Lieber Deutscher Fussball-Bund,
nach dem Achtelfinal-Spiel England:Deutschland konnte ich mir diese Mail nicht verkneifen.
Was gibt es nicht alles für Kampagnen die der DFB in Schulen veranstaltet. Das alles kann man auf der eigenen Homepage des DFB nachlesen. Das Hauptmotto vor allem ist:
"Ehrlichkeit und Fairness durch und beim Sport lernen!"
Und die deutschen Nationalspieler werden zu Vorbildern für unsere Kinder und Schüler auserkoren!
Tolle Sache, aber leider alles nur Lippenbekenntnisse!
Wie man beim oben besagten Achtelfinale zu sehen bekam, ist es mit Ehrlichkeit und Fair Play ganz im Gegenteil sehr schlecht bestellt. Anstatt dem Gegner einen völlig eindeutigen Treffer (durch Frank Lampard) auch anzuerkennen, hat unser tolles Vorbild, der Torhüter Manuel Neuer alles getan, damit der Schiedsrichter getäuscht wurde. Im Interview sagte Neuer: "Ich habe extra den Ball schnell genommen und weitergemacht, damit der Schiedsrichter nicht noch an meinem Verhalten merkt, dass es ein Tor war."
Sieht so die Fairness und sehen so die Wert aus die der DFB unseren Schülern übermitteln will?
Ehrlich gesagt, möchte ich nicht, das mein Kind von so einer Organisation beeinflusst wird, und beigebracht bekommt, dass man sich mit Tricks und unfairem Verhalten einen eigenen Vorteil verschafft. Und das im Namen des Sports.
Der DFB und die deutsche Nationalmannschaft sollten sich in Zukunft um seine/ihre eigenen Angelegenheiten kümmern, als in Schulen zu gehen und diese Ellenbogen-Mentalität zu verbreiten. Im übrigen: Diese Mail werde ich in Kopie auch an etliche Elternberäte- und verbände verschicken.
Um eines noch klarzustellen: Deutschland hätte Respekt in der ganzen Welt bekommen, wenn die Mannschaft/der Torhüter das Tor eingestanden hätte. Aber man kann dem Torhüter nicht allein die Schuld geben, denn diese nicht-vorhanden FairPlay-Einstellung wird der Mannschaft von oben eingetrichtert. Es liegt am System. Wenn FairPlay nicht nur ein Lippenbekenntnis sein soll, dann muss FairPlay im gesamten Umfeld gelebt werden. Ein Spieler muss Respekt von allen Seiten bekommen, wenn er faires Verhalten zeigt, auch wenn der vermeintliche Gegner davon profitiert. Genau das wäre ein Wert, den es an unsere Kinder und Jugentlichen weiterzugeben lohnt.
In diesem Sinne. Vielleicht kann sogar der DFB mal in aller Ruhe das einmal hinterfragen?
nach dem Achtelfinal-Spiel England:Deutschland konnte ich mir diese Mail nicht verkneifen.
Was gibt es nicht alles für Kampagnen die der DFB in Schulen veranstaltet. Das alles kann man auf der eigenen Homepage des DFB nachlesen. Das Hauptmotto vor allem ist:
"Ehrlichkeit und Fairness durch und beim Sport lernen!"
Und die deutschen Nationalspieler werden zu Vorbildern für unsere Kinder und Schüler auserkoren!
Tolle Sache, aber leider alles nur Lippenbekenntnisse!
Wie man beim oben besagten Achtelfinale zu sehen bekam, ist es mit Ehrlichkeit und Fair Play ganz im Gegenteil sehr schlecht bestellt. Anstatt dem Gegner einen völlig eindeutigen Treffer (durch Frank Lampard) auch anzuerkennen, hat unser tolles Vorbild, der Torhüter Manuel Neuer alles getan, damit der Schiedsrichter getäuscht wurde. Im Interview sagte Neuer: "Ich habe extra den Ball schnell genommen und weitergemacht, damit der Schiedsrichter nicht noch an meinem Verhalten merkt, dass es ein Tor war."
Sieht so die Fairness und sehen so die Wert aus die der DFB unseren Schülern übermitteln will?
Ehrlich gesagt, möchte ich nicht, das mein Kind von so einer Organisation beeinflusst wird, und beigebracht bekommt, dass man sich mit Tricks und unfairem Verhalten einen eigenen Vorteil verschafft. Und das im Namen des Sports.
Der DFB und die deutsche Nationalmannschaft sollten sich in Zukunft um seine/ihre eigenen Angelegenheiten kümmern, als in Schulen zu gehen und diese Ellenbogen-Mentalität zu verbreiten. Im übrigen: Diese Mail werde ich in Kopie auch an etliche Elternberäte- und verbände verschicken.
Um eines noch klarzustellen: Deutschland hätte Respekt in der ganzen Welt bekommen, wenn die Mannschaft/der Torhüter das Tor eingestanden hätte. Aber man kann dem Torhüter nicht allein die Schuld geben, denn diese nicht-vorhanden FairPlay-Einstellung wird der Mannschaft von oben eingetrichtert. Es liegt am System. Wenn FairPlay nicht nur ein Lippenbekenntnis sein soll, dann muss FairPlay im gesamten Umfeld gelebt werden. Ein Spieler muss Respekt von allen Seiten bekommen, wenn er faires Verhalten zeigt, auch wenn der vermeintliche Gegner davon profitiert. Genau das wäre ein Wert, den es an unsere Kinder und Jugentlichen weiterzugeben lohnt.
In diesem Sinne. Vielleicht kann sogar der DFB mal in aller Ruhe das einmal hinterfragen?



