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Champions-League Gruppen 2010/2011 FC Bayern, Werder & Schalke

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Champions-League Gruppenphase Saison 2010/2011

Der FCB Bayern trifft in der Champions-League in Gruppe E auf den AS Rom, den FC Basel und dem rumänischen Vertreter CFR Cluj. Insgesamt also eine absolut machbare Gruppe für den Vorjahresfinalisten. Deutlich härter trifft es Werder Bremen. Kein geringerer als Titelverteidiger Inter Mailand wartet in Gruppe A auf Werder. Mit Tottenham Hotspur und Twente Enschede hat Werder außerdem zwei weitere starke Mannschaften in der Gruppe. Ein Weiterkommen ist dennoch realistisch. Der FC Schalke 04 hat, obwohl in Topf 3, eine ebenfalls machbare Gruppe erwischt. Mit Lyon, Benfica und Tel Aviv können sich die Knappen durchaus messen.

Hammer-Gruppe G:

Die diesjährige Hammer-Gruppe ist ohne Frage die Gruppe G: Der AC Mailand bekommt es hier mit Real Madrid, Ajax Amsterdam und dem AJ Auxerre zu tun. Das wird kein Spaziergang für Mourinho, Özil und Khedira.

Gruppe A: Inter, Werder, Tottenham, Twente
Gruppe B: Olympique Lyon, Benfica, Schalke 04, Tel Aviv
Gruppe C: ManU, FC Valencia, Rangers, Bursaspor
Gruppe D: FC Barcelona, Panathinaikos, FC Kopenhagen,Rubin Kasan
Gruppe E: Bayern, AS Rom, FC Basel, CFR Cluj
Gruppe F: FC Chelsea, Marseille, Spartak Moskau, MSK Zilina
Gruppe G: AC Mailand, Real, Ajax, AJ Auxerre
Gruppe H: FC Arsenal, Donezk, Braga, Partizan




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von Fussball-Blog
am 26. August 2010
um 19:09 Uhr
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Sicherheit bei der WM 2010 in Südafrika: Mord und Terror?

WM in Südafrika: Mord und Terror?

Die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika bereitet vielen Menschen große Sorgen. Angesichts der Tatsache, dass es landesweit im Schnitt 50 Morde täglich gibt, kann man solche Bedenken auch sehr gut verstehen. Begonnen haben diese Sorgen mit dem Raubmord an Peter Burgstaller, der am Rande der Qualifikations-Auslosung in Durban im November 2007 erschossen wurde. Doch diese WM birgt noch weitere Gefahren. So habe laut irakischen Sicherheitskreisen, das Terrornetzwerk Al Kaida ein Auge auf die Weltmeisterschaft geworfen. Hinzu kommen noch der Mord an dem Rechtextremisten Eugene Terreblanche, der die Befürchtungen nährt, es könne während dem Turnier zu Rassenunruhen führen, und der Anschlag auf den Bus der togoischen Nationalmannschaft vor dem Afrika-Cup im Januar. All das sind keine guten Voraussetzungen für eine schöne und vor allem sichere WM.

Kein Platz für Zweifler

Doch FIFA-Boss Joseph Blatter verbittet sich solche Gedanken: „Niemand muss zweifeln. Die Sicherheit der WM-Besucher ist gewährleistet. Es ist einfach völlig falsch zu sagen, dass Südafrika zu gefährlich sei, wenn jedes Jahr elf Millionen Touristen gerne in dieses Land fahren. Das ist einfach der falsche Ansatz.“
Einer der größten Kritiker kommt vom deutschen Rekordmeister FC Bayern. Der Vereinspräsident Uli Hoeneß hielt die WM-Vergabe nach Südafrika schon „immer für falsch“ und bezeichnete sie als „eine der größten Fehlentscheidungen“ Blatters. Man kann Uli Hoeneß sehen wie man will, aber in diesem Punkt scheint er nicht ganz falsch zu liegen, zumal er auch nicht der Einzige ist, der Bedenken äußert.

Gefahr trotz großem Polizeiaufgebot

Denn von erwarteten 500 000 Besuchern, kommen wahrscheinlich „nur“ 350 000 Gäste aus dem Ausland. Während es in südafrikanischen Sicherheitskreisen heißt, dass diese Differenz aufgrund der weltweiten Finanzkrise zustande kommt, ist es doch offensichtlich, dass sich viele Menschen – trotz des Einsatzes von 41 000 Polizisten – fürchten, die WM auf dem schwarzen Kontinent zu verfolgen. Obwohl der südafrikanische Polizeipräsident Bheki Cele zuversichtlich ist, „dass wir eine sichere WM austragen“ und man bereit sei, „mit jeder Eventualität fertig zu werden“, räumte auch er ein, dass „es Gegenden gibt, die gemieden werden sollten, zum Beispiel die Townships und die Rotlichtbezirke der großen Städte.“
Um das zu gewährleisten, sollen die Fangruppen offizielle „Korridore“ gar nicht erst verlassen und den Weg unter Polizeischutz vom Hotel ins Stadion auf direktem Weg zurücklegen.

Hartes Vorgehen gegen Kriminalität

Das Thema Korruption ist in Südafrika ein bekanntes, aber leider ungelöstes Problem. Das nun härtere Vorgehen auch in Bezug auf die WM, hat aber dennoch Schattenseiten. Im Jahr 2009 wurden 556 Menschen durch eine Polizeikugel getötet, darunter auch ein dreijähriger unschuldiger Junge aus Johannesburg. Im Vergleich zum Vorjahr stieg diese Zahl um 136 Personen. Doch auch das war abzusehen, als Cele im Januar in Port Elizabeth eine neue Spezialeinheit mit den Worten „Tot oder lebendig, für die Ganoven ist es das Ende des Weges“, vorstellte.
Sogar das Auswärtige Amt in Berlin empfiehlt, die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt nach Geschäftsschluss ebenso zu meiden wie Fahrten mit Vorortszügen oder Township-Besuche ohne ortskundigen Führer. Und auf keinen Fall, solle man bei Überfällen Widerstand leisten.

Das sind ja rosige Aussichten für die WM-Besucher. Man kann nur hoffen, dass sich diese Hinweise und Empfehlungen als nutzlos erweisen und dass diese erste Weltmeisterschaft in Afrika nicht die letzte dort sein wird. Man darf – leider – gespannt sein.




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am 28. Mai 2010
um 14:40 Uhr
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Lukas Podolski: Der Abstieg des Prinzen

Vor vier Jahren begann der junge Kölner Spieler Lukas Podolski zusammen mit Bastian Schweinsteiger bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land für Furore zu sorgen. Während “Schweini” mittlerweile zu einem verantwortungsbewussten und gereiften Mittelfeldakteur beim FC Bayern geworden ist, scheint es so, als ob Prinz Poldi sein verspieltes Image, das zweifelsohne noch an ihm haftet, nie los wird. Der 2006 noch als bester Nachwuchsspieler der WM ausgezeichnete gebürtige Pole hinkt seiner Form zur Zeit hinterher. Beim FC Bayern nicht mehr gebraucht, heuerte Podolski bei seinem alten Verein, dem 1. FC Köln, wieder an. Doch anstatt 34 Tore in 34 Spielen zu erzielen, kam er nur auf ganze zwei Buden in 27 Ligaspielen. Zugegeben, der Erwartungsdruck war immens, doch von einem Spieler mit solchem Potential, muss und kann man getrost mehr erwarten.

Löw baut auf Podolski

Während ihm der frühere Nationaltorwart Uli Stein sogar Faulheit unterstellt, nimmt Löw den 24-jährigen Stürmer in Schutz. Mehr noch, er lobt ihn in den Himmel. „Er ist engagiert, bis in die Haarspitzen motiviert und auch körperlich in einem sehr guten Zustand. Lukas wird bei der WM explodieren. Er hat viel Dynamik und viel Drang zum Tor“, bezeugte der Nationaltrainer. Das liest sich, abgesehen vom Namen, zwar eher wie die Beschreibung von Lionel Messi oder Wayne Rooney, dennoch kann man Joachim Löw sehr gut verstehen.

Poldi ist verdienter Nationalspieler

Denn so fragwürdig seine Leistungen in der Bundesliga erscheinen, so abgezockt und wichtig ist er bei die Nationalmannschaft. Erst letztens konnte er das unter Beweis stellen. Beim 3:0 gegen Malta bereitete er zwei Tore vor und beim zweiten Testspiel gegen den italienischen Drittligisten FC Südtirol konnte er ebenfalls zwei Scorerpunkte verbuchen. Mit 37 Treffern im Nationaldress und jeweils drei Toren in den letzten beiden großen Turnieren, gehört er zusammen mit Miroslav Klose zu den besten deutschen Spieler, die das Land zur Zeit zu bieten hat. Natürlich nur gemessen an den Länderspielen, sonst sähe die Sache ganz anders aus.

Der Kölner zeigt sich selbstbewusst

„Ich will das umsetzen, was ich in den letzten Turnieren gezeigt habe“, so Podolski. Der interessierte Leser wird sich fragen, warum es bei dem 24-jährigen zu solch großen Leistungsdifferenzen zwischen Bundesliga und Nationalmannschaft kommt. Auch dafür hat Podolski eine Erklärung. Er sieht das Problem beim Coach, denn „für jeden Spieler ist es wichtig, das Vertrauen des Trainers zu spüren.“ Jogi Löw scheint ihm dieses Vertrauen entgegenzubringen, denn nach der Auswechslung Arne Friedrichs im Spiel gegen Südtirol, übernahm Poldi sogar das Amt des Kapitäns. Nichtsdestotrotz beansprucht er auf keinen Fall die Kapitänsbinde. „Das brauche ich nicht, ich merke auch so, dass mein Rat gefragt ist“, erläuterte der Ex-Bayer.

Ballack-Ausfall bietet auch Chancen

Den Ausfall Michael Ballacks, der im FA-Cup Finale von Kevin-Prince Boateng brutal gefoult wurde, sieht der Kölner Stürmer zweigeteilt. Obwohl Podolski ihn in der WM-Qualifikation in Wales auf dem Platz geohrfeigt hatte, was die Autorität des DFB-Kapitäns etwas untergraben hat, sagt er, dass „Ballack unser Leader war und ist, und er immer die Persönlichkeit bei uns war.“
Dennoch kann er dem schmerzlichen Verlust auch etwas positives abgewinnen: „Dieser Ausfall kann aber auch eine Chance für unsere vielen jüngeren Spieler sein, die nun über sich hinauswachsen müssen.“

Am Samstag, wenn es gegen Ungarn geht, kann Podolski wiedermal beweisen wie wertvoll und wichtig er für das DFB-Team ist. Gegen die Südosteuropäer absolvierte Poldi am 6. Juni 2004 übrigens sein ersten Länderspiel.
Bleibt nur zu hoffen, dass es zu der von Joachim Löw angekündigten Explosion des kölschen Prinzen kommt.




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von Fussball-Blog
am 25. Mai 2010
um 18:20 Uhr
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