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News im Frauenfußball

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Laodba
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News im Frauenfußball
Frauenfußball ist anscheinend wirklich langsam im Aufstieg begriffen. Der DFB zahlte der Frauen-Nationalmannschaft eine Prämie in Höhe von 200.000 Euro für die Qualifikation zur WM 2007.
So kanns weiter gehen Wink
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News im Frauenfußball
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Frist für WM-Bewerberstädte 30. April

Die 30 deutschen Bewerberstädte für die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 müssen ihre vollständigen Unterlagen bis zum 30. April beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) einreichen.

Das WM-Bewerbungskomitee und das DFB-Präsidium werden danach bis zum 11. Mai darüber entscheiden, welche Städte und Stadien in das offizielle Kandidatur-Dossier aufgenommen werden. Dieses ist bis zum 1. August an den Weltverband FIFA zu übergeben. Die Entscheidung über den WM-Ausrichter in vier Jahren trifft das FIFA-Exekutivkomitee am 31. August. Neben Deutschland haben sich Australien, Frankreich, Kanada, Peru und die Schweiz beworben.

Obwohl die FIFA derzeit auf der Grundlage eines Teilnehmerfeldes von 16 Mannschaften nur vier bis sechs Stadien fordert, will sich der DFB mit zehn Stadien bewerben. «Damit wollen wir frühzeitig signalisieren, dass wir bereit wären für eine mögliche Erweiterung auf 24 Teams», sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Auch im Bereich der Stadion-Kapazitäten hat sich der DFB das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Mindestanforderungen der FIFA zu übertreffen. Deshalb müssen die Stadien für Vorrundenspiele mindestens 15 000 Sitzplätze (FIFA-Norm 10 000) nachweisen. Für alle weiteren Spiele kommen nur Stadien mit 20 000 Sitzplätzen in Frage.

Bei vergleichbar guten Bedingungen sollen Stadien bevorzugt werden, die bei der WM 2006 nicht berücksichtigt wurden. Zudem soll es eine möglichst ausgewogene Verteilung der Spielorte über das ganze Land geben. Berücksichtigt wird dabei auch der Bezug der Städte zum Frauenfußball. Der DFB hat sich verpflichtet, die Kosten für temporäre Maßnahmen in den Stadien in einer Höhe von 10 Prozent der jeweiligen Ticket-Einnahmen am Spielort zu tragen. «Es muss jedoch jedem frühzeitig klar sein, dass es keine weiteren Einnahmequellen geben wird», sagte Zwanziger.

Quelle:

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DFB legt zwölf Städte für Frauen-WM 2011 fest

Mit zwölf Städten und ihren Stadien geht der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in die Bewerbung um die Ausrichtung der Frauen-Weltmeisterschaft 2011.

«Wir sind zuversichtlich, gemeinsam mit den Bewerberstädten der FIFA am 1. August eine überzeugende Kandidatur präsentieren zu können», sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger nach einer Präsidiumssitzung in Frankfurt am Main. Das Exekutivkomitee des Weltfußballverbands trifft seine Entscheidung am 31. August. Neben Deutschland haben sich Australien, Frankreich, Kanada, Peru und die Schweiz um die WM-Ausrichtung beworben.

Das Bewerbungsgremium, dem neben Zwanziger und dem 1. DFB-Vizepräsidenten Engelbert Nelle unter anderen auch der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Thomas Bach, angehört, hatte aus 23 Bewerbungen zwölf Städte ausgewählt. «Ganz wichtig war uns eine ausgewogene Verteilung der möglichen Spielorte über das ganze Land», erklärte Zwanziger.

Neben der Hauptstadt Berlin wählte das Gremium mit Frankfurt/Main nur noch eine Stadt, die bei der Männer-WM 2006 Gastgeber war. Darüber hinaus haben Bochum, Mönchengladbach, Bielefeld, Essen, Leverkusen, Wolfsburg, Augsburg, Dresden, Magdeburg und Sinsheim den Zuschlag erhalten. In Frankfurt soll das organisatorische und logistische Herz der WM 2011 schlagen. «Dafür spricht die zentrale Lage und der Sitz des DFB. Außerdem zählt Frankfurt wie kaum eine andere Stadt zu den Hochburgen des Frauenfußballs weltweit», meinte Hannelore Ratzeburg aus dem DFB-Vorstand.

Von den als Bewerber angetretenen WM-Städten wurden Dortmund, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, Köln und Leipzig nicht berücksichtigt. Außerdem wurde auf Aachen, Freiburg, Duisburg, Karlsruhe und Mannheim verzichtet, weil diese Städte nach Angaben von DFB-Mediendirektor Harald Stenger die Bedingungen nicht erfüllt haben. Potsdam, das mit Bundesligist Turbine Potsdam als zweimaligem deutschen Meister, dreimaligem Pokalsieger und UEFA-Cup-Sieger (2005) neben Frankfurt die erfolgreichste Elf der vergangenen Jahre stellt, hatte wie elf weitere Städte seine Bewerbung zurückgezogen.

Die FIFA fordert für die Ausrichtung die Bereitstellung von nur vier bis sechs Stadien für 16 teilnehmende Mannschaften. «Wir bewerben uns mit zwölf Arenen, um so auch frühzeitig zu signalisieren, dass wir bereit wären für eine mögliche Erweiterung des Teilnehmerfeldes auf 24 Teams», sagte Zwanziger. Nachdrücklich unterstützte Bach die Berücksichtigung Berlins. «Die Hauptstadt als Spielort signalisiert, dass ganz Deutschland hinter der Bewerbung für diese Weltmeisterschaft steht», erklärte der DOSB-Präsident.

Quelle:


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Schalke startet königsblauen Frauenfußball

Bundesligist Schalke 04 setzt in Zukunft verstärkt auf Frauenfußball. Der Vize-Meister startet ab dem 1. Juli eine zunächst auf drei Jahre befristete Kooperation mit dem benachbarten 1. FFC Recklinghausen, dessen Frauen derzeit in der Verbandsliga spielen. Mittelfristiges Ziel ist die 2. Bundesliga.

Schon vor einigen Jahren hatte Schalke einen Quereinstieg in den Frauen-Fußball geplant. Die angedachten Kooperationen mit dem in die Insolvenz gegangenen FFC Flaesheim-Hillen aus Haltern sowie der SG Wattenscheid 09, deren Frauen gerade den Aufstieg in die Bundesliga geschafft haben, scheiterten jedoch. Der Aufbau einer eigenen Frauen-Fußball-Abteilung ist bei den Königsblauen nicht geplant.
(c) sid

Quelle: fussballportal.de
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30.10.2007 15:12

Frauen-WM 2011 kommt nach Deutschland!

Logo der Bewerbung zur WM 2011
"Wiedersehen bei Freunden" - die Frauen-WM 2011 in Deutschland ist perfekt! Wie Joseph S. Blatter, Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA, am heutigen Dienstag in Zürich bekannt gab, setzte sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit seiner von der deutschen Bundesregierung unterstützten Bewerbung gegen den letzten verbliebenen Konkurrenten Kanada durch.

Wenige Stunden zuvor hatte der DFB dem FIFA-Präsidenten und den Mitgliedern des Exekutivkomites seine Bewerbung noch einmal in einer 15-minütigen Präsentation empfohlen, die von ARD-Journalistin Monica Lierhaus moderiert worden war. Dabei hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Unterstützung der Bewerbung durch die deutsche Bundesregierung unterstrichen, die in Zürich von Frauen- und Familienministerin Ursula von der Leyen vertreten wurde.

Auch DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, der neue DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach sowie die Weltmeisterinnen Birgit Prinz und Fatmire Bajramaj hatten auf dem Podium für die Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland geworben. Zudem hatten im FIFA-Haus der DFB-Ehrenpräsident Gerhard Mayer-Vorfelder, der neue DFB-Schatzmeister Horst R. Schmidt und der frühere Nationalspieler Günter Netzer die Daumen gedrückt.


http://www.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1[showUid]=12608
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Prinz und Angerer am Montag bei Weltfußballer-Wahl

Gleich zwei deutsche Frauen dürfen sich am Montag Hoffnung auf die Auszeichnung als "Weltfußballerin des Jahres 2008" machen. Zu den fünf nominierten Akteurinnen, die nach der Vorauswahl noch im Rennen sind, gehören die dreimalige Titelträgerin Birgit Prinz und Torfrau Nadine Angerer. Die Sieger werden ab 20 Uhr (live auf www.fifa.com) im Rahmen der 18. FIFA World Player Gala im Opernhaus in Zürich verkündet.

Nicht in die Endauswahl geschafft hatte es Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack, der zuvor als einziger Deutscher auf der 23 Spieler umfassenden Vorschlagsliste der FIFA gestanden hatte. Auch der Franzose Franck Ribery von Rekordmeister Bayern München, der es ebenfalls in die Vorauswahl geschafft hatte, kann sich keine Hoffnungen mehr machen.

Torjägerin Prinz wurde im Vorjahr Zweite hinter der Brasilianerin Marta, Angerer hatte Rang sechs belegt. Bei den Männern hatte in Kaka ebenfalls ein Brasilianer gewonnen, bester Deutscher war damals Nationalstürmer Miroslav Klose von Bayern München als 14.

"Es ist für mich immer wieder eine schöne Bestätigung und Belohnung der täglich geleisteten Trainingsarbeit", beschreibt Prinz die Bedeutung der Nominierung. "Ich weiß, dass dieser Titel nur mit einer sehr starken Mannschaft im Rücken möglich ist. Glänzen kann nur wer im Rampenlicht steht und das tun nur diejenigen, die erstens in einem richtig guten Team und zweitens auf der richtigen Position spielen", so Prinz weiter.

Ähnlich wie Prinz freut sich auch die deutsche Nationaltorhüterin Nadine Angerer über die Nominierung: "Ich freue mich total über meine Nominierung. Für mich war es schon eine Überraschung, unter die TOP 10 zu kommen."

Die endgültige Wahl treffen die Spielführer und Cheftrainer der Männer- und Frauennationalteams.

Die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge:

Männer: Kaka (Brasilien/AC Mailand), Lionel Messi (Argentinien/FC Barcelona), Cristiano Ronaldo (Portugal/Manchester United), Fernando Torres (Spanien/FC Liverpool) und Xavi (Spanien/FC Barcelona).

Frauen: Nadine Angerer (Deutschland/Djurgarden IF, seit 1. Januar 2009 1. FFC Frankfurt), Cristiane (Brasilien/Lynköpings FC), Marta (Brasilien/Umea IK), Birgit Prinz (Deutschland/1. FFC Frankfurt) und Kelly Smith (England/FC Arsenal).


Quelle: dfb.de
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Jones: "Unsere WM-Städte sind Motor der WM-Vorfreude"

Am 1. Januar 2008 trat Steffi Jones offiziell ihr Amt als Präsidentin des Organisationskomitees für die FIFA Frauen-WM 2011 an. Seitdem avancierte die 36 Jahre alte ehemalige Nationalspielerin zum Gesicht und Aushängeschild der ersten Frauenfußball-WM in Deutschland. Gleichwohl ist die OK-Chefin auch rund zwölf Monate nach ihrem Arbeitsbeginn immer wieder mal "überrascht von der Vielschichtigkeit der OK-Aufgaben".

Im aktuellen "DFB.de-Gespräch der Woche" mit DFB-Redakteur Wolfgang Tobien beschreibt Steffi Jones den aktuellen Stand der Vorbereitungen, nennt zugleich aber auch die wichtigsten Vorhaben für das Jahr 2009 mit dem Start des Eintrittskarten-Verkaufs als zentralem Thema.

Sie sagt zudem, wie sie sich selbst mit ihrem anspruchsvollen Auftrag verändert hat, und betont, dass sich vor allem die Frauenfußball-Bundesliga jetzt schon weiter entwickeln muss, wenn der Schwung und die Begeisterung, die die WM 2011 auslösen werden, sich nachhaltig auf den Spitzen- und den Mädchenfußball auswirken sollen.

Frage: Wo und wie haben Sie den Wechsel ins Jahr 2009 verbracht?

Steffi Jones: Erstmals etwas weiter weg, auf Mauritius. Dort war für mich Erholung pur angesagt nach einem sehr anstrengenden Jahr, um Kraft zu sammeln für die vielen Aufgaben, die 2009 anstehen.

Frage: Sicherlich haben Sie auch im Urlaub hin und wieder zurückgeblickt auf Ihr erstes Dienstjahr als OK-Präsidentin. Was war für Sie persönlich das Highlight 2008?

Jones: Meine Berufung zur OK-Präsidentin kam für mich sehr überraschend, und die meisten Aufgaben waren für mich neu und daher alle Auftritte sehr spannend. Am beeindruckendsten aber war, als mich Chiles Staatspräsidentin Michelle Bachelet in ihrem Amtssitz in Santiago empfangen hat.

Frage: Wo steht das OK nach dem ersten Jahr seiner WM-Vorbereitungen?

Jones: Mit dem Wissen der hervorragend organisierten WM 2006 kennt unser OK genau die nächsten Schritte, auf die wir bestens vorbereitet sind. Ich bin mit dem Stand der Dinge sehr zufrieden und weiß, dass wir mehr als gut im Zeitplan liegen.

Frage: Wie sieht es im Marketingbereich aus? Ende 2008 sollten die sechs Nationalen Förderer feststehen, die ungefähr die Hälfte des 51 Millionen Euro umfassenden WM-Etats aufbringen.

Jones: Zwei Verträge sind unter Dach und Fach. Bei den anderen sieht es sehr vielversprechend aus. Die mündlichen Zusagen wurden im Wesentlichen gegeben. Wir müssen uns keine Sorgen machen. Die Sponsoring-Einnahmen sind ebenso wichtig für den Ausgleich unseres Budgets wie die Eintrittsgelder, zumal wir keinerlei öffentliche Mittel beanspruchen.

Frage: Wie steht es zweieinhalb Jahre vor dem Anpfiff mit der öffentlichen Wahrnehmung der ersten Frauenfußball-WM in Deutschland?

Jones: Hier spiegelt sich ein großer Unterschied zur WM 2006 wider, die vom ersten Tag der Vorbereitung als nationales Ereignis wahrgenommen wurde und von dort ihre Auswirkungen in die regionalen und lokalen Bereiche hatte. Diesmal ist es umgekehrt. Diesmal gehen die großen Impulse von den WM-Spielorten aus, wo wir gerade während unserer Antrittsbesuche vor wenigen Wochen schon eine große Begeisterung und immenses Engagement feststellen konnten. Von dort wird die WM-Leidenschaft in den nächsten Monaten ins ganze Land überspringen. Unsere WM-Städte sind der Motor der WM-Vorfreude. Das zeigt sich heute schon ganz deutlich.

Frage: Sie selbst sind für immer mehr Menschen in Deutschland und auch im Ausland das Gesicht der WM 2011. Überrascht Sie dieses so schnell gewonnene positive Image und Ihre bereits erstaunlich große Popularität?

Jones: Das ging schon überraschend schnell. Egal, wo ich hinkomme, erkennt man mich und kennt mich inzwischen. Doch ich sehe nicht mich im Vordergrund oder im Mittelpunkt. Wichtig ist allein, dass die Menschen mich in Verbindung mit der WM 2011 sehen. In diesem Sinn sollten wir auch die Popularität unserer Nationalspielerinnen generell noch mehr nutzen.

Frage: Wie beurteilen sie zu Beginn Ihres zweiten Amtsjahrs Ihre Position als Chefin des Organisationskomitees?

Jones: Ich sehe mich als Mitspielerin in einem tollen Team, das die riesige Palette der zu lösenden Aufgaben hervorragend im Griff hat. Ich bin immer wieder mal überrascht von der Vielfalt und Vielschichtigkeit des uns gestellten Auftrags, den ich mir als Spielerin so gar nicht vorgestellt hatte. Ich übernehme aber gerne die Verantwortung als Chefin. Es ist wie früher auf dem Fußballplatz – als Spielführerin braucht man das Einfühlungsvermögen, um etwaige Fehlentwicklungen und Unstimmigkeiten, aber manchmal auch die Notwendigkeit von Zuspruch schon früh zu erkennen, Gerade Frauen scheinen hierfür besser geeignet. Ich weiß damit umzugehen, weil ich immer den Teamgeist im Visier habe.

Frage: Hat Sie Ihr herausgehobenes Amt inzwischen verändert?

Jones: Ich fühle mich mittlerweile sicherer. Auch im Umgang mit Menschen, von denen ich früher meinte, sie spielen in einer anderen Liga. Und ich habe mir angeeignet, weiterhin locker zu sein, mich aber dennoch kürzer und präziser in meinen Aussagen zu fassen. Allein schon deshalb, weil sich viele Fragen wiederholen und ich folglich die Antworten schon parat habe. Dennoch möchte ich weiterhin spontan und authentisch sein. Zumal ich spüre, dass mir alle wohl gesonnen sind, und ich nicht das Gefühl habe, dass mich irgendwer in eine Falle laufen lassen will.

Frage: Welches sind die wichtigsten Weichenstellungen in diesem Jahr?

Jones: Über allem steht der Start des Eintrittskarten-Verkaufs. Die erste Verkaufsphase im kommenden Herbst ist mit die wichtigste. Hierfür müssen wir Begeisterung wecken und die Vorfreude schüren. Und mit einem schlüssigen Ticketing-Konzept vorbereitet sein. Hinzu kommen weitere flankierende Maßnahmen wie der Start der Countdown-Veranstaltungen in den WM-Städten sowie die Präsentation des Spielplans, des Slogans, des Maskottchens oder des WM-Posters. 2009 werden wir zwölf Monate voll gepackt mit Höhepunkten haben. Mit unseren WM-Botschafterinnen Silke Rottenberg, Renate Lingor, Britta Carlson und Sandra Minnert im Dauereinsatz.

Frage: Von welcher Seite kann und muss in Sachen WM-Begeisterung zusätzliche Anschubhilfe kommen?

Jones: Ich hoffe, dass wir auf die tatkräftige Unterstützung unserer Nationalen Förderer bauen können. Und ich rechne zum Beispiel mit starkem Rückenwind durch mitreißende Spiele und Erfolge unserer Frauen-Nationalmannschaft als Titelverteidiger bei der EM in diesem Jahr.

Frage: Nach fast 250.000 Flugmeilen im Jahr 2008 – wo wird 2009 der Schwerpunkt Ihrer Arbeit als OK-Präsidentin liegen?

Jones: Vor allem im nationalen Bereich, wo ich weiter mithelfen will, den Bekanntheitsgrad der WM 2011 zu steigern. Damit der Verkaufsstart der Tickets ein durchschlagender Erfolg wird.

Frage: Im zweiten Halbjahr 2009 bekommt die WM 2011 mit den ersten Qualifikationsspielen auch sportlich konkrete Konturen. Werden Sie bei dem einen oder anderen Ausscheidungsspiel vor Ort sein?

Jones: Eher 2010, wenn die Qualifikation voll in Gang ist.

Frage: Wo steht der Frauenfußball in Deutschland nach einem Jahr auch sehr öffentlichkeitsintensiver WM-Vorbereitung?

Jones: Er steht immer mehr mal punktuell im Fokus. Die große Frage ist: Wie entwickelt sich die Frauen-Bundesliga, was kann sie sich von der WM 2011 erhoffen?

Frage: Am letzten Vorrundenspieltag der Frauen-Bundesliga sahen 463 Zuschauer das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Bayern München und Verfolger Potsdam. Was sagt Ihnen diese Zahl?

Jones: Diese Zahl verweist auf die absolute Notwendigkeit, dass die Frauen-Bundesliga schon jetzt die Strukturen schaffen muss, um den Schwung der WM zu langfristigem Nutzen und Profit ausbauen zu können. Ich ermahne die Bundesligvereine immer wieder zu Eigeninitiative, um auf sich und ihr im Grunde ja sehr gutes Produkt beim Publikum und bei den Medien und damit auch bei den Sponsoren aufmerksam zu machen. Wir vom OK wollen helfen, die Bundesliga zu pushen. Doch wir können immer nur kurzfristige Impulse geben. Die entscheidenden langfristigen Beiträge müssen die Bundesligisten selbst leisten, in den Schulen und in den Landesverbänden. Und sie sollten, um Aufmerksamkeit zu erzielen, Stars und Persönlichkeiten präsentieren können. FIFA-Präsident Sepp Blatter hat Recht mit der Feststellung, dass dem Frauenfußball insgesamt noch die Starkultur fehle.

Frage: Immerhin präsentiert sich die höchste deutsche Frauenfußball-Spielklasse in dieser Saison ausgeglichener als in den Jahren zuvor. Eine hilfreiche Entwicklung mit Blick auf die WM-Vorbereitung?

Jones: Das ist in der Tat hilfreich. Und es zeigt sich, dass die Vereine, die in den vergangenen Jahren ihre Nachwuchsarbeit forciert und ausgebaut haben, jetzt davon profitieren. Der nächste Schritt sollte sein, dass sich das Halbprofitum in der Bundesliga durchsetzt, damit die Spielerinnen sich dort intensiver auf den Fußball und natürlich auch auf ihren Schulabschluss konzentrieren können und nicht verheizt werden. Gerade in diesem Zusammenhang sind die Fußballinternate und die Eliteschulen des DFB sehr effektiv.

Frage: Mit welchen Maßnahmen wird 2009 die Organisation der U 20 WM 2010 in Deutschland weiter voran getrieben?

Jones: Dass die Spiele U 20 Frauen-WM Ende vergangenen Jahres in Chile teilweise vor 16.000 Zuschauern stattgefunden haben, sollte uns ein Ansporn sein. Uli Wolter, unser OK-Gesamtkoordinator, war zusammen mit Winfried Naß, dem OK-Abteilungsleiter Städte und Stadien, vor Ort dabei. Sie haben sich genau umgesehen und kamen mit sehr positiven Erfahrungswerten zurück. Ich selbst habe miterlebt, wie die U 17-WM der Juniorinnen in Neuseeland ebenfalls mit teilweise 17.000 Zuschauern hervorragend besucht war. Was in Chile und Neuseeland möglich war, sollte in einem Frauenfußball-Land wie Deutschland erst recht realisiert werden können. Unsere U 20-WM vom 14. Juli bis 1. August 2010 muss ein Highlight werden. Eine erste Basis ist mit den vier Spielorten Bochum, Bielefeld, Dresden und Augsburg bereits geschaffen.

Frage: Wie sieht es mit den Kampagnen aus, die vor allem den Stellenwert des Mädchenfußballs nach der WM 2011 sicherstellen sollen?

Jones: Über die Sozialkampagnen wollen wir uns einbringen in das große Charity-Projekt im Zusammenhang mit der WM 2011. Unsere Nationalspielerinnen und Nationalspieler unterstützen ja selbst viele Projekte, wodurch das soziale Engagement im DFB breit gestreut ist. Das Zweite ist die Nachhaltigkeitskampagne, mit der die Mädchen an der Basis, sprich in der Schule, abgeholt und in die Vereine gebracht werden sollen. Dazu gehört auch die Ausbildung der Übungsleiter in den Vereinen. Der Zulauf in die Vereine ist beachtlich, doch dort fehlt es an Trainerinnen und Trainern.

Frage: Seit September 2008 sind Sie Mitglied der FIFA-Kommission für Frauenfußball. Mit welchen konkreten Aufgaben?

Jones: Für mich ist wichtig, dass ich als OK-Präsidentin unmittelbar eingebunden bin und so aus erster Hand bei der FIFA, dem WM-Veranstalter, informiert werde, wohin der Ball 2011 rollen wird.


Quelle: dfb.de
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17.01.2009 07:44 Frauen-WM 2011

Großes Interesse an Frauen-WM 2011 in den USA

Für Begeisterung sorgte am Freitag die Präsentation der Präsidentin des OK der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011, Steffi Jones, im Rahmen des 62. Kongress der National Soccer Coaches Association of America (NSCAA) im Convention Center von St. Louis, Missouri.

Die OK-Chefin hielt im Ferrara-Theather des Convention Center einen Vortrag zum Thema „Die FIFA Frauen-WM 2011 und ihre Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung des Frauenfußballs“. Dabei präsentierte Steffi Jones die gesamte Struktur des Organisationskomitees sowie die wichtigsten Projekte der kommenden Jahre in den Bereichen Organisation, Marketing, Medien und Städte und Stadien. Mit ihrer 60-minütigen Präsentation beendete die Weltmeisterin von 2003 ihre dreitägige USA-Visite.

„Gerade die Frauen-WM 2011 in Deutschland, die hier schon jetzt auf großes Interesse stößt, wird als eine wichtige Möglichkeit betrachtet, um den Frauenfußball weltweit weiter voranzutreiben“, sagte die OK-Präsidentin nach ihrem Vortrag.

„Die WM 2011 in Deutschland ist ein einzigartiges Projekt, das in jeder Hinsicht eine höchst attraktive Plattform für den Frauenfußball bietet. Steffi Jones hat uns gezeigt, dass der DFB daran arbeitet, um den Schwung der WM zu langfristigem Nutzen auszubauen. Steffi ist genau die richtige Person für dieses Projekt, denn sie kennt die Problematik des Frauenfußballs und ist eine charismatische Persönlichkeit, die bereits sehr viel für unseren Sport getan hat“, kommentierte Mary Harvey, Exekutiv-Direktorin der Women’s Professional Soccer League (WPS) und Ex-Torfrau des 1. FFC Frankfurt.

Mit 6000 Teilnehmern zählt der Trainer-Kongress der NSCAA (13. bis zum 18. Januar) zu den größten Trainer-Symposien der Welt.


Quelle: http://www.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1[showUid]=16880
Caro85
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Hi, ich habe einen schönen WM-Song entdeckt.

http://www.youtube.com/watch?v=8pQk-GNDep4

Lieben Gruß,
Carolin Smile
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Caro85 hat Folgendes geschrieben:
Hi, ich habe einen schönen WM-Song entdeckt.

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Und in wiefern hat das jetzt mit Frauenfußball zu tun? Smile
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