Glasner als Joker im Aufstiegskampf
Als letzter Zweitligist startet der FC am Samstag in die Rückrundenvorbereitung - freilich in der festen Zuversicht, auch am Saisonende zu den (drei) Ersten der Tabelle zu gehören.
Ein guter Eindruck blieb nach dem überzeugenden 2:1 gegen Kaiserslautern haften, Manager Michael Meier (5

verspürt bis heute positive Auswirkungen: "Es war wichtig, vor der Winterpause den Sprung auf den Aufstiegsplatz zu schaffen. Dieses Tabellenbild soll sich in den Köpfen verfestigen."
Verfestigt hat sich dort auch das Bild einer geschlossenen Einheit, das die Truppe von Trainer Christoph Daum (54) zuletzt abgab. Von der Maßgabe, nicht mehr auf dem Transfermarkt aktiv zu werden, sind die Verantwortlichen dennoch abgerückt. Freilich geht es nicht, wie in den Vorjahren, um die panische Suche nach Verstärkung, sondern um eine sinnvolle Ergänzung: Darmstadts
Stürmer Sebastian Glasner (22), aktuell mit 16 Treffern Schützenkönig der Oberliga Hessen, ist das Objekt der Begierde.
Der ehemalige U-19-Nationalspieler, dem in Nürnberg der Durchbruch verwehrt blieb, soll zunächst bei den FC-Amateuren in der Oberliga spielen, ab Sommer fest zu den Profis stoßen - und bei Bedarf schon im Aufstiegskampf als "Joker" dienen: "Hinter Novakovic, Helmes und Scherz fehlen uns Alternativen im Sturm", so Meier. Darmstadt 98 signalisierte Gesprächsbereitschaft, eine Einigung soll in den nächsten Tagen erzielt werden, wenn Meier aus dem Urlaub zurückkehrt.
Verabschiedet hat sich derweil Alpay (34), indes nicht auf Nimmerwiedersehen. Der Verteidiger absolviert seit Mittwoch einen dreiwöchigen Pflicht-Wehrdienst in der Türkei, wird aber für ein professionelles Trainingsprogramm freigestellt. Nach wie vor plant Alpay zur Rückrunde einen Wechsel innerhalb Deutschlands.
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