Der Pay-TV Sender Premiere hat die Bundesliga-Rechte im Bezahlfernsehen überraschend an die Firma Arena, eine Kabelnetzbetreibergesellschaft, die sich zu 100 Prozent in Besitz von Unity Media befindet, verloren.
Für den Zuschlag soll Arena rund 240 Millionen Euro pro Saison zahlen.
Dies gab die Deutsche Fußball Liga (DFL) im Anschluss an eine Vollversammlung der 36 Lizenzvereine im Steigenberger Airport-Hotel in Frankfurt/Main bekannt und sorgte damit für eine faustdicke Überraschung.
Das Gesamtvolumen des TV-Vertrages für drei Jahre beläuft sich auf 1,26 Milliarden Euro, pro Saison sind 420 Millionen Euro fällig. Zuletzt hatte der Ligaverband 300 Millionen Euro per annum kassiert. "Arena" wird seine Bundesliga-Übertragungen auch über Satellit ausstrahlen; dies war Vertragsvoraussetzung.
"Man kann dem Sieger nur gratulieren. Mit Ausnahme von Premiere gibt es nur Gewinner. Ich dachte, Premiere ist etwas beweglicher. Allerdings haben sie auf stur geschaltet was die Sportschau anbelangt", so DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder.
Auf Grund des Verlustes der Bundesliga-Rechte fiel die Premiere-Aktie ins Bodenlose, um 14.00 Uhr belief sich der Verlust auf 800 Millionen Euro und rund 45 Prozent.
Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2009. Mit der Steigerung von 40 Prozent des Erlöses kann sich Christian Seifert, der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, als Verhandlungsführer als großer Sieger fühlen.
"Ich bedaure, einen Premium-Partner wie Premiere nicht mehr an Bord zu haben", sagte Seifert. Die DFL bestätigte, dass Premiere das finanziell beste Angebot abgeben hatte.
Der Pay-TV-Sender, der ab 2006 auch die Rechte für die Champions League im Free-TV besitzt, hatte mit seiner Bundesliga-Offerte von rund 250 Millionen Euro plus X offenbar zu hoch gepokert.
Der Münchner Sender, der seit 1991 die Pay-TV-Rechte in Deutschland besitzt und 3,4 Millionen Abonnenten aufweist, hatte sein Angebot damit verknüpft, dass die ersten Bilder im frei empfangbaren Fernsehen erst ab 22.00 Uhr ausgestrahlt werden dürfen.
Für den Zuschlag soll Arena rund 240 Millionen Euro pro Saison zahlen.
Dies gab die Deutsche Fußball Liga (DFL) im Anschluss an eine Vollversammlung der 36 Lizenzvereine im Steigenberger Airport-Hotel in Frankfurt/Main bekannt und sorgte damit für eine faustdicke Überraschung.
Das Gesamtvolumen des TV-Vertrages für drei Jahre beläuft sich auf 1,26 Milliarden Euro, pro Saison sind 420 Millionen Euro fällig. Zuletzt hatte der Ligaverband 300 Millionen Euro per annum kassiert. "Arena" wird seine Bundesliga-Übertragungen auch über Satellit ausstrahlen; dies war Vertragsvoraussetzung.
"Man kann dem Sieger nur gratulieren. Mit Ausnahme von Premiere gibt es nur Gewinner. Ich dachte, Premiere ist etwas beweglicher. Allerdings haben sie auf stur geschaltet was die Sportschau anbelangt", so DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder.
Auf Grund des Verlustes der Bundesliga-Rechte fiel die Premiere-Aktie ins Bodenlose, um 14.00 Uhr belief sich der Verlust auf 800 Millionen Euro und rund 45 Prozent.
Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2009. Mit der Steigerung von 40 Prozent des Erlöses kann sich Christian Seifert, der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, als Verhandlungsführer als großer Sieger fühlen.
"Ich bedaure, einen Premium-Partner wie Premiere nicht mehr an Bord zu haben", sagte Seifert. Die DFL bestätigte, dass Premiere das finanziell beste Angebot abgeben hatte.
Der Pay-TV-Sender, der ab 2006 auch die Rechte für die Champions League im Free-TV besitzt, hatte mit seiner Bundesliga-Offerte von rund 250 Millionen Euro plus X offenbar zu hoch gepokert.
Der Münchner Sender, der seit 1991 die Pay-TV-Rechte in Deutschland besitzt und 3,4 Millionen Abonnenten aufweist, hatte sein Angebot damit verknüpft, dass die ersten Bilder im frei empfangbaren Fernsehen erst ab 22.00 Uhr ausgestrahlt werden dürfen.




