Hauchdünner Erfolg gegen Lemgo
Gummersbach steht im Finale der Vereins-EM
Der VfL Gummersbach steht im Finale der Vereins-Europameisterschaft in Köln. Im Duell der Sieger der europäischen Klubwettbewerbe in der Kölnarena setzte sich der deutsche Handball-Rekordmeister, der als Gastgeber mit einer Wildcard startete, im Halbfinale mit 34:33 (19:1
gegen EHF-Pokal-Gewinner TBV Lemgo durch. Am Sonntag greift Gummersbach als zweite deutsche Mannschaft nach dem SC Magdeburg 2001 und 2002 nach dem Titel.
Momir Ilic erzielte 40 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für den VfL. 1983 hatte der Klub mit dem Erfolg beim Vorläuferwettbewerb seinen bislang letzten von insgesamt zwölf internationalen Titeln gewonnen.
Knapp 11.000 Zuschauer
Im Finale am Sonntag bekommt es die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason, der bei den Magdeburger Triumphen noch auf der Bank des SCM gesessen hatte, mit Titelverteidiger und Champions-League-Sieger Ciudad Real aus Spanien oder Medwedi Moskau, dem Gewinner des Pokalsiegercups zu tun. Auf den Sieger der elften Vereins-EM wartet ein Preisgeld von 35.000 Euro.
Vor 10.879 Zuschauern setzte sich der VfL vor allem dank der siebenfachen Torschützen Daniel Narcisse und Vedran Zrnic durch. Für Lemgo, das den VfL in der Bundesliga vor zwei Wochen noch bezwungen und damit zumindest vorübergehend von der Tabellenspitze verdrängt hatte, traf Nationalspieler Markus Baur zehnmal, vergab allerdings auch kurz vor dem Ende einen Siebenmeter gegen VfL-Keeper Goran Stojanovic.
VfL im zweiten Durchgang überragend
Während beim TBV Nationalmannschafts-Rechtsaußen Florian Kehrmann nach seinem im Länderspiel am vergangenen Samstag gegen Schweden erlittenen Mittelhandbruch nur auf der Tribüne saß, dominierte auf beiden Seiten der Rückraum um den glänzend aufgelegten Baur und auf der anderen Seite Narcisse. Während der die gesamte Zeit über ausgeglichenen Partie hatten die Lemgoer beim 14:11 in der ersten Halbzeit die höchste Führung überhaupt herausgeworfen, im zweiten Durchgang führte dagegen einzig der VfL, der schließlich auch das glücklichere Ende für sich hatte. (sid)
Gummersbach steht im Finale der Vereins-EM
Der VfL Gummersbach steht im Finale der Vereins-Europameisterschaft in Köln. Im Duell der Sieger der europäischen Klubwettbewerbe in der Kölnarena setzte sich der deutsche Handball-Rekordmeister, der als Gastgeber mit einer Wildcard startete, im Halbfinale mit 34:33 (19:1
Momir Ilic erzielte 40 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für den VfL. 1983 hatte der Klub mit dem Erfolg beim Vorläuferwettbewerb seinen bislang letzten von insgesamt zwölf internationalen Titeln gewonnen.
Knapp 11.000 Zuschauer
Im Finale am Sonntag bekommt es die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason, der bei den Magdeburger Triumphen noch auf der Bank des SCM gesessen hatte, mit Titelverteidiger und Champions-League-Sieger Ciudad Real aus Spanien oder Medwedi Moskau, dem Gewinner des Pokalsiegercups zu tun. Auf den Sieger der elften Vereins-EM wartet ein Preisgeld von 35.000 Euro.
Vor 10.879 Zuschauern setzte sich der VfL vor allem dank der siebenfachen Torschützen Daniel Narcisse und Vedran Zrnic durch. Für Lemgo, das den VfL in der Bundesliga vor zwei Wochen noch bezwungen und damit zumindest vorübergehend von der Tabellenspitze verdrängt hatte, traf Nationalspieler Markus Baur zehnmal, vergab allerdings auch kurz vor dem Ende einen Siebenmeter gegen VfL-Keeper Goran Stojanovic.
VfL im zweiten Durchgang überragend
Während beim TBV Nationalmannschafts-Rechtsaußen Florian Kehrmann nach seinem im Länderspiel am vergangenen Samstag gegen Schweden erlittenen Mittelhandbruch nur auf der Tribüne saß, dominierte auf beiden Seiten der Rückraum um den glänzend aufgelegten Baur und auf der anderen Seite Narcisse. Während der die gesamte Zeit über ausgeglichenen Partie hatten die Lemgoer beim 14:11 in der ersten Halbzeit die höchste Führung überhaupt herausgeworfen, im zweiten Durchgang führte dagegen einzig der VfL, der schließlich auch das glücklichere Ende für sich hatte. (sid)



