VfB plant mit Umbau des Daimler-Stadions
Der deutsche Fußball-Meister VfB Stuttgart möchte in drei Jahren in einer reinen Fußballarena spielen. Der Umbau des Gottlieb-Daimler Stadions würde zwischen 50 und 70 Mio Euro kosten. Die Arena gehört der Stadt. Wie der Umbau finanziert werden soll, ist noch unklar.
"Wir sind in guten Gesprächen mit der Stadt und wollen in spätestens drei Jahren ein reines Fußball-Stadion haben. Es ist unser Hauptziel, der Mannschaft eine super Spielstätte zur Verfügung zu stellen", erklärte VfB-Präsident Erwin Staudt seine Pläne.
Doch obwohl Staudt davon ausgeht, dass bis zum Juli eine Entscheidung fällt, ist die Frage der Bau-Finanzierung für die Arena nach wie vor offen. Oberbürgermeister Wolfgang Schuster sieht jedenfalls den Klub in der Pflicht: "Der VfB spielt zukünftig in der Champions League und kann das mit unserer Unterstützung schaffen. Aber wir können einen Vermögenswert von 100 Millionen Euro natürlich nicht verschenken." Die Stadt verlangt vom VfB, dass der Verein und seine Finanzpartner mindestens 15 bis 20 Mio Euro Eigenkapital zum Projekt beitragen.
Leichtathletikverband gegen Umbaupläne
Die Pläne des VfB, die frühestens nach dem Weltfinale der Leichtathleten Ende des kommenden Jahres umgesetzt werden können, stoßen allerdings nicht nur auf Zuspruch. Der Württembergische Leichtathletik-Verband (WLV) hat die Initiative "Ja zur Bahn" ins Leben gerufen, um die Laufbahn zu erhalten. "Der jetzt vom VfB Stuttgart erneut in die Diskussion gebrachte Stadionrückbau ist ein massiver Eingriff in die sportliche Vielfalt der Landeshauptstadt", sagte WLV-Präsident Jürgen Scholz.
Quelle: swr.de
Hoffentlich wird der VfB diese blöde Bahn los!