Fussball-News

Bundesliga International und WM 2010

 

Sportwetten in Deutschland: Hop oder Flop?

Will man in Deutschland Sportwetten, etwa auf den Ausgang des nächsten Bayern München Spiels, abschließen, so hat man dazu vielerlei Möglichkeiten. Obwohl offiziell der Glücksspielmarkt in Deutschland noch nicht liberalisiert worden ist, gibt es Wettbüros an jeder zweiten Ecke der Großstädte und diese werden auch rege besucht. Worauf muss man aber als Kunde bei solchen Anbietern achten? Mache ich mich womöglich sogar strafbar?

Offiziell gibt es in Deutschland nur einen staatlich lizenzierten Wettanbieter, nämlich ODDSET, der auch eine Vielzahl an Wettbüros unterhält sowie die Möglichkeit bereitstellt über das Internet Wetten abzuschließen. Rechtliche Probleme bringt die Situation der privaten Anbieter mit sich, die sich teilweise noch auf Lizenzen aus DDR-Zeiten berufen und das staatliche Monopol nicht hinnehmen wollen. Das Monopol wird, laut ODDSET, allerdings dazu benötigt die Suchtgefahr in Deutschland zu minimieren, mit den Erträgen werden vor allem soziale Projekte des Staats finanziert. Das eigentliche Problem ist jedoch, das zurzeit keiner so recht weiß, ob privaten Anbietern nun ebenfalls Lizenzen erteilt werden dürfen. Das Bundesverfassungsgericht beschäftigt sich schon seit Jahren mit diesem Fall ohne bis jetzt zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen zu sein – und danach sieht es auch in nächster Zukunft noch nicht aus. Auch europäisches Recht spielt bei der Entscheidung eine wesentliche Rolle, was die Sache noch weiter verkompliziert.

Was bedeutet das für uns Konsumenten? Theoretisch wäre es möglich, dass bei einem entsprechenden Entscheid der private Anbieter um die Ecke von der zuständigen Behörde schon tags darauf geschlossen wird und die Einsätze der Kunden unsicher würden. Die Praxis lässt allerdings darauf schließen, dass die Zukunft des Glücksspiels auch in Deutschland den Privaten überlassen werden wird, man ist nur noch auf der Suche nach einer gütlichen Lösung.

Vollkommen anders verhält es sich bei ausländischen Internetfirmen über deren Homepages Wetten abgeschlossen werden. Hier gibt es einen rechtlichen Graubereich, ob es allerdings moralisch vertretbar ist, Unternehmen zu fördern, die häufig in Steueroasen angesiedelt sind oder über gar keine Lizenzen verfügen, ist eine andere Angelegenheit.



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von Fussball-Blog
am 25. Februar 2010
um 02:36 Uhr
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Schwerer Schlag für Nationalteam - Simon Rolfes droht das WM-Aus!

Simon Rolfes von Bundesliga-Spitzenreiter Bayer Leverkusen droht nach einer erneuten Knie-Operation das WM-Aus. “Das Ergebnis der Kernspintomografie war leider nicht sehr gut, sodass eine erneute OP nötig wurde”, sagte Oliver Bierhoff heute in Stuttgart, wo die DFB-Auswahl zu Wochenbeginn unter anderem einen Fitnesstest absolvierte.

Bierhoff hofft

Der Nationalmannschafts-Manager hofft allerdings, dass der Mittelfeldspieler, dem wegen eines Knorpelschadens am rechten Knie eine monatelange Pause droht, rechtzeitig bis zum Start der WM-Vorbereitung Mitte Mai wieder fit wird. “Man sollte ihn nicht verfrüht abschreiben und ihm die Daumen drücken, dass er bald wieder spielen kann”, sagte Bierhoff. Der frühere DFB-Kapitän berichtete, dass die Nachricht über die erneute Verletzung des Mittelfeldspielers, der für die WM gesetzt war, für große Betroffenheit bei Bundestrainer Joachim Löw und innerhalb der Mannschaft gesorgt habe.

Leverkusen geschockt

Dasselbe gilt für Leverkusen. “Das ist ein großer Schock für uns und tut richtig weh, vor allem aber Simon, der sich sehr auf die WM gefreut hatte”, sagte Leverkusens Sport-Direktor Rudi Völler dem Sport-Informations-Dienst. Der ehemalige DFB-Teamchef erklärte weiter: “Wir müssen ihn nun aufbauen und werden ihn so gut es geht unterstützen. Er muss positiv denken.”

OP in Augsburg

Rolfes musste bereits gestern das DFB-Quartier verlassen, nachdem er die vergangenen Tage erneut heftige Schmerzen verspürt hatte und deshalb auch nicht an den ersten Übungen des Fitnesstest teilnehmen konnte. Nach dem negativen Ergebnis der Kernspin-Untersuchung verließ der 21-malige Nationalspieler umgehend das DFB-Quartier und wurde nach Augsburg gefahren, wo er heute wegen eines Knorpelschadens vom Kniespezialisten Dr. Ulrich Boenisch operiert wurde. Nach Angaben von Bayer Leverkusen wird Rolfes mindestens einige Wochen fehlen.

Perspektivgespräch mit Löw

“Das ist auch für uns ein Rückschlag, aber wir müssen erstmal abwarten, wie lange er wirklich ausfällt”, sagte Löw-Assi Hansi Flick. Der Bundestrainer hatte noch zu Beginn des eine längere Unterredung mit Rolfes, der erst zu Beginn der Rückrunde nach fast drei Monaten Pause sein Comeback gegeben hatte. Dabei ging es um die Perspektiven des Bayer-Kapitän bei seinem Klub unter Trainer Jupp Heynckes. “Ich will ihn behutsam wieder an die Mannschaft heranführen”, hatte Heynckes kurz vor der neuerlichen Verletzung von Rolfes noch erklärt.

Dauerproblem Knie

Der frühere Aachener spielte in den Planungen von Löw eine große Rolle. Der Bayer-Star war der erste Anwärter auf die Rolle neben Kapitän Michael Ballack im defensiven Mittelfeld. Das Knie könnte Rolfes nun aber einen Strich durch die Rechnung machen. Sowohl im Juni als auch im Oktober des vergangenen Jahres musste er sich Eingriffen an seinem Knie unterziehen lassen. Nach der arthroskopischen Gelenkspülung im Oktober waren zunächst lediglich zehn Tage Pause angedacht gewesen, aus denen dann fast drei Monate wurden.

Frings wieder ein Thema

Dass nach dem Ausfall von Rolfes das Thema Torsten Frings wieder auf die Tagesordnung kommt, scheint nicht ausgeschlossen. “Frings ist ein verdienter Nationalspieler, alles andere wird man sehen”, sagte Bierhoff vielsagend, fügte aber hinzu: “Jogi Löw hat dazu alles gesagt”. In der vergangenen Woche hatte Löw den Bremer in einem persönlichen Gespräch darüber informiert, dass er in seinen Planungen keine Rolle mehr spiele.”

Ballacks Nebenmann gesucht

“Es ist eine grundsätzliche Entscheidung. Es ist so, dass ich nicht mehr mit Torsten plane. Einige Spieler stehen vor ihm auf seiner Position als Sechser im Mittelfeld. Spieler wie Khedira, Rolfes, Gentner, Hitzlsperger und auch Schweinsteiger, sagte der Bundestrainer dem SID. Da aber auch Hitzlsperger bei seinem Klub VfB Stuttgart derzeit keinen Stammplatz hat, könnte Löw bei der Besetzung der Sechser-Position in Schwierigkeiten geraten. Heute morgen hatte der 49-Jährige ein ausführliches Gespräch mit Hitzlsperger. “Ich habe ihm gesagt, dass er regelmäßig spielen muss, wenn er mit zur WM will. Alles andere wird man sehen”, sagte Löw.



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von Fussball-Blog
am 26. Januar 2010
um 19:26 Uhr
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DFB gibt Jugendkickern Leitfaden mit in den Weihnachtsurlaub

Gerade in diesen Tagen wird vielen Kindern landauf und landab mit der Streichung der Weihnachtsgeschenke gedroht, sollten sie sich nicht erziehunsgsystemkonform verhalten. So hat der DFB in Form von Sportdirektor Sammer eine Katalog für seine Jugendspieler erstellt. Wenn sich die Jungkicker an den halten, werden sie zumindest vom jeweiligen Bundestrainer weiter mit Geschenken in Form von Nationalmannschaftseinsätzen belohnt.

Matthias Sammer forciert damit beim Nachwuchs des Deutschen Fußball-Bundes die Ausprägung der Persönlichkeit und setzt in diesem Zusammenhang auf einen Leitfaden für Jugend-Nationalspieler. “Es geht nicht darum, unsere Spieler in ein Schema zu pressen. Sie haben genügend Spielräume, aber es geht um eine Orientierung, wie sie sich zu verhalten haben”, sagte Sammer auf einer Pressekonferenz in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main.

Schwerpunkte des Wertekatalogs sind die Rubriken Geschichte, Ziele, Werte, Persönlichkeit und Verhalten. Zu Wort kommen in einem Handbuch sowie in einem Film unter anderem Michael Ballack, Oliver Kahn, Franz Beckenbauer und Günter Netzer.

`Der DFB nimmt seine Leitfunktion aktiv wahr. Ich möchte, dass das Lehrbuch sowie der Film bei den Nachwuchs-Nationalmannschaften dazu gehören wie das tägliche Training”, sagte Sammer: `Für mich gehören bei der Entwicklung zu einer Persönlichkeit Dinge wie Aufmerksamkeit und Respekt, Bescheidenheit und Demut dazu.”

Mal ganz ehrlich, haben die Jungkicker alle keinen Vater oder keine Mutter? Ich weiß nun wirklich nicht, ob man von einem Oliver Kahn viel zur Demut lernen kann? Vielleicht erzählt aber auch Franz Beckenbauer, wie er auf diversen Weihnachtsfeiern des FCB seine Sekretärin vernascht hat. Günter Netzer könnte unterdessen einige Geschichten aus seiner aktiven Laufbahn erzählen. Als Discobesitzer gab es da die eine oder andere Aftershow-Party in den Räumlichkeiten des Herrn N. aus Mönchengladbach. Böse Zungen behaupten, dass die Zeit nicht mehr gereicht hat, um auch Jens Lehmann mit aktuellem Material in den Film und das Buch mit einzubinden.

Morten Püschel kommentierte für Bundesliga.de und schreibt für Betfair.



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von Fussball-Blog
am 14. Dezember 2009
um 14:09 Uhr
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