Slomka stopft Middendorp das Lästermaul
Pitsch, patsch! Links, rechts! Diese Ohrfeigen saßen! Schalke strafte Bielefeld mit einem saftigen 3:0 ab.
Jeder soll es wissen: Die Königsblauen wollen der wahre Bayern-Jäger sein.
Und nicht die „Emporkömmlinge“ aus Ostwestfalen!
Noch einer sollte Schalkes Zorn spüren: Arminias selbstbewusster Trainer Ernst Middendorp.
Der hatte vor dem Spiel über Schalke gelästert: „Ich brauche keine 13 Assistenten wie Kollege Slomka.“
Schalke und Slomka stopften Middendorp mit einer starken Leistung das Lästermaul –
dieses Spiel hätte auch 6:0 ausgehen können!
Der souveräne Sieg tut zudem Schalkes Seele gut. Nach dem bitteren 0:1 gegen Valencia am Dienstag
hatte es Pfiffe gegeben, Zweifel an der Klasse des Kaders. Jetzt sind Ruhe und Selbstvertrauen wieder da.
Nur einer konnte kein Selbstbewusstsein tanken: Schalke-Keeper Neuer,
gegen Valencia der Sündenbock, wurde von Arminia überhaupt nicht beschäftigt!
Die einzige Ecke gab’s nach 90 Minuten (Schalke hatte 13). Ein Schuss-Versuch von Wichniarek rollte ins Seiten-Aus (41.) – kläglich!
Schalke dagegen konnte „Kreiseln“ wie in besten Zeiten, nach vielen Chancen zu Beginn (Pfosten Westermann/15.) saß das nächste Ding.
24. Minute: Linksflanke Pander, Kuranyi hat beim Kopfball gegen Rau keine Mühe und rammt das 1:0 rein.
32. Minute: Ein Asamoah-Nachschuss im Gewühl war knapp hinter der Linie, wird nicht gegeben.
54. Minute: Asamoah rennt mit Neuers Abschlag los, Langkamp und Mijatovic pennen. „Asa“ knallt cool das 2:0 an Hain vorbei ins Netz.
65. Minute: Asamoah holt gegen Langkamp clever einen Elfer raus. Rafinha ballert ihn links rein – 3:0!
Arminia-Keeper Hain ehrlich: „Wir haben heute nicht stattgefunden.
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