Allofs bleibt bis 2012
Die Unterschrift war bereits getrocknet, auf der Pressekonferenz am Montagnachmittag wurde die Vertragsverlängerung von Manager Klaus Allofs beim SV Werder Bremen dann auch offiziell bekundet. Für Willi Lemke, den Aufsichtsratsvorsitzenden, "der wichtigste Vertrag" bei den Hanseaten. Der Kontrakt von Allofs wäre 2009 ausgelaufen. Der 51-Jährige bleibt nun bis 2012 an der Weser.
"Ein Job, den viele andere gerne hätten", umschreibt Allofs, der den Flirt um die Weihnachtszeit mit dem FC Bayern nach außen dramatischer dargestellt sah, als er war.
Dennoch hat es den Anschein, als sei es zwischen dem Werder-Macher und den Münchnern zumindest schon zur Kontaktaufnahme gekommen, die "guten Perspektiven in Bremen" lassen ihn aber über das Vertragsende hinaus an seinem angestammten Arbeitsplatz verweilen.
"Eine erfreuliche Nachricht", wie Lemke betont, der "keine Angst, aber ein bisschen Sorge" hatte, dass sich Allofs für einen Mitbewerber entscheiden könnte. "Bei diesem schlimmsten Fall wäre ich sehr traurig gewesen." Das muss Lemke nicht sein, der bereits bei der zweiten Gesprächsrunde am Donnerstag - die erste fand im Januar statt - mit Allofs ("die personifizierte Seriösität Werders") schnell einig wurde. Für den Aufsichtsratsboss war die frühzeitige Vertragsverlängerung gar keine Frage. "Allofs hat so viel Erfolg aufzuweisen, da musste man nicht lange nachdenken."
Lemke wäre es am liebsten, würden sowohl Allofs als auch Trainer Thomas Schaaf "hier in Rente gehen", nachdem das Erfolgsduo von der Weser bislang "eine sensationelle Leistung" vollbracht hat. Die unterschiedliche Vertragsdauer - Schaaf hatte kürzlich bis 2010 verlängert - liegt darin begründet, dass der Bundesligist nicht auf einmal "ohne Hemd und Hose" dasteht.
Seit 1999 zeichnet Allofs für den Bundesligisten verantwortlich, hat den Spaß bei seinem Klub aber noch nicht verloren und sieht hoffnungsfroh in die Zukunft. Eine Zukunft, die für Allofs "Luft nach oben lässt" – und die er gemeinsam mit Schaaf angehen wird. Genug Motivation ist nach eigenem Bekunden da, daher sei es ihm "leicht gefallen, zu Werder ja zu sagen". Mit einem verbesserten Jahresgehalt, das von rund 800.000 auf 1,25 Millionen Euro angehoben wurde. Und mit "guten Voraussetzungen" (Allofs).
Quelle: kicker.de
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