FC Bayern II

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26.08.2007 23:07

5. Spieltag


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FC Bayern II - Stuttgarter Kickers 0:1 (0:0)

FC Bayern II: Kraft - Celozzi, Saba, Linke, Kokocinski - Görlitz (56. Rieß), Fürstner, Badstuder, Schwarz - Podolski (46. Nagorny), Sikorski

Stuttgarter Kickers: Yelldell - Benda, Härter, Rapp, Stierle - Mann (76. Rodrigues), Ortlieb, Akcay (72. Deigendesch), Gambo - Vaccaro, Tucci (46. Kacani)

Schiedsrichter: Raphael Seiwert (Merzig-Merchingen)

Zuschauer: 650

Tore: 0:1 Vaccaro (73.)

Gelbe Karten: Badstuder / Rapp, Yelldell, Kacani, Gambo
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01.09.2007 17:11

6. Spieltag


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SV Elversberg - FC Bayern II 3:0 (1:0)

SV Elversberg: Knödler - Herzig, Velkoborsky, Bediako, Weber - Zinnow, Walter, Zepek, Dragusha (66. Sebastiao) - Mozain (65. Iyodo), Feinbier (82. Jansen)

FC Bayern II: Kraft - Celozzi, Saba, Linke, Kokocinski - Sikorski (68. Görlitz), Fürstner, Badstuber, Schwarz (27. Niedermaier) - Rohracker (55. Yilmaz), Nagorny

Schiedsrichter: Karle (Waiblingen)

Zuschauer: 1500

Tore: 1:0 Mozain (26.), 2:0 Sebastiao (67.), 3:0 Feinbier (80.)

Gelbe Karten: Feinbier, Weber / -
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03.09.2007 22:33

0:3 in Elversberg

Bayern II rutscht in den Tabellenkeller

01.09.2007

Die zweite Mannschaft des FC Bayern kommt in der neuen Regionalliga-Saison einfach nicht in Tritt. Am 6. Spieltag verlor das Team von Hermann Gerland beim Tabellenvorletzten SV Elversberg mit 0:3 (0:1) und stürzte mit nur fünf Punkten aus sechs Spielen in der Tabelle auf den 16. Rang ab.

Vor 1.500 Zuschauern im „Waldstadion an der Kaiserlinde“ waren die Hausherren über fast die komplette Spielzeit das bestimmende Team. Sammer Mozain brachte die Saarländer nach 26 Minuten verdient in Führung. Die Bayern hatten vor der Pause ihre beste Gelegenheit durch Stephan Fürstner, der knapp an SV-Keeper Kevin Knödler scheiterte (14.).

Elversberger Joker sticht

Nach der Pause sorgten der gerade eingewechselte Sebastiao da Veiga mit seiner ersten Aktion im Spiel (67.) und Routinier Marcus Feinbier (80.) für den 3:0-Endstand. Der ehemalige Elversberger Vitus Nagorny hatte seine beste Szene in der 52. Minute, als er knapp einen Meter über das Tor zielte.

Die Bayern-Reserve ist gegen Elversberg nun seit fünf Pflichtspielen ohne Sieg. Die nächste Chance auf den zweiten Saisonsieg bietet sich der Gerland-Truppe am kommenden Samstag. Dann gastiert der Aufstiegsaspirant FC Ingolstadt zum Derby im Stadion an der Grünwalder Straße. Der Anstoß erfolgt im 14.00 Uhr.

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18.09.2007 11:02

'Er wird es schaffen'

Bayern wollen Kroos behutsam aufbauen

17.09.2007

Die Rückkehr in den Alltag begann für Toni Kross mit einer Niederlage. Nicht mal eine Woche, nachdem er bei den U17-Weltmeisterschaften in Südkorea zum besten Spieler des Turniers ausgezeichnet worden war, musste er in der Regionalliga Süd mit der zweiten Mannschaft des FC Bayern eine 0:2-Schlappe bei Jahn Regensburg hinnehmen. Toni war laut Amateure-Coach Hermann Gerland aber einer der wenigen Lichtblicke in seinem Team.

Eigentlich sollte er bei diesem Spiel noch gar nicht dabei sein, hatte er doch nach dem erfolgreichen Abschneiden mit der deutschen U17-Nationalmannschaft ein paar Tage Heimaturlaub bei den Eltern in Rostock erhalten. Erst zu Beginn dieser Woche hatte die Trainer ihn in München zurückerwartet. Doch scheinbar hat es der 17-Jährige nicht allzu lange ohne Fußball ausgehalten, weshalb er schon am Samstag wieder im Einsatz war.

Kroos mit einem Super-Charakter
Es ist sicherlich nicht falsch, aufgrund dieser Aktion Toni Kroos eine gute Einstellung zu seinem „Job“ zu bescheinigen. „Er hat einen Super-Charakter“, sagte auch Uli Hoeneß am Montag, als er an der Seite von Kroos vor die Presse trat. Es war ein symbolischer Akt, denn Hoeneß scheint es sich zur „Chefsache“ gemacht zu haben, die Karriere des aktuell vielleicht größten deutschen Talents in dieser Altersklasse voranzutreiben.

So bat er zunächst die zahlreich versammelten Medienvertreter um Verständnis, dass dies vorerst der letzte Auftritt von Kroos vor der Presse gewesen sein soll. „Er ist ein junger Bursche, es macht keinen Sinn, ihn schon zu einen Weltstar hochzujazzen. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, ihn zu schützen“, erklärte der FCB-Manager. Kroos soll sich ganz aufs Fußballspielen konzentrieren können. „Wir wollen ihn ganz behutsam aufbauen“, betonte Hoeneß immer wieder und riet Toni, das „tolle Erlebnis“ der WM abzuhaken.

Mehr Härte bei den Senioren
Der machte deutlich, dass er erst gar nicht vorhatte, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen: „Eine Weltmeisterschaft ist natürlich eine Riesen-Erfahrung, wenn man international sein Können unter Beweis stellen kann. Es ist auch eine große Auszeichnung, zum besten Spieler einer WM gewählt zu werden. Aber darauf kann ich mich jetzt hier nicht ausruhen.“

Toni weiß, dass er erst am Anfang steht und dass er noch viel lernen muss. Zum Beispiel, dass bei den Senioren ganz anders Fußball gespielt wird als im Jugendbereich. „Da wird viel mehr auf Härte geachtet und auch schon mal dazwischen gehauen. Aber da muss ich mich durchsetzen, das wird mich voranbringen“, sagte er selbstbewusst.

Die 10 als Ziel
Trainieren wird Kroos, der sich im offensiven Mittelfeld am wohlsten fühlt, hautsächlich bei den Profis. Spielpraxis soll er aber zunächst weiter in der Regionalliga sammeln. „Viele große Spieler des FC Bayern sind über die Amateure-Mannschaft gekommen“, sagte Hoeneß und nannte als aktuelle Beispiele Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm oder früher Dietmar Hamann und Sammy Kuffour. „Das ist eine Chance für ihn, sich dort zu profilieren.“ Sobald es die Situation erlaubt, wird Toni aber auch mal zum Kader der Profis gehören und dort auch eingesetzt werden.

„Er hat vor, mehr als ein einfacher Bundesligaspieler zu werden“, sagt Hoeneß, der selber große Stücke auf Kroos hält: „Er soll mal einer unserer wichtigen Spieler werden.“ Die Trikotnummer 10 habe man für ihn reserviert, hatte der Bayern-Manager zu Beginn der Vorbereitung einmal gesagt, „aber die muss er sich erst hart erarbeiten.“ Hoeneß ist sich aber ziemlich sicher: „Er wird es schaffen.“

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22.09.2007 07:22

2:1 gegen Pfullendorf

Nagorny lässt die 'kleinen' Bayern jubeln

21.09.2007
Mit seinem ersten Saisontor hat Vitus Nagorny am neunten Spieltag der Regionalliga Süd für den zweiten Saisonsieg der „kleinen“ Bayern gesorgt. Vor der Minuskulisse von nur 203 Zuschauern im Grünwalder Stadion erzielte der Stürmer am Freitagabend zwei Minuten nach seiner Einwechslung den viel umjubelten 2:1 (1:1)-Siegtreffer (66.) für die Münchner in einer umkämpften Partie gegen den SC Pfullendorf. Zuvor hatten Daniel Sikorski (4.) für den FCB und Ewald Beskid (19.) für die Gäste getroffen.

In der Tabelle kletterten die Münchner durch den zweiten Dreier der Saison zumindest für 24 Stunden vom 15. auf den 13. Platz und verkürzten den Rückstand auf den anvisierten zehnten Rang auf zwei Punkte. Freuen konnte sich außerdem Jan Schlaudraff, der einen Tag nach seinem Kurz-Comeback im UEFA-Pokal 69 Minuten lang zum Einsatz kam und eine beachtliche Leistung bot. Der 24-Jährige präsentierte sich lauffreudig, ballsicher und hätte sich beinahe auch in die Torschützenliste eingetragen.

Sonderlob für Kroos
„Er war monatelang verletzt und hat noch nie mit uns trainiert - trotzdem hat er seine Sache ordentlich gemacht“, sagte Hermann Gerland zum Debüt des Nationalstürmers in der zweiten Mannschaft des FCB. Ein Sonderlob verteilte der Bayern-Trainer an Toni Kroos. „Was er heute gezeigt hat, war allererste Sahne“, meinte Gerland und schwärmte von „traumhaften Pässen“ des 17-Jährigen in die Spitze. „Er ist ein unglaublicher Spieler.“ Aber auch über die gesamte Mannschaftsleistung freute sich Gerland. „Ich bin zufrieden, dass wir das schwere Spiel gewonnen haben und wieder dran sind. Mir ist aber auch nicht verborgen geblieben, dass es noch ein weiter Weg ist.“

Der Abend hatte für Gerland mit einem Rückschlag begonnen. Wenige Minute vor dem Anpfiff musste Sandro Wagner, der am Vortag noch bei den Profis im UEFA-Cup ausgeholfen hatte, seinen Einsatz absagen. Immerhin stand den „kleinen“ Bayern mit Schlaudraff namhafte Profi-Unterstützung zur Verfügung. Der 24-Jährige war die einzige Veränderung in der ersten Elf des FCB II im Vergleich zur Partie in Regensburg eine Woche zuvor. Nagorny rückte für Schlaudraff auf die Ersatzbank.

Münchner Blitzstart
Das Duell der Tabellennachbarn begann hektisch. Beide Mannschaften suchten von Beginn an den Weg nach vorne - und sofort zappelte der Ball im Netz, ganz zur Freude der Bayern-Fans. Nach feinem Pass von Toni Kroos umspielte Sikorski noch seinen Gegenspieler und ließ dann Pfullendorfs Torwart Ralf Hermanutz aus fünf Metern keine Abwehrchance (4.).

Nach der frühen Führung bekamen die Bayern das Spiel in den Griff. Die Gerland-Elf war das Team mit der reiferen Spielanlage und hatte die große Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen. Doch Schlaudraff scheiterte an SC-Keeper Hermanutz (11.). Auf der anderen Seite musste FCB-Schlussmann Thomas Kraft erstmals bei einem Schuss von Leandro Grech (16.) eingreifen, zuvor hatte Beskid das Außennetz getroffen (9.).

Klassisch ausgekontert
Die Gäste waren immer dann gefährlich, wenn die Bayern im Aufbauspiel den Ball verloren. Blitzschnell rollten dann die Pfullendorfer Konter auf das FCB-Tor. Einer dieser Gegenstöße führte schließlich zum Erfolg. Beskid musste nach Kombination über Grech und Haran Toprak den Ball nur noch über die Linie drücken - 1:1 (19.).

Der Ausgleich gab den Gästen Auftrieb, die jetzt immer aktiver und druckvoller wurden. Mehr als zwei Distanzschüsse von Grech (28., 32.) sprangen dabei aber nicht heraus. Die Bayern leisteten sich in dieser Phase viele Fehler im Aufbauspiel und hatten so Mühe, sich in der Offensive durchzusetzen.

Löchrige Abseitsfalle
Trotzdem hatte Michael Kokocinski die erneute Führung auf dem Fuß, als er nach guter Vorarbeit des an diesem Abend gut aufgelegten Matthias Schwarz aus zwölf Metern aufs Tor schießen konnte. Hermanutz parierte aber prächtig (26.). Kurz vor der Halbzeitpause war der SC-Schlussmann auch bei einem Schuss von Schwarz auf dem Posten (44.).

Nach dem Seitenwechsel hatten sich die Münchner wieder gefangen, übernahmen das Kommando auf dem Platz und kamen durch Sikorski (52., 53.) zu ersten Möglichkeiten. Nach einer Stunde meldeten sich aber die Gäste zurück und wären durch Grech beinahe in Führung gegangen. Der Pfullendorfer schlüpfte durch die Abseitsfalle der Bayern, schoss den Ball aber über das Tor (60.).

'Goldköpfchen' Nagorny
Gerade als die Gäste die Partie wieder ausgeglichen gestalten konnten, schlug die Stunde von Nagorny. Zwei Minuten nachdem er für Schlaudraff ins Spiel gekommen war, traf der FCB-Stürmer nach Maßflanke von Schwarz per Kopf zum viel umjubelten 2:1 (66.). Danach drängten die Gäste auf den Ausgleich, doch die Abwehr der Bayern ließ nur noch eine Chance zu. Den Schuss von Toprak kratzte Thomas Linke aber von der Torlinie (72.).

Die Münchner hätten das Ergebnis am Ende sogar noch ausbauen können, aber Schwarz schoss nach feiner Einzelleistung vom rechten Eck des Fünfmeterraums über das Tor (81.). Am Ende blieb es so beim 2:1 und einer aus Pfullendorfer Sicht schwarzen Serie: 15 Spiele in Folge konnten die Badener jetzt gegen den FC Bayern II nicht gewinnen.

FC Bayern II - SC Pfullendorf 2:1 (1:1)

FC Bayern II:
Kraft - Celozzi, Niedermeier, Linke, Badstuber (56. Schütz) - Schwarz, Saba, Kroos, Kokocinski - Sikorski (90. Yilmaz), Schlaudraff (64. Nagorny)

SC Pfullendorf:
Hermanutz - Gerster, Kiefer, Pfuderer, Zimmermann (83. Isailovic) - Toprak, Konrad, Flum, Calamita (73. Rogosic) - Grech - Beskid

Schiedsrichter: Steinberg (Korntal)

Zuschauer: 203

Tore: 1:0 Sikorski (4.), 1:1 Beskid (19.), 2:1 Nagorny (66.)

Gelbe Karten: Saba, Kroos, Niedermeier / Gerster, Flum, Isailovic

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28.10.2007 20:41

Nur 0:0 in Karlsruhe

FCB II holt Punkt und verliert Nagorny

28.10.2007

Die zweite Mannschaft des FC Bayern hat die große Chance verpasst, in der Tabelle der Regionalliga Süd weiter Boden auf den begehrten zehnten Tabellenplatz gutzumachen. Eine Woche nach dem 4:0-Kantersieg gegen Hessen Kassel kam die Mannschaft von Hermann Gerland am Sonntag beim Tabellenvorletzten Karlsruher SC II nicht über ein torloses Unentschieden hinaus und belegt mit 14 Punkten den 13. Platz.

Vor 1.076 Zuschauern in Karlsruhe musste Gerland auf die Dienste von Spielmacher Toni Kroos verzichten, der gegen Kassel noch drei Tore vorbereitet hatte, diesmal aber zum Kader der Profis im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund gehörte. Dafür konnte Gerland auf die Dienste von Valerien Ismael zurückgreifen, der erstmals seit dem vierten Spieltag wieder Spielpraxis sammeln konnte.

Nagorny sieht Gelb-Rot
Im ersten Durchgang boten beide Teams den Zuschauern auf Platz zwei des Wildparkstadions nur wenig ansehnlichen Fußball. Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Erst nach über einer Stunde kam etwas Schwung in die Partie. Doch dann dezimierten sich die Münchner selber: Vitus Nagorny, der früher selbst beim KSC aktiv, sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte.

Gegen die nun stärker aufkommenden Gastgeber verteidigte die in Unterzahl spielende Gerland-Elf in den letzten 20 Minuten aber dann immerhin das Unentschieden und verbesserte sich in der Tabelle um einen Platz 13. Am kommenden Wochenende empfängt die „Zweite“ den Aufsteiger und derzeitigen Tabellenzweiten FC Sandhausen. Anstoß im Stadion an der Grünwalder Straße ist um 15.00 Uhr.



Karlsruher SC II - FC Bayern II 0:0

Karlsruher SC II:
Unger - Dick, Reinhard (60. Neziraj), B. Barg, T. Barg - Schröder, Fischer, Schnatterer, Brosinski - Fetsch (65. Bergheim), Stindl

FC Bayern II:
Kraft - Celozzi, Ismael, Linke, Kokocinski – Görlitz (76. Saba), Hummels, Fürstner, Schwarz (84. Schütz) - Nagorny, Yilmaz (88. Heinze)

Schiedsrichter: Kampka (Plüderhausen)

Zuschauer: 1.076

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: Dick, Stindl / Görlitz, Yilmaz

Gelbrote Karten: Nagorny (71./wiederholtes Foulspiel)

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05.11.2007 19:14

3:1 gegen Sandhausen

FC Bayern II klettert auf Rang zehn

04.11.2007

Die zweite Mannschaft des FC Bayern hat sich um Kampf um die direkte Qualifikation für neue Dritte Liga zurückgemeldet. Am 14. Spieltag der Regionalliga Süd gewann die Mannschaft von Trainer Hermann Gerland am Sonntagnachmittag ihr Heimspiel gegen den Tabellen-Dritten SV Sandhausen mit 3:1 (2:1) und verbesserte sich mit nunmehr 17 Punkten auf den zehnten Platz.

Vor 560 Zuschauern im Stadion an der Grünwalder Straße brachten Nationalspieler Jan Schlaudraff (9. Minute) und Stephan Fürstner (31.) die FCB-Reserve in der ersten Halbzeit in Führung, ehe Toni Kroos (81.) in der Schlussphase für die Endstand sorgte. Für den Aufsteiger aus Baden, der im bisherigen Saisonverlauf schon für ordentlich Furore gesorgt hat, gelang Agyei William Anane (41.) lediglich der zwischenzeitliche Anschlusstreffer.

Profi-Quintett verstärkt Reserve
Gegen den deutschen Amateurmeister von 1978 konnte Gerland auf geballte Unterstützung aus dem Profikader zurückgreifen. Neben Mats Hummels, Stephan Fürstner und Toni Kroos sammelten auch Valerien Ismael und Schlaudraff Spielpraxis in der „Zweiten“ des Rekordmeisters. Verzichten musste Gerland hingegen auf Angreifer Vitus Nagorny, der wegen einer Gelb-Rot-Sperre zuschauen musste.

Vor allem Schlaudraff erwies sich zu Beginn der Partie als echte Verstärkung für die Gerland-Elf. Der 24 Jahre alte Offensivspieler ließ sich oft ins Mittelfeld zurückfallen und war ein steter Unruheherd, den die Deckung der Gäste kaum in den Griff bekam. In der 8. Minute bediente er Sikorski mit einem feinen Zuspiel, doch der Angreifer scheiterte an SVS-Torhüter Petkovic.

Schlaudraff als Schütze und Vorbereiter
Nur eine Minute zeigte Schlaudraff, wie es besser geht. Nach Zuspiel von Fürstner umkurvte er den Sandhausener Schlussmann und schob zur 1:0-Führung der Bayern ein. Die Gäste waren bis zu diesem Tor gleichwertig und hatten durch Anane (3.) bereits eine aussichtsreiche Möglichkeit ausgelassen. Kurz nach dem Rückstand hatte Fickert (13.) mit einem abgefälschten Freistoß aus 25 Metern die nächste Gelegenheit, doch FCB-Torwart Thomas Kraft war auf dem Posten.

Sandhausen erhöhte nun etwas den Druck und hätte in der 16. Minute beinahe den Ausgleich erzielt, doch Anane rutschte an einer scharf geschlagenen Hereingabe von Mendez vorbei. Ansonsten hatte der FCB das Geschehen weitgehend im Griff und ließ kaum Chancen der Gäste zu. Und vorne sorgte immer wieder Schlaudraff für Entlastung. Wie in der 31. Minute, als er Fürstner bediente und dieser mit einem platzierten Flachschuss auf 2:0 erhöhte.

Ismaels Treffer findet keine Anerkennung
Vier Minuten später versenkte Valerien Ismael eine weite Freistoßflanke von Kroos sogar zum 3:0 im Tor, doch der Treffer fand wegen vermeintlicher Abseitsstellung des Franzosen keine Anerkennung. Auf der Gegenseite sorgte dann Anane (41.) wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff für den Anschlusstreffer der Gäste, als er nach Flanke von Bauer aus kurzer Distanz zum 1:2 einschob.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Sandhausener nochmals die Schlagzahl und drängten auf den Ausgleich. Die beste Gelegenheit hatte kurz nach dem Wiederanpfiff Anane, der in der 51. Minute gegen den Kopf und Kragen riskierenden Kraft scheiterte. Fast im Gegenzug verpasste Matthias Schwarz (53.) mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp das Ziel.

Kroos sorgt für die Entscheidung
Mit zunehmender Spielzeit entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor: auf das des FCB. Beisel (67.) vergab die nächste Gelegenheit mit einem Fernschuss, ebenso wie kurz darauf Mendez (69.), der aus 16 Metern nur das Außennetz traf. Auf der Gegenseite verpasste Schlaudraff in der 71. Minute die mögliche Vorentscheidung, als er nach Zuspiel von Kroos an Petkovic scheiterte.

Erst in der Schlussphase gelang es den Münchnern, sich wieder etwas vom Druck der Gäste zu befreien. Hatte Ismael in der 80. Minute noch Pech, als sein 25-Meter-Freistoß an die Querlatte knallte, machte es Toni Kroos eine Minute später besser. Nach Zuspiel des eingewechselten Yilmaz erhöhte der Youngster auf 3:1 und sorgte damit zugleich für den Endstand.

„Ntürlich bin ich zufrieden, dass wir gewonnen haben“, sagte Gerland kurz nach dem Schlusspfiif und sprach angesichts der namhaften Verstärkungen in seiner Elf von „einer anderen Qualität“. Nun hofft Gerland, dass er auch im nächsten Spiel am kommenden Freitag beim abgeschlagenen Schlusslicht FSV Oggersheim zumindest auf Kroos und Hummels zurückgreifen kann.




FC Bayern II - SV Sandhausen 3:1 (2:1)

FC Bayern II:
Kraft - Celozzi, Ismael, Linke, Kokocinski - Fürstner, Hummels, Kroos, Schwarz (86. Görlitz) - Sikorski (59. Yilmaz), Schlaudraff

Ersatz:
Grün, Saba, Schütz, Heinze, Benede

SV Sandhausen:
Petkovic - Waldecker, Göttlicher, Beisel, Fickert - Mendez, Kolb (69. Leis), Stark, Bauer (76. Essig) - Petry, Anane

Schiedsrichter:
Michael Kempter (Sauldorf)

Zuschauer:
560

Tore:
1:0 Schlaudraff (9.), 2:0 Fürstner (31.), 2:1 Anane (41.), 3:1 Kroos (81.)

Gelbe Karten:
- / Göttlicher

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10.11.2007 13:19

FCB II feiert ersten Auswärtssieg

09.11.2007

Willy Sagnol hat nach sieben Monaten Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Am Freitagabend gewann der französische Nationalspieler mit der zweiten Mannschaft des FC Bayern beim FSV Ludwigshafen-Oggersheim 4:0 (2:0) und kam dabei exakt 69 Minuten zum Einsatz.

Eine Saisonpremiere feierte aber nicht nur Sagnol, sondern die gesamte Mannschaft, die auswärts zum ersten Mal als Sieger vom Platz ging. Insgesamt sind die „kleinen“ Bayern jetzt seit vier Spielen ungeschlagen und verbesserten sich in der Tabelle der Regionalliga Süd zumindest bis Samstag vom zehnten auf den achten Platz.

Yilmaz mit einem Doppelpack
Die Partie vor 2.470 Zuschauern im Südweststadion war eine klare Angelegenheit für den FCB II. Gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten brachte Michael Görlitz (16.) die Münchner in Führung. Deniz Yilmaz sorgte mit seinem ersten Regionalliga-Doppelpack (27., 80.) für die Vorentscheidung, ehe Christian Saba mit einem verwandelten Foulelfmeter eine Minute vor dem Schlusspfiff den Endstand herstellte.

Beim Aufsteiger erhielt Gerland im Vergleich zum 3:1-Erfolg eine Woche zuvor gegen Sandhausen nur in Person von Sagnol Profi-Verstärkung. Toni Kroos, Valérien Ismael und Jan Schlaudraff standen ihm diesmal nicht zur Verfügung, da sie zum Kader der Profis für das Bundesligaspiel in Stuttgart gehörten. Dafür kehrte Vitus Nagorny nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder in die erste Elf zurück.

Burghausen kommt
Am kommenden Freitag will der FC Bayern II seinen Aufwärtstrend fortsetzen. Dann gastiert Zweitliga-Absteiger SV Wacker Burghausen zum Bayern-Derby im Grünwalder Stadion. Anpfiff ist um 19 Uhr.


FSV Oggersheim - FC Bayern II 0:4 (0:2)

FSV Oggersheim:
Alexov - Schlabach, Anyanwu, Hildebrandt, Rehm - Lapidakis (71. Malz), Ay (60. Merritt) - Reiß, Adzic - Donkov (12. Marinovic), Strohmann

FC Bayern II:
Kraft - Sagnol (69. Saba), Niedermaier, Linke, Kokocinski - Fürstner, Hummels, Schwarz (83. Heinze), Görlitz (78. Celozzi) - Yilmaz, Nagorny

Schiedsrichter:
Tobias Stieler (Obertshausen)

Zuschauer:
2.470

Tore:
0:1 Görlitz (16.), 0:2 und 0:3 Yilmaz (27., 80.), 0:4 Saba (89./Foulelfmeter)

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18.11.2007 12:38

1:1 im Derby

FCB II verpasst Sieg gegen Burghausen

16.11.2007

Die Amateure des FC Bayern haben in der Regionalliga Süd einen weiteren Sprung in der Tabelle nach oben verpasst. Im oberbayrischen Derby gegen Wacker Burghausen musste sich die Mannschaft von Hermann Gerland mit einem 1:1 (0:1) begnügen, blieb damit aber zumindest auch im fünften Spiel in Folge ohne Niederlage.

„Das Remis geht augrund unserer desolaten ersten Hälfte in Ordnung, da ging bei uns gar nichts“, lautete Gerlands Fazit nach dem Schlusspfiff. Vor 875 Zuschauern im Grünwalder Stadion hatte David Solga die Gäste in der 13. Minute verdient in Führung gebracht. Nach dem Seitenwechsel gelang Mats Hummels lediglich noch der Ausgleich (51.). In der Schlussphase vergaben die Bayern dann den möglichen Sieg, „da hatten wir noch großartige Chancen“, sagte Gerland, der insgesamt mit der Punkteteilung aber leben konnte.

Namhafte Unterstützung von oben
Gegen den Zweiligaabsteiger konnte der Amateure-Coach wie schon am vergangenen Wochenende in Sandhausen zwei Champions-League-Sieger aufbieten. Neben Kapitän Thomas Linke kam auch Willy Sagnol zum Einsatz, der gemeinsam mit Jan Schlaudraff Spielpraxis bei den Amateuren sammeln sollte. Auch Jung-Profi Toni Kroos gehörte gegen Wacker zur Startelf.

Die erste Hälfte ging klar auf das Konto der Gäste. Auf dem schwer bespielbaren Untergrund, teilweise war der Platz gefroren, teilweise war er seifig und glitschig, hatten die Bayern deutlich Probleme, ihren Spielrhythmus zu finden. Hinzu kam, dass Wacker früh störte, mit viel Einsatz in die Zweikämpfe ging und so die Gerland-Elf erst gar nicht zur Entfaltung kommen ließ.

Bayern finden nicht zu ihrem Spiel
So fiel die Burghausener Führung nach 13 Minuten nicht mal überraschend, dafür aber äußerst umstritten. David Solga verwandelte einen Rückpass von der rechten Seite aus elf Metern eiskalt, beim Zuspiel auf Torvorbereiter Galuschka stand dieser nach Meinung der wild protestierenden Münchner aber ganz klar im Abseits.

Das 1:0 spielte der Mannschaft von Ingo Anderbrügge natürlich noch mehr in die Karten. Die Münchner fanden einfach kein Mittel gegen die gut gestaffelte Defensive der Gäste und hatten Glück, als Galuschka in der 28. Minute frei vor FCB-Keeper Kraft die große Chance zum 2:0 ungenutzt verstreichen ließ. Sein Lupfer ging knapp am linken Pfosten vorbei. Neun Minuten später parierte Kraft einen wuchtigen 20-Meter-Linksschuss von Schultz mit beiden Fäusten. „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr couragiert gespielt und sind verdient in Führung gegangen“, meinte Wacker-Coach Ingo Anderbrügge nach dem Spiel.

Hummels gelingt der Ausgleich
Die Bayern hatten im ersten Abschnitt nur eine richtige Chance. Nach einer Freistoßflanke von Kroos kam Innenverteidiger Georg Niedermaier frei zum Kopfball, brachte aber zu wenig Wucht hinter das Leder (45.). Pech für den FCB war allerdings, dass kurz zuvor der von Schlaudraff glänzend angespielte Deniz Yilmaz frei vor Wacker-Schlussmann Manuel Riemann von den Unparteiischen im Abseits gesehen wurde (43.). Gerland sagte später zur ersten Hälfte seiner Mannschaft: „Wenn man nicht laufen will, wird man vorgeführt.“

Mit Matthias Schwarz für Stefano Celozzi starteten die Bayern in die zweite Hälfte und hätten in der 48. Minute beinahe das 0:2 hinnehmen müssen, als ein 25-Meter-Freistoßhammer von Markus Palionis nur haarscharf am Tor vorbeistrich. So aber konnten sie nur drei Minuten später den Ausgleich bejubeln. Nach Freistoß von Kroos und Kopfballvorlage von Kokocinski nickte der fleißige Mats Hummels den Ball über die Linie.

Yilmaz trifft den Innenpfosten
Plötzlich war es ein ganz anderes Spiel als noch im ersten Abschnitt. Angeführt von Kroos übernahmen die Bayern mehr und mehr das Kommando und kamen zu einer Reihe guter Angriffe. So wie in der 63. Minute, als Schlaudraff von Kroos brillant bedient wurde, aber zu halbherzig im Abschluss agierte. Drei Minuten später setzte Yilmaz frei vor Riemann den Ball neben das Tor.

Burghausen hingegen kam im zweiten Abschnitt kaum noch einmal gefährlich vor das Bayern-Tor. Eine Ausnahme in der 81. Minute, als ein Schlenzer von Schultz von der Strafraumgrenze knapp sein Ziel verfehlte. Am Ende hatten die Gäste Glücksgöttin Fortuna auf ihrer Seite, denn Yilmaz scheiterte in der 86. Minute nur am Innenpfosten. So blieb es nach zwei grundverschiedenen Halbzeiten beim 1:1.



FC Bayern II - Wacker Burghausen 1:1 (0:1)

FC Bayern II:
Kraft - Sagnol, Linke, Niedermaier, Kokocinski - Celozzi (46. Schwarz), Kroos, Hummels, Fürstner (77. Heinze) - Schlaudraff, Yilmaz

Wacker Burghausen:
Riemann - Lastovka, Palionis, Matiasovitis, Schmidt - Schultz, Satilmis, Rosin, Solga - Galuschka (86. Kurz), Teinert

Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)

Zuschauer: 875

Tore: 0:1 Solga (13.), 1:1 Hummels (51.)

Gelbe Karten: Fürstner, Schlaudraff, Kroos / Matiasovitis

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27.11.2007 16:05

1:1 in Aalen

Nagornys Treffer reicht nicht zum Sieg

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24.11.2007

Die Amateure des FC Bayern haben einen wichtigen Auswärtspunkt eingefahren, einen möglichen Sieg aber knapp verpasst. Am 17. Spieltag der Regionalliga Süd kam die Mannschaft von Hermann Gerland zu einem 1:1 (0:0) beim Aufstiegsmitfavoriten VfR Aalen und belegt nach dem Ende der Hinrunde den neunten Platz.

Vor 3.028 Zuschauern im Aalener Waldstadion brachte FCB-Sturmführer Vitus Nagorny seine Mannschaft nach torloser erster Hälfte mit einem Kopfballtreffer in der 53. Minute in Führung. Im Gegensatz zu den letzten Wochen musste Gerland diesmal ganz ohne Unterstützung aus dem Profi-Kader auskommen, da die erste Mannschaft fast zeitgleich gegen den VfL Wolfsburg antrat.

Joker Maric rettet Aalen
Trotzdem zeigte die Gerland-Truppe eine gute Leistung und verpasste nur knapp einen Sieg. Joker Marijo Maric gelang in der 77. Minute der Ausgleich für die Hausherren, die durch das Remis auf den dritten Rang abrutschten. Herbstmeister der Regionalliga Süd wurde die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart.

Bevor die „kleinen Bayern“ in die Winterpause gehen, stehen noch zwei Spieltage der Rückrunde an. Am kommenden Samstag gastiert die Gerland-Truppe in Reutlingen, am 9. Dezember kommt es dann gegen die „Zweite“ des TSV 1860 im Grünwalder Stadion zum Münchner Derby.



VfR Aalen - FC Bayern II 1:1 (0:0)

VfR Aalen:
Linse - Okle, Welm (72. Stickel), Alder, Traub -
Hofmann - Haller, Holzer, Cescutti (63. Okic) - Steegmann (63. Maric), Sailer

FC Bayern II:
Kraft - Celozzi, Niedermeier, Linke, Kokocinski -
Schwarz (83. Schütz), Hummels, Saba - Görlitz (81. Heinze) - Nagorny, Yilmaz (89. Sikorski)

Schiedsrichter:
Viktora (Siegbach)

Zuschauer:
3028

Tore:
0:1 Nagorny (53.), 1:1 Maric (78.)

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08.12.2007 11:56

Derby-Sonntag

FCB II heiß auf Revanche gegen 1860

07.12.2007

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Nach dem Derby ist vor dem Derby - unter diesem Motto steht der kommende Sonntag (9. Dezember) beim FC Bayern. Den Auftakt macht dabei die zweite Mannschaft des Rekordmeisters, die in der Regionalliga Süd gegen den TSV 1860 II München antritt (Anstoß 15 Uhr im Grünwalder Stadion).

„Wir haben uns im Hinspiel blamiert. Da waren wir deutlich schlechter als 1860“, ärgerte sich FCB II-Trainer Hermann Gerland noch heute über die 2:3-Niederlage gegen die „Löwen“ im Hinspiel. Bis acht Minuten vor Schluss führten die „kleinen“ Bayern damals mit 2:1, doch mit „individuellen Fehlern“ (Gerland) brachte sich der FCB II in der Schlussphase selbst um Sieg. Es war die erste Niederlage in einem Regionalliga-Derby seit sieben Jahren.

Brisante Tabellensituation
Für das Rückspiel fordert der „Tiger“ jetzt, „dass meine Jungs den Spieß umdrehen. Wir sind Bayern München und haben besser zu spielen als 1860, das muss jedem klar sein. Sechzig hat eine leistungsbereite, kampfstarke Mannschaft - ich erwarte, dass wir dagegen halten, unsere fußballerischen Qualitäten in die Waagschale werfen und die Schlappe aus dem Hinspiel wettmachen.“

Brisant ist das Derby zwischen den Regionalliga-Teams der „Roten“ und „Blauen“ nicht nur wegen der Rivalität der Klubs, sondern auch aufgrund der Tabellensituation. Vor dem Spiel trennt die Bayern als 13. ein Punkt von den „Löwen“ (12.) und dem anvisierten Minimalziel Platz zehn, der die Qualifikation für die Dritte Liga bedeuten würde. Bei einer Niederlage gegen 1860, noch dazu im letzten Spiel vor der Winterpause, droht der Abstand weiter anzuwachsen.

Ungewisser Kader
Dabei haben die „kleinen“ Bayern in den letzten Wochen viel Boden in der Tabelle gutgemacht. Nach sechs Spielen in Folge ohne Niederlage gingen sie am letzten Wochenende in Reutlingen erstmals wieder als Verlierer vom Platz. „Das war ein Genickschlag - nicht dass man mal verliert, sondern die Art und Weise, wie man verliert“, sagte Gerland, „ich habe es gerne, wenn der gegnerische Torhüter der Beste ist - momentan ist unser Torhüter der Beste. Das kann nicht sein.“

Um mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause zu gehen, hofft Gerland daher, am Sonntag mit der besten Elf auflaufen zu können. Ob er auf Spielmacher Toni Kroos und eventuell weitere Profis zurückgreifen kann, erfährt er aber erst nach dem Bundesligaspiel der Profis gegen Duisburg am Samstag. Die verletzten Georg Niedermeier, Stephan Fürstner, Sandro Wagner und Marco Stier fehlen auf jeden Fall, Christian Saba sah in Reutlingen die fünfte Gelbe Karte und ist gesperrt.

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08.03.2008 17:50

2:4 gegen Unterhaching

FC Bayern II gibt Sieg aus der Hand

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Die zweite Mannschaft des FC Bayern hat ihr erstes Heimspiel nach der Winterpause verpatzt. Trotz 1:0-Halbzeitführung im „kleinen“ Derby gegen die SpVgg Unterhaching musste sich das Team von Trainer Hermann Gerland am Ende mit 2:4 geschlagen geben und überließ damit einem direkten Konkurrenten um die Qualifikation für die Dritte Liga drei wichtige Punkte.

Vor 1.275 Zuschauern im Grünwalder Stadion lief es zunächst nach Plan für den FCB II. Daniel Sikorski brachte die „kleinen“ Bayern mit seinem fünften Saisontor in Führung (17.). Danach zogen sich die Gastgeber aber immer weiter zurück und Mitte der zweiten Halbzeit drehte Haching durch Ricardo Villar (66.), Tobias Schweinsteiger (71.) und Ceyhun Gülselam (75.) innerhalb von neun Minuten die Partie. In der Schlussphase kamen die Bayern durch Thomas Müller (87.) noch einmal heran, doch Robert Lechleiter (90.+2) zerstörte alle Hoffnungen des FCB auf zumindest einen Punkt.

Gerland enttäuscht
In der ersten Halbzeit haben wir ordentlichen Fußball gespielt“, sagte Gerland nach der zweiten Heimniederlage der Saison. „Wir hätten aber das 2:0 schießen müssen. Insgesamt ist es enttäuschend, dass wir nicht weiter Fußball gespielt haben. Ich muss aber auch sagen: Haching war mit die beste Mannschaft, die hier gespielt hat.“ Gäste-Trainer Ralph Hasenhüttl meinte: „Es ist uns entgegen gekommen, dass Bayern nach dem 1:0 nicht mehr viel nach vorne getan hat.“

Im Heimspielauftakt nach der Winterpause vertraute Gerland bis auf eine Ausnahme der Elf, die eine Woche zuvor einen Punkt beim FSV Frankfurt geholt hatte. Als Linksverteidiger rückte lediglich Timo Heinze anstelle von Michael Kokocinski neu ins Team. Der wieder genesene Sandro Wagner nahm zunächst auf der Ersatzbank Platz und im Tor stand wie üblich Thomas Kraft, der 24 Stunden zuvor noch beim UEFA-Cup-Spiel der Profis in Anderlecht zum Kader gezählt hatte. Erst mitten in der Nacht war er nach München zurückgekehrt.

Kampa reaktionsschnell
In der Anfangsphase hatte der Bayern-Keeper genügend Zeit, um sich wieder auf die Regionalliga umzustellen - eingreifen musste er nämlich zunächst nicht. Der FCB bestimmte das Spiel und ließ den Ball schön in den eigenen Reihen laufen. Schon nach sechs Minuten hatte Matthias Schwarz das 1:0 auf dem Fuß, aus halblinker Position im Strafraum scheiterte er aber am reaktionsschnellen Hachinger Schlussmann Darius Kampa.

Nach etwa zehn Minuten kamen die Gäste, bei denen Bastian Schweinsteigers Bruder Tobias zunächst nur Ersatz war, besser ins Spiel und bauten etwas Druck auf. Bei den aufmerksamen Thomas Linke und Christian Saba waren die schnellen Hachinger Angreifer Thomas Rathgeber und Robert Lechleiter aber bestens aufgehoben. Ein zu ungenauer Fernschuss von Roman Tyce (13.) blieb die einzig nennenswerte Offensivaktion der Gäste in der Anfangsphase.

Sikorski mit der Piecke
Gefährlicher waren die Bayern, die ihre zweite Chance eiskalt nutzten. Nach einem weiten Freistoß von Saba aus der eigenen Hälfte bis an den gegnerischen Strafraum, stürmte Sikorski hart bedrängt von seinem Bewacher Florian Hörnig dem Ball hinterher und der FCB-Angreifer spitzelte die Kugel am herauseilenden Kampa vorbei zum 1:0 ins Tor (17.).

Es dauerte, bis sich die SpVgg von diesem Rückstand erholte. Nach einer halben Stunde hatten sich die Hachinger aber schließlich in der FCB-Hälfte festgesetzt und schnupperten am Ausgleich. Robert Zillner hatte zunächst Pech, dass sein Schuss aus fünf Metern von Stephan Fürstner im letzten Moment abgeblockt wurde (31.), kurz darauf scheiterte er aus 20 Metern an Kraft (33.). Ein Distanzschuss von Tyce ging knapp am Tor vorbei (38.). Zur Pause blieb es so beim 1:0 für den FCB.

Schuss in den Winkel
Ohne Wechsel kamen beide Mannschaften aus den Kabinen und auch spielerisch änderte sich wenig. Die Bayern überließen Unterhaching weitgehend das Spiel und beschränkten sich auf das Verteidigen ihres knappen Vorsprungs. Vitus Nagorny hätte dennoch beinahe das 2:0 erzielt. Nach einem weiten Abschlag von Kraft und einem Abstimmungsfehler in der Abwehr der SpVgg kam er nur einen Schritt zu spät gegen Kampa (60.).

Die Gäste taten sich weiter schwer, sich gegen die konzentrierte FCB-Defensive durchzusetzen. Ein Distanzschuss von Tyce, der in den Armen von Kraft landete (63.), war ihre erste Gelegenheit nach der Pause. Eine Standardsituation belohnte die Hachinger schließlich für ihren Dauerdruck. Villar schoss einen Freistoß von der Strafraumgrenze zum 1:1 genau in den Winkel (66.).

Erst Drehschuss, dann Elfmeter
Der Ausgleich beflügelte die Angriffsbemühungen der SpVgg weiter, die Defensive des FCB wirkte plötzlich verunsichert - die Folge: die Führung der Gäste in der 71. Minute. Saba und Stefano Celozzi spielten Ping-Pong im eigenen Strafraum, Schweinsteiger war zur Stelle und traf aus 15 Metern per Drehschuss zum 2:1.

Doch damit nicht genug. Kaum war wieder angepfiffen, grätsche Saba im Sechzehner Lechleiter in die Beine - Schiedsrichter Robert Kampka entschied sofort auf Strafstoß. Gülselam trat an, scheiterte im ersten Versuch an Kraft, den Nachschuss drückte er aber problemlos zum 3:1 ins leere Tor (75.). Kurz darauf hätte Schweinsteiger sogar beinahe den vierten Hachinger Treffer erzielt, aus nächster Nähe scheiterte er aber an Kraft (77.).

Turbulente Schlussphase
Und die Bayern? Das Gerland-Team bäumte sich gegen die drohende Niederlage noch einmal auf und kam tatsächlich noch zum Anschlusstreffer. Nach feinem Pass in die Gasse von Holger Badstuber umkurvte der kurz zuvor eingewechselte Thomas Müller Hachings Keeper Kampa und traf zum 2:3 (87.). In der Nachspielzeit stellten die Gäste den alten Abstand aber wieder her. Schweinsteiger und Lechleiter tauchten allein vor Kraft auf und Lechleiter schoss problemlos zum 2:4-Endstand ein (90.+2).



FC Bayern II - SpVgg Unterhaching 2:4 (1:0)

FC Bayern II: Kraft - Celozzi, Saba, Linke, Heinze - Fürstner (73. Th. Müller), Badstuber, Schütz, Schwarz - Sikorski, Nagorny (73. Wagner)

SpVgg Unterhaching: Kampa - Schulz, Gülselam, Hörnig (25. Frühbeis), Schaschko - Fink, Tyce, Villar (90. Hain), Zillner - Rathgeber (52. Schweinsteiger), Lechleiter

Schiedsrichter: Kampka (Plüderhausen)

Zuschauer: 1.275

Tore: 1:0 Sikorski (17.), 1:1 Villar (66.), 1:2 Schweinsteiger (71.), 1:3 Gülselam (75.), 2:3 Th. Müller (87.), 2:4 Lechleiter (90.+2)

Gelbe Karten: Saba / Zillner, Schweinsteiger

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