Iserlohn (rpo). In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Iserlohn Roosters Protest gegen die Wertung der 4:5-Heimniederlage nach Penalty-Schießen am 9. Spieltag gegen die Augsburger Panther eingereicht. Wie die Sauerländer am Mittwoch bekannt gaben, wurde der Protest bereits am Dienstag nach Spielende eingereicht.
Der Protest der Roosters begründet sich auf einer zu dieser Spielzeit beschlossenen Regeländerung. Erstmals seit sieben Jahren werden in der DEL die Partien wieder mit einer so genannten Overtime fortgesetzt, wenn es nach regulärer Spielzeit unentschieden steht. Dabei verringert sich die Teamstärke von fünf auf maximal vier Spieler. Erst wenn bis zum Ende der maximal fünfminütigen Verlängerung immer noch kein Sieger gefunden wurde, kommt es im Anschluss zum Penalty-Schießen.
"Es hätte in der Overtime normal mit vier gegen drei Feldspielern gespielt werden müssen", sagte Co-Trainer Bernd Haake. Denn die Roosters waren am Ende des letzten Drittels beim Stand von 4:4 mit einem Mann in Überzahl. Der Schiedsrichter habe aber fünf gegen vier spielen lassen. Dies sei eine klare Fehlentscheidung gewesen, kritisierte Haake. "Er hat uns damit einen erheblichen Vorteil genommen, weil wir bei drei Gegenspielern mehr Raum vor dem Tor gehabt hätten."
(Quelle RP Online)