Die Liste der Werder-Spieler, die in den letzten Jahren zum Erzfeind FC Bayern gewechselt sind, wird länger:
- Mario Basler
- Andreas Herzog
- Claudio Pizarro
- Thorsten Frings
- Valerien Ismael
- Miroslav Klose
- und jetzt neu: Tim Borowski
Tim Borowski hat es nun also auch zu den Bayern verschlagen. Aus sportlicher Sicht sicherlich ein fragwürdiger Wechsel. Werder ist auf Augenhöhe
mit den Bayern und bei seinen schwachen Leistungen im letzten halben Jahr wird es bei den Bayern noch schwieriger zu spielen.
Also werden es doch wieder die finanziellen Anreize sein, die für den Wechsel ausschlaggebend waren, auch wenn Borowski dies verneint.
Ausgerechnet zum Erzfeind zu wechseln und dies vor Start der Rückrunde ist natürlich ein Schlag ins Gesicht für die Werder-Fans.
War es letztes Jahr das Klose-Theater das Werder um Titel brachte, gibt es nun erneut einen Spieler der zum Konkurrenten wechselt.
Dieses mal ist es aufgrund des Tabellenstandes noch brisanter. Wird Borowski wirklich alles geben auf dem Platz, obwohl er im Hinterkopf hat, dass
sein zukünftiger Verein, bei dem er in einigen Monaten spielt, dadurch Nachteile hat?
Wie verhält sich Schaaf?
Man darf gespannt sein.
Vielleicht haben die Bayern diesen Wechsel auch forciert um etwas Unruhe beim Konkurrenten reinzubringen. Für Werder ist Borowski zwar ein Verlust, aber nicht in der Größenordnung wie ein Ailton, Micoud oder Pizarro damals. Bei den schwachen Leistungen kann man getrost auf Borowski verzichten. Vielmehr sollte ein Daniel Jensen gehalten werden - Geld ist dafür jetzt da, da Borowski von der Gehaltsliste gestrichen werden kann.
Blogosphäre: TechnoratiFeedsterBloglines
Bookmarks: Del.icio.usSpurlFurlDigg
Kommentare zum Beitrag RSS | TrackBack URI