
Am Donnerstag sah alles noch so gut aus. Arjen Robben (27) war erstmals wieder voll aktiv beim Mannschaftstraining und machte beim Üben mit den Kollegen alles mit. Doch am heutigen Freitag erfolgte bei der Vormittagsschicht der Rückschlag: Robben verließ vorzeitig den Trainingsplatz.
Wieder spürte er Schmerzen im Bereich seines Schambeines und der weichen Leiste, wo er auf den Tag genau vor fünf Wochen operiert worden war. Die Nummer 10 des FC Bayern hatte in dieser Saison erst sechs Pflichtspieleinsätze, den letzten in der Bundesliga in Hoffenheim am 1. Oktober.
Seine für den Schlager gegen Dortmund am 19. November vorgesehene Rückkehr in den Bayern-Kader wird damit sehr unwahrscheinlich. Noch am Mittwoch hatte der Verein mitgeteilt, dass der 27-Jährige "voll im Plan" liegen würde.
Bis zur Winterpause gilt es für den FCB, noch ein saftiges Programm herunterzurattern. Dortmund, Villarreal, Bremen und Köln empfangen die Bayern zuhause, zudem sind sie bei den Auswärtspartien in Mainz, Manchester und Stuttgart sowie dem Pokalspiel in Bochum gefordert.
Tymoshchuk-Einspruch: Verhandlung am 18. November
Inwieweit Anatoliy Tymoshchuk dabei involviert sein wird, entscheidet sich am kommenden Freitagvormittag in Frankfurt. Dann verhandelt das DFB-Sportgericht mündlich über den Platzverweis des Ukrainers aus dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg (2:1).
Im Einzelrichter-Urteil war der defensive Mittelfeldspieler und potenzielle Vertreter des verletzten Bastian Schweinsteiger zu einer Sperre von drei Spielen verdonnert worden, nachdem er FCA-Akteur Daniel Baier in der Nachspielzeit rotwürdig gefoult hatte. Der FC Bayern sowie Tymoshchuk hatten dem Urteil jedoch nicht zugestimmt und eine mündliche Verhandlung beantragt.
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