Reliquien-Jäger
Fans klauen Daums Bank
Köln – Die Stimmung im Kölner Stadion nach dem geschafften Aufstieg war riesig, die Schäden sind es auch. Mit einem geschätzten sechsstelligen Betrag sogar erstklassig. Tausende von ausgelassenen FC-Fans haben nach dem Sieg gegen Mainz reihenweise Inventar demoliert oder gleich ganz als Souvenir mitgehen lassen. Zahlen muss das wohl alles der 1. FC Köln.
Hier ist einiges in die Brüche gegangen“, stöhnt Hans Rütten, Chef der Kölner Sportstätten. Seine Mitarbeiter haben gestern im Stadion damit begonnen, eine Schadensliste zu erstellen. Und die ist lang: Der Rasen wurde von den Fans quadratmeterweise zerfleddert. Das Aufstiegsgrün ziert nun Balkone.
Absperrgitter und die beiden Tore sind verbogen, die Netze zerschnitten und anschließend geklaut. Ebenso fehlen Dutzende Sitzschalen. Eckfahnen, große Teile der Bandenwerbung und sogar Trainerbänke und -stühle schleppten FC-Anhänger auch aus dem Stadion. Die Sitzgelegenheit von Trainer Christoph Daum gilt als die Top-Reliquie. Ihr Verbleib ist unbekannt.
Einige TV-Geräte im Innenbereich gingen bei dem Stadion-Sturm zu Bruch, Türen wurden aus den Ankerungen gehoben. Eine Stereoanlage gilt als vermisst. Zumindest der Verbleib einer großen Hintergrundwand aus der Interview-Zone ist inzwischen geklärt. Sie wurde an der Aachener Straße gefunden. Den Souvenir-Jägern wurde sie zu schwer.
„Wir können den Schaden noch nicht genau beziffern“, sagt Hubert Röser von den Sportstätten. Klar sei aber, wer ihn bezahlen soll. Rütten: „Vertragsgemäß muss dafür der FC Köln als Veranstalter aufkommen.“
Auf den FC kommen noch weitere Kosten zu. In der 1. Liga muss er wieder die volle Stadion-Pacht zahlen: sechs statt drei Millionen Euro.
www.express.de
Fans klauen Daums Bank
Köln – Die Stimmung im Kölner Stadion nach dem geschafften Aufstieg war riesig, die Schäden sind es auch. Mit einem geschätzten sechsstelligen Betrag sogar erstklassig. Tausende von ausgelassenen FC-Fans haben nach dem Sieg gegen Mainz reihenweise Inventar demoliert oder gleich ganz als Souvenir mitgehen lassen. Zahlen muss das wohl alles der 1. FC Köln.
Hier ist einiges in die Brüche gegangen“, stöhnt Hans Rütten, Chef der Kölner Sportstätten. Seine Mitarbeiter haben gestern im Stadion damit begonnen, eine Schadensliste zu erstellen. Und die ist lang: Der Rasen wurde von den Fans quadratmeterweise zerfleddert. Das Aufstiegsgrün ziert nun Balkone.
Absperrgitter und die beiden Tore sind verbogen, die Netze zerschnitten und anschließend geklaut. Ebenso fehlen Dutzende Sitzschalen. Eckfahnen, große Teile der Bandenwerbung und sogar Trainerbänke und -stühle schleppten FC-Anhänger auch aus dem Stadion. Die Sitzgelegenheit von Trainer Christoph Daum gilt als die Top-Reliquie. Ihr Verbleib ist unbekannt.
Einige TV-Geräte im Innenbereich gingen bei dem Stadion-Sturm zu Bruch, Türen wurden aus den Ankerungen gehoben. Eine Stereoanlage gilt als vermisst. Zumindest der Verbleib einer großen Hintergrundwand aus der Interview-Zone ist inzwischen geklärt. Sie wurde an der Aachener Straße gefunden. Den Souvenir-Jägern wurde sie zu schwer.
„Wir können den Schaden noch nicht genau beziffern“, sagt Hubert Röser von den Sportstätten. Klar sei aber, wer ihn bezahlen soll. Rütten: „Vertragsgemäß muss dafür der FC Köln als Veranstalter aufkommen.“
Auf den FC kommen noch weitere Kosten zu. In der 1. Liga muss er wieder die volle Stadion-Pacht zahlen: sechs statt drei Millionen Euro.
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