepackt haben. Bei uns doch undenkbar solche vorgehensweise zu dulden.
Scorpion123 hat geschrieben:
Du sagtest auch, daß in Westdeutschland kein Rassismus vorhanden sei oder kein Spieler dort Angst haben muss! Vor kurzem wurde Aachen wegen Rassismus verurteilt zu einer Geldstrafe, oder Rot Weiß Essen hat einige Fans die mit Kombat 18 zu tun haben
Der Observer hat geschrieben: ja,hab ich das?zitier den post und ich überweis dir sofort 100euro!lnatürlich gibts im westen auch rassismus,aber im westen gibts mehr menschen die nicht klatschen wenns passiert :!:
sorry hab ich wohl nen bisschen übertrieben, aber ist schon auffälig wie oft du den Osten nennst oder beispiele wie Frankfurt Oder anführst.
Der Observer hat geschrieben: ich habe nicht pauschalisiert,im osten gehts voll ab diesbezüglich!das sind fakten!ich hab nie gesagt das im osten alle menschen so sind,aber der osten ist mit sicherheit das braunste pflaster deutschlands,das liegt auch an den sozialen verhältnissen die dort oftmals vorherrschen.aber nur weil es mir schlecht geht,fang ich nicht an den türken von nebenan abzustechen nur weil der nen job hat!
Wie gesagt die Köpfe und Anführer sind aus dem Westen. Konzerte und Bands sind auch größten Teil dort vorhanden. Laut statistik hat NRW die meisten Rechten Menschen. Man muss aber mal bedenken daß im Osten 95% deutsche leben, im Westen vielleicht noch 60%, manche Städte noch weniger. im Endeffekt wird es kaum Unterschied geben ob nu Ost oder West, wenn man es mal ausrechnet!

rassismus ist allgegenwärtig,egal ob ihr mir hier zustimmt oder nicht!und die tendenz geht klar nach oben,da braucht ihr euch nur die statistiken anzusehn!
dann zeige mir bitte mal diese Statistiken! habe dir weiter oben ja eine vom Bundeskriminalamt dargestellt. Wenn auf ca 60 oder 50 Millionen deutsche(Ausländer mal abgezogen) etwa 900 rechte Straftaten fallen, dann finde ich das net grade viel. von diesen 900 Straftaten sind aber über die Hälfte der Fälle Paragraph 86a, also tragen von Verfassungsfeindlichen Symbolen wie Hakenkreuze oder Runen. Selbst wenn jmd die 1te Strophe der Nationalhymne singt ist das schon eine rechte Straftat.
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12.11.2006 00:08

@Scorpion123:

sei mir nicht böse,ich hab versucht deinen text komplett zu lesen,aber der massive schwachsinn,die fehlenden argumente(oder fähigkeit zu argumentieren/wissen was argumentieren ist) und pure ignoranz haben mich zur aufgabe bewogen.
du konterst argumente mit irgendwelchen geschichtchen,völlig schwachsinnigen angaben und einfach nur mit soviel masse,das es jeden ermüdet den ganzen sch3iss überhaupt zu lesen!
ich bring das jetzt noch kurz auf 3 entscheidende fakten.wenn du weiter mit mir diskutieren willst,dann erzähl keine romane,sondern bleib bei den punkten:
1)rassismus in deutschland,sowohl gesellschaftlich,als auch im fussball,hat hochkonjunktur!
2)im osten,vor allem in ländlichen gebieten,wird rassismus täglich gelebt und verbreitet.
3)man kann verbrechenszahlen,die sich allgemein auf verbrechen beziehn,nicht mit verbrechenszahlen von rassistischen staftaten vergleichen,daraus irgendwelche schlüsse ziehn und sie dann noch rotzfrech,völlig verdreht,als logisch präsentieren :!:

worum gehts dir eigentlich bei deinen posts genau?willst du aussagen das es keinen rassismus in deutschland gibt?oder das er ok ist?oder was?was willst du genau aussagen?hilf mir dich zu verstehn!



mal was zu lesen,für alle die es immer noch nicht raffen wollen!


http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/s ... Startseite

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/19/ ... 15,00.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/arch ... 840552.asp
Zuletzt geändert von Der Observer am 12.11.2006 00:24, insgesamt 3-mal geändert.
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12.11.2006 00:21

um das ganze auch mal wieder ein bißchen back to topic zu schupsen:

Das Ende des deutschen Sommermärchens?
In Hannover wurde eine neue Studie zu Gewalt und Rassismus im Fußball veröffentlicht. Und Sportgerichte griffen erstmals durch wegen Rassismus und Antisemitismus in Stadien.

Von Patrick Gensing, tagesschau

Ausschreitungen in der Slowakei, Rassismus-Vorwürfe gegen deutsche U21-Nationalspieler, Berichte über rassistische Hetze in Stadien: Nach der friedlichen WM verblasst der Glanz des Fußball-Deutschlands wieder. Der DFB ist alarmiert.

Rassistische Äußerungen sind in den deutschen Fußball-Stadien zwar zurückgegangen, aber nur nach außen hin. Zu dieser Erkenntnis kommt eine aktuelle Studie des Hannoveraner Fanforschers Professor Gunther A. Pilz. Laut der Untersuchung werden rassistische Beleidigungen vermehrt außerhalb der Arenen geäußert, vorwiegend auf den An- und Abfahrtswegen. Besonders in den unteren Fußball-Ligen gebe es Handlungsbedarf. Dort fehle das Geld für Fanprojekte, der Druck durch Medien und Öffentlichkeit sich gegen Rassismus zu wehren, sei geringer. Außerdem beobachtete Pilz eine Hierarchie von Diskriminierungen: Rassismus und Rechtsextremismus werde bei den Fans durchaus thematisiert, homophobe und sexistische Gesänge werden kaum wahrgenommen.

Die Studie wurde in Berlin am Tag nach den Ausschreitungen von deutschen Hooligans beim 4:1-Sieg der DFB-Elf in der Slowakei veröffentlicht. Die Polizei nahm dort mehr als 40 deutsche Randalierer fest. Zuvor hatte es bereits Aufregung um die deutsche U21-Nationalmannschaft gegeben. Nach dem Spiel gegen England erhoben englische Spieler Rassismus-Vorwürfe gegen deutsche Spieler. Diese hätten schwarze Spieler als Affen beschimpft. Die deutschen Spieler wiesen die Anschuldigungen zurück.
Der Kater nach dem rauschenden Fest

Präsentierte sich Deutschland während der WM der Welt als buntes und tolerantes Land, sorgten bereits in den vergangenen Wochen mehrere Vorfälle dafür, dass der neugewonnene Glanz wieder verblasst: Beim Bundesliga-Spiel Borussia Mönchengladbach gegen Alemannia Aachen kam es zu rassistischen Schmährufen gegen den Gladbacher Kahe und den Aachener Moses Sichone. Im DFB-Pokal-Spiel zwischen Hansa Rostock II und dem FC Schalke 04 musste Gerald Asamoah rassistische Pöbeleien über sich ergehen lassen. Nach dem Spiel zeigte er sich schockiert und schloss einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft nicht aus. Er selbst werde im Alltag durch seine Bekanntheit vor Rassismus geschützt, so Asamoah. Doch für andere schwarze Menschen sehe die Realität ganz anders aus. Asamoah forderte mehr Zivilcourage gegen Rassismus. Bereits vor der WM hatte Asamoah sich genau wie Patrick Owomoyela juristisch gegen Verunglimpfung durch die NPD wehren müssen.

Erneut Opfer von rassistischen Fußball-Fans wurde Ade Ogungbure von Sachsen Leipzig, einem Verein in der Oberliga Nordost. Wieder waren es Fans des Halleschen FC, im März hatten Anhänger dieses Vereins Ogungbure beschimpft, gejagt und getreten.Anhänger dieses Vereins Ogungbure beschimpft, gejagt und getreten. Im September bepöbelten sie Ogungbure erneut. Zu antisemitischer Hetze kam es Ende September bei einem Spiel von TuS Makkabi Berlin. Die Beschimpfungen waren so heftig, dass die Spieler des jüdischen Vereins das Spielfeld vor dem Abpfiff verließen. Unter anderem wurde vom Spielfeldrand skandiert: "Synagogen müssen brennen!" und "Auschwitz ist wieder da!".
DFB-Chef Zwanziger will durchgreifen

Der DFB meldete sich bereits zu Wort: Verbandspräsident Theo Zwanziger erklärte die Bekämpfung des Rassismus' zur Chefsache. Kurz nach Zwanzigers Wahl zum DFB-Boss verabschiedete der DFB-Bundestag die neuen, schärferen Richtlinien zur Bestrafung von Rassismus, die für Spieler und Vereine Geldstrafen, Punktabzüge und sogar den Ausschluss aus Wettbewerben zur Folge haben können. Bislang wurde allerdings noch kein Verein mit einem Punktabzug bestraft.
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12.11.2006 16:29

Der Observer hat geschrieben:@Scorpion123:

sei mir nicht böse,ich hab versucht deinen text komplett zu lesen,aber der massive schwachsinn,die fehlenden argumente(oder fähigkeit zu argumentieren/wissen was argumentieren ist) und pure ignoranz haben mich zur aufgabe bewogen.
du konterst argumente mit irgendwelchen geschichtchen,völlig schwachsinnigen angaben und einfach nur mit soviel masse,das es jeden ermüdet den ganzen sch3iss überhaupt zu lesen!
ich bring das jetzt noch kurz auf 3 entscheidende fakten.wenn du weiter mit mir diskutieren willst,dann erzähl keine romane,sondern bleib bei den punkten:
1)rassismus in deutschland,sowohl gesellschaftlich,als auch im fussball,hat hochkonjunktur!
2)im osten,vor allem in ländlichen gebieten,wird rassismus täglich gelebt und verbreitet.
3)man kann verbrechenszahlen,die sich allgemein auf verbrechen beziehn,nicht mit verbrechenszahlen von rassistischen staftaten vergleichen,daraus irgendwelche schlüsse ziehn und sie dann noch rotzfrech,völlig verdreht,als logisch präsentieren :!:

worum gehts dir eigentlich bei deinen posts genau?willst du aussagen das es keinen rassismus in deutschland gibt?oder das er ok ist?oder was?was willst du genau aussagen?hilf mir dich zu verstehn!



mal was zu lesen,für alle die es immer noch nicht raffen wollen!


http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/s ... Startseite

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/19/ ... 15,00.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/arch ... 840552.asp

Lassen wir es ganz einfach. Ich glaube wir reden an einander vorbei. Könnte jetzt auch wieder nen ellen langen Text schreiben, habe auch keine Lust mehr darauf. Wünschte wir könnten uns mal treffen und dann alles bereden ohne hier dat forum voll zu spammen
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12.11.2006 22:43

Lassen wir es ganz einfach. Ich glaube wir reden an einander vorbei. Könnte jetzt auch wieder nen ellen langen Text schreiben, habe auch keine Lust mehr darauf. Wünschte wir könnten uns mal treffen und dann alles bereden ohne hier dat forum voll zu spammen
das wär ne möglichkeit,kannst ja bescheid sagen wenn du in der nähe von mönchengladbach bist :wink:
tu dir aber trotzdem den gefallen und check mal die links aus die ich reingestellt hab!
das ist halt ein sensibles thema und immer wenn es um sensible themen geht wirds schwierig.man sollte sich egal wo man steht,und egal was man betrachtet ,stets ein zwei minuten zeit nehmen und darüber nachdenken.und,vor allem immer erst die eigene meinung bilden bevor man das gedankengut anderer übernimmt!
:arrow: die letzten beiden sätze sind nicht NUR auf dich bezogen,sondern gelten mehr allgemein :wink:
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18.12.2006 20:03

Friedliche WM und rechte Gewalttaten
Patriotismus - stolz auf Deutschland?


Während der Fußball-Weltmeisterschaft präsentiert sich Deutschland als weltoffener Gastgeber. Doch der angeblich so unverkrampfte Patriotismus zeigt 2006 auch immer wieder sein anderes, hässliches Gesicht in Form von rechtsextremen Ausschreitungen.

Von Christoph Lütgert und Julia Salden, NDR



Was für ein Sommer! La Ola wurde zur militärischen Disziplin für deutsche Soldaten und Schwarz-Rot-Gold zur Einheitsfarbe. Public Viewing wurde zum deutschen Wort und zur Dauerbeschäftigung. Unter Nachbarn gab es ein völlig neues Wir-Gefühl. Patriotismus und Weltoffenheit - was ist davon geblieben ?


Zwei Nachbarn, die in Hamburg eine Tribüne im Hinterhof gezimmert haben, ziehen Bilanz: "Die Fahren sind eingerollt - ob Deutschland patriotischer geworden ist, kann ich nicht beurteilen", meint Andreas Aug. "Was sich in der Nachbarschaft geändert hat, ist, dass ich viel mehr Leute kenne", findet Rolf Denkewitz. "Dass sich auch Leute untereinander ansprechen, dass man sich trifft, sich verabredet."
Weltoffen für vier Wochen

Die nächste Station unserer Spurensuche ist der vorweihnachtliche Rathausplatz von Rotenburg/Wümme. Was war hier vor einem halben Jahr los! Die Nationalmannschaft von Trinidad und Tobago machte hier Station. Die Fremden wurden gefeiert wie Freunde. Rotenburg/Wümme- eine weltoffene Stadt.

Ein Integrationskurs für Ausländer in derselben Stadt. Bei der WM, da waren die Deutschen ganz anders zu uns, sagen Ilona Lauen aus Weißrussland und John Fokwa aus Kamerun. "Jetzt schaut dich keiner mehr an auf der Straße", sagt Fokwa.

In den Stadien, auf den Rängen herrschten damals ausgelassene Fröhlichkeit und Völkerfreundschaft. Auf dem Rasen Könnerschaft und fast durchweg Fairness - vier Wochen lang.
Fairness bei der WM - Rassismus in den unteren Ligen

Eklat beim Spiel Cottbus gegen Dresden: Energie-Fans halten ein "Juden"-Transparent in die Höhe.

Nach der WM wie vor der WM - bei den Bildern in den unteren Spielklassen gibt es vielfach keinen Unterschied: Schlägereien, Antisemitismus, Krawalle, offener Hass gegen Ausländer. Die Weltmeisterschaft hat daran nichts geändert, sagt Gunter A. Pilz von der Universität Hannover: "Rassismus - wir haben ihn latent, wir haben ihn zum Teil sogar manifest in bestimmten Bereichen. Das Problem ist nach wie vor evident da", sagt der Sportwissenschaftler. "Das ist, denke ich, vier Wochen lang in der Euphorie dieser tollen Stimmung einfach weggespült worden und kommt jetzt wieder zum Vorschein."
"Neonazis schlagen aus der Euphorie Kapital"


Aufmarsch von Neonazis dieser Tage in Celle. Am Rand immer dabei: Die Journalistin und Kamerafrau Andrea Röpke. Sie beobachtet die rechte Szene in Deutschland seit vielen Jahren. Nach der Fußballweltmeisterschaft hat sie Bilder von Neonazi-Demonstrationen mitgebracht, aus Nürnberg und anderen Städten. Röpke glaubt nicht daran, dass der unverkrampfte Patriotismus des Sommers die Neonazis in die Bedeutungslosigkeit gedrängt hat: "Wir haben die rechte Szene vor und nach der WM beobachtet - es hat sich nichts geändert", meint sie. "Eher im Gegenteil. Die Szene ist noch am Erstarken. Und sie schlagen eigentlich aus diesem Patriotismus, dieser Euphorie um den Nationalismus noch Kapital und fixen zunehmend die Jugendlichen gerade aus der Mitte der Gesellschaft an."
"Welle der Begeisterung entgegengeschwappt"

Stuttgart vor dem Kampf der Deutschen um Platz drei. Ein emotionaler Höhepunkt des Sommers. Die Angestellten im Mannschaftshotel sind noch heute hin und weg. "Als wir hier hoch kamen und die Fenster geöffnet haben - dieser Lärm, diese Begeisterung, die da einem entgegengeschwappt ist, erinnert sich Hotel-Lehrling Philip Reusch. "Ich hätte mir gewünscht, dass es normal ist, wenn man sagt: 'Ich bin stolz, Deutscher zu sein'", sagt der Kellner Lukas-Malte Haselbacher. "Das ist ein Wunsch geblieben allein aufgrund der Tatsache, dass die Euphorie während der vier Wochen einfach abgeebbt ist. Es wird gern darüber gesprochen, es wird immer wieder erwähnt - aber letztendlich ist die Stimmung nicht mehr da, um Schwarz-Rot-Gold zu teilen."

Bild
(Foto: dpa-Zentralbild)


Quelle:http://www.tagesschau.de/aktuell/meldun ... 2_,00.html

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