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Polizeiliche wilkür in Aue

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CGN76
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Polizeiliche wilkür in Aue
Hier mal ein Bericht aus dem FC Forum::

Tach zusammen,

ich war in Aue, und ich muss euch sagen, ich bin ernsthaft am überlegen ob ich in der nächsten Zeit überhaupt nochmal mit dem FC auswärts fahre. Aber das wurde mir schon während der Rückfahrt wieder ausgeredet. Wenn ihr selber nicht da wart, könnt ihr euch nicht vorstellen was da abging.

Ich pfeife mal auf Berichte der tollen Express, und der noch unfassbaren KSTA, und schilder euch mal, wie es wirklich abging.

Als wir am Stadion ankamen, standen schon unsere Grünen Freunde da, aufgestellt in einer Reihe, nahmen sie sich dann einzelne Fans heraus. Dies lief relativ ruhig ab, trotzdem wusste man nicht was der eigendliche Grund für so eine Aktion war.

In der 1.Halbzeit zündeten dann irgendwelche Spinner 3 mal irgendwelche Rauchbomben, diese waren aber nicht alle aus Köln, 2 -3 waren defenitiv keine Kölner, man munkelt das auch Dresdner dabei gewesen wären. Die WH hat also weiterhin Stimmung gemacht, und sich nicht dadran gestört. Da Herr Dr. Theo Zwanziger im Stadion war, wollten wir unsere Chance nutzen und ihn mal klar machen, dass es den Fußball ohne uns Fans nicht gäbe. Mit gesängen wie "Fußballfans sind keine Verbrecher" oder "Fußballmafia DFB", was wie ich finde freie Meinungsäußerung ist. 5 min. Vor der hablzeit betrat dann eine Gruppe der Hundertschaften den Block, die sich erstmal nur dahin stellten. Der Express berichtete das dann alles eskaliert sei, was aber nicht stimmt, wir sind zwar erst langsam auf sie zu gegangen, doch dann hat der Stimmungsmacher sie Situation deeskaliert, als er meinte "Jungs lasst euch nicht Provozieren, der Herr Zwanziger will doch nur sowas sehen, und uns wieder als die Bösen dastehen lassen. Daraufhin verließen die Männiken in Grün wieder den Block, und wir waren stolz dadrauf das wir so gehandelt haben.

In dieser Zeit wurde allerdings draußen (am Würstchenstand) ein Mann von der WH festgenommen!!

2 Auer Fans beleidigten von außerhalb des Stadiongeländes einige Leute die am Würstchenstand standen, die daraufhin zurück Pöbelten, die Polizei schritt ein und nahm zuerst nur einen Dresdner Fan fest, kurz danach den WH Jung. Die Auer Fans kamen ohne folgen davon.

Als die WH das in der pause mitbekam packten sie ihre Sachen ein, und teilte den übrigen Fans mit, dass sie jetzt den Block verlassen würden um draußen vor dem Block zu protestieren. Beim rausgehen provozierten wieder einige Auer Fans am Zauntor, unsere Jungs nahmen diese Provokation an und es wurde am zaun gewackelt. Ab jetzt ging es Schlag auf Schlag, mit äußerster Brutalität, und ohne Rücksicht auf Verluste sprangen sie in die Menge rein und knüppelte auf alles was sich bewegt. Mittlerweile war der aktive Teil der Kölner Fan Szene vor dem Block versammelt, sie versuchten sich irgendwie zu verteidigen. Es knallte dann 2 oder 3 mal, die Security der Auer machten die Blockabsperrung auf und viele (unter anderem auch ich) flohen vor dem Tränengas, wir wurden aber auch direkt wieder ins Stadiongelände gebracht. Als ich mit meinem Bruder auf der Suche nach unseren Freunden war, sah ich sie dann vor der Toilette, einem von uns hatte es erwischt, mehrere Knüppelschläge in den Rücken sowie Tränengas in Augen und Mund, wir versuchten ihm dann irgendwie zu helfen. Die Polizei ließ erstmal keine Ärtzliche Hilfe zu, was unfassbar war, denn mittlerweile waren soviele durch das tränengas am weinen, durch Knüppelschläge am Bluten und durch Tritte und Kopfnüsse (mit Helm natürlich) voller beulen. Aber anstatt die Polizei sich jetzt endlich mal zurück ziehen würde, nahmen sie sich den nächsten vor der friedlich da stand, dieser versuchte durch ein Zauntor zu flüchten, wurde allerdings immer wieder festgehalten, der Junge hat min. 20 Knüppelschläge in den Rücken bekommen, war also irgendwann nicht mehr in der lage sich zu bewegen.

Zu erwähnen ist noch unser "Fanberater/betreuer" Rainer Mendel, der mit Zigarette auf einem Hügel stand und sich das alles ansah, um dann alibimäßig versuchte die Sache zu Regeln. Nur unsere Zivis haben wirklich was versucht, damit die Sache sich beruhigt.

Jetzt beruhigte sich alles, die Krankenwagen kamen, nahmen einige Fans mit und behandelten viele vor Ort. Die Polizeikräfte verließen nun das Stadiongelände, was sie schon viel früher hätten tun können, dann wäre auch ruhe gewesen.

Als das Spiel dann endete wurden die Tore aufgemacht und man konnte in die Busse gehen, die aktive Fanszene ging als geschlossene Gruppe vorne an. Anstatt die Polizei uns aber ruhig abreißen lässt, standen sie wieder da, und warteten auf einen falschen Ton, der dann irgendwann auch kam. Es wurde immer heftiger mittlerweile wurden auch Hunde geholt die ohne Maulkorb neben den Beamten standen und mächtig aggressiv waren. Wieder gab es eine Menge verletzte, wieder wurde von seiten der Beamten alles benutzt , was sie zur verfügung hatten. Frauen ältere Männer und Kinder rannten auf einen kleinen Steilhang um den Krawallen aus dem Weg zu gehen. Diese wurden aber teilweise zurück in die Menge getreten, sogar kleine Kinder wurden getreten, absolut unfassbar. Wir haben uns immer mehr gewährt, haben flaschen und alles mögliche aus dem Bus geholt und auf die Beamten geworfen. Feuerwerkskörper zündeten, eine riesige Rauchwollke stieg hoch, und wurde nur noch durch den Polizeistrahler durchleuchtet, es ging zu wie im Krieg. Einer meiner Freunde hat sich mittlerweile in den Bus gesetzt, was ihn aber auch nicht schützte, die sprühten mit dem Tränengas in den Bus rein, und zwar soviel, dass es nach einer stunde immer noch in den Augen reizte. Als dieser dann heulend auf mich zu kam und ich ihn verpflegte, kamen irgendwelche Personen im Blauen Anzug und weißer Binde, die die Situation endlich in Griff bekamen.

Ich habe gewusst das es wieder heißt die bösen Hooligans, macht die Augen auf "jetzt erst recht", die Deutsche Fanszene vereinigt sich gegen den Kampf der Repression/Polizei Willkür!!

Danke noch an einige Auer Fans die uns mit Fängesangen beistanden "Lasst die Männer frei" etc; es soll wohl auch im Stadion von seiten der Auer einige Hilfgesänge in unsere Richtung und gegen den DFB gefallen sein.

Auch ein Dank an unsere Fans die sich von unserem Block aus alles anguckten,und zu Fotographieren anstatt uns zu helfen, und dann auch noch mit uns nach dem 1:0 feiern wollten. "WIR SIND KÖLNER UND IHR NICHT"

Ich hatte Teilweise richtig Schiss und bin jetzt völlig im Eimer, sorry also wenn mein Deutsch an einigen stellen versagt.

ES MUSS ENDLICH WAS GETAN WERDEN, ES DAUERT NICHT MEHR Crying or Very sad Crying or Very sad LANGE DANN GIBT ES TOTE!!

Dieser Artikel stammt nicht von mir der steht SO in einem Forum

Also ich finde,jetzt reicht es die treiben es soweit das es balt tote gibt.
Am Samstag wird von verschiedenen Fanclubs aus dem gesamten Bundesgebiet beraten wie mann gegen diese wilkür vorgehen wird.

Wenn die Polizei so weiter macht werden wir hier bald szenen sehen wie zuletzt in Italien denn die Polizei übetreibt es jetzt seid wochen sehr stark.
Fussball Girl


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Polizeiliche wilkür in Aue
Gast


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und hier von Justitia Colonia

Eigentlich hätte es ein schöner Tag werden können. Der 1. FC Köln war zu Gast bei Erzgebirge Aue und holte sich durch einen 1:0 Sieg drei verdiente Punkte in Sachsen.

Doch was sich während der zweiten Halbzeit und im Anschluß an das gestrige Spiel in Aue ereignet hat, kann nur als Offenbarungseid der dortigen Staatsgewalt betrachtet werden.

Richtig ist: Jede Medaille hat zwei Seiten und die Polizei wird sicher auch ihre Sicht der Vorfälle schildern. Glaubt man jedoch den zahlreichen Augenzeugen, wurden Anhänger des 1. FC Köln Opfer eines brutalen Polizeieinsatzes, der jegliches Augenmaß vermissen ließ.

Wenn auch nur die Hälfte der nachfolgenden Berichte, die im Laufe des Abends dem Fan-Forum des 1. FC Köln entnommen wurden, zutrifft, müssen Konsequenzen gefordert werden:

“Ein Bus ist auf dem Weg nach Aue kaputt gegangen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit etwa kamen die Leute dann endlich am Stadion an, einige ohne Karten (die man vor dem Spiel erwerben wollte). Am Stadion warteten hunderte von heißen Grünen, die sie nicht mehr reingelassen haben und es ging zur Sache. Zwei aus meinem Fanclub sind grundlos von den Bullen verdroschen worden, es flogen Steine und Flaschen und man erntete Tränengas. Seitdem kann ich sie nicht mehr auf dem Handy erreichen.”

“Rauchbomben im Kölner Block, darauf Polizeieinsatz, aus Protest gut 100 Leute raus aus dem Block, dann draussen die Bullen provoziert. Bullen ausgerastet, Pfefferspray, Schlagstöcke und Hunde kamen zum Einsatz. Dann mit Polizeiautos die Fanbusse blockiert und gesperrt, darauf totale Eskalation und wilde Prügeleien. Viele Verletzte im Krankenhaus. Eine Katastrophe… “

“Gerade SMS aus Aue: “Fan-Bus am Krankenhaus… die warten auf die Verletzten und fahren dann nach Köln.”

“ich komm gerade aus aue. was sich da abgespielt hat ist das letzte. total willkürlicher einsatz der cops mit wahlosen einsatz von pfefferspray und auf die liegenden leute noch einschlagen. unglaublich was sich da abgespielt hat. ich kann es gar nicht so recht in worte fassen, dafür ist noch alles zu frisch.”

“die cops haben zwei leute aus dem block geholt, die womöglich mit den rauch in verbindung zu bringen sind.
wie ich das aber gesehen habe, ist der auslöser der, dass einer mit nem dynamo-shirt vorm block mit kölnern aneinander geriet. daraufhin zog die polizei den raus. kurz darauf wurde auch ein kölner abgeführt. daraufhin wurde dann zur halbzeit per megafon mitgeteilt, dass man den block verlasen werde und es sich doch so viele wie möglich anschließen sollen. beim verlassen des blockes, provozierten auer am tor zum gästeblock. daraufhin rüttelten ein paar an dem tor und das rief die cops auf den plan die mit übelster härte vorgegangen sind. total überzogen für so eine aktion. was dann passierte, war einfach nur unglaublich.”


ganzer Bericht mit Bilder hier:

http://justitiacologne.wordpress.com/2007/04/06/polizeiwillkur-in-sachsen/
Gast


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DAS KANN NICHT MEHR SEIN! GEMEINSAM GEGEN DIE GRÜNEN!!!
Twisted Evil Twisted Evil Twisted Evil

hier ein Bericht von netcologne:

Sieben Polizisten verletzt
Kölner Fußballfans Fans randalieren in Sachsen

Aue/Köln (ddp-nrw). Etwa 150 Anhänger des Fußballzweitligisten 1. FC Köln haben am Rande des Auswärtsspiels ihres Vereins im sächsischen Aue randaliert. Nach Ende des Spiels, das die Kölner am Donnerstagabend mit 1:0 gewannen, erlitten insgesamt sieben Polizisten durch Steinwürfe leichte Blessuren, wie die Polizeidirektion Südwestsachsen am Freitag mitteilte.

Beschädigt wurden zudem vier Polizeifahrzeuge. Den Angaben zufolge sahen sich die Beamten zum Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray gezwungen. Gegen neun Randalierer wurde Anzeige wegen Körperverletzung erstattet, gegen einen weiteren wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt.

Bereits auf der Anreise hatten Kölner Anhänger laut Polizei bei einem Stopp im sächsischen Zwickau die Heckscheiben eines Autos eingeschlagen und waren durch Pöbeleien aufgefallen. Nach der Partie habe das Auer Stadionpersonal zudem einen erheblichen Sachschaden im Bereich der Gästetoilette festgestellt, hieß es weiter.
CGN76
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„Unverhältnismäßige Härte“

Stellungnahme des Dachverbandes der aktiven Fanclubs des 1.FC Köln e.V. zum Polizeieinsatz in Aue

Mit dem Abstand von ein paar Tagen möchten wir als Dachverband der aktiven Fanclubs des 1.FC Köln, der die Interessen vieler Fanclubs und FC-Fans vertritt, zu den Zusammenstößen zwischen Polizei und FC-Fans beim Auswärtsspiel des 1. FC Köln am Donnerstag, den 5. April, Stellung nehmen.

Die Anreise verlief überwiegend friedlich und die meisten Fans des 1. FC Köln erreichten pünktlich den Spielort, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Während der ersten Halbzeit kam es vor dem Block am Verpflegungsstand zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Kölner Fans und einem Dresdener Anhänger, der nachdrücklich aufgefordert wurde, den Block zu verlassen. Körperliche Übergriffe gab es dabei jedoch nicht. Dennoch erhielten zwei in der Fanszene bekannte Personen von der Polizei daraufhin einen Platzverweis und mussten das Stadion verlassen.
Außerdem betrat die Polizei, nachdem im Block pyrotechnische Gegenstände gezündet worden waren, den Stehplatzbereich der Gästefans und legte hierbei bereits ein recht provokantes Verhalten an den Tag, in dem sie sich offensiv vom unteren Bereich des Blocks auf die Fans zubewegte. Die eigentlichen Verursacher wurden derweil im oberen Bereich des Blocks ohne größeres Aufsehen abgeführt. Von den Fans wurde per Megafon durchgesagt, dass die Leute sich zurückhaltend verhalten sollten.

Bedingt durch die negativen Erlebnisse in Karlsruhe und die beiden aus Fansicht unberechtigten Platzverweise flachte die Stimmung im Block deutlich ab. Ein größerer Teil der Fans entschied sich, geschlossen den Block zu verlassen und das restliche Spiel vor dem Block zu verbringen, um dann nach Hause zu fahren. Beim relativ zügigen Verlassen des Gästeblockes zu Beginn der 2. Halbzeit kam es am Zaun seitlich zum Heimblock der Gegengerade zu verbalen Beschimpfungen zwischen Heim- und Gästefans und es flogen einige Bierbecher, woraufhin die Polizei einschritt und übermäßig reagierte, indem sie mit Schlagstöcken gegen die Fans vorging. Laut vielen FC-Fans, die in Aue anwesend waren, gab es keinen Grund für dieses Eingreifen, denn es gab zwar verbale Provokationen, aber keine Übergriffe seitens der Fans.

Obwohl sich die Gruppe auch im weiteren Verlauf zwar provokant, aber abwartend verhielt – dem Dachverband vorliegendes Videomaterial belegt, dass aggressive Personen von anderen Fans am Vordringen gehindert wurden; auch der mitgereiste Kölner Ordnungsdienst beruhigte aktiv die Lage –, fuhr die Polizei fort, einzelne Personen aus der Menge zu holen und unter Einsatz massiver Gewalt zu isolieren. Augenzeugen berichten von Schlagstockeinsätzen gegen den Kopf, Faustschlägen ins Gesicht und Kopfstößen mit Helmen, auch gegen Frauen und Kinder; Reizgas wurde wahllos in die Menge versprüht. Dabei kamen auch unbeteiligte Fans zu Schaden, unter anderem die Besatzung eines Busses, der wegen einer Panne erst zur zweiten Halbzeit eintraf.

Augenzeugenberichten zufolge ist das Einschreiten der Polizei in der oben genannten Form und Härte ganz klar als Fehlverhalten einzustufen. Das Verhalten der Beamten vor Ort war alles andere als deeskalierend. Auch wiederholte Appelle der begleitenden szenekundigen Beamten (SKB) aus Köln und des Fanbeauftragten Rainer Mendel an die Einsatzleitung konnte die Polizei nicht dazu bewegen, sich zurückzuziehen und die Lage zu beruhigen. Man gewann den Eindruck, dass aufgrund der Anwesenheit von DFB Präsident Theo Zwanziger eine Art „Null Toleranz“-Linie durchgeführt wurde, anders lässt sich dieses harte Vorgehen gegen die anwesenden Gästefans nicht erklären.

Die Kölner Presse berichtete am Osterwochenende sachlich über die Geschehnisse. Der dort zitierten Einschätzung der Polizeibehörde in Sachsen, die Gewalt sei von „Ultras“ und der Gruppe „Wilde Horde“ ausgegangen, ist allerdings zu widersprechen. Diese Behauptung ist ebenso falsch wie die Aussage, dass mit Kloschüsseln und Waschbecken geworfen worden sei. Der erste Einsatz von Gewalt gegen Personen erfolgte von Seiten der Polizei. Betroffen waren Fans, die sich vor dem Block aufhielten, unabhängig von ihrer Gruppenzugehörigkeit. Viele Augenzeugen erklären darüber hinaus einhellig, dass überhaupt keine sanitären Anlagen in der Form im Gästebereich vorhanden waren (lediglich Dixi-Toiletten und Waschmöglichkeiten). Es war also nicht möglich, mit den im Polizeibericht genannten Materialien zu werfen.

Unstrittig ist, dass auf die oben beschriebenen Ereignisse einige Fans des 1. FC Köln mit erheblichem Fehlverhalten reagierten, etwa dem Werfen von Gegenständen, Umstürzen von Mülltonnen und Zünden von pyrotechnischen Gegenständen sowie auch mit dem Einsatz körperlicher Gewalt. Dass dies durch das Verhalten der Polizei vor Ort provoziert wurde, ist hierbei zwar ein Grund, aber keine Entschuldigung.
Es muss auch Kritik am Verhalten einiger weniger Fans geübt werden, welche sich nach dem Spiel auf dem Parkplatz an den Bussen nicht korrekt verhielten, indem sie mit Flaschen und bengalischen Feuern warfen. Hier ist jedoch anzumerken, dass die Polizei auch diejenigen Fans, die sich aktiv vom Geschehen entfernt hatten und bereits in die Busse gestiegen waren, wieder gegen sich aufbrachte, indem Reizgas in die Busse gesprüht wurde.

Aussagen von Polizeibeamten am letzten Donnerstag wie „Scheiß Wessis“, „Ihr seid doch eh nur hierher gekommen, um Randale zu machen“ oder „Wir machen nur unseren Job und diesen machen wir richtig!“, werfen darüber hinaus Fragen über die adäquate Vorbereitung der Beamten auf ihren Einsatz auf.

Darüber hinaus ist zu beobachten, dass Auswärtsspiele jahrelang problemlos abliefen, es nun aber verstärkt Probleme mit der Polizei gibt. Dies betrifft nicht nur die Fans des 1. FC Köln. Die Liste von Fangruppen, die an den Wochenenden mit Übergriffen der lokalen Polizei konfrontiert werden, wird von Woche zu Woche länger. Fehlverhalten von Fans soll und muss durch die Ordnungskräfte belangt werden, dies dient zum Schutz aller Zuschauer. Undifferenzierte Übergriffe, willkürliche Festnahmen oder pauschales Zusammendreschen größerer Fangruppen (siehe Aue) sind inakzeptabel. Hier muss sich die Polizei endlich ihrer Verantwortung bewusst sein!

Wir werden die Form, in der die Fans des 1. FC Köln in Aue behandelt wurden, nicht akzeptieren. Wir haben den zuständigen Mitarbeiten des 1.FC Köln in den vergangenen Tagen unsere Eindrücke bereits intensiv geschildert. Wir möchten trotzdem nochmals aus unserer Sicht auf die Geschehnisse aufmerksam machen. Nichts rechtfertigt ein solches Vorgehen gegen Fußballfans. Wir befürworten daher ausdrücklich das Bestreben des 1.FC Köln, einen runden Tisch mit allen Beteiligten einzufordern und werden dies auch aktiv begleiten. Die Konsequenzen für betroffene Fans sind so zu einem gewissen Teil nicht hinnehmbar und die vor Ort agierende Polizei sollte für ihr Fehlverhalten belangt werden.

Wir fordern und hoffen, dass endlich Ruhe einkehrt und sich solche Geschehnisse bei Auswärtsspielen des 1.FC Köln und anderer Fußballvereine nicht wiederholen. Dabei sind wir als Fans des 1. FC Köln uns unserer Verantwortung absolut bewusst und werden alles dafür tun, dass WIR nicht der Auslöser für Aktionen der jeweiligen Polizeieinheiten sein werden.

WIR SIND FANS UND MÖCHTEN, EGAL WO, ALS SOLCHE BEHANDELT WERDEN!

information@fanclubs-koeln.com / www.fanclubs-koeln.com
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