Nachdem Reporter Steffen Simon, der lange Zeit von der typisch neudeutschen Krankheit, großenteils Denglisch zu sprechen, befallen war, endlich Anzeichen der Genesung zeigt, hat sich in der gestrigen Live-Übertragung des Spiels Mexiko-Iran nun Pierre Littbarski als infiziert zu erkennen gegeben … äh …. „geoutet“. Wer in einer 90-minütigen Reportage im heimischen TV für den letzten Mann einer Elf nicht ein einziges Mal (!) eine Bezeichnung aus der eigenen Muttersprache findet, ist akut am Denglisch-Virus erkrankt.
Lieber Pierre Littbarski: Auf Deutsch heißt der Spieler, der im Tor steht, nicht „keeper“, sondern entweder Schlussmann oder Torwart. Vor 40 Jahren sagte man auch noch „Torwächter“.
Wann wird die Selbstentfremdung der Deutschen von ihrer Muttersprache und die unterwürfige Übernahme der Siegersprache endlich ein Ende finden ? Wie hochgradig dekadent muss ein Volk sein, das für das Mobiltelefon ein Wort erfindet, das der Aussprache nach scheinbar aus der führenden Wirtschaftssprache stammt, in Wahrheit dort jedoch überhaupt nicht existiert !
Offenbar braucht Deutschland ein Sprachgesetz, so wie es Frankreich erfolgreich demonstriert hat. Leider !
Man kann dem sympathischen Dummschwätzer L. nur empfehlen, sich die wenige Stunden zuvor im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlte Dokumentation „Wer rettet die deutsche Sprache ?“ bei nächster Gelegenheit besonders aufmerksam anzuschauen. Denn an mangelnder Intelligenz liegt es bei Pierre Littbarski definitiv nicht.
Hoch lebe die deutsche Sprache, auch im Bereich des Fußballs !
deutsche Sprache, fremde Sprache
- Torotor
- Milchbubi

Beitrag
Neulich im ZDF ...
Wie sagte doch Reporter Benjamin Daniel am 24.Juni in seinem Bericht für die ZDF-Nachrichten über den Sieg D gegen Schweden: "Eine Mannschaft feiert SEIN Publikum..."
Äh ... ja !!
Artikel 1 Grundgesetz sollte wohl wie folgt geändert werden:
"Die Menschenwürde ist unantastbar. Sie schließt das Recht jedes Deutschen ein, der englischen Sprache nicht mächtig zu sein und auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland von einem Deutschen in deutscher Sprache angesprochen zu werden."
Äh ... ja !!
Artikel 1 Grundgesetz sollte wohl wie folgt geändert werden:
"Die Menschenwürde ist unantastbar. Sie schließt das Recht jedes Deutschen ein, der englischen Sprache nicht mächtig zu sein und auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland von einem Deutschen in deutscher Sprache angesprochen zu werden."
- xyz123456789
- Kloputzer

Beitrag
Meine Güte...
...wenn ich die letzten Posts lese und die sinnbefreiten Signaturen sehe, wird mir ganz übel. Die, die sich am weitesten aus dem Fenster lehnen, haben, wie man unschwer ersehen kann, selbst eine traumhafte Sprachsensibilität... Dass Leute, die "Grüße" mit Doppel-S schreiben und in die unantastbare Menschenwürde das Recht Deutsch zu sprechen einschließen, ihren geistigen Ausfluss hier auch noch öffentlich und für jedermann sichtbar niederschreiben, ist gleichermaßen komisch und traurig...
-
miri
- Moderator

Beitrag
Also ich fürchte, Torotor, wenn du das deutsche Volk wachrütteln möchtest, solltest du dir einen Balkon suchen. Das ist hier wohl der falsche Ort.
Ich habe abolut keine Probleme mit Anglizismen, weder Keeper, noch irgendwelchen anderen. Wir schauen doch alle Fußball, weil es uns Spaß macht, und nicht um die Kommentatoren zu verbessern.
Ich habe abolut keine Probleme mit Anglizismen, weder Keeper, noch irgendwelchen anderen. Wir schauen doch alle Fußball, weil es uns Spaß macht, und nicht um die Kommentatoren zu verbessern.
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