Werder Bremen hat es in diesen Tagen schwer. Kein gewonnenes Ligaspiel seit dem 31. Januar, Ladehemmungen im Sturm und Verletzungspech bei wichtigen Stammkräften. Die Krise beim Herbstmeister fördert nun aber auch innere Konflikte zu Tage. Nach Angaben der Tageszeitung "Die Welt" zerfällt Bremen seit einiger Zeit in zwei Lager. Eines pro Torsten Frings und eines gegen den Nationalspieler. Der Grund der Lagerbildung: Der 30 Jahre alte Kapitän prangerte in den vergangenen Wochen wiederholt die Missstände an ("Bei uns reißen sich nicht alle den Hintern auf") und schonte niemanden ("Wenn sich einer dabei auf den Schlips getreten fühlt, hat er hier nichts zu suchen.").
Diego und Jansen gegen die Nationalmannschafts-Connection
Die Kritik brachte insbesondere Bremens ausländische Spieler gegen Frings auf. So hatten Diego und Daniel Jensen gefordert, derlei Kritik "in der Kabine und nicht öffentlich zu äußern". Um die beiden Stars formierten sich daraufhin Innenverteidiger Naldo, Stürmer Hugo Almeida sowie Mittelfeldmann Jurica Vranjes und bildeten den Gegenpol zur Frings-Lobby. Diese besteht vorwiegend aus Klose und Tim Borowski, die schon im Sommer gegen Diego wegen dessen Spielweise opponiert hatten. Zur Fraktion von Frings gehören neben Per Mertesacker und Clemens Fritz auch weitere Nationalmannschaftskollegen.
Frings hält sich zurück
Nach dem Unentschieden gegen Gladbach sind die Fronten nun verhärtet. Das Team von Thomas Schaaf hatte zuletzt zwei Spiele in Folge verloren und vergab am vergangenen Spieltag in letzter Minute einen sicher geglaubten Sieg gegen das Tabellen-Schlusslicht. Wichtige Punkte im Rennen um die Meisterschaft, die den Abstand zu Tabellenführer Gelsenkirchen verkleinert hätten, denn Schalke patzte gegen Bayer Leverkusen. Frings wollte sich nach dem Gladbach Spiel allerdings nicht wieder zum Buhmann machen: "Ich sage nichts. Das können mal andere machen."
"Die Probleme sind bekannt, aber wir müssen sie endlich lösen"
Bremens Führung hat die Zeichen der Zeit erkannt. "Unsere momentane Leistung reicht nicht aus, um Meister zu werden", sagte Sportdirektor Klaus Allofs. Der Manager kritisierte das schlechte Zweikampfverhalten und vermisste "den unbedingten Willen, dem Nebenmann zu helfen". "Die Probleme sind bekannt, aber wir müssen sie endlich lösen." so Allofs.
Diego und Jansen gegen die Nationalmannschafts-Connection
Die Kritik brachte insbesondere Bremens ausländische Spieler gegen Frings auf. So hatten Diego und Daniel Jensen gefordert, derlei Kritik "in der Kabine und nicht öffentlich zu äußern". Um die beiden Stars formierten sich daraufhin Innenverteidiger Naldo, Stürmer Hugo Almeida sowie Mittelfeldmann Jurica Vranjes und bildeten den Gegenpol zur Frings-Lobby. Diese besteht vorwiegend aus Klose und Tim Borowski, die schon im Sommer gegen Diego wegen dessen Spielweise opponiert hatten. Zur Fraktion von Frings gehören neben Per Mertesacker und Clemens Fritz auch weitere Nationalmannschaftskollegen.
Frings hält sich zurück
Nach dem Unentschieden gegen Gladbach sind die Fronten nun verhärtet. Das Team von Thomas Schaaf hatte zuletzt zwei Spiele in Folge verloren und vergab am vergangenen Spieltag in letzter Minute einen sicher geglaubten Sieg gegen das Tabellen-Schlusslicht. Wichtige Punkte im Rennen um die Meisterschaft, die den Abstand zu Tabellenführer Gelsenkirchen verkleinert hätten, denn Schalke patzte gegen Bayer Leverkusen. Frings wollte sich nach dem Gladbach Spiel allerdings nicht wieder zum Buhmann machen: "Ich sage nichts. Das können mal andere machen."
"Die Probleme sind bekannt, aber wir müssen sie endlich lösen"
Bremens Führung hat die Zeichen der Zeit erkannt. "Unsere momentane Leistung reicht nicht aus, um Meister zu werden", sagte Sportdirektor Klaus Allofs. Der Manager kritisierte das schlechte Zweikampfverhalten und vermisste "den unbedingten Willen, dem Nebenmann zu helfen". "Die Probleme sind bekannt, aber wir müssen sie endlich lösen." so Allofs.






