Tifosi schauen in die Röhre
Italien: Pay-TV-Kunden nicht betroffen
Wenn sich in der Serie A am 30. August unter anderem Sampdoria Genua und Inter Mailand gegenüberstehen, werden die Tifosi vergeblich darauf warten, im italienischen Staatsfernsehen einen Spielbericht zu sehen. Denn auf einer außerordentlichen Versammlung in Mailand lehnte die Liga am Dienstag das Angebot des Fernsehsenders RAI als zu niedrig ab.
"In der vergangenen Saison haben wir noch 70 Millionen Euro bekommen, jetzt hat die RAI 20,5 Millionen Euro geboten", erklärte AC Mailands Vize-Präsident Adriano Galliani.
In den frei empfangbaren TV-Sendern können die Fußball-Fans allenfalls auf kurze Ausschnitte der Spiele hoffen, während die Pay-TV-Kunden nicht betroffen sein werden, denn im Bezahlfernsehen werden alle Spiele live übertragen.
Wie der Präsident des FC Palermo, Maurizio Zamparini, hoffen die Tifosi nun auf eine kurzfristige Einigung mit der RAI. "Bis Samstag ist noch viel Zeit, da kann noch viel passieren", meinte Zamparini.
Vize-Meister AS Rom empfängt Sonntag den SSC Neapel und Rekordmeister Juventus Turin spielt zum Auftakt beim AC Florenz.
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