Uefa Cup Gruppenphase
Die Spiele der Schweizer Teams
Gruppe C:
2. November:
Grasshoppers – AZ Alkmaar
23. November: Slovan Liberec –
Grasshoppers
29. November:
Grasshoppers – FC Sevilla
14. Dezember: Braga –
Grasshoppers
Gruppe E:
19. Oktober:
FC Basel – Feyenoord Rotterdam
2. November: Blackburn Rovers –
FC Basel
23. November:
FC Basel – AS Nancy
30. November: Wisla Krakau –
FC Basel
Beide Schweizer Teams haben für die Gruppenphase des Uefacup happige Gegner zugelost bekommen.
Der FCB hatte zumindest insofern Glück, als man in Gruppe E auf attraktive Gegner trifft. Diese heissen Feyenoord Rotterdam, Wisla Krakau, Blackburn Rovers und der FC Nancy. Und der FCB darf zu Hause Feyenoord und Nanc< empfangen – da wird die Kasse klingeln.
Von der Spielstärke her aber wirds schwer für die Bebbi. Feyenoord ist im Moment zwar nur Neunter der «Eeredivisie», ist aber trotzdem stärker als die Rotblauen einzuschätzen. Auch wenn die Holländer den Abgang ihrer Topstürmer Kalou und Kuyt noch nicht verkraftet haben. Das Team wird getragen von Sturmtank Pierre van Hooijdonk.
Immerhin: Vor zwei Jahren besiegte Basel Feyenoord in der Gruppenphase mit 1:0.
Wisla Krakau, der momentane Dritte in Polen, ist der Unbekannte der Gruppe: ein nicht sehr attraktiver, aber wohl unangenehmer Gegner für Basel.
Bei den Blackburn Rovers, dem Neunten der Premier League, spielt mit Ex-FCZ-Stürmer Shabani Nonda ein alter Bekannter mit. Nonda stürmt bei den Rovers zusammen mit dem Südafrikaner Benny McCarthy. Im Kader der Rovers steht auch Stéphane Henchoz. Bisher ist der Schweizer wegen Trainingsrückstand jedoch noch nicht eingesetzt worden.
Nancy schliesslich, der überraschende Dritte in der Ligue 1, hat in der Qualirunde keinen geringeren als Schalke 04 aus dem Wettbewerb geworfen – ein Beweis für die Spielstärke der Franzose.
Um als Mindestziel Platz 3 zu erreichen, braucht der FCB also den einen oder anderen Exploit. Zumindest darf man auf attraktive Heimspiele hoffen.
Die Hoppers haben ihrerseits eine spielstarke Gruppe erwischt, dabei aber das Pech, dass einige davon nicht gerade Publikumsmagneten sind. GC wurde in Gruppe C gelost zusammen mit Titelverteidiger FC Sevilla, AZ Alkmaar, Slovan Liberec und Braga (Por). Glück im Unglück für GC: Die Hoppers empfangen daheim den FC Sevilla und Alkmaar, die beiden attraktiveren Teams.
Gruppenfavorit ist natürlich der Uefacup-Sieger FC Sevilla, der in der Primera Division schon wieder hinter Valencia und Barça auf Platz 3 liegt. Aber auch die anderen Teams weisen im Moment eine starke Form aus.
Gegen AZ Alkmaar mussten die Hoppers schon letztes Jahr ran – und verloren zu Hause 0:1. Das Team ist auch hervorragend in die «Eeredivisie» gestartet und liegt hinter Ajax auf Platz 2.
Slovan Liberec führt die Tabelle in Tschechien gar an, und Braga, dass immerhin Chievo Verona ausgeschaltet hat, liegt in der portugiesischen Meisterschaft auf dem guten vierten Rang.
Vom Papier her liegen also wohl Liberec und Braga in der Reichweite der Hoppers; aber ein Weiterkommen des Balakov-Teams müsste als Überraschung angeschaut werden.
Hammerlos auch für Huggel & Co.
Die wohl schwerste Gruppe hat aber Eintracht Frankfurt mit seinen Schweizer Söldnern Christoph Spycher und Benjamin Huggel erwischt. Das Funkel-Team hat mit Newcastle, Vigo, Palermo und Fenerbahce vier der Uefacup-Topteams zugelost bekommen.