Der Titel ist verdient.
Italien erzielte im gesamten Turnier 5 Siege, 2 Unentschieden, d.h. 17 Punkte. Die Tordifferenz ist 12:2 (+10).
Frankreich erzielte im gesamten Turnier 4 Siege, 3 Unentschieden, d.h. 15 Punkte. Die Tordifferenz ist 9:3 (+6).
Im Hinblick auf die Gesamtleistung bei dem Turnier ist Italien also in beiden Belangen besser gewesen, und somit verdienter Weltmeister.
Vergleich mit Deutschland: 5 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage, also 16 Punkte. Die Tordifferenz ist 14:6 (+
. Also auch im Rückblick auf das gesamte Turnier in beiden Belangen schlechter als Italien - Titel wäre also unverdient gewesen.
Portugal noch zum Vergleich: 4 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen, also 13 Punkte. Tordifferenz 7:5 (+2). Also schon deutlich weniger imposant als die Daten für die ersten drei.
Letzten Endes, im Rückblick auf den Verlauf des GESAMTEN Turniers hat Italien den Titel eindeutig verdient.
Wenn immer wieder angeführt wird, dass Frankreich im Finale mehr Tormöglichkeiten vorgefunden hat, so ist allerdings das gleiche mit umgekehrtem Vorzeichen für die Halbfinalpartie Frankreich - Portugal wahr. In dem Halbfinale hatte nämlich Portugal klar mehr vom Spiel (Ballbesitz, Torschüsse usw.), und ging trotzdem als Verlierer vom Platz, und niemandem wäre es bei dieser Partie eingefallen, den Finaleinzug Frankreichs als 'unverdient' zu bezeichnen. Eben weil auch noch die zuvor gezeigten Leistungen gegen Brasilien und Spanien noch in Erinnerung waren, und somit Frankreich im Rückblick auf das gesamte Turnier sehr wohl ein würdiger Finalteilnehmer war. Letzten Endes zählen aber ohnehin nur die Tore, und die sind nunmal Frankreich nicht gelungen gegen Italien, jedenfalls nicht genug, um dem Roulettespiel im Elfmeterschießen zu entkommen. Das Elfmeterschießen könnte man in so einer Pattsituation zumindest im Finale entfallen lassen, und stattdessen einfach die bisher im gesamten Turnier gezeigten Leistungen berücksichtigen, um allenfalls einen würdigen Titelträger zu ermitteln, und auch in diesem Falle wäre es Italien gewesen: Mehr Punkte UND bessere Tordifferenz, eigentlich gar nicht so abwegig, diese Vorgangsweise, immerhin beklagt sich auch im Klubfussball niemand darüber, dass derjenige die Meisterschaft gewinnt, der die meisten Punkte erzielt.
Italien erzielte im gesamten Turnier 5 Siege, 2 Unentschieden, d.h. 17 Punkte. Die Tordifferenz ist 12:2 (+10).
Frankreich erzielte im gesamten Turnier 4 Siege, 3 Unentschieden, d.h. 15 Punkte. Die Tordifferenz ist 9:3 (+6).
Im Hinblick auf die Gesamtleistung bei dem Turnier ist Italien also in beiden Belangen besser gewesen, und somit verdienter Weltmeister.
Vergleich mit Deutschland: 5 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage, also 16 Punkte. Die Tordifferenz ist 14:6 (+
Portugal noch zum Vergleich: 4 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen, also 13 Punkte. Tordifferenz 7:5 (+2). Also schon deutlich weniger imposant als die Daten für die ersten drei.
Letzten Endes, im Rückblick auf den Verlauf des GESAMTEN Turniers hat Italien den Titel eindeutig verdient.
Wenn immer wieder angeführt wird, dass Frankreich im Finale mehr Tormöglichkeiten vorgefunden hat, so ist allerdings das gleiche mit umgekehrtem Vorzeichen für die Halbfinalpartie Frankreich - Portugal wahr. In dem Halbfinale hatte nämlich Portugal klar mehr vom Spiel (Ballbesitz, Torschüsse usw.), und ging trotzdem als Verlierer vom Platz, und niemandem wäre es bei dieser Partie eingefallen, den Finaleinzug Frankreichs als 'unverdient' zu bezeichnen. Eben weil auch noch die zuvor gezeigten Leistungen gegen Brasilien und Spanien noch in Erinnerung waren, und somit Frankreich im Rückblick auf das gesamte Turnier sehr wohl ein würdiger Finalteilnehmer war. Letzten Endes zählen aber ohnehin nur die Tore, und die sind nunmal Frankreich nicht gelungen gegen Italien, jedenfalls nicht genug, um dem Roulettespiel im Elfmeterschießen zu entkommen. Das Elfmeterschießen könnte man in so einer Pattsituation zumindest im Finale entfallen lassen, und stattdessen einfach die bisher im gesamten Turnier gezeigten Leistungen berücksichtigen, um allenfalls einen würdigen Titelträger zu ermitteln, und auch in diesem Falle wäre es Italien gewesen: Mehr Punkte UND bessere Tordifferenz, eigentlich gar nicht so abwegig, diese Vorgangsweise, immerhin beklagt sich auch im Klubfussball niemand darüber, dass derjenige die Meisterschaft gewinnt, der die meisten Punkte erzielt.






