DFB-Pokal: Saison 2009/2010

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DFB-Pokal: Saison 2009/2010

11.07.2008 17:55

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Zuletzt geändert von CR22626 am 02.07.2009 23:54, insgesamt 4-mal geändert.
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11.07.2008 18:41

1. Runde | 7.-10. August 2008 | Turmbergstadion

ASV Durlach - Arminia Bielefeld
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15.07.2008 14:39

1. Pokalrunde an einem Sonntag

Wie schon in den vergangenen Jahren muss Arminia Bielefeld in der ersten DFB Pokal-Runde nicht nur weit reisen, sondern auch lange ausharren. Erst am Sonntagnachmittag des 10. August startet der DSC um 16:00 Uhr gegen den ASV Durlach in den Wettbewerb.

Dies gab der DFB am Dienstag bekannt. Noch unklar ist, ob der baden-württembergische Oberligist die Begegnung wie gewünscht in der heimischen Spielstätte austragen darf. „Wir werden alles versuchen, damit die Partie bei uns im Turmbergstadion stattfinden kann“, so ASV-Pressesprecher Peter Weingärtner.

„In den nächsten Tagen fällt auch die Entscheidung, ob wir eine Zusatztribüne aufbauen werden, denn bisher gibt es hier nur Stehplätze.“ Das Sicherheitskonzept für das rund 8000 Zuschauer umfassende Stadion des Karlsruher Vorortes ist bereits erstellt, jetzt muss nur noch der DFB abschließend zustimmen. Sollte er allerdings auf einen Spielort-Wechsel bestehen, findet die Partie voraussichtlich im Karlsruher Wildparkstadion statt.
Quelle:ArminiaBielefeld
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06.08.2008 15:14

Das Warten hat ein Ende

Sieben Wochen sind vergangenen, seit Arminia Bielefeld als einer der ersten deutschen Proficlubs die Vorbereitung auf die neue Bundesligaspielzeit aufnahm. Am kommenden Sonntag nun haben die Zeiten der intensiven Trainingslager und wenig aussagekräftigen Testspiele endlich ein Ende.

Zwar wartet auf die Blauen in der kommenden Woche ein weiteres freundschaftliches Kräftemessen mit dem türkischen Erstligisten Trabzonspor und auch den ASV Durlach würden unter anderen Umständen die wenigsten in die Kategorie „ernsthafter Prüfstein" einordnen. Doch im Pokal ticken die Uhren bekanntlich anders, herrschen ganz eigene Gesetze, wachsen vermeintliche Zwerge gerne über sich hinaus.

Insbesondere dann, wenn es gegen die Riesen aus der Bundesliga geht. Freilich hätte man beim Karlsruher Stadtteil-Club lieber die großen Bayern zugelost bekommen, doch es hätte „auch viel schlechter" kommen können, zitiert das Westfalen-Blatt den Vorsitzenden des ASV, Bernd Reize. Immerhin reicht die Durlacher Begeisterung für den ostwestfälischen Bundesligisten aus, um mit einem beinahe ausverkauften Haus zu rechnen.

Lange Zeit musste der Aufsteiger in die baden-württembergische Oberliga hart darum kämpfen, sein Spiel des Jahres auch tatsächlich zuhause, sprich im 8.000 Zuschauer fassenden Turmbergstadion, auszutragen. Dass die Stadionauflagen des DFB letztlich doch keinen Umzug ins größere Wildparkstadion des Ortsrivalen KSC nötig machten, dürfte dem Underdog im ungleichen Duell erste gegen fünfte Liga einen nicht zu unterschätzenden Vorteil bescheren.

Tickets für die Pokalbegegnung sind noch bis Donnerstagmittag im Arminia Fan- und Ticketshop in der neuen Haupttribüne sowie am Spieltag an den Tageskassen erhältlich. Wer die rund 450 km lange Anfahrt am Sonntagnachmittag nicht bewältigen kann, den Blauen aber trotzdem „live" die Daumen drücken will, greift auf den bewährten Live Ticker der Online-Redaktion zurück. Arminia-Fans mit einem Premiere-Abo können die Partie ab 16:00 Uhr im Pay-TV verfolgen.
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08.08.2008 17:51

DFB-Pokal: Ohne Vier nach Durlach
DSC

Zum Auftakt der neuen Saison trifft der DSC Arminia am Sonntag in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Fünftligisten ASV Durlach. Zwar stellt sich die Personalsituation der Blauen nicht als dramatisch dar, auf einige wichtige Spieler muss Michael Frontzeck indes auf jeden Fall verzichten.

Mit Nico Herzig (Oberschenkelverletzung) und Andre Mijatovic (Reha nach Knieoperation) fallen gleich zwei Innenverteidiger aus, die gute Aussichten auf einen Einsatz gehabt hätten. Aller Voraussicht nach werden Radim Kucera und Markus Bollmann somit von Beginn an spielen. Pausieren muss zudem Jonas Kamper, der beim letzten Pokalauftritt des DSC, der 1:2-Achtelfinal-Niederlage bei Carl Zeiss Jena im Januar, des Feldes verwiesen wurde und gesperrt ist. Auch Leonidas wird fehlen, ihn plagen Knöchelprobleme.

Dr. Jörg Weber nahm gestern die 1200 km lange Reise (hin und zurück) ins südliche Baden-Württemberg auf sich, um sich persönlich ein Bild vom Karlsruher Ortsteilclub ASV Durlach zu machen, der zum Auftakt der neuen Oberligasaison bei der TSG Balingen antreten musste. Die Generalprobe ging für Arminias Gegner mit einem 0:4 gründlich daneben. Indes sah Weber eine junge, spielfreudige Mannschaft, die ihr Heil in der Offensive suchte und mit einem Abseitstor und einem Lattentreffer Pech hatte.

Ohnehin erwartet Weber am kommenden Sonntag einen ganz anderen Auftritt der Durlacher, die dann sicherlich etwas defensiver agieren und alles dafür tun , dem Erstligisten das Leben so schwer wie möglich zu machen. Mindestens 150 Arminen werden ihre Mannschaft nach Karlsruhe begleiten und lautstark unterstützen. Hoffen wir, dass sie nicht Zeuge einer Pokalsensation werden. Für Kurzentschlossene ist am Sonntag ab 14:00 Uhr außerdem eine Gästekasse geöffnet, rund 400 Tickets sind noch zu haben.
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12.08.2008 11:07

2:1 in Durlach
Quelle:ArminiaBielefeld.de

Arminia zieht dank der Tore von Artur Wichniarek und Neuzugang Berat Sadik in die zweite Runde des DFB-Pokals ein.

Vor dem Spiel
Der Aufsteiger aus dem Karlsruher Stadtteil Durlach verpatzte seine Generalprobe für das Duell mit Arminia. Gegen die TSG Balingen unterlag die Elf von Trainer Jürgen Apfel im ersten Saisonspiel in der Oberliga Baden-Württemberg am vergangenen Mittwoch mit 0:4. Arminia bestand den letzten Härtetest gegen Twente Enschede und trennte sich vom holländischen Champions League-Teilnehmer 0:0.

Personal
Eine Woche vor dem Bundesligastart musste Trainer Michael Frontzeck zur ersten Pokalrunde auf Jonas Kamper, der noch seine Sperre aus dem letztjährigen DFB-Pokal-Wettbewerb absitzen muss, sowie auf Nico Herzig, Andre Mijatovic und Tobias Rau verzichten. Christopher Katongo, der erst am Montag zu der Mannschaft stieß, nahm vorerst noch auf der Bank Platz.

Spielverlauf 1. Halbzeit
Arminia begann wie erwartet feldüberlegen gegen die tief gestaffelten Durlacher, die erst einige Meter in der eigenen Hälfte die Angriffsbemühungen der Gäste zu stören versuchten. Ein kleines Ausrufezeichen konnte Christian Nirmaier setzen, als er nach einem Ballgewinn der Hausherren schnell steil geschickt wurde und Rowen Fernandez mit einem halbhohen Schuss von halbrechts prüfte.


Eine Pokalüberraschung lag in der 19. Spielminute in der Luft: Durlachs einzige Spitze Zimmermann wurde mit einem Pass in die Spitze frei gespielt, Rowen Fernandez kam bei seiner Rettungstat einen Schritt zu spät, holte den Stürmer im Strafraum unsanft und regelwidrig von den Beinen, wobei er sich zu allem Überflussauch noch verletzte. Den fälligen Strafstoß von Perchio konnte Fernandez noch bravourös halten, anschließend war jedoch Schluss für Arminias Nummer 1, der am Knie behandelt werden musste und den Platz im Tor für Dennis Eilhoff räumte.

Arminias erste bessere Möglichkeit datierte aus der 29. Minute, als der Ball nach einer lang gezogenen Flanke von Oliver Kirch bei Neuzugang Berat Sadik landete, dessen Schuss aus kurzer Distanz aber noch geblockt werden konnte. Vier Minuten später verzog Michael Lamey nur knapp, nachdem er zentral von Rüdiger Kauf frei gespielt wurde. Doch auch die zweite Großchance gehörte den Gastgebern. Ein von der Mauer geblockter Freistoß von Zimmermann landete wieder in den Durlacher Reihen, Jerome Gondorf zog sofort ab und zwang Eilhoff mit seinem flachen Linkschuss zu einer Glanztat.

Abermals über links wurde es in der 41. Minute gefährlich. Cetinkaya setzt sich gegen Lamey durch, die flache Hereingabe verarbeitete Zimmermann gekonnt, indem er sich um Kucera drehte und aus kürzester Distanz den Ball denkbar knapp neben das Tor setzte. Die passende Antwort auf das Durlacher Chancenplus hatte kurz vor der Pause Artur Wichniarek, der aus halblinker Position den Ball unhaltbar mit einem satten Linkssschuss im Torwinkel unterbrachte. So ging es mit der 1:0-Führung für die Blauen in die Kabine.

Spielverlauf 2. Halbzeit
Wie erwartet kam Arminia mit einem Wechsel aus der Kabine. Der sambische Neuzugang Christopher Katongo ersetzte Robert Tesche auf der Position des halblinken Mittelfeldspielers. Die erste Chance der zweiten Hälfte gehörte jedoch Berat Sadik, der in der 48. Spielminute nach einer gefühlvollen Flanke von Artur Wichniarek nicht mehr richtig hinter den Ball kam und selbigen über das Tor köpfte.

Zwei Minuten später machte es der finnische Neuzugang besser, diesmal mit dem Fuß. Über Katongo kam der Ball zu Lamey, der aus dem Halbfeld in den Rücken der Abwehr flankte, wo Sadik den Ball entschlossen über die Linie drückte: 2:0 - eine vorerst beruhigende Führung, von der sich die Durlacher allerdings nicht beeindrucken lassen sollten.

So wurde es in der 55. Minute gefährlich, als abermals Cetinkaya und Zimmermann mit einer Co-Produktion für Gefahr sorgten. In der 66. Minute tauchte Durlachs einzige Spitze Zimmermann wieder allein vor Eilhoff auf, doch dank Lameys Grätsche und einem geschickt den Winkel verkürzenden Torhüter fehlte Zimmermann die nötige Konzentration, um gezielt abzuschließen. Gleiches Spiel in der 70.Minute: Die weit aufgerückte Viererkette ließ Zimmermann erneut im Rücken ziehen, doch der Durlacher Stürmer traf den Ball nicht richtig und stellte den sicher auftretenden Eilhoff vor keine Probleme. Auch nicht in der 76.Minute, als Cetinkaya scharf flankte und Zimmermanns spektakulärer Flugkopfball nicht minder beeindruckend von Eilhoff pariert wurde.

Nichts zu halten gab es eine Minute später. Lamey hatte Zimmermann im Sechszehner gefoult, Cetinkaya nutzte den zweiten Strafstoß im Turmbergstadion und brachte seine Farben mit dem 1:2-Anschlusstreffer noch mal ins Spiel. Zehn Minuten vor Schluss nahm der gerade eingewechselte Mugnos eine schöne Flanke volley und drosch das Leder nur haarscharf über den Kasten von Dennis Eilhoff.

In den letzten Spielminuten mussten sich die Blauen zu zehnt den tapfer kämpfenden Durlacher erwehren. Nachdem Lamey schon bei der Elfmetersituation Gelb gesehen hatte, musste der Neuzugang mit einer Gelb-Roten-Karte vorzeitig das Spielfeld verlassen.

Aufstellung Arminia
Fernandez (23. Eilhoff) - Lamey, Bollmann, Kucera, Schuler - Kauf, Kirch, Tesche (46. Katongo), Halfar (74. Marx) - Sadik, Wichniarek

ASV Durlach
Zieger - Becker, Nirmaier, Perchio, Striebich - P. Gondorf, Hinze, Cetinkaya, Vivell (64. Strobel) J. Gondorf (80. Mugnos) - Zimmmermann

Zuschauer: 8.000

Gelbe Karten: Cetinkaya, Hinze - Fernandez, Eilhoff

Gelb-Rote Karte: Lamey (88.)

Schiedsrichter: Christ (Kaiserslautern)
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24.08.2008 22:23

Pokal: Es geht nach Stuttgart
DSC.de

Am Sonntagabend wurden in der ARD-Sportschau die 16 Begegnungen der zweiten Runde des DFB-Pokals ausgelost.


Nationalspielerin Linda Bresonik, frischgebackene Bronze-Gewinnerin bei den olympischen Spielen in Peking, agierte neben Nationalelf-Manager Oliver Bierhof als "Glücksfee". Kein Glück bescherte sie dabei allerdings dem DSC Arminia: Erneut müssen die Blauen auswärts antreten, wieder führt die Reise nach Baden-Württemberg. Am 23. oder 24. September gehts zum VfB Stuttgart.


Alle Begegnungen der zweiten Runde:
Kickers Offenbach - Karlsruher SC
FC Oberneuland - VfL Wolfsburg
Erzgebirge Aue - Werder Bremen
Carl Zeiss Jena - FSV Frankfurt

Energie Cottbus - Bor. Mönchengladbach
FSV Mainz - 1. FC Köln
Schalke 04 - Hannover 96
Wehen Wiesbaden - Alem. Aachen

Eintracht Frankfurt - Hansa Rostock
VfB Stuttgart - Arminia Bielefeld
Bayern München - 1. FC Nürnberg
1860 München - MSV Duisburg

SC Freiburg - 1899 Hoffenheim
Borussia Dortmund - Hertha BSC
FC Augsburg - Bayer Leverkusen
Hamburger SV - VfL Bochum
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24.08.2008 22:24

Wird schwer, da weiterzukommen... :?
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25.09.2008 21:11

Mit 0-2 gegen den VfB verloren, überrascht aber denke ich nicht viele.. :!:
Glückwunsch VfB!
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02.07.2009 23:56

DFB-Pokal 2009/2010
ArminiaBielefeld.de

Und die Reise für die Blauen geht nach...

Unterhaching! Renate Lingor bescherte Arminia einen weiten Ausflug in den Süden der Republik. Heimrecht hat die Spielvereinigung Unterhaching um Trainer Ralph Hasenhüttl, die in der vergangenen Saison Vierter in der 3. Bundesliga wurden.

"Im Pokal ist jede Begegnung gleich schwer", erinnert Arminias neuer Cheftrainer Thomas Gerstner an die Gesetzmäßigkeiten des DFB-Pokals und fügt mit einem Schmunzeln hinzu, "dass man eben auch Unterhaching schlagen muss, wenn man ins Finale will". Das erste Pflichtspiel unter der Leitung Gerstners findet zwischen dem 31. Juli und 3. August statt, die genauen Ansetzungen folgen.
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