
Dinamo 1-2 Benfica
Dank eines hart umkämpften 2:1-Erfolgs von SL Benfica über FC Dinamo 1948 Bucuresti erreichen die Portugiesen das UEFA-Pokal-Achtelfinale.
Quim sicherer Rückhalt
Catalin Munteanu brachte Dinamo in Führung, aber Benfica schlug durch zwei Tore von Anderson und Konstantinos Katsouranis in der zweiten Halbzeit zurück. Die Heimmannschaft fing stark an und hatte die erste Tormöglichkeit, als Kapitän Ionel Danciulescu über die Latte schoss. Benficas Torhüter Quim musste nach 16 Minuten einen Freistoß von Adrian Cristea parieren, und kurz danach wieder einschreiten, als es Cristea mit einem Fernschuss versuchte.
Munteanu trifft
Die Rumänen gingen nach 23 Minuten in Führung, als Munteanu von Verteidiger Cristian Pulhac in Szene gesetzt wurde und Torwart Quim überwand. Benfica war verunsichert und nur Simão konnte Gelegentlich Akzente setzen. Der portugiesische Außenstürmer tauchte in der 34. Minute und kurz vor der Halbzeit gefährlich vor dem rumänischen Tor auf. Allerdings brachte Benfica dieser kurze Zwischenspurt nichts Zählbares ein.
Katsouranis per Kopf
Lissabon startete die zweite Hälfte ähnlich wie sie die erste aufgehört hatten und kamen in der 50. Minute zum verdienten Ausgleich. Anderson sprang nach Simão's Flanke am höchsten und sorgte für das 1:1. Innerhalb von 15 Minuten drehte Benfica das Spiel. In einer fast identischen Szene wie beim vorherigen Tor traf diesmal Mittelfeldspieler Katsouranis nach erneuter Vorarbeit von Simão zum 1:2 Endstand.
(uefa.com)

FC Sevilla 1-0 Steaua
Der UEFA-Pokal-Titelverteidiger Sevilla FC ist dank eines Treffers von Aleksandr Kerzhakov mit einem 3:0-Gesamtsieg souverän in das Achtelfinale eingezogen, für den FC Steaua Bucuresti war die Runde der letzten 32 dagegen Endstation.
Starker Palop
Obwohl die Rumänen das Hinspiel schon mit 0:2 verloren hatten, machten sie im Ramón Sánchez-Pizjuán Stadion von Anfang an zu wenig Druck und wären Mitte der ersten Halbzeit fast in Rückstand geraten. José Luis Martí verfehlte aus kurzer Entfernung den Kasten. Das schien eine Art Weckruf für die Mannen von Cosmin Olaroiu gewesen zu sein, denn danach scheiterte Banel Nicolita nur an einer guten Reaktion von Torhüter Andrés Palop, der auch den Distanzschuss kurz darauf von Valentin Badea über das Gehäuse lenken konnte. Die Gästefans fingen gerade an, sich Hoffnungen auf ein Weiterkommen zu machen, diese wurden aber schon bald jäh zerstört.
Psychologischer Zeitpunkt...
Schon im Hinspiel erzielte Christian Poulsen zum psychologisch günstigsten Moment kurz vor der Halbzeitpause das Führungstor für die Spanier und genau das gleiche sollte auch im Rückspiel geschehen. Kerzhakov köpfte eine tolle Flanke von Daniel Alves an Cornel Cornea vorbei in die Maschen. Die Gäste, letztes Jahr noch im Halbfinale, hätten nun schon drei Tore gebraucht, um in die Verlängerung zu kommen, doch Sevilla brachte den Vorsprung nach Hause. Gegen Ende versuchte die Olaroiu-Elf zwar noch einmal alles, doch sowohl Badea als auch Nicolita vergaben beste Möglichkeiten. Es war nicht der Abend von Steaua.
(uefa.com)